Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis......................................................................... 2
1. Einführung. 3
2. Erläuterung zentraler Begriffe. 3
2.1. „Locus of Control- Orientierung“ 3
2.2. Internals versus Externals. 3
2.3. Unterschiedliche Verwendungen des Begriffs. 4
3. Rotters Konzept der Kontrollwahrnehmung. 4
3.1. Erweiterung zu einer Persönlichkeitsdimension. 5
3.2. Diagnostikum. 5
3.3. Experimentelle Untersuchungen. 5
3.4. Verbindungen mit anderen psychologischen Variablen. 7
4. Ort der Kontrolle versus Ort der Verursachung. 8
5. Verknüpfung und Parallelen zu anderen Konzepten. 9
5.1. Heider (1958) 9
5.2. Weiner (1971) 10
5.3. Seligmann (1975/78) 10
6. Anwendung und Bewertung des Konzeptes. 11
6.1. Kulturelle Unterschiede. 12
6.2. Soziale Klassenunterschiede. 12
7. Ausblick. 13
Literaturverzeichnis. 14
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1. Einführung
Attribution ist „der meist unbewußte Prozeß, durch den Wirkungen von proximalen Reizen unmittelbar erlebnismäßig den distalen Objekten zugeschrieben werden.“ (Häcker & Stapf, 1998, S. 76) Die Attributionsforschung hat Meinungen über Kausalzusammenhänge, sowie das Zustandekommen und deren Auswirkungen zum Gegenstand. Laienhafte Kausalwahrnehmungen aus dem täglichen sozialen Leben sind die Untersuchungsobjekte der Attributionsforschung. Rotter hat den ersten empirisch prüfbaren attributionstheoretischen Ansatz im Rahmen seiner sozialen Lerntheorie formuliert. Er postulierte, daß das Verhalten nicht direkt von den Verhaltenskonsequenzen beeinflußt wird, sondern daß dafür vermittelnde kognitive Prozesse verantwortlich sind. (vgl. Herkner, 1980, S. 53- 54) Im Rahmen dieser Arbeit soll das Konstrukt „locus of control“ beleuchtet werden. Das damit verbundene Konzept der generalisierten Kontrollerwartung nimmt im Gesamtkonzept von Rotters sozialer Lerntheorie nur eine periphere Rolle ein, ist aber losgelöst von der eigentlichen Theorie schon Gegenstand zahlreicher empirischer Untersuchungen gewesen.
2. Erläuterung zentraler Begriffe
2.1. „Locus of Control- Orientierung“
Gegenstand dieser Arbeit ist die „locus of control- Orientierung“. Diese Kontrollüberzeugung „ist der Glaube, daß die Ereignisse unserer Handlungen entweder von Ereignissen außerhalb unserer persönlichen Kontrolle (externer locus of control) liegen oder davon abhängen, was wir tun (interner locus of control).“ (Zimbardo, 1995, S. 417) 2.2. Internals versus Exernals
Wenn eine Person also glaubt, daß das Eintreffen oder Ausbleiben des Ereignisses von ihrem Verhalten und/oder von ihren Eigenschaften abhängt, so befindet sich das Ereignis für diese Person unter interner Kontrolle. Diese Personen werden als Internals bezeichnet.
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Glaubt eine Person hingegen, daß das Eintreffen oder Ausbleiben des Ereignisses von externen Faktoren, wie zum Beispiel dem Zufall abhängt, wird das Ereignis von ihr als extern kontrolliert wahrgenommen. Personen, die Ereignisse als extern kontrolliert wahrnehmen, werden in der Literatur als Externals bezeichnet.
2.3. Unterschiedliche Verwendungen des Begriffs
Rotter hat den Begriff „locus of control“ verwendet, um damit die wahrgenommene Nichtzufälligkeit von Ergebnissen auszudrücken.
Levenson (1972,1973) verwendete den Ausdruck, um sich auf die Wahrnehmung zu beziehen, daß entweder mächtige Andere oder der Zufall die Folgen und Ergebnisse von Personen kontrollieren. Er hat das Konzept von Rotter ausgedehnt und drei Dimensionen einbezogen: die internale Kontrolle, die Kontrolle durch einflußreiche Andere und Zufall oder Glück.
Weiner (1972) und andere Attributionstheoretiker verwendeten den Begriff um damit den Glauben der Menschen auszudrücken, daß ihre Handlungsfolgen von einigen externen Faktoren bestimmt werden. (vgl. Deci & Ryan, 1985, S. 168)
3. Rotters Konzept der Kontrollwahrnehmung
Nach Rotter wird die Wahrscheinlichkeit dafür, daß eine Person ein bestimmtes Verhalten ausübt, durch die Erwartung, daß deren Ziel durch Aktivität erreicht wird und durch den persönlichen Wert dieses Zieles bestimmt. Die
Verstärkungsgeschichte einer Person trägt dazu bei eine Kontrollüberzeugung aufzubauen. Die Lernprozesse einer Person werden weitgehend durch deren Annahme beeinflußt, ob das Ereignis unter interner Kontrolle liegt oder dessen Kontrolle als extern wahrgenommen wird. Ein bestimmtes Verhalten wird von einer Person ausgeführt, wenn sie mit großer Wahrscheinlichkeit angenehme Folgen dieses Verhaltens erwartet.
Die Variable Ort der Kontrolle beeinflußt die Entwicklung von Erwartungen. Diese entwickeln sich in Übereinstimmung mit dem Verlauf des Lernprozesses bei interner Kontrolle. Hier wird die Erwartung zukünftiger Belohnungen für dasselbe Verhalten um so stärker, je öfter das Verhalten belohnt wird. Bei externer Kontrolle entwickeln sich die Erwartungen unsystematisch und gegensätzlich zu den Ereignissen. Hier
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Arbeit zitieren:
Yvonne Kasten, 2002, Attributionstheorie: Ort der Kontrolle, München, GRIN Verlag GmbH
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Erziehungsziele, Erziehungseinstellungen, Erziehungspraktiken
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