einem Pulver bestäubt. Diese Weise der Beizung ist sehr aufwendig und gesundheits- schädlich. Der Vorteil dieses Verfahrens ist der günstige Preis des Pulvers. Beim Pflanzen soll die Knolle möglichst schonend behandelt werden, um möglichst v iel Keime an dem Erdapfel zu behalten. In einem Arbeitsgang wird die Saat gepflanzt und über ihr ein kleiner Damm gehäufelt.
Durch den noch relativ kleinen Damm erwärmt sich der Boden um die Knolle schneller, hierdurch schreitet die Keimung schneller voran. Als nächstes folgt die N -Gabe. Der Umfang dieser Düngung ist sortenbedingt. Die Sorte Linda benötigt nur eine sehr geringe Menge an Stickstoff (ca. 90-100kg/N/ha). Die wohl bekannteste und ertragreichste Sorte Cilena benötigt hingegen (ca. 150kg/N/ha). I m Rechenbeispiel wird von 400 dt/ha Ertrag ausgegangen.
Beispiel:
Düngerbedarf der Kartoffelsorte: 150kg/ha N-min Vorrat des Bodens: ca. - 30kg/ha
N in Diammonphosphat: - 22kg/ha zu düngende N-Menge: 98kg/ha Die ermittelten 98kg/ha N werden in Form von Kalkammonsalpeter und schwefelsaures Ammoniak auf die vorgehäufelten Kartoffeldämme gestreut.
Zuviel Stickstoff führt zu einer hohen Nitratbelastung, die gesundheitsschädlich ist. Diese kann beim Kochen zu einer Schwarzfärbung führen. Wenig belastete Kartoffeln zeichnen sich durch guten Geschmack und eine helle Farbe aus. Auch führt eine hohe Menge an Dünger zu sehr großen Knollen, die in Folge ihrer Größe innen hohl werden. Außerdem ist der Preis für große Kartoffeln nicht so gut.
Ca. 14 Tage nach dem Pflanzen werden die Kartoffeldämme angehäufelt und somit der zuvor ausgebrachte Stickstoff eingearbeitet. Beim Häufeln ist darauf zu achten, dass man genau in der Spur der Pflanzmaschine fährt, sodass die gepflanzte Knolle genau in der Mitte des Dammes liegt. Hiermit verhindert der Landwirt, dass die Kartoffelstaude seitlich aus dem Damm wächst und die Kartoffeln grün werden. Außerdem sollte nicht zu tief gehäufelt werden, um das Einarbeiten von größeren Erdkluten zu vermeiden.
Bevor die Blätter der Pflanze das Tageslicht erblicken, beginnt der Landwirt mit der Unkrautbekämpfung. Um die ganze Bandbreite der verschieden Unkräuter zu bekämpfen, werden Herbizide kombiniert. Mit sehr geringen Aufwandmengen werden breitblättrige Unkräuter und speziell das Klettenlabkraut bekämpft. Eine spätere Bekämpfung des Unkrautes ist ungünstig, da hier die aufgelaufene Kartoffel durch das Spritzmittel negativ beeinflusst wird.
Bis zum Reihenschluss (ca. Mitte Juni ) bleibt der Bestand mit Spritzmitteln unberührt. Bei einer vorhandenen Beregnungsanlage achtet der Landwirt in dieser Zeit auf die Boden- feuchtigkeit. Erreicht der Boden eine niedrige Bodenfeuchte, so wird der Bestand bewässert. Der erste Bewässerungsgang ist meistens nicht für die Pflanze selbst, sondern zur Abwendung der Schorfbildung entscheidend. Haben die Bakterien im Boden Wasser- not, setzen sie sich an die kleinen Knollen der Kartoffel, um Wasser zu saugen. Diese Lebewesen verursachen den so genannten Schorf, der durch raue Pickel a n der Schale sichtbar wird. Durch dieses Aussehen lässt sich die Kartoffel schlechter vermarkten. Später beregnet man auch, um den Ertrag und die Qualität zu sichern.
Von Mitte Juni, bis in den August hinein ist auf Krautfäule zu achten, die mit unterschied- lichen Krautfäulemitteln bekämpft wird. Alle 10-14 Tage, je nach Witterung wird der Bestand durchfahren. Außerdem empfiehlt man eine Spritzung nach ca. 30 mm Regen. Hinzu kommen Empfehlungen des Pflanzenschutzwarndienstes.
Es gibt drei Arten von Krautfäulemittel: haftende, teil- und vollsystemische, die je nach Befall und Witterungsverlauf eingesetzt werden.
Die haftenden Mittel bilden einen Belag auf den Blättern. Sie sind einzusetzen, wenn der Landwirt Vorbeugemaßnahmen treffen will und die Blätter noch nicht befallen sind. Sind die Blätter jedoch befallen, so werden teilsystemische Spritzmittel eingesetzt. Sie stoppen den Befall und heilen gleichzeitig, indem sie in die Pflanze eindringen. Als letztes bleiben noch die vollsystemischen Mittel übrig. Diese dürfen nur einmal in der Kartoffelvegetation eingesetzt werden. In den meisten Fällen werden sie in der letzten so genannten Abschluss- spritzung eingesetzt. Das vollsystemische Mittel dringt in die Pflanze ein und schützt so langanhaltend vor Krautfäule.
Führte man diese Bekämpfung nicht durch, so würden die Sporen von den Blättern in den Boden gelangen und so die Knollenfäule hervorrufen, welche bei der Lagerung sehr große Schwierigkeiten hervorruft.
Außerdem werden auftretende Läuse in dem Kartoffelbestand bekämpft, diese schädigen die Speisekartoffel jedoch nur geringfügig.
Nun richten sich die Gedanken an die Ernte. Wenn die Knollen die gewünschte Größe erreicht haben gibt es zwei Möglichkeiten, um das Wachstum zu stoppen.
1. Die chemische Abtötung wird angewandt, wenn der Bestand noch sehr grün und gesund
ist.
2. Das Schlegeln des Krautes wird bevorzugt, wenn sich die Pflanzen schon in der Reife
befinden.
Mit diesem Wachstumsstopp werden, wie schon erwähnt, die Übergrößen vermieden. Auch will man erreichen, dass die Kartoffel schalenfest wird. Außerdem wird der Bestand abgetötet, wenn ein Krankheitsbefall zu erwarten ist. Eine feste Haut verhindert Beschädi- gungen an der Knolle, Beschädigungen, die durch das Roden entstehen.
Etwa vier Wochen nach der Abtötung der Kartoffel wird sie gerodet. In der Regel beginnt die Kartoffelernte Anfang September und sollte Mitte Oktober beendet sein. Bei späteren Rodeterminen liegt die Tagestemperatur bereits in einem kritischen Bereich, die Beschädi- gungen an der Knolle fallen höher aus. Das Roden sollte möglichst schonend vonstatten gehen. Die Knollen sollen durch niedrige Fallhöhen vor einer Beschädigung geschützt werden. Um eine gute Qualität der Kartoffel zu erreichen, sollte der Bestand zuerst in Schwaden gerodet werden. Ist die Kartoffel und vor allen Dingen die Schale nach kurzer Zeit abgetrocknet und dadurch unempfindlicher geworden, wird sie mit dem Kartoffelroder aufgenommen. Es ist auch darauf zu achten, dass möglichst wenig Erde mit in das Lager gelangt, u m die Lagerfäule zu verhindern. Außerdem ist darauf zu achten, dass nur bei trockenem Wetter gerodet wird, um keine nasse Ware einzulagern. Wie bereits erwähnt, sollte das Roden nicht unter 8-10°C erfolgen, um weitere Beschädigungen durch Kälte zu vermeiden.
Ohne weiteres Sortieren wird die Kartoffel eingelagert. Es gibt zwei Möglichkeiten der Lagerung:
1. Kistenlagerung (Aufbewahrung in Holz oder Metallkisten, die mit dem
Gabelstapler rangiert werden )
2. Großflächenlagerung (Großflächenlager mit unterirdischen Lüftungsschächten)
Die Kisten werden direkt vom Roder befüllt und anschließend mehrschichtig in einer großen Lagerhalle gekühlt und getrocknet. Dadurch, dass die Kartoffel hier sehr wenig bewegt wird, bleibt die hohe Qualität erhalten.
Bei der losen Lagerung werden die Kartoffeln mit Förderbändern in die entsprechenden Lagerboxen befördert.
Bei beiden Lagermöglichkeiten ist darauf zu achten, dass der Bestand zuerst getrocknet und anschließend gekühlt werden muss. Die durch das Schwitzen der Knollen entstandene Feuchtigkeit muss außerdem beseitigt werden. Nun wird die Menge bei ca. 6°C gelagert. Achtung: Kein Frost!!! Eine regelmäßige Beobachtung des Lagers ist unbedingt
erforderlich. Um weit ins Frühjahr hinein gute und keimfreie Ware anbieten zu können, wird die Lagerhalle begast. Das Gas verhindert das Keimen. Vom Winter bis zum Frühjahr werden die Kartoffeln sortiert und vermarktet.
Vermarktung der Qualitätskartoffel
Bei der Vermarktung der Qualitätskartoffel ist für die Landwirte wichtig, dass sie sich danach richten, was der Kartoffelmarkt fordert. In der jetzigen Situation am Kartoffel- markt, wo die Preise sehr niedrig sind, ist es sehr wichtig die Kartoffelsorte zu haben, die gefordert wird. Sonst ist es denkbar, dass der Landwirt bei dem großen Angebot an Quali- tätskartoffeln seine angebaute Menge nicht absetzen kann. Aus diesem Grund geben die Vermarktungsbetriebe den Landwirten Empfehlungen, welche Sorte in welchen Mengen anzubauen ist. Hiermit versucht der Handel eine breite Angebotspalette am M arkt anzubieten. Außerdem wird hiermit verhindert, dass jeder Landwirt die gleiche Sorte anbaut, um einen hohen Ertrag zu erzielen. Wenn nun tatsächlich zuviel Ware einer Art angeboten wird, sinkt der Preis drastisch. Durch die ausgebrachten Empfehlungen v ersucht man den Preis der einzelnen Kartoffelsorten zu stabilisieren. Auch wenn die Produktions- mengen auf die einzelnen Sorten verteilt worden sind, ist der Preis in den letzten Jahren stark gesunken. Die Preissenkung findet ihre Ursache in der zu viel produzierten Menge. Bei fast konstanter Anbaufläche ist die jährlich gewachsene Kartoffelmenge gestiegen. Der Durchschnittsertrag auf gutem Boden lag bei ca. 450dt/ha, auf leichteren Böden erntete man ca. 400dt/ha.
Trotz der Empfehlungen gibt der Handel keine Garantie für die Preise und den Absatz der Kartoffel. Es herrscht die freie Marktwirtschaft, hier greift niemand in die Preispolitik ein, bis auf anfängliche Selbsthilfen verschiedener Organisationen.
Durch die große Menge an Qualitätskartoffeln ist der Preis sehr schlecht. Die Händler wünschen sich bei einer erwarteten großen Ernte, dass der Landwirt nicht seine ganze produzierte Kartoffelmenge auf den Markt bringt, um den Preis einigermaßen stabil zu halten. Nach Möglichkeit sollte jeder Bauer einen kleinen Anteil seiner Ernte vom Markt fern halten. Doch ist es auch verständlich, dass kein Landwirt freiwillig seine guten Speisekartoffeln verfaulen lassen will, um den Preis zu erhalten. Denn jeder Landwirt denkt: wenn die „Anderen“ ihre Ware nicht auf den Markt bringen, um somit den Preis zu erhalten, kann ich meine gesamte Kartoffelmenge zu einem guten Preis vermarkten.
In den Jahren, in denen sehr viel gute Ware auf dem Markt erscheint, haben etwas schlechtere Qualitäten keine Chance abgesetzt zu werden. Sie müssen vom Landwirt anderweitig verarbeitet werden. Es ist nicht auszuschließen, dass die mangelnde Qualität auf die Eigenvermehrung des Saatgutes zurückzuführen ist, auch sind Krankheiten dadurch nicht ausgeschlossen. Durch die schlechten Marktpreise ist der Landwirt jedoch nahezu gezwungen seine Saat selbst zu vermehren. Der Agrarökonom ist also gezwungen die Produktionskosten für die Kartoffel so niedrig wie möglich zu halten. Hier besteht eine Gefahr für die selbst vermehrenden Landwirte. Durch die eigene Vermehrung werden weitere Kartoffelkrankheiten gezüchtet, die sich in einer ganzen Region verbreiten. Im Endeffekt ist hier wieder die Vermarktung betroffen. Kartoffeln aus anderen Regionen mit fast 100%igem Saatgutaustausch sind hier bevorteiligt, die Erzeuger können ihre Ware dadurch teurer verkaufen.
Eine sehr gute Alternative zu der Mengenvermarktung ist der ab Hof Verkauf. Hier werden in der Regel 12.5 kg Säcke vermarktet, die im Durchschnitt mit 6 DM pro Sack (die Kartoffelhändler zahlen ca. 9 DM/dt) verkauft werden. Der ab Hof Verkauf erbringt dem Landwirt den 4fachen Gewinn. Das Problem bei diesem Verkauf ist, dass nur ein geringer Teil der gesamten produzierten Menge an der Straße abzusetzen ist. Außerdem besteht bei
dieser Vermarktungsweise der Nachteil, dass die kleinen Mengen abgepackt werden müssen und somit ein erhöhter Arbeitsaufwand entsteht. Mit der eben genannten Vermarktungsweise haben besonders kleinere Betriebe eine Möglichkeit gefunden ihre Ware teurer zu verkaufen, um so ihre Produktionskosten weitestgehend zu decken. Ist die Witterung in der Ernte, wie vor zwei Jahren unpassend, ist es auch möglich , dass zu wenig Qualitätsware auf dem Markt ist. So wurden sogar Industriekartoffeln als Speiseware teuer verkauft. In solchen Jahren ist nämlich der Speisekartoffelpreis höher als der Preis für Industrieware, für schlechte Ware wird viel Geld bezahlt. In Jahren mit sehr guter Qualität zahlt man jedoch nur sehr wenig für die tolle Knolle. Ebenso hängen die deutschen Kartoffelpreise von den Europäischen Nachbarn ab z.B. Holland. Durch den nassen Herbst vor zwei Jahren konnten die Niederländer viele ihrer Kartoffeln nicht ernten, hierdurch stieg der Preis in Deutschland stark an. Jedoch ging die Produktion in diesem Jahr auch in Deutschland zurück.
Kartoffelzüchtung
1) Zweck der Kartoffelzüchtung In den letzten Jahren sind die Verbesserungen im Kartoffelanbau vor allem Einem zu verdanken: Der Verbesserung der Produktionstechniken. Durch die Kartoffelzucht wurden keine maßgeblichen Erfolge erzielt. Doch nun sind die Möglichkeiten der Produktionstechniken soweit optimiert, dass keine großen Sprünge mehr zu erwarten sind. Nun ist die Züchtung an der Reihe. Sie bietet noch viele Möglichkeiten, sowohl Ertrag, aber vor allem auch die Qualität der Kartoffel zu steigern.
2) Die Arten der Kartoffelzüchtung Im Laufe der Jahre wurden immer mehr und bessere Pflanzenzuchtmethoden entwickelt. Wir möchten hier nur kurz die wichtigsten und vor allem die für die Kartof- felzüchtung relevanten Zuchtmethoden darstellen. Dabei halten wir uns vor allem an konservative Methoden, denn wir denken, dass Gentechnik im Zeitalter von BSE und
MKS nicht unbedingt ein wirksames Marketingargument ist.
2.1) Die Auslesezüchtung
Die älteste und auch einfachste Zuchtmethode ist die Auslesezüchtung. Es gibt drei verschiedene Arten: Die Klonauslese, die Massenauslese und die Individualauslese. Mit Hilfe aller drei Arten versucht man, die schon vorhandenen Kartoffelsorten zu verbessern, indem man entweder dem Zuchtziel nicht entsprechende Pflanzen aussortiert, oder aber nur besonders gute Pflanzen zur Weiterzucht auswählt. Heutzutage wird die Auslesezüchtung jedoch kaum noch eingesetzt. Sie dient
lediglich dazu, vorhandene Sorten zu erhalten und zu schützen. ⇒ Erhaltungs-
züchtung
2.2) Die Kreuzungszüchtung
Das Ziel der Kreuzungszüchtung ist es, die wünschenswerten Eigenschaften zweier Elternpflanzen miteinander zu kombinieren. Deshalb nennt man diese Zuchtme- thode auch Kombinationszüchtung. Führt man die Kreuzungszüchtung durch, passiert folgendes: Die Pflanzen der F 1 Generation sehen alle gleich aus. Erst in der
F 2 Generation spalten sie sich auf, und man kann sehen, bei welchen Pflanzen die
gewünschte Kombination vorliegt. Dies ist bei höchstens einem Viertel der Pflanzen der Fall. Mit diesen Pflanzen wird dann weitergezüchtet, bis nach ca. 7-8 Generationen die Aufspaltungszahlen so gering sind, dass eine neue Sorte mit der
gewünschten Merkmalskombination entstanden ist. Die Kreuzungszüchtung ist nach wie vor die meistangewandte Zuchtmethode für Kartoffeln.
2.3) Andere Zuchtmethoden
Andere Zuchtmethoden, wie die Hybridzüchtung bei der durch Kreuzung von zwei Inzuchtlinien ein Ertragsboom in der F 1 Generation erzielt wird, oder aber die Polyploidiezüchtung, bei der eine Ertragssteigerung durch Vervielfachung des Chromosomensatzes erzielt wird, sind für die Kartoffel weitgehend ungeeignet, da sie ein Selbstbefruchter ist. Zwar haben schon Versuche mit Selbstbefruchtern auf diesem Gebiet stattgefunden, doch die Erfolge lassen zu wünschen übrig und sind nur mit hohem technischen Aufwand zu erreichen. Folglich würde sich ein solches Verfahren wohl auch kaum bezahlt machen.
3) Probleme der Kartoffelzüchtung Will ein Züchter eine neue Kartoffelsorte entwickeln, so richtet er sich vor allem nach zwei Dingen: Zum einen spielen die Anerkennungskriterien des Bundessortenamtes eine wichtige Rolle. Die Kartoffel muss einem Kochtypen der Handelsklassen zuzu- ordnen sein, damit eine dem Verbraucher bei seinem Einkauf behilfliche Kennzeichnung vorgenommen werden kann. Zum anderen richtet sich der Züchter selbstverständlich nach der Nachfrage. Von den Landwirten werden Sorten, die gegen alles mögliche resistent sind, sehr gerne angebaut. Dies ist jedoch oftmals verschenkte Energie, denn durch Pflanzenschutzmaßnahmen ist die Gefahr der Erkrankung schon sehr stark eingedämmt. Lediglich im ökologischen Anbau sind diese Resistenzen angebracht. Durch diese Konzentration auf Resistenzen geht ein wichtiger Faktor verloren: die Qualität. Auf diesem Gebiet wäre sicher noch einiges machbar, würde sich die Nachfrage ändern. Ein weiterer Faktor, der zu diesem Problem erschwerend hinzukommt ist, dass Qualität nicht messbar ist. Es gibt keine Einheit in der Qualität festzuhalten ist, und darum kann Qualität nicht vom Bundessortenamt vorgegeben werden, obwohl sie auf jeden Fall als wichtigstes Kriterium der Kartoffelproduktion gelten sollte.
Quote paper:
Jan-Wilhelm Strampe, 2000, Qualitätskartoffel (Produktion, Vermarktung, Züchtung), Munich, GRIN Publishing GmbH
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Die Agenda 2000: Die Berliner Beschlüsse
Politics - International Politics - Topic: European Union
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