Kurze Erklärung der Krebskrankheit:
Den Krebs kann man als einen Parasiten bezeichnen, einen Schmarotzer, der ohne rechtzeitiges Entgegenwirken fortan weiter wuchert. Körpereigene Zellen teilen sich grundlos, wachsen überflüssigerweise zu großen Geschwulsten heran und stören hierdurch nebenliegende Organe. Ohne Eingriff, in absehbarer Zeit, kann das Geschwulst unter Umständen so groß werden, dass es sich (oder ein Teil davon) ablöst, in die Blutbahn gelangt und sich in einem anderen Teil des Körpers absetzt. Hier beginnt es zu wuchern und auch an diese Stelle entsteht funktionsunfähiges Gewebe.
Zurück zum Lungenkrebs: Es sterben immer mehr Menschen am Lungenkrebs, der durch das Rauchen ausgelöst wurde. 1952 wurden 85000 Tote dieser Art gezählt, 1975 betrug die Zahl der Lungenkrebstote n bereits 24000.
Hier lässt sich ein paralleler Anstieg zwischen
Beispielsweise in Finnland kommt der Lungenkrebs sehr häufig vor, obwohl hier die Luftverschmutzung aufgrund der wenigen Autos in diesem Land als sehr gering bezeichnet werden kann. Jedoch steht der Zigarettenkonsum in Finnland an 2 Stelle der ganzen Welt. In Australien erkrankt jeder dritte Mann und jede sechste Frau an Lungenkrebs. Im Gegenteil kann man das Auftreten diese Krankheit bei Bevölkerungen, die aus religiösen Gründen nicht rauchen, als sehr gering einstufen. Unter 3600 Nichtrauchern bei den Adventisten, hatte einer von ihnen geraucht, bevor er der Gemeinschaft beigetreten war. Wenige Jahre danach starb er an Lungenkrebs. Die Todesrate von Ärzten, die dem Lungenkrebs zum Opfer fallen (Nichtraucher) übersteigt fast nicht die Null.
Bei Tierversuchen wurden folgenden Entdeckungen gemacht: Trägt man Z8igarettenteer auf die empfindliche Oberhaut eines Kleintier auf, so bildet sich Hautkrebs. Einem Kaninchen wurde dieser Teer auf die haut gestrichen und es entstand ein dickes Geschwulst. Spritzt man diesen Teer unter die Haut einer Maus, so entstehen Sakome, dies sind besonders bösartige Krebsgeschwulste.
Nun zum Lungenkrebsrisiko der Frauen: Gewöhnlich ist deren Risiko geringer, als dies der Männer, aus dem Grunde, dass Frauen geringere Mengen an Zigaretten rauchen und diese weniger stark inhalieren. Doch der Unterschied des Lungekrebsrisikos bei Frauen und Männern nimmt von Zeit zu Zeit mehr ab, denn die Frauen beginnen sich immer öfter und intensiver dem Zigarettengenuss zu widmen. Man sollte dem Lungenkrebs jedoch von vorneherein vorbeugen, denn Heilungschancen sind immer noch gering. In der Reihenfolge Haut, Brust, Mund, Gebärmutter, Mastdarm und Lunge nimmt die Heilungschance des Krebses ab. Wie bereits erwählt, sind die Schäden umso größer, je mehr Zigaretten täglich geraucht werden, wie stark sie inhaliert werden und wie viele Jahre bereits geraucht wurde. Ganz besonders gefährlich ist es, sehr jung mit dem Rauchen zu beginnen. Es sterben doppelt so viele Menschen, die früh mit dem Rauchen begonnen haben, als andere.
Es sterben mehr Leute an durch Rauchen verursachtem Lungenkrebs, als bei Verkehrsunfällen. Es ist jedoch nicht alleine der Lungenkrebs, der so gefährlich ist. Fünf sechstel der vorzeitig sterbenden Rauchern fallen anderen Krankheiten zum Opfer. Wird ab dem 15. Lebensjahr mit dem Rauchen begonnen, sterben von 2,5 Menschen 2,17, das sind fast so gut wie alle. Aus 100 Nichtraucher sterben 217 Raucher. Allerdings ist im Alter von 25 Jahren bereits nur die Hälfte betroffen.
Nun zu den ärmsten aller Raucher: die Passivraucher
Beispielsweise der Embryo im Mutterleib einer rauchenden Frau; die Giftstoffe der Zigaretten, die über den Mutterkuchen zum Embryo gelangen, führen nicht selten zu körperlichen und geistigen Fehl- und Unterentwicklungen, in manchen Fällen sogar zur Totgeburt. Auch ist das Geburtsgewicht durchschnittlich um etwa 200 g verringert. Somit kann das Rauchen während einer Schwangerschaft, also ein wehrloses unschuldiges Kind wissentlich schädigen, als verantwortungslos und dumm gelten. Nicht einmal eine Zigarette würde ohne Folgen bleiben. Auch gilt das Rauchen weder als modern, noch als ein Ausdruck von Gleichberechtigung. Wer mehr als 10 Zigaretten pro Tag raucht, verkür zt sein Leben um fünf Jahre. Bei zwei Päckchen täglich beträgt diese Minderung der Lebensdauer bereits 8 Jahre. Die Wahrscheinlichkeit als Raucher früher zu sterben, beträgt das doppelte wie bei Nichtrauchern. Natürlich glaubt jeder Raucher fest daran, dass er sich unter dem geringen Prozentsatz der Menschen befindet, denen der Zigarettengenuss nicht zu kommt. 140000 Menschen werden jährlich arbeitsunfähig aus diesem Grunde.
Somit kann man sagen, dass die Zigaretten jährlich einen deutschen Bundesstaat ausrotten. Der Verzicht auf die Droge Nikotin bedeutet Freiheit. Wer wirklich modern sein möchte und seine Leistungsfähigkeit beibehalten möchte, bleibt Nichtraucher.
Arbeit zitieren:
Jennifer Bentz, 2001, Die Gesundheitsschäden des Rauchens, München, GRIN Verlag GmbH
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