- Volksgericht: - es gab10 Gerichtshöfe
- Scherbengericht: - Bürger entschieden darüber, welcher Bürger Athen für 10 Jahre verlassen muss.
- Beamten: - es gab ungefähr 700 Beamte, die Tagesgelder erhielten
• Von der Demokratie waren Frauen, Kinder, Metöken und Sklaven ausgeschlossen
• Gute Redner wie Perikles konnten eine Art Führerrolle übernehmen wodurch die Demokratie öfters in eine Art Oligarchie umgewandelt wurde
• Durch Losverfahren bestand das Risiko, dass öfters auch inkompetente Bürger wichtige Positionen einnahmen
• Staatsform führte zu einer Art Überlegenheitsgefühl der Athener was sie dann durch Kriege versuchten zu demonstrieren
SKLAVEN
• Es gab Mitte des 5.Jahrhunderts zwischen 80.000 und 120.000 Sklaven in Athen
• Wurden als Kapitalanlagen und Mietobjekte angesehen
• Unterlag der absoluten Gewalt des Herrschers, konnte jedoch Schutz im Tempel suchen ( aber nur bei grausamster Behandlung )
• Sklaven waren zu dieser Zeit hauptsächlich Kriegsgefangene und deren Kinder
• Sie wurden häufig bei der Minenarbeit oder als Haussklaven eingesetzt, manchmal auch als Staats- oder Tempelsklave
• Weibliche Sklaven wurden häufig als Prostituierte verwendet und zur Unterhaltung vermietet
• Sklavinnen unterstanden normalerweise der Obhut der Frau
WIRTSCHAFT/FINANZWESEN ( am Beispiel von Athen )
• Grundlage für die gute Wirtschaftssituation insbesondere der, der Athener, wird von vielen Experten mit dem großen Anteil an Sklaven in Verbindung gebracht
• 75% der Athener waren Bauern oder besaßen Land, wo zum Großteil Oliven, Obst und Wein angebaut wurde
• Athen war führend im Handwerksbereich, insbesondere durch die Metöken
• Der Staat selber griff nur seltenst in das Wirtschaftsgeschehen ein
• Währung: Drachme bzw. Obole (6 Obl.= 1 Dr.), 6000 Dr. = 60 Minen (437g Silber) = 1 Talent (26,2kg Silber)
• Finanzverwaltung entstand durch die Demokratisierung Athens:
- Einnahmen: Zoll, Erträge der Silberminen, Export, Beiträge der Seebundsmitglieder Vermögenssteuer, Steuern von den Metöken
- Ausgaben: Beamtenbesoldung, Tagesgelder, öffentl. Bauten, Militär
RELIGION
• Polytheismus: - Die 12 wichtigsten Götter lebten auf dem Olymp
• Die Griechen glaubten, dass die Götter über das Schicksal der Menschen entschieden
• Irdischer Wohnsitz der Götter waren die Tempel
• Man veranstaltete sowohl Prozessionen, Zeremonien und Rituale zu Ehren der Götter als auch sportliche ( panhellenische ) Wettkämpfe (Olympia)
• Die Griechen glaubten an ein Weiterleben der Seele nach dem Tod in der Unterwelt
• Die Toten wurden vor der Stadt begraben und wenn die Beerdigungsprozession nicht vollzogen wurde ging die Seele für immer verloren
• Orakel: - Ort, an dem man die Götter um Rat bitten konnte
- Orakel war maßgebend für polit. Entscheidungen und eine Art Schiedsgericht bei Konflikten zwischen den griech. Staaten
• Im Orakel saßen entweder in Trance versetzte Priesterinnen ( Delphi) oder die Priester deuteten die Antwort aus Eingeweiden von Tieren bzw. deren Verhalten oder man deutete die Antwort aus dem Klingeln eines Kessels
KUNST/WISSENSCHAFT/PHILOSOPHIE
• Die griech. Kunst wandte sich eher dem irdischen Leben zu
• Die bedeutendsten Bauten waren religiöse Einrichtungen (z.B. Parthenon)
• Philosophen begannen, die Welt mit den Mitteln des Verstandes zu erklären was jedoch teilweise gegen die Religion verstieß, weshalb dies auch verboten wurde
•
Wichtige Philosophen: - Sokrates: Gründer der abendländischen Ethik, Tod wegen “Ketzerei“
Quellennachweis: MS Encarta
www.referate.com
Arbeit zitieren:
Benjamin Huhnd, 2001, Griechenland, Mitte des 5. Jahrhunderts v. Chr., München, GRIN Verlag GmbH
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