Inhalt
Vorwort
„Wer bin ich?“ oder das „Erwachen“
Bewusstsein ist alles, was es gibt
Befreiung
Unsere wahre Natur
Der Suchende
Identifikation mit dem Körper
Das Leben ist bereits geschrieben
Nachwort : Leben und Tod
Literaturverzeichnis
Vorwort
„Die ganze Welt ist ein einziger Geist“ (Zen-Meister Fa Yen). Dass dem ganzen Universum eine Einheit zugrunde liegt, scheint der grundlegende Konsens der östlichen spirituellen Schulen zu sein. Das indische Advaita lehrt uns, dass es nichts außer Bewusstsein gibt. Alle Dinge des Lebens, ganz gleich wie verschiedenartig sie sein mögen, haben gemeinsam, dass sie in unserem Bewusstsein erscheinen. Im Einklang mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen der heutigen Zeit wird deutlich, dass Objekte nur innerhalb der Wahrnehmung existieren und außerhalb davon keine eigenständige Existenz besitzen. Das bedeutet, dass das Universum bzw. unser ganzes Leben lediglich als
Person, für die wir uns halten, sondern das Bewusstsein, das wahrnehmende Element, in dem unser Leben, das heißt das ganze Universum einschließlich unserer eigene Person erscheint. Die tiefstmögliche Erkenntnis dieser Tatsache ist das, was mit dem Wort „Erleuchtung“ oder „Erwachen“ ausgedrückt werden soll.
„Wer bin ich?“ oder das „Erwachen“
Stellt man sich die Frage: „Wer bin ich?“, so scheint diese aus der
Perspektive des Alltagsbewusstseins recht leicht zu beantworten sein. So könnte sich die Antwort aus Aspekten wie Körpergröße, Körpergewicht, Körperform, Haar- und Augenfarbe und verschiedenen psychischen Merkmalen zusammensetzen. Das scheint auf den ersten Blick eine akzeptable Antwort zu sein, doch ist sie bei näherem Hinsehen höchst unvollständig. Erstens können die angeführten Merkmale den Menschen nie in seiner Komplexität erfassen, und zweitens befinden sich alle Merkmale, die man anführen kann, in einem ständigen Wandelprozess. Körperform, Haarfarbe und sogar die Augenfarbe verändern sich im Älterwerden. In der Tat ist mittlerweile allgemein bekannt, dass sich innerhalb eines Zeitraums von sieben
Jahren, der Körper
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seine Zellen vollständig erneuert hat. Was die Psyche eines Menschen angeht, so gibt es auch hier kein einziges Merkmal, das einen Menschen von seiner Geburt bis zu seinem Tod begleitet.
Aus der Perspektive des Alltagsbewusstseins kann man auf die Frage „Wer bin ich?“ also nur mit einem Konzept antworten, das erstens den Menschen auf einige Merkmale reduziert und zweitens im nächsten Augenblick, aufgrund der ständigen Veränderung, nicht mehr aktuell ist. An diesem Punkt stellt sich die Frage, ob - wenn alles, was eine Person ausmacht, sich in einem ständigen Prozess der Wandlung befindet - es irgendeine Konstante gibt, die den Mensch von seiner Geburt bis zu seinem Tod begleitet. Bei näherem Hinsehen ist „Bewusstsein“ die einzige Konstante, die sowohl dem neugeborenen Baby, als auch dem alten Greis innewohnt, obwohl uns Bewusstsein aufgrund der unendlichen Mannigfaltigkeit der Bewusstseinsinhalte am allerwenigsten als konstant erscheint.
Bewusstsein ist alles, was es gibt
Sowohl das neugeborene Baby als auch der alte Greis nehmen die Welt durch das Bewusstsein wahr. Bewusstsein ist das einzige Mittel, durch das wir sie wahrnehmen können. Tatsächlich ist Bewusstsein das, was das Leben überhaupt ausmacht. Ohne Bewusstsein gäbe es das Leben nicht, da sich das Leben durch Bewusstsein definiert, das heißt, Leben ist Bewusstsein. Geht man noch einen Schritt weiter, so gibt es ohne Leben, also ohne Bewusstsein, gar keine Welt, da es in dem Fall niemanden gibt, in dessen Bewusstsein die Welt erscheinen könnte. Wie die Erkenntnisse der heutigen Wissenschaft zeigen, sind Objekte davon abhängig, dass sie wahrgenommen werden. Die Welt, wie wir sie kennen, bestehend aus Himmel und Erde, Bergen und Flüssen … ist davon abhängig, dass sie in der Wahrnehmung erscheint. Führt man sich das vor Augen, so ergibt sich ein Weltbild, das von dem unseres Alltagsbewusstseins abweicht. Geht man in seinem Alltag davon aus, dass die Welt unabhängig von uns als feste Materie existiert und auch nach unserem Tod weiter existieren wird, so
Lebewesen auf dieser Erde, so würde die gesamte Welt mit dem Tod dieses Lebewesens verschwinden, da es niemanden mehr gäbe, in dessen Bewusstsein die Welt erscheinen würde. Kurz gesagt: Die Welt existiert nicht außerhalb von uns, sondern in uns. Betrachtet Lebewesen X einen Stuhl und fragt sich, ob der Stuhl existiere, so lautet die Antwort demgemäß: „Ja, aber nur innerhalb der Wahrnehmung.“ Der Stuhl besitzt in diesem Sinne nur eine relative Existenz, so wie die Wiese auch nur bei Tageslicht grün ist. Verfolgt man diesen Gedanken weiter, so kommt man zu dem Schluss, dass nicht nur die Welt, die wir mit unseren Sinnen wahrnehmen, sondern
auch unsere Gedanken und Gefühle, das heißt absolut alles, woraus unser Leben besteht, ausschließlich im Bewusstsein existiert. Das Leben besteht ausschließlich aus Bewusstsein, in dem die ganze Mannigfaltigkeit (so wie wir das Leben kennen) erscheint. Aus dieser Perspektive unterscheidet sich das Leben in keiner Weise von einem Traum. Genauso wie es in unseren Träumen alte Berge und Flüsse gibt - doch nichts von dem, was da geträumt wird, eine eigenständige Existenz besitzt, das heißt, alles lediglich eine Erscheinung innerhalb des Traumes ist -, ist alles, was wir in unserem Leben wahrnehmen, lediglich eine Erscheinung innerhalb unseres Bewusstseins.
Befreiung
Als Menschen streben wir nach Glück. Wenn materielle Dinge oder
gesellschaftlicher Erfolg etc. uns nicht mehr zufriedenstellen, begeben wir uns auf die spirituelle Suche. Uns wird bewusst, dass es mehr geben muss, als durch die Erfüllung materieller und gesellschaftlicher Wünsche erlangt werden kann. Im Rahmen der Suche gelangen wir zu der Erkenntnis, dass das Glück, wonach wir streben, nicht in abhängigkeit von äußeren Umständen irgendwo in der Zukunft zu finden ist, sondern bereits jetzt vorhanden sein muss. Dass, was uns davon hindert, unser gegenwärtiges Glück zu erkennen und zu genießen, sind die Beschränkungen, die wir uns durch unsere Weltsicht selbst auferlegen. In Folge dessen suchen wir nach der Befreiung von diesen selbst auferlegten Beschränkungen, in manchen spirituellen Schulen auch „Erwachen“ oder „Erleuchtung“ genannt. Um ein tieferes Verständnis dieser Begriffe zu erntwickeln, soll unsere Aufmerksamkeit auf unsere wahre Natur, jenseits unserer Persönlichkeit gerichtet werden.
Unsere wahre Natur
Wenn alles, was wir wahrnehmen, eine Erscheinung innerhalb des Bewusstseins ist, bedeutet das, dass das, was wir (physisch und
psychisch) als unsere Person, unser „ich“, definieren, ebenfalls eine Erscheinung innerhalb des Bewusstseins sein muss. Bildlich ausgedrückt: Richten wir die Augen auf unsere Hände, so sind diese wie der Rest unseres Körpers eine Erscheinung in unserem Bewusstsein - genauso wie alles andere, das wir im Lauf unseres Lebens wahrnehmen, einschließlich unserer Gedanken und Gefühle. Die Frage: „Gibt es irgendetwas außerhalb des Bewusstseins mit eigenständiger Existenz, wie beispielsweise das Gehirn, in dem dieses Bewusstsein erscheint?“, kann eindeutig mit „nein“ beantwortet werden, denn das Gehirn selbst ist ebenfalls eine Erscheinung, entweder in Form eines Gedankens (wenn wir es uns vorstellen), oder - hätten wir die Möglichkeit unser Gehirn in einem Spiegel zu betrachten - als eine visuelle Erscheinung.“ Das bedeutet, unser Leben besteht aus einer
Dennoch ist eine Erscheinung davon abhängig, wahrgenommen zu werden, denn ohne die Wahrnehmung einer Erscheinung, kann eine Erscheinung nicht erscheinen. Die Frage, wer wir sind, beantwortet Ramesh S. Balsekar, wie viele Meister seit Jahrtausenden, indem er uns darauf hinweist , dass wir dieses wahrnehmende Element dieses
In der indischen Ashtavakra Gita (einem in Sanskrit geschriebenen mehrere Tausend Jahre alten spirituellen Dokument) heißt es deshalb: „Du bist weder Erde noch Wasser noch Feuer noch Luft noch Raum.
Du bist der Beobachter dieser fünf Elemente als Bewusstsein. Dies zu verstehen ist Befreiung.“ 2
Des Weiteren heißt es: „Du bist nicht der Körper, noch ist der Körper dein. Du bist weder der Handelnde noch der Erfahrende. Du bist das
Bewusstsein selbst, der ewige, unpersönliche Beobachter.“
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Der Suchende
Als Suchende leiden wir unter der Begrenztheit, die mit der Empfindung: „Ich bin der pyschische Körper“ verbunden ist. Dabei vergessen wir, dass wir als reines Bewusstsein bereits frei sind und dass uns nur die Identifaktaion mit dem Körper als eine vom Rest der Welt getrennte Einheit davon abhält, diese Freiheit auch wahrzunehmen.
Da wir als Bewusstsein keine konkrete Form haben, die man finden könnte, geht es bei der Suche darum, die Welt der Erscheinung (einschließlich unserer eigenen Person) als Erscheinung zuerkennen, um frei von fälschlicher Identifikation als das zu verweilen, was wir sind: reines Bewusstsein.
In diesem Sinne gibt uns Ramesh zu verstehen, dass das Leben und vor allem die Suche mit dem Erwachen als ein riesiger Witz erfahren werde, da wir das, was wir suchen, bereits seien und wir unter Problemen und Schmerzen litten, die - wie das gesamte Leben - von illusorischer Natur sind. 4
Identifikation mit dem Körper
Es stellt sich die Frage: Wie entsteht die Identifikation mit dem Körper als ein getrennte Wesenheit? Ramesh bietet folgendes Konzept 6 : Bevor die Welt / das Universums in Erscheinung tritt existiert nur Bewusstsein
in Ruhe, seiner selbst nicht bewusst. Dieses Bewusstsein in Ruhe aktiviert sich und in Form eines lautlosen Urknalls entsteht plötzlich die Welt / das Universum, das wir mit unseren Sinnen wahrnehmen. Dies ist vergleichbar mit dem plötzlichen Erscheinen eines Traums wärend des Schlafs. Die Entstehung des Universums bedeutet, dass sich aus der Einheit die Vielfalt in Form von Erscheinung manifestiert, die sich in Polaritäten ausdrückt (hell-dunkel, oben-unten, hinten-vorn und so weiter). Damit unsere Welt / das Universum wahrgenommen werden kann, bedarf es Lebewesen. So erscheint ein Universum und es erscheinen viele Lebewesen als Instrumente (in Form von Mensch und Tier), durch die dieses Universum wahrgenommen wird. Dieses Universum ist jedoch lediglich eine Erscheinung im Bewusstsein ohne eigenständige Existenz, und die Lebewesen, durch die diese Erscheinung wahrgenommen wird, sind selbst Teil dieser Erscheinung. Dieses wahrnehmende Element, in dem das Universum einschließlich der vielen Lebewesen erscheint, ist Bewusstsein in Ruhe, das „Nichts“, das Noumenon, Nirvana. Letztendlich gibt es nur die Erscheinung der Welt /des Universums (als Bewusstsein in Bewegung) und das Noumenon, das „Nichts“, als reine Subjektivität, die diese Erscheinung wahrnimmt. Wir sind nicht die Person, für die wir uns halten (die selbst ein Teil dieser Erscheinung ist), sondern dieses „Nichts“, das Noumenon, das Bewusstsein, in dem unser Leben erscheint. 7 Darum heißt es in der Ashtavakra Gita: „Du bist es, der das gesamte Universum durchdringt, und dieses Universum existiert in dir. Deine wahre Natur ist das reine Bewusstsein. Sei nicht kleinmütig.“ 8
Das Ego entsteht durch die fälschliche Identifikation mit dem Körper als getrennte Einheit. Anstatt sich dessen bewusst zu sein, dass alles, was mit den Sinnen wahrnehmbar ist, einschließlich der Gedanken und Gefühle, eine Erscheinung in uns als noumenales Bewusstsein ist, betrachten wir das Universum als etwas real Existierendes und unsere eigenen Person als eine davon getrennte Einheit (oder Vielheit). In dem
Suchenden mag die Erkenntnis erwachen, dass die phänomenale Außenwelt lediglich eine Illusion ist. „Erleuchtung“ oder „Erwachen“ bedeutet die tiefstmögliche Erkenntnis, dass die eigene Person ein Teil dieser Illusion ist, das heißt, das absolut alles, was man mit den Sinnen wahrnimmt, einschließlich der Gedanken und der Gefühle, eine Erscheinung im Bewusstsein ist.
Das Leben ist bereits geschrieben
Jeder Mensch hat bestimmte individuelle Charaktermerkmale, nach denen er seine Entscheidungen trifft. Diese Merkmale setzen sich, wie man annimmt, zum einen aus den Erbanlagen, zum anderen aus der Konditionierung, d.h. der Prägung durch Erfahrung, zusammen. Der Mensch kann nicht anders, als seiner Struktur entsprechend zu agieren. Diese Struktur beinhaltet nicht nur wesentliche Entscheidungen wie beispielsweise die Berufswahl, sondern auch die
nachträgliche Begründung von Zustandsveränderungen, die ohnehin
erfolgt wären.“
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Mit anderen Worten: Wir bekommen erst, nachdem wir eine Bewegung ausgeführt oder eine Entscheidung gefällt haben, das illusorische Gefühl, uns zu dieser Bewegung oder Entscheidung entschlossen zu haben. Insofern ist der freie Wille eine Illusion. Jeder Mensch kann nicht anders, als auf äußere Umstände seiner individuellen Struktur gemäß zu reagieren. Dasselbe geschieht selbstverständlich bei Tieren und Pflanzen. Alles ist in ständiger Bewegung und diese Bewegung geschieht nach den kausalen Gesetzmäßigkeiten der den Dingen innewohnenden Natur. Folglich ist mit der Erschaffung des Universums, ihr Verlauf, das heißt jegliches
Geschehen bis ins kleinste Detail bestimmt. Wir als Menschen sind mit unserem Verstand ein Teil dieser Bestimmung. Die Frage: „Welche Konsequenz hat diese Sichtweise auf unser Leben?“ könnte man wie folgt beantworten: Die Erkenntnis könnte den Weg zu einer Lebensführung weisen, auf die die alten Meister schon seit Jahrtausenden hindeuten. Wenn das Leben ein Film ist, dessen Verlauf schon jetzt feststeht und schon immer feststand, wenn wir als Menschen lediglich unserer Struktur entsprechend agieren und das immer so sein wird (wobei sich die Struktur durch laufend neue Erfahrungen in einem ewigen Wandlungsprozess befindet), bedeutet das, dass wir den Platz unserer wahren Existenz einnehmen dürfen, um als reines Bewusstsein wertfrei unser Leben zu bezeugen.
Nachwort: Leben und Tod
Aus der Sicht der alten Meister und als logische Schlussfolgerung des hier Gesagten gibt es keinen Grund, das Ende des Lebens zu bedauern, denn: Wenn das Leben eine Erscheinung ist und wir das Bewusstsein, in dem die Erscheinung erscheint (nicht die Person, die selbst Teil der Erscheinung ist), so bedeutet der Tod einfach das Ende der Erscheinung. Raum und Zeit als die fundamentale Basis der Phänomenalität verschwinden mit dem Tod. Wir als das wahrnehmende Element existieren außerhalb von Raum und Zeit und sind somit unsterblich.
Das tiefstmögliche Erkennen dieser Tatsache, das weit über intellektuelles Verstehen hinausgeht, ist das, was mit dem Wort „Erleuchtung“ oder „Erwachen“ ausgedrückt werden soll.
Anmerkungen
1 Balsekar, R.: Duett der Einheit, Seite 56 2 Ebenda, Seite 8 3 Ebenda, Seite 92 4 Balsekar, R.: Who Cares?!, 5 Balsekar, R.: Erleuchtende Gespräche 6 Balsekar, R.: Duett der Einheit 7 Balsekar, R.: Duett der Einheit 8 Ebenda, Seite 23
Literaturempfehlungen
Balsekar, R.: Duett der Einheit. Context Verlag, Bielefeld 1991 Balsekar, R.: Erleuchtende Gespräche. Lüchow Verlag, Freiburg 1998 Balsekar, R.: Who Cares?!. Zen Publications, Mumbai 1999 Basekar, R.: Your Head In The Tiger’s Mouth. Zen Publications, Mumbai 1997
Tzu, C.; Chuang Tzu: Basic Writings. Columbia University Press, Mumbai 1964
Tzu, R.: No Way. Advaita Press, Redondo Beach/California 1990 Wu Wei, W.: Die Einfache Erkenntnis. Lüchow-Verlag, Freiburg 1999
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Nicolas Alschibaja, 2001, Wer bin ich? Das Advaita-Konzept, München, GRIN Verlag GmbH
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Franz Deubzer
Eine selten schöne Arbeit!.
Eine sehr schöne, klare und in ihrer Kürze erstaunlich komplexe und informative Arbeit. Besonders angenehm die sachlich-schlichte Sprache, die die Nähe und Sympathie des Autors zur Sache nicht verbirgt, dennoch eine seriöse Distanz wahrt und sich in ihrem ruhigen Erzählton grundlegend vom akademischen Duktus ähnlicher Texte unterscheidet (ebenso wie von den Erkenntnissen und Erfahrungsberichten manch aufgeregter Sucher). Wunderbar zu wissen aber auch, dass in einem philosophischen Seminar der LMU solche Themen überhaupt diskutiert werden, dass sie sich in die Wirbel des www wagen und da nicht untergehen, sondern kleine kluge helle Leuchtfeuer setzen. Vielen Dank dafür und allen an diesem Ergebnis Beteiligten herzliche Grüsse und alle guten Wünsche...
am Tuesday, March 12, 2002-
Christoph
Ich glaube, dass das Wort "Noumen" eigentlich "Noumenon" (siehe Balsekar The Ultimate Understanding und andere Werke) heißen muesste.
am Tuesday, January 20, 2004-
Nicolas Alschibaja
WEr bin ich? Das Adavaita - Konzept.
Wunderbar, wie sich hier mit wenig Worten eine klare Aussage des Advaita präsentiert. Ich bin begeistert. Habe ich doch jahrelang Nisargadatte Maharash und Ramesh Balkesar studiert - und nun kommt hiermit eine Zusammenfassung von allem daher! Besser kann es nicht ausgedrückt werden.
Danke und schön wäre ein Kontakt mit Ihnen.
herzlichen Gruss, Barbara Bossart (Schweiz)
am Friday, May 26, 2006-
Do-Itsu
Auf den Punkt gebracht .
Einfach! Gut!
am Friday, August 04, 2006-