Hausarbeiten.de -Ökosystem See
2.) Ökosystem :
- Allgemeine Merkmale: Einheit von Biotop und Biozönose, offenes System(Stoff-u.Energieaustausch
mit der Umgebung), Fähigkeit zur Selbstregulation, Fließgleichgewicht, sind einer Sukzession unterworfen (qualitative Veränderungen im Laufe ihrer Existenz>Entwicklung),, Trophiestruktur (Trophieebenen>Nahrungsnetz),, Energiefluss und Stoffkreisläufe vorhanden, relative Stabilität
2.1.) Ökosystem SEE:
Gliederung:
a.) Vertikal:
Erlen-Weiden-Zone(Erlen, Weiden, Gräser, Insekten, Bodenorganismen)
Schilfzone (Rohrkolben, Schilfrohr, Wasservögel nisten, Insekten, Lybellen) Schwimmblattzone (See-und Teichrose, Wasserinsekten, Larven d.Lybellen, Mücken etc.) Unterwasserpflanzenzone (Wasserpest, Armleuchter, Froschlaich, Wasserflöhe)
b.) Horizontal:
nach Stoffwechsel: Nährschicht (A> D), Srungschicht (A=D), Zehrschicht (A
Zirkulationsbewegungen:
Wasser hat bei 4°C die größte Dichte(wird bei Abkühlung od. Erwärmung leichter)
Frühjahr: Abschmelzen der Eisdecke>Oberflächenwasser erwärmt sich>sinkt in Schichten mit gleicher Dichte, Wind unterstützt Zirkulationen(Strömung an der Oberfläche>staut sich an Ufern; Kräfte drücken das OW in die Tiefe> Tiefenwasser steigt nach oben), einheitliche Temperatur d.Vollzirkulation, gleiche Sauerstoffkonz.,, gleiche Nährstoffkonz.
Sommer: stabile Wärmeschichtung, Oberflächenwasserwärmer(leicher), Tiefenwasser kälter(schwer), dazwischen springt Temp.sprunghaft(Sprungschicht), Wasserzirkulation nur im OF-Wasser durch Temp.-unterschiede zw.Tag und Nacht
Herbst:
OF-Wasser kühlt immer mehr ab > wird schwerer > sinkt in Wasserschichten mit gleicher Temp. und Dichte,
Wind unterstützt Zirkulationsbewegungen, gleiche Temp.,, Sauerstoffgehalt, Nährstoffgehalt Winter: Temp . und OF-Wasser sinken weiter aufgrund der kalten Aussentemp .> OF-Wasser bzw.Eis ist Kälter als 4°C und liegt über dem wärmeren Tiefenwasser
Stoffkreislauf:
Produzenten: machen Photosynthese (anorg.Stoffe > körpereig.org.Stoffe),, CO2 u.Sonnenlicht, primäre
Erzeuger von Biomasse, liefern auch O2 und Assimilate, grüne Pflanzen, Plankton Konsumenten: ernähren sich direkt od.indirekt von Produzenten, alle Tiere, Mensch,
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Primärk.:
Pflanzenfresser, Sekundärk .:
Tierfresser, Tertiärk.:
große Raubtiere, Endk.immer am Ende Destruenten:
bauen tote org. Substanz ab, Abfallfresser:
ernähren sich von As, Streu und Kot, scheiden org.Substanz aus; Mineralisierer:
bauen org Stoffe in anorg Stoffe ab (Phosphat-, Sulfat-, Nitrationen, CO2, H2O, H2S) > Bsp.: Bakterien, Pilze Sauerstoffkreislauf:
O2 > Dissimilation=Zellatmung, alle Organismen > CO2, H2O > Assimilation=Photosynthese, autotrophe Organismen Kohlenstoffkreislauf:
Lösung von CO2 in Wasser (Bindung) : CO2 + H2O > H2CO3
Photosynthese : 6 CO2 +12 H2O > C6H12O6 +6 O2 +6 H2O Atmung: C6H12O6 + 6 O2 > 6 CO2 +6 H2O Verbrennung: 2 C10H22 + 31 O2 > 20 CO2 + 22 H2O Salz- (Carbonat)bildung: CA 2+
+
CO32- > CACO3
Stickstoffkreislauf:
Stickstoff wichtig zum Aufbau von Nucleinsäuren+Proteinen,
Pflanzen nicht fähig Luftstickstoff zu binden, stickstoffbindende Bakterien im Boden sind dazu in der Lage, Ammoniumionen(NH4+) werden hergestellt, Destruenten produzieren NH4 + (Mineralisierer), nitrifizierende Bakterien oxidieren Ammonium-Ionen über Nitrit-Ionen(NO2-) zu Nitrat-Ionen(NO3-) > Nitrifikation, Nitrationen werden von Produzenten aufgenommen, ein Teil der Nitrationen an denitrifizierende Bakterien > N2 entsteht und wird an die Luft abgegeben
Energiestrom:
Sonnenenergie > org.Stoffe der Produzenten durch Photosynthese > Primärkonsumenten > Sekundärkonsumenten > Endkonsumenten > Destruenten > anorg.Stoffe
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Nahrungsketten: komplexes Beziehungsgefüge zw. den Mitgliedern einer Biozönose, gibt den konkret Nahrungsebene od. Trophiestufe( je größer umso größer die Angehörigen)
Nahrungsnetze: vielfältige Verknüpfung von Nahrungsketten, sehr häufig in der Natur
Nahrungspyramide: Darstellung der Nahrungsbeziehungen, von Trophiestufe zu Tr.Stufe nimmt die Körpergröße zu und Individuenzahl ab, produzierte Biomasse nimmt ab, mit steigender Stufe nimmt die Reviergröße zu, Energieaufwand für den Beutezug nimmt zu
Produktivität von Ökosystemen:
Biomasse: Gesamtheit des Materials, das von allen Organismen produziert wird, gesamte org. Masse
Bruttoprimärproduktion: Biomasse die von den Organismen eines Lebensraumes innerhalb einer bestimmten Zeit hergestellt wird (nur von Produzenten) Nettoprimärproduktion: Bruttoprimärgewinn - Eigenverbrauch durch Atmung, Menge an org. Substanz die im pflanzl. Gewebe gespeichert ist, tatsächlicher Zugewinn Verlust von einer Nahrungsebene zur nächsten beträgt rund 10% Gründe: > ein großer Teil der Nahrung wird nicht zum Körperaufbau, sondern als Energiequelle genutzt > ein anderer Teil der Nahrung wird als unverdaulich wieder ausgeschieden > es wird nicht die ganze Biomasse einer Stufe von Angehörigen der nächsten Stufe gefressen
Seetypen:
oligotropher See: nährstoffarm > wenig Produzenten, geringe Primärproduktion, wenig O2 in der Nährschicht
> vollständige Mineralisation in der Zehrschicht; Sauerstoffzehrung in der Tiefe während der Stagnationsphase > ausreichendes Sauerstoffangebot eutropher See: nährstoffreich > viele Produzenten, hohe Primärproduktion, viel O2 in der Nährschicht > unvollständige Mineralisation (Faulschlamm); großer O2-Verbrauch durch aerobe Bakterien und hohe Sauerstoffgehalt kann in Stagnationsperioden mit zunehmender Tiefe fast aufgebraucht werden Produktionsprofil: Faktor für die Ausbildung der Produktiosprofile ist die Nährsalzversorgung des oligotropher See: überall Plankton, Licht kommt überall durch, überall Photosynthese, kein Optimum durch eutropher See: Plankton nur in oberen Wasserschichten, Optimum wenige Meter unter der Wasseroberfläche (an der Oberfläche wird Photosynthese durch zu hohe Temp. beeinflu ßt),, große Planktondichte > Licht dringt nicht in alle Schichten vor
Selbstreinigung der Gewässer:
org. Verbindungen von Abwässern werden von Bakterien und Pilzen mineralisiert, Abbau org. Stoffe zu anorg. Stoffen der Mineralisierer = Verbrauch org. Stoffe d. Produzenten = Gleichgewicht
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Arbeit zitieren:
Nancy Faustmann, 2001, Ökosystem See, München, GRIN Verlag GmbH
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User
Form!!!!.
Form könnte besser sein, Inhalt TOP!!!
Gruß ein User
am Monday, May 12, 2003-
verfasser
na und....
das war ja auch nur ne zusammenfassung für eine klausur, da ist die form doch egal...
am Saturday, November 20, 2004-