• durch demographische Entwicklung • Dinglich-räumliche Veränderung der Lebenswelt • Vorrücken der elektronischen Medien zur Reduzierung sozialer
Ehrfahrungsmöglichkeit von Eigentätigkeit und Primärerfahrungen, verschwindet die Aneignung konkreter, authentischer und originaler Lebenswelt, da Kinder nicht mehr den unterschiedlichen räumlichen sowie sozialen Gegebenheiten ausgesetzt sind
ð Schrumpfung der realen Erfahrungswelt
Mittel dagegen: Unmittelbarkeit der Sinnerfahrung von eigenen Handlungen
• Menschen stehen in einer Person-Umwelt Beziehung
• Aneignung geschieht durch Tätigkeiten • Kognitive Strukturen werden handelnd aufgebaut
(materialistische Aneignungstheorie, kognitive Handlungstheorie) ð Denken geht aus dem Tun hervor und wirkt als Handlungsregulation auf diese Zurück.
Zu 3.
da die alten Lehrmethoden heutzutage nicht mehr ausreichen, bzw. die alten Lernmethoden nicht mehr greifen, aufgrund der Wandlung von gesellschaftlichen Strukturen, müssen neue Methoden gefunden werden welche die gewünschte „ Bildung „ vermitteln.
ð Die didaktisch methodische Umsetzung des Unterrichts sollte um die Aneignung und Handlungstheorie erweitert werden. Zu 4.
Durch eine Änderung der allgemeinen geistigen Einstellung, in der nicht mehr die Persönlichkeitsbildung des Individuums, sondern vielmehr der Anspruch der Gesellschaft an das Individuum in den Vordergrund traten. Man ging davon aus, dass die Gesellschaft ein Anrecht auf Leistung hat.
ð Die Entwicklung des Individuums war nun mit bestimmten Erwartungen gekoppelt.
ð Individuen sollten qualifiziert sein Qualifikation ist die Gesamtheit der Kenntnisse, Fähigkeiten, Fertigkeiten, Einstellungen und Werthaltungen, über die eine Person als Voraussetzung für eine ausreichende Breite in der beruflichen Einsetzbarkeit verfügen muss. (Vgl. Beck, Schlüsselqualifikationen - Bildung im Wandel, 1995)
Unterricht, in dem die zwischen dem Lehrer/in und den SchülerInnen vereinbarten Handlungsprodukte die Gestaltung des Unterrichtsprozesses leiten, so dass Kopf- und Handarbeit der SchülerInnen in ein ausgewogenes Verhältnis zueinander gebracht werden könne.
Ziel: 1.Fähigkeit zu vollständigen Handlungen,
das heißt die Fähigkeit zum selbstständigen Planen, Durchführen und Kontrollieren d.h. Lernprozesse orientieren sich an vollständigen Handlungen 2.Ziel ist die Fähigkeit aus den gewonnenen Erkenntnissen gesellschaftliche Konsequenzen zu ziehen, d.h. mit geplanten Methoden auf erkannte erstrebenswerte Ziele hin zu arbeiten
Methodik: 3.Gestaltung von Lernprozessen, in denen der Lernende möglichst durch selbstständiges Handeln lernt
4.psychologisch begründete Strukturierung aller Lernprozesse, fremder sowie eigener Hand lungen 5.Lernen an konkreten Handlungen mit offenem Ergebnis
2.schüleraktiv
3. Mittelpunkt: Herstellung von Handlungsprodukten 4. subjektive Schülerinteressen sollten gefördert 5.Beteiligung der Schüler an der Planung, Durchführung und Ausführung des Unterrichtes 6.Öffnung der Schule
7.ausgewogenes Verhältnis von Kopf und Handarbeit
Zusammenfassung:
• Handlungsorientierter Unterricht ist der notwendige Versuch
• Denken geht aus dem tun hervor und wirkt als Handlungsregulation auf
diese zurück
• Handelnder Unterricht: = materielle Handlung steht am Anfang des
Lernprozesses, am Schluss steht die rein geistige Problembewältigung
• Handlungsorientierter Unterricht: = eher kognitiver, wenn auch
Arbeit zitieren:
Anne Kampmann, 2001, Didaktische Gestaltung eines handlungsorientierten Unterrichts, München, GRIN Verlag GmbH
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