- Für ihn war ein Philosoph jemand, der weiß, dass es vieles gibt, was er nicht weiß, und er darüber bekümmert ist.
- Das macht ihn weiser als die anderen, die mit ihrem Wissen prahlen, da er einsieht, dass er nichts weiß. (à „Ich weiß, dass ich nichts weiß.“)
- Glaubte, dass Mensch absolute Wahrheit erkennen kann
- Wird von einer inneren Stimme geleitet, die ihm sagt, was recht und gut ist à glaubt nicht an „staatlich anerkannten“ griech. Götter, sondern an seinen „Stimmengott“
- Seelenheil ist das wichtigste à
- „Niemand tut freiwillig unrecht.“ Man will von Natur aus immer gutes tun, aber man sieht manchmal die Folgen nicht à mehr Wissen (vom Guten) und richtige Einsichten à richtigen, guten Handlungen à gute Menschen
- Recht und Unrecht ist nicht in Gesellschaft sondern in der Natur des Menschen begründet
- Was ist Recht und Unrecht ??
- 2 Aussagen: „Das Wissen ist das Höchste !“ „Die höchste Tugend besteht in der Erkenntnis des Guten !“
- Freund fragt Orakel nach Schlauestem à Sokrates à s. geht zu Schlauem à fragt ihn à sieht ein
4.)Sokrates im Gespräch
- will Leute zur Erkenntnis führen, was Gut und Böse ist, und wie wenig sie doch wissen à Ruf des Kritikers, unbeliebt, wegen Bloßstellen der Personen
- möchte oberflächliche, vorschnelle Meinungen und Vorurteile bekämpfen
- will auch selbst Antworten finden, durch viele Fragen
- Will durch Fragen der Person die Antworten selbst entlocken und nicht vorgeben (zumal er sie evtl. nicht weiß) à selbstproduziertes Wissen à Hebammenkunst, Mäeutik
Gesprächsverlauf:
1. Sokrates stellt sich unwissend („sokratische Ironie“) und fragt seinen Gegenüber
2. Dieser antwortet unüberlegt und leichtfertig
3. nach Prüfung der Antwort stellt sich diese (z.B. Ansichten) als falsch heraus
4. Der Schock, die Verwirrung ist der entscheidende Effekt der sokratischen Methode; dem Gesprächspartner wird klar, wie falsch seine Aussage war, er fragt sich selbst und begreift, dass am gestellten Problem etwas fraglich ist und beginnt sich schließlich, dafür zu interessieren
5. Der Gesprächspartner soll sich aufmachen um die Lösung zu suchen
5.)Tod
- 399 v.Chr. wird er wegen Gottlosigkeit (innere Stimme) und Verführung der Jugend (seine Schüler ) von dem Athener Anytos, der sich darüber ärgerte, dass
sich sein Sohn als Schüler des Sokrates mehr der Philosophie als dem väterlichen Betrieb widmete.
- Während Versammlung: preiste sich selbst, stellte Richter bloß, stimmte die Richter nicht gnädig (er hätte es sonst geschafft, aber er glaubte an seine Sache und wollte eher dafür sterben als Kompromisse einzugehen à Jesus)
- 360 gegen 140 bzw. 280 gegen 220 (gesamt 500) verlor er und wurde zum Tod erklärt
- Fluchtplan à weigerte sich - Staat, obwohl nicht perfekt - bringt gute Sachen, dafür muß er aber auch gerade stehen; Tod = Schön)
- Xanthippe: „Du stirbst unschuldig !“
- Sokrates: „Wäre es dir lieber wenn ich schuldig sterben würde ?“
- Schierlingsbecher selbst nehmen
- Märtyrer
6.)Sokrates’ Nachwelt
- Sokrates schrieb selber kein Buch
- Berühmter Schüler Sokrates: Alkibiades (Pelop. Krieg)
- Schriften über ihn: Platon + dessen Schüler Aristoteles (Lehrer von Alex. d. Große)
- Vielleicht nur erdacht ?, kein eigenes Buch à viel unbekannt, Platon legte ihm seine Worte in den Mund (teilweise Verfälschung)
- Begründer der Philosophie
Arbeit zitieren:
Christian Gutsche, 2001, Sokrates, München, GRIN Verlag GmbH
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City of Sokrates: An Introduction to Classical Athens
J. W. Roberts, John Roberts
Dennis
oberflächlich.
Sehr oberflächiche Behandlung des größten Philosophen der griechischen Geschichte. Es fehlen die Grundidee seiner Philosophie, genauere und differenziertere Ausführung zur Apologie und es ist schade, daß Platon, sein Schüler mit keinem Wort erwähnt wird.
am Monday, November 25, 2002-