- zum Schutz hatten sie immer ein Schild
-wichtigster Besitz von Rittern waren ihre Schlachtrosse. Die waren speziell für den Kampf
gezüchtet und ausgebildet, und deshalb auch immer sehr teuer
- die ganze Ausrüstung des Ritters war immer mit Wappen versehen
- kamen durch Kreuzritter nach Europa und wurden von arabischen und byzantinischen
Soldaten abgeschaut
-Wappen wurden von Generation zu Generation weitervererbt, wobei der Sohn das Wappen
des Vaters immer leicht abänderte, z.B. ein Teil des Wappens seiner Frau hinzufügte.
-Wappen waren wichtig für die Identifikation der Ritter, da das Gesicht der Ritter meist vom
Helm verdeckt war
-Wappen waren eine Art Code an denen man die familiäre Herkunft und die pol. Gesinnung
ablesen konnten
-Bei Ritterturnieren waren sie sehr wichtig, um zu erkennen, zu welchem Team der Ritter
gehörte.
-ursprünglich waren die Turniere eine Art Training für Soldaten der Kavallerie. Durch sie
konnten die Ritter ihre Reitkünste und ihr Können mit Waffen auffrischen und erproben.
-Bald wandelte sich das Turnier zum beliebtesten sportlichen Zeitvertreib der Europäer, an
dem auch Zuschauer teilnehmen konnten.
-Die erste Form des Turniers waren dann Scheingefechte, bei denen 2 Teams gegeneinander
kämpften und Schiedsrichter auf die Einhaltung der noch relativ lockeren Regeln achteten.
Diese Turniere waren aber trotzdem immer noch echtes militärisches Training.
-wurden dann zu einem puren Zweikampf zwischen 2 Rittern. Er gab dem Ritter die
Möglichkeit seinen Mut und sein Können unter Beweis zu stellen, aber auch um Streitigkeiten
beizulegen und sich abzureagieren..
-ein wichtiger Lebensinhalt im Mittelalter war auch der Glaube an Gott. Die Menschen
waren damals sehr stark religiös. Sie glaubten, dass Buße oder eine andere Art von Opfer sie
von ihren Sünden reinigen und ihre Seelen vor der Hölle retten würden.
-Die beste Art zu bußen, war eine Pilgerfahrt zu einem heiligen Ort. Ärmere Leute gingen zu
Gräbern in der Nähe, da eine Pilgerfahrt in die Zentren der Christenheit, wie z. B Jerusalem
und Rom, sehr, sehr teuer waren. Nur wirklich Reiche konnten sie sich leisten.
-Eine solche Pilgerfahrt war sehr riskant( Krankheiten, Schiffsunglücke, Raubüberfall).
Deshalb mussten die Ritter immer als Beschützer der Pilger mit auf die Reis gehen.
-Die Kirche ermutigte die Ritter auf Pilgerfahrt zu gehen, damit sie dabei die anderen Pilger
vor Raub und Überfällen schützen konnten. Dies war ganz im Sinne der abenteuerlustigen
Ritter. Die Ritter glaubten vielleicht auch, ihre Seelen retten zu müssen, weil sie in ihrem
Leben so viel Blut vergossen hatten.
-Ritter, die ein besonders schlechtes Gewissen hatten, konnten ihren ganzen Besitz aufgeben,
und sich einem Ritterorden anschließen. Sie wurden auch Kreuzritter genannt, weil sie stets
ein gut sichtbares Ordenskreuz auf ihren Kleidern trugen. Kreuzritter waren immer Ritter, die
ein religiöses Leben führen, aber das Kämpfen nicht aufgeben wollten. Die Mitglieder solcher
Militärorden kämpften aktiv für die Kirche und konnten überall hin geschickt werden.
-Die Orden wurden alle im 12 Jh. gegründet, und waren sehr einflussreich. Die bekanntesten
waren die Templer, der Deutsche Ritter Orden und die Johanniter. Sie galten bei den
Kreuzzügen als die gefährlichste Truppen, und waren bei den Feinden sehr gefürchtet.
-Kreuzzüge waren von der Kirche propagierte und unterstützte Kriege gegen Ungläubige und
Ketzer zur Ausbreitung oder Wiederherstellung des kath. Glaubens. Die sieben ersten
Kreuzzüge waren alle zur Eroberung der heiligen Stätten von der islamischen Herrschaft.
-Anlass für die Kreuzzüge war die Eroberung Jerusalems 1070 durch die Sedschuken, was
eine Erschwernis der Pilgerfahrten zur Folge hatte.
-die Kreuzzüge standen unter dem Zeichen des Kreuzes.
-eigentlich war nur der erste Kreuzzug 1096 zur Rückeroberung des heiligen Landes richtig
erfolgreich. Nach einem Aufruf durch den Papst marschierten rund 5000 Ritter nach Osten,
mit dem Schlachtruf „ Deus Vult“(Gott will es).1099 gelang es nur noch 1000 Rittern und
10000 anderen Soldaten Jerusalem zu erobern.
-die anderen großen Kreuzzüge schlugen alle mehr oder weniger fehl, teilweise kamen die
Ritter nicht einmal in die Nähe Jerusalems.
-Zur gesellschaftlichen Stellung der Ritter:
-der Unterhalt eines Ritters war sehr teuer, und damit sie unterhalten werden und außerdem in
ganz Europa anwesend sein konnten, um es vor Eindringlingen zu schützen, wurden alle
Ritter schon sehr früh zu Gutsherren gemacht.
Sie bekamen so Geld (Steuern) und Nahrung von den Bauern
-Das alles hatte eine Änderung in der Gesellschaftsstellung zur Folge; d.h. sie stiegen von
einfachen Soldaten in die Aristokratie- und Herrschaftsschicht auf
führte zur Bildung einer neuen Aristokratie, die den alten Adel und die ehemaligen
Soldaten zusammenfasste
-Später besaßen dann viele Könige nicht so viel Land, dass sie jedem Ritter ein Lehen
überlassen konnten. Deshalb vergaben sie stattdessen Geldlehen. Geldlehen waren z. B. Zölle
für die Benutzung einer Brücke.
-Minne:
-Als sich die Ritter zu Mitgliedern der Adelsschicht wandelten, interessierten sie sich im 12.
Jh. auch zunehmend für Musik, Bücher und exotische Speisen. Gleichzeitig begannen sie
Frauen als fast gleichberechtigt zu behandeln.
Beginn des Zeitalters der Höfischen Liebe, auch Minne genannt.
-Diese Idee der Gleichberechtigung der Frau kam wie so vieles andere von Kreuzrittern, die
aus der muslimisch-arabischen Welt zurückkehrten.
-Ritter und Knappen sollten nun eine schöne Frau anbeten und in ihrem Namen große taten
vollbringen.
- Kirche geriet in Aufruhr
Verfall der Sitten
-die Minne wurde aber trotzdem auch bald zu einem Teil des Ritterlebens, der von einem
Ritter verlangt wurde.
-Gedankengut der Höfischen Liebe wurde von sog. Minnesängern verbreitet.
-Musik der Minnesänger änderte sich im Laufe der Zeit.
- Flöte+ Trommel
- Laute, die Reisende mitbrachten, + Geige, wahrscheinlich aus China
-Ritter wurden zu großen Gönnern dieser Art von Kunst. Statt ihr Geld nun z. B. für Burgen
oder für Kriege auszugeben, unterstützten sie nun die Künstler. So wurden viele religiöse
Kunstwerke von Rittern und Edelmännern gestiftet.
Arbeit zitieren:
Stefanie Braun, 2000, Ritter, München, GRIN Verlag GmbH
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Kommentar....
Entschuldigung mal, ich muss hier wohl Einspruch erheben. Es ist überhaupt nicht richtig, das Ritter nur berittene Soldaten waren! Auch ich bereite gerade einen Vortrag (Referat) zu diesem Thema vor... Sie hießen "fränkische Panzerreiter", in ihrer Entstehungszeit, und danach war der Ritter ja gerade etwas Besonderes, das sich von normalen Soldaten abhob (!) Er hatte eigentlich die hauptsächliche Aufgabe, das Christentum zur Not mit Waffengewalt und ALLEN ihm zur Verfügung stehenden Mitteln, die seine Ehre nicht besudelten (Guerillakrieg, unehrenhafte Waffen etc.) zu verteidigen und mit "Feuer und Schwert zu verbreiten! Er war keine Waffe, die man einfach in normalen Kriegen einsetzte!
(mach dir nix draus :-))
am Tuesday, March 12, 2002-