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Fachbereich Wirtschaftspsychologie
Organisationspsychologie 1+2 Wintersemester 2001/2002
Christina Boese
5.Fachsemester
Dana Wachholz
5. Fachsemester
Lüneburg, den 11.Januar 2002
Note: 1,3
Organisationspsychologie
Internationale Unterschiede in organisationalen Verhalten
*OLHGHUXQJ
1. Einführung in die Thematik 7
2. Der Kulturbegriff 7
3. Cultural orientations model von Kluckhohn Strodtbeck 9
3.1. Wahrnehmung der Natur des Menschen 10
3.2. Beziehung zur Umwelt 10
3.3. Persönliche Beziehungen 11
3.4. Modalitäten der Aktivität 12
3.5. Zeitbezug 12
3.6. Raumbezug 13
4. Halls Cultural Contexts 13
4.1. High context cultures 14
4.2. Low context cultures 15
4.3. Anwendung des Hall Modells 15
5. Modell zu Kultur Status und Funktion von Laurent 15
5.1. Übertragbarkeit des Status 16
(Managerial status in the wider context) 16
5.2. Umgehen der Hierarchien (Bypassing the hierachy) 16
5.3. Expertenstatus des Managements 16
(The manager as expert versus the manager as facilitator) 16
3
Organisationspsychologie
Internationale Unterschiede in organisationalen Verhalten
6. Kulturelle Dimensionen nach Hofstede 17
6.1. Individualismus versus Kollektivismus 17
6.2. Akzeptanz ungleicher Machtstrukturen (Power distance) 19
6.3. Vermeidung von Unsicherheiten (Uncertainty avoidance) 19
6.4. Maskulinität versus Femininität 20
6.5. Arbeitsethik und Traditionsbewusstsein 21
(Confucian dynamism) 21
6.6. Bewertung des Hofstede-Modells 21
7. Kulturelle Dimensionen nach Trompenaars 22
7.1. Universalismus versus Partikularismus 22
7.2. Individualismus versus Kollektivismus 23
7.3. Neutrale versus affektive Kulturen 24
7.4. Spezifische versus diffuse Kulturen 24
7.5. Errungener versus zugeschriebener Status 25
7.6. Bewertung des Trompenaars-Modells 25
8. Stellungnahme zu den kulturvergleichenden Modellen 26
9. Kommunikationsmodelle 29
9.1. Die 4 Seiten des Kommunikationsprozesses 29
9.2. Communication-in-context model von Fisher 30
9.3. Das Message Response-Modell 31
9.3.1. Falschwahrnehmung 32
9.3.2. Falschinterpretation 32
9.3.3. Falschevaluation 33
10. Verbale Kommunikationsstile 33
10.1. Direkter versus indirekter Kommunikationsstil 33
10.2. Ausführlicher versus knapper Kommunikationsstil 36
10.3. Persönlicher versus rollenorientierter Kommunikationsstil 36
4
Organisationspsychologie
Internationale Unterschiede in organisationalen Verhalten
10.4. Instrumentaler versus affektiver Kommunikationsstil 38
11. Nonverbale Kommunikationsformen 39
11.1. Mimisches Ausdrucksverhalten 40
11.2. Gestik 41
11.3. Verhalten im Raum 42
5
Organisationspsychologie
Internationale Unterschiede in organisationalen Verhalten
12. Interkulturelles Training 43
12.1. Definitionen 44
12.2. Ziele 44
12.3. Inhalte 45
12.4. Methoden 46
12.5. Der Prozess 47
12.6. Zeitplanung 50
12.7. Anwendung 51
12.7.1. Zielgruppe 51
12.7.2. Situation in Deutschland 51
12.7.3. Situation in den USA 52
12.7.4. Abbruchquote 53
13. Stellungnahme 54
14. Fazit 56
6
Organisationspsychologie
Internationale Unterschiede in organisationalen Verhalten
(LQIKUXQJLQGLH7KHPDWLN
Im Zeitalter zunehmender Globalisierung und ständigen Zusammenwachsens verschiedener Nationen und Gesellschaften wird es für Unternehmen und ihre Organisationsstruktur immer bedeutender, internationale Unterschiede im organisationalen Verhalten wachsam zu beobachten und zu überwinden. Bei der Erkennung dieser Differenzierungen spielen unterschiedliche Kulturen, die auf eigenen Werten und Normen begründet sind, eine entscheidende Rolle.
Verschiedene Wissenschaftler haben sich mit interkulturellen Differenzierungen ausführlich auseinandergesetzt und sind zu erstaunlichen Ergebnissen gelangt. Dabei haben sie auch auf die Auswirkungen für die Unternehmen Bezug genommen.
Im Zuge dieser Arbeit werden internationale Unterschiede hinsichtlich ihrer Organisationskultur dargestellt. Nach der Vorstellung verschiedener wissenschaftlicher Modelle, die unterschiedliche Kulturen nach definierten Gesichtspunkten charakterisieren, wird insbesondere auf kulturspezifische Kommunikationsformen eingegangen. Integrationsmöglichkeiten multinationaler Unternehmen, die zur Verschmelzung individueller Werte zu einer einheitlichen Organisationskultur führen sollen, werden abschließend behandelt.
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Schon seit vielen Jahren beschäftigen sich Wissenschaftler mit dem Versuch, den Kulturbegriff zu definieren und näher zu bestimmen.
Eine der wohl bekanntesten und am häufigsten verwendeten Definitionen formulierte 1984
+RIVWHGH. Er beschreibt Kultur als eine kollektive Lenkung der Gesinnung, die zur
Unterscheidung der Mitglieder verschiedener Menschengruppen führt. In diesem Sinne schließt Kultur auch Wertsysteme ein und wird so durch spezifische Wertvorstellungen geprägt. (Mead, 2000, S. 4) Werte verkörpern innerhalb einer Kultur Vorstellungen darüber, wie bestimmte Dinge sein sollten oder zu sein haben. Diese Vorstellungen sind schwer oder nur langsam veränderbar, da sie nicht bewusst gebildet werden, sondern bereits in frühester Kindheit implementiert
7
Organisationspsychologie
Internationale Unterschiede in organisationalen Verhalten
werden. Wertvorstellungen eines bestimmten Kulturkreises werden durch das darauf basierende menschliche Verhalten direkt reflektiert.
Die genannte Definition impliziert gleichzeitig, dass eine bestimmte Art von Kultur nur genau einer Menschengruppe zugeordnet ist und andere Menschengruppen davon klar differenziert. Somit wird davon ausgegangen, dass unterschiedliche soziale Gruppen verschiedene Kulturen besitzen und auf ähnliche Situationen möglicherweise sehr unterschiedlich reagieren. In der Literatur wird die Kultur sogar als „symbolisches Kapital“ zur Verwirklichung individueller und sozialer Identitätsprojekte beschrieben. (Thomas, 1996, S.151)
Kultur ist nicht angeboren, sondern wird von Generation zu Generation weitergetragen und somit durch das natürliche familiäre und soziale Umfeld erlernt. Somit ist die Kulturangehörigkeit nicht etwa genetisch verankert, sondern wird besonders in den sehr frühen Lebensjahren geprägt.
Obwohl der Mensch seinen eigenen Eintritt in die entsprechende Kulturgruppe nicht bewusst wahrnimmt, wird er doch schon jetzt bezüglich seines späteren Verhaltens und seiner Weltanschauung maßgeblich beeinflusst. (Mead, 2000, S. 4 ff.)
Für 7URPSHQDDUV ist Kultur ein wichtiges Lebenselement, mit dem die jeweiligen
Kulturangehörigen „leben und atmen“. Die Kultur ist somit Ausdruck der eigenen Herkunft, der spezifischen Normen und Werte. Erst wenn das Überleben einer Kultur in Gefahr gerät, ist die Voraussetzung geschaffen, eine Kultur verschiedener Veränderungen zu unterziehen.
Aus diesen Ausführungen wird deutlich, dass Kulturen das menschliche Handeln bestimmen. Der Autor macht aber gleichzeitig deutlich, dass Kultur keineswegs gleichbedeutend mit der identischen Auffassung aller Menschen innerhalb dieses Kulturkreises über Normen, Werte und Annahmen ist. Kultur bezeichnet vielmehr den „Regelfall“ einer Gemeinschaft, der die Meinungen und Wahrnehmungen des Durchschnittsangehörigen widerspiegelt. Die Unterscheidung zwischen verschiedenartigen Kulturen hängt dann wieder von den Grenzen ab, die den Spielräumen einer Norm als Regelfall gesetzt werden. (Trompenaars, S. 37 ff.)
8
Organisationspsychologie
Internationale Unterschiede in organisationalen Verhalten
Auch auf Unternehmen ist der Kulturbegriff übertragbar. Eine gewisse Organisationskultur stellt sich ein, sobald das Management und seine Mitarbeiter ähnliche Werte und Vorstellungen verfolgen. Kulturelle Faktoren sind somit Träger von Chancen oder Gefahren eines Unternehmens, so dass die Unternehmensstruktur auf die vorherrschende Organisationskultur abgestimmt werden sollte. (Mead, 2000, S. 15 f.) Hervorzuheben ist dabei die innovationsfördernde Funktion von Unternehmenskulturen. Grundüberzeugungen, Werte und Normen einer Organisation führen zu einer verbesserten Lern- und Innovationsfähigkeit des gesamten Systems, indem ihre Integration in das individuelle Verhalten der Mitarbeiter stattfindet.
Das Management fasst die Organisationskultur häufig leider lediglich als eine durch sie selbst steuerbare Größe auf, die neben andere wichtige Organisationsvariablen wie die Unternehmensstruktur gestellt wird. (Behrends, 2001, S.152) Dass den kulturellen Gegebenheiten innerhalb einer Organisation mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte, um die Effizienz des Unternehmens zu steigern, zeigen die folgenden Erkenntnisse.
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6WURGWEHFN
Um den Unterschied zwischen verschiedenen Kulturen erklären zu können, müssen mehrere Dimensionen herangezogen werden. Nicht außeracht gelassen werden darf natürlich auch die Tatsache, dass neben den interkulturellen Unterschieden auch Differenzen innerhalb des gleichen Kulturkreises auftreten können. Aus diesem Grund lassen sich Verallgemeinerungen einzelner Kulturbeschreibungen nur schwer treffen. (Luthans, 2002, S.50)
Die folgenden Aspekte des 1961 entwickelten „ Cultural orientations model“ von
.OXFNKRKQ und 6WURGWEHFN vergleichen verschiedene Kulturen miteinander und machen
ihre Bedeutung für ein modernes Management deutlich. (Adler, 2002, S.20ff. oder Mead, 2001, S. 22 ff.) Das Modell unterscheidet sechs grundsätzliche in sich kategorisierte Orientierungen, die spezifische Wahrnehmungen einzelner Kulturgruppen beschreiben.
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Organisationspsychologie
Internationale Unterschiede in organisationalen Verhalten
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Die Natur des Menschen wird durch Angehörige bestimmter Kulturen entweder als gut (good), als schlecht (evil) oder als eine Mischung aus beiden Eigenschaften (good and evil) wahrgenommen. Dabei können beide Extrempositionen sowohl veränderbar als auch unveränderbar empfunden werden.
Diese Arten der Wahrnehmung äußern sich in verschiedenen Verhaltensweisen von Menschen. In bestimmten Teilen der Erde wird von der Grundannahme ausgegangen, alle Menschen seien ehrlich und vertrauenswürdig. Für das Management von Unternehmen bedeutet diese Einstellung, den Kapazitäten und der Leistungsmotivation der Mitarbeiter optimistisch gegenüberzustehen. Da ein gegenseitiges Vertrauen zwischen den Mitarbeitern in solchen high-trust societies existiert, wird eine direkte Kommunikation im Unternehmen gefördert.
In low-trust societies hingegen überwiegt das Misstrauen gegenüber anderen Menschen. Kollegen, Mitarbeiter und Verhandlungspartner unterliegen ständigen Verdächtigungen, so dass eine pessimistische Grundeinstellung vorherrschend ist.
Aber auch Mischformen beider Sichtweisen existieren. So gibt es viele Menschen, die grundsätzlich davon ausgehen, ehrlichen und vertrauensvollen Menschen gegenüber zu treten, es jedoch trotzdem für wichtig halten, vorsichtig und wachsam mit ihnen umzugehen. In Unternehmen werden in diesem Falle häufig Mittelsmänner und Berater eingesetzt, da eine Diskrepanz zwischen einer grundsätzlich optimistischen Grundeinstellung und einer gewissen Skepsis vorhanden ist. Kommunikation wird zwar aktiv betrieben, jedoch wird jede Information einer kritischen Prüfung unterzogen. Ein anderes Phänomen ist es, dass Menschen aus dem eigenen Kulturkreis als vertrauenswürdiger eingestuft werden als Menschen aus anderen Kulturen und beide Personengruppen dementsprechend behandelt werden.
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Verschiedene Kulturgruppen gehen auch mit ihrer Umwelt unterschiedlich um. Menschen verhalten sich der Natur gegenüber dominant, harmonisch oder ordnen sich ihr sogar unter. Während die westliche Welt sich eher dominierend über die Natur stellt, spiegelt sich diese Einstellung auch im organisationalen Verhalten wider. Kontrolle und Planung als
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Organisationspsychologie
Internationale Unterschiede in organisationalen Verhalten
Ausdruck der Beeinflussung der Umwelt sind wichtige Elemente in einer solchen Kultur. Hauptziel der Arbeit ist dabei das Formen und Weiterentwickeln einer Organisationsstruktur und -kultur.
Vor allem asiatische Völker leben hingegen eher harmonisch im Einklang mit ihrer Umgebung. Stets auf der Suche nach gemeinsamen Grundlagen und Kompromissen steht hier die Vermeidung von Konflikten mit Kollegen und der Respekt vor anderen Mitarbeitern im Vordergrund.
Naturvölker, wie z.B. die Inuits in Kanada akzeptieren und verehren die Natur derart, dass ein fast unterwürfiges Verhältnis zu ihrer Umgebung zu beobachten ist. In dortigen Organisationen kontrollieren hauptsächlich externe Umweltfaktoren die Zusammenarbeit, so dass der unabhängigen Planung dieser Organisation und einer Veränderung der Organisationsstruktur Ablehnung gegenübertritt.
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Auch der Umgang mit persönlichen Beziehungen zu anderen Menschen differiert zwischen den einzelnen Kulturgruppen. Neben dem Individualismus, der vor allem in den USA, Kanada und Europa vertreten ist, existiert der Kollektivismus in Ländern wie Japan, China und Israel. Zusätzlich unterscheiden Kluckhohn und Strodtbeck noch die Form der hierarchischen Gruppenwahrnehmung, die vor allem in Urvölkern zu beobachten ist. Angehörige einer individualistischen Kultur orientieren sich selbst ausschließlich an persönlichen Charakteristika sowie dem eigenen Leistungspotenzial und Status. Die Loyalität gegenüber Gruppen ist dabei eher niedrig ausgeprägt. In Unternehmen ist aus diesen Gründen häufig ein harter Wettbewerb zwischen den einzelnen Mitarbeitern zu beobachten.
Im Gegensatz dazu definieren Mitglieder gruppenorientierter Kulturen sich selbst eher als Bestandteil einer Kommune, die gemeinsame Ziele und das Wohlergehen aller Gruppenmitglieder in den Vordergrund stellt. Beziehungen innerhalb der Gruppe beeinflussen dabei Einstellungen gegenüber der Tätigkeit, dem Vorgesetzten oder anderer Gruppen, wobei letztere grundsätzlich mit einer gewissen Verdachtshaltung betrachtet werden.
Verstärkten Respekt vor Autoritäten und vor aufgrund ihres Alters und der Dauer ihrer Organisationsangehörigkeit erfahrenen Gruppenmitgliedern kennzeichnet die hierarchische
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Organisationspsychologie
Internationale Unterschiede in organisationalen Verhalten
Gruppenwahrnehmung. Hier herrscht eine Kommunikation nach festgelegten Hierarchiestufen vor.
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Bei den Aktivitätsdimensionen unterscheiden Kluckhohn und Strodtbeck zwischen dem Tun (Doing), dem Sein (Being) und dem Enthalten (Containing).
Besonders in der amerikanischen Wirtschaft ist der Doing-Ansatz sehr verbreitet. Die dabei angewandte praktische Orientierung führt zu einer hohen Bewertung der erfolgreichen Arbeitsausführung. Allein die Leistung zählt, so dass Vorgesetzte in dieser Unternehmenskultur ihren Mitarbeitern mit Sonderzahlungen für besondere Leistungen einen Anreiz schaffen können.
Anders verhält es sich dagegen beim Being-Ansatz. Hier steht nicht die Leistung, sondern der Status resultierend aus Herkunft, Alter und Verbindungen im Vordergrund. Die Organisation lebt hier von der Spontanität der Ideen und Entscheidungen. Mitglieder dieser Organisationsform, z.B. in mexikanischen Unternehmen, leben und arbeiten nicht langfristig geplant, sondern für den Moment.
Der Containing-Ansatz wiederum verfolgt die Strategie, sich selbst genau zu kontrollieren und gegebenenfalls auch in Frage zu stellen. Ziel ist es, eine Balance zwischen dem Fühlen und dem Tun zu erreichen und sich so einer der beiden vorher genannten Richtungen zu enthalten.
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Verschiedene Kulturen kennzeichnen sich auch durch ihre verschiedenen Beziehungen zu zeitlichen Dimensionen. Unterschieden wird zwischen dem Zukunfts-, dem Gegenwarts- und dem Vergangenheitsbezug.
Viele asiatische Unternehmen priorisieren die zukunftsorientierte Planung. Eine starke, langfristig orientierte Bindung zwischen Mitarbeitern und Unternehmen wird aufgebaut, so dass der Fokus auf eine intensive Karriereplanung und –entwicklung gelegt wird. Eine eher gegenwartsorientierte Betrachtungsweise wird durch nordamerikanische Unternehmen bevorzugt. Dortige Unternehmer sind vor allem am derzeitigen Erfolgsstand ihrer Firma interessiert. Dieser wird auch als Grundlage für weitergehende Entscheidungen genutzt.
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Christina Boese, 2002, Internationale Unterschiede im organisationalem Verhalten, Munich, GRIN Publishing GmbH
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