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Mensch, Menschheit und Welt.
Zu Wilhelm von Humboldts Sprach- und Dichtungstheorie
Freie Universität Berlin
Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften
Institut für Deutsche und Niederländische Philologie
Sommersemester 2002
HS 16750 „Sprach- und Dichtungstheorien in der Romantik“
Uwe Krzewina (1. HF: Neue Deutsche Literatur, 2. HF: Osteuropastudien)
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1. Einleitung 4
2. Die Sprache 5
2.1. Sprachentwicklung im Hinblick auf den Sprachursprung 6
2.2. Sprache als Kommunikationsmittel 11
Schema 1 11
2.2.1. Sprache als Bedingung der Möglichkeit von Wahrnehmung 11
2.2.2. Die Konstituierung des Subjekts und die Dialogizität von Sprache 13
2.3. Sprache und Erkenntnis. 15
3. Die Dichtung 18
3.1. Die Dichtung als spezifische sprachliche Rede. 19
3.1.1. Die Unterscheidung von Wirklichkeit und Bild. 20
3.1.2. Die Verwandlung von Wirklichkeit in ein Bild 21
3.1.3. Der Zweck der Verwandlung 23
4. Zusammenfassung 25
5. Kritik 26
Literatur. 31
3
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Im Jahre 1831 beendete Wilhelm von Humboldt an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften seine Vortragsreihe zu Fragen der Sprache, die er am 29. Juni 1820 mit der Vorlesung des Referats „Über das Sprachstudium in Beziehung auf die verschiedenen Epochen der Sprachentwickelung“ 1 eröffnet hatte. In dieser letzten Schaffensphase seines Lebens beschäftigte sich Humboldt fast ausschließlich mit dem Sprachstudium, wobei er seine sehr ausführlichen Grundgedanken in dem ersten Akademie-Vortrag kontinuierlich weiterentwickelte, oder um sich der Humboldt-Terminologie anzunähern, weiterwebte. Im Mittelpunkt seiner Betrachtungen stand dabei immer der Mensch, dessen elementarste Wesenseigenschaft es ist zu sprechen: „Der Mensch ist nur Mensch durch Sprache...“ 2 . In diesem Satz offenbaren sich mehrere Aspekte. Einerseits kann man fragen: Wie kommt der Mensch zu Sprache? Dabei ist interessant, wieso der Mensch überhaupt redet. Es interessiert hier mehr die Zweckursache. Weiterhin kann man fragen: Was ist die Sprache, besser: wie nutzt der Mensch Sprache? Hierbei geht es um die Funktionalität, das heißt, wie der Mensch Sprache benutzt. Weiterhin zeigt sich in zitiertem Satz aber auch, wie der Mensch sich seiner selbst eigentlich erst durch Sprache bewusst wird. Er bekommt so zu sagen einen Begriff von seiner eigenen Existenz. Und dies mit Hilfe von Sprache. Die drei Aspekte, die auch im ersten Teil meiner Arbeit näher betrachtet werden sollen, sind also die teleologische Funktion von Sprache, fokussiert auf den Sprachursprung, die praktische Funktion von Sprache, also wie sie als Kommunikationsmittel benutzt wird und schließlich die erkenntnistheoretische Funktion von Sprache.
Im Anschluss daran werde ich im zweiten Teil Humboldts Dichtungstheorie eingehend beleuchten, verstand Humboldt Dichtung doch als spezifischen Gebrauch von Sprache: „Dichtung ist .. im Lichte der reifen Humboldtschen Sprachtheorie nicht mehr ... Überwindung der als bloß verstandesmäßig und willkürlich aufgefassten Sprache, sondern eine der Natur der Sprache gerade wesentlich entsprechende Art des Gebrauchs der
1 Humboldt war bereits seit 1809 Akademie-Mitglied und hielt auch seit diesem Jahr vereinzelt Vorträge dort. Die allgemein als Akademie-Reden oder Akademie-Vorträge bezeichneten sprachwissenschaftlichen Reden Humboldts vor der Berlin-Brandenburgischen Akademie sind mit den jeweiligen Themen aufgelistet in: Trabant (1997), S. 83-85. Die Rede vom 29. Juni 1920 wurde am 3. August 1820 in einer öffentlichen Sitzung nochmals verlesen, dieses Mal unter dem Titel: „ Über das vergleichende Sprachstudium in Beziehung auf die verschiedenen Epochen der Sprachentwickelungen“ . Zu finden ist der Aufsatz: GS IV, 1-34.
2 GS IV, 16.
4
Sprache.“ 3 Ging es bei der Darstellung der Sprachtheorie also um den ontologischen Aspekt des Untersuchungsgegenstandes, so wird bei den Ausführungen über die Humboldtsche Dichtungstheorie die konkrete Realisation von Sprache beschrieben und die Poetologie Humboldts geklärt.
Zwar beschäftigte sich Humboldt zwar mit Kunst und Dichtung viele Jahre bevor er zu einem Studium der Sprache gelangte. Doch soll die chronologische Reihenfolge zu Gunsten der argumentativen Folge vernachlässigt werden.
In einem abschließenden Teil werde ich dann Humboldts Sprach- und Dichtungstheorie einer Kritik bezüglich ihrer gesellschaftlichen Konsequenzen unterziehen.
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Der (später präzisierte) Titel der ersten Rede Humboldts vor der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften zur Sprachproblematik am 29. Juni 1820: „ Über das vergleichende Sprachstudium in Beziehung auf die verschiedenen Epochen der Sprachentwicklung“ impliziert drei wesentliche Aspekte, die Humboldt für die Untersuchung von Sprache fordert. Neben dem 6SUDFKVWXGLXP, also einer synchronen Untersuchung und Beschreibung von Sprache, hat sowohl die historische 6SUDFKHQWZLFNOXQJ, oder das diachrone Sprachstudium, als auch der 9HUJOHLFK von verschiedenen Sprachen Relevanz in der
Sprachforschung. Humboldt eröffnet hier zwei Dimensionen, in denen sich ein Gegenstand bewegt: Es geht um die Positionierung von Sprache in Zeit und Raum. Wenn Sprache in Bezug zur Zeit gesetzt wird, so zeigt sich die historische
Sprachentwicklung von Einzelsprachen, die im Vergleich miteinander eine Entwicklung von Sprache allgemein nachvollziehbar machen kann.
Bei der Betrachtung von Sprache in Bezug auf den Raum wird der Fokus auf die Verschiedenheit der Einzelsprachen zu einem bestimmten Zeitpunkt gesetzt. Ersteres kann mit der Frage verbunden werden, wie Sprache überhaupt entstanden ist und sich historisch entwickelt. Unmittelbar daran anschließend kann man dann fragen, , warum der Mensch überhauptspricht.
Die zweite Herangehensweise würde jedoch hauptsächlich eine Beschreibung der Systeme der Einzelsprachen und in ihrem Vergleich eine Beschreibung der Grundprinzipien des
3 Trabant (1989), S. 205
5
Funktionierens von Sprache allgemein zum Inhalt haben. Dies soll in dieser Arbeit aber vernachlässigt werden zu Gunsten der Frage, die einer synchronen Untersuchung von Sprache implizit ist, wie Menschen mit Sprache kommunizieren.
In der Verbindung einer synchronen und einer diachronen Sprachbetrachtung lässt sich dann die Frage stellen, was Sprache ausmacht, was sie überhaupt ist.
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Wenn Sprache unter dem Aspekt der Zeit betrachtet wird, also in ihrem historischen Entstehen, so spricht man heute, in Saussurescher Terminologie, von diachronischer Sprachwissenschaft. 4 Dabei werden Veränderungen zwischen verschiedenen Sprachzuständen im historischen Ablauf untersucht, und zwar in einem Vergleich von mindestens zwei zeitlich verschiedenen synchronen Beschreibungen ein und derselben Sprache. Durch sukzessive Apprehension der synchronen Sprachzustände und deren Vergleich wird so Sprachentwicklung nachgewiesen.
Humboldt integriert in seine Untersuchung von Sprachentwicklung aber noch die Frage des
Sprachursprungs. So unterscheidet er „ GUHL 0RPHQWH ... zum Behuf einer prüfenden
Zergliederung der Sprachen“ 5 :
„ die erste, aber vollständige Bildung ihres organischen Baues; die Umänderungen durch fremde Beimischung, bis sie wieder zu einem Zustande der Stätigkeit gelangen;
ihre innere und feinere Ausbildung, wenn ihre äussere Umgränzung (gegen andre) und ihr Bau im Ganzen einmal unveränderlich feststeht.“ 6
Es geht also darum, wie jede einzelne Sprache sich innerhalb eines bestimmten Zeitraums (Zeit) und in Überschneidung mit anderen Sprachen (Raum) entwickelt und damit Sprachverschiedenheit schafft.
Was nun den Sprachursprung betrifft, so wird er mit dem ersten der genannten ‚Momente’ angesprochen. Humboldt geht es dabei gar nicht darum, einen jeweiligen historischen Entstehungszeitpunkt für alle Sprachen festzumachen: „ ... Sprache [kann] nicht anders, als auf
4 „ Die diachronische Sprachwissenschaft untersucht nicht mehr die Beziehungen zwischen gleichzeitigen Gliedern eines Sprachzustandes, sondern diejenigen zwischen aufeinander folgenden Gliedern, von denen eines im Laufe der Zeit an die Stelle des andern tritt.“ (Saussure 1931, S. 167)
5 GS IV, S. 6; Hervorhebung durch mich; U.K.
6 ebd.
6
einmal zu entstehen, ... sie muss in jedem Augenblick ihres Daseyns dasjenige besitzen, was sie zu einem Ganzen macht.“ 7 Grund dafür ist das Analogieprinzip: „ Man kann es als einen festen Grundsatz annehmen, dass Alles in einer Sprache auf Analogie beruht, und ihr Bau, bis in seine feinsten Theile hinein, ein organischer Bau ist.“ 8 Es stellt sich jedoch die Frage nach dem Warum. Warum ist die Sprache zwangsläufig der Analogie unterworfen? Die Sprache ist „ unmittelbarer Aushauch eines organischen Wesens“ 9 , nämlich des Menschen und deshalb „ theilt sie .. die Natur alles Organischen, dass Jedes in ihr nur durch das Andre, und Alles nur durch die eine, das Ganze durchdringende Kraft besteht.“ 10
Analogie, verstanden als Beziehung, ist bei Humboldt jedoch, wie Di Cesare darlegt, kein äußeres, „ normatives Proportionalitätskriterium“ 11 , sondern „ HLQH GHU 6WUXNWXU GHU 6SUDFKH LQQHUH%H]LHKXQJGLHGHQ=XVDPPHQKDQJLKUHU7HLOHJDUDQWLHUW“ 12 . Das Analogieprinzip, das
als Organisationsprinzip den Zusammenhalt eines Organismus garantiert, ist also ebenfalls im Organismus des Menschen vorhanden und geht von diesem auf die Sprache über. Die Sprache wiederum als Bedingung des Bewusstseins, obwohl dem Menschen inhärent, konstituiert ihn aber auch erst in seinem Bewusstsein: „ Der Mensch ist nur Mensch durch Sprache; um aber die Sprache zu erfinden, müsste er schon Mensch seyn.“ 13
So ist auch „ die erste, aber YROOVWlQGLJH Bildung“ 14 des Sprachbaues bei Humboldt zu
verstehen. Sprache ist auf einmal da. Die Analogie zwischen allen Elementen muss mit einem Male vorhanden sein und die Elemente auch gleichzeitig bilden können. Es geht so zu sagen im ersten Moment der Sprachentwicklungsforschung um den ‚Urknall’ in der Sprache, um den Moment der plötzlichen Entstehung, der aber nicht zeitlich verortet werden kann. So untersuchte Humboldt die „ rohen und barbarischen Mundarten“ 15 als auf dem „ niedrigsten Stand der Sprachentwicklung“ 16 befindliche. Doch zeigte sich, dass auch diese „ schon Alles besitzen, was zu einem vollständigen Gebrauche gehört...“ 17 .
7 GS IV, S. 3
8 GS III, S. 295
9 GS IV, S. 3
10 ebd.
11 Di Cesare (1989), S. 68 12 ebd.; Hervorhebung im Original
13 GS IV, S. 16; Zum Problem der Menschwerdung durch Sprachwerdung hinsichtlich der Einordnung in einen historischen wissenschaftlichen Zusammenhang siehe Schneider (1995), S. 27-57
14 Hervorhebung durch mich; U.K.
15 GS IV, S. 3
16 ebd.
17 ebd.
7
Bezug nehmend auf Dimensionen Zeit und Raum stellt sich die Frage nach dem Grund für die Entstehung von Sprache und der Verschiedenheit der Sprachen. Um es etwas salopp auszudrücken, beißt sich bei Humboldt hinsichtlich der Ursprungsfrage die Katze in den Schwanz: Einerseits soll der Mensch nur Mensch durch Sprache sein. Er wird also praktisch mit dem plötzlichen Entstehen von Sprache auch ebenso plötzlich zum Menschen, indem er spricht. An anderer Stelle dagegen heißt es: „ Der Organismus der Sprachen entspringt aus dem allgemeinen Vermögen und Bedürfnis des Menschen zu reden...“ 18 . Die Sprachfähigkeit, also das ‚allgemeine Vermögen und Bedürfnis’ zu reden, wird auch von Saussure als Grund für Sprache angesehen. 19 Doch kann man, Humboldts Argumentation zufolge, einen Menschen, der zwar über Sprachvermögen und ein Sprachbedürfnis verfügt, nicht aber über Sprache, eigentlich nicht als Menschen bezeichnen. Schließt Humboldt ja sogar aus, dass ein Mensch Sprache überhaupt erfinden könnte. Im Hinblick auf die historische Ursprungsfrage können Sprachvermögen und -bedürfnis also nicht das Agens für Spracherfindung sein. Dieses Dilemma wird aufgelöst, indem Humboldt die Sprachursprungsfrage umstellt und gleichzeitig das plötzliche Vorhandensein von Sprache relativiert: „ Die wahre [Schwierigkeit] der Spracherfindung liegt nicht sowohl in der Aneinanderreihung und Unterordnung einer Menge sich auf einander beziehender Verhältnisse, als vielmehr in der unergründlichen Tiefe der einfachen Verstandeshandlung, die überhaupt zum Verstehen und Hervorbringen der Sprache auch in einem einzigen ihrer Elemente gehört.“ 20 „ Darum aber darf man sich die Sprache nicht als etwas fertig Gegebenes denken, da sonst ebenso wenig zu begreifen wäre, wie der Mensch die gegebene verstehen und sich ihrer bedienen könnte. Sie geht notwendig aus ihm selbst hervor, und gewiss auch nur nach und nach, aber so, dass ihr Organismus nicht zwar, als eine todte Masse, im Dunkel der Seele liegt, aber als Gesetz die Functionen der Denkkraft bedingt; und mithin das erste Wort schon die ganze Sprache antönt und voraussetzt.“ 21
Die Dialektik zwischen langue und parole, oder: zwischen Organismus und Gebrauch macht sich hier bemerkbar. Der Organismus ist also nicht mit einer Sprache gleichzusetzen, die auf einmal da ist, sondern er ist das „ Gesetz“ , das die „ Functionen der Denkkraft bedingt“ , und
18 GS IV, S. 8
19 „ Sie [die Sprache] ist zu gleicher Zeit ein soziales Produkt der Fähigkeit zu menschlicher Rede [i.e. langage; U.K.] und ein notwendiges Ineinandergreifen notwendiger Konventionen [i.e. langue; U.K.]...“ Saussure (1931), S. 11.
20 GS IV, S. 16
21 GS IV, S. 15
8
zwar durch das Prinzip der Analogie. Der Organismus ist also nicht als ‚Lexikon’ aller sprachlichen Möglichkeiten der Einzelsprache zu verstehen, sondern er ist die besondere Art des Geistes, spezifische Analogien zu bilden, und zwar in sprachlicher Form. Die Sprache selbst offenbart sich aber in ihrem Gebrauch, der parole: „ Wie genau man aber auch die Sprachen in ihrem Organismus untersuche, so entscheidet, wozu sie vermittelst desselben werden können, erst ihr Gebrauch.“ 22
Vor diesem Hintergrund zeigt sich der dynamische Charakter der Sprache. Sprache ist ein fortlaufender Prozess und nicht ein Zurückgreifen auf einen Sprachschatz und ein dazugehöriges statisches Regelwerk.
Was nun aber das Problem des Sprachbedürfnisses des Menschen betrifft, so ist dies dahin gehend zu verstehen, dass der „ Typus [der Sprache] schon in dem menschlichen Verstande vorhanden“ 23 ist. Also nicht die Sprache an sich ist im menschlichen Verstand vorhanden, sondern ihr Typus. Wie sind nun aber Typus und Organismus voneinander zu unterscheiden? Ist der Organismus, wie schon erläutert, die besondere Art des Geistes, spezifische Analogien zu bilden, so ist der Sprachtypus, wie Schneider darstellt, „ keine Qualität, die der Geist zusätzlich erwirbt, sondern er ist jene geistige Struktur, durch die alle Menschen a priori auf ihre Sprachlichkeit hin organisiert sind. Der Sprachkeim, der der Sprachbildung vorausgeht, hat seine Wurzel in der geistigen Verfaßtheit des Menschen.“ 24
Der Typus ist also das Agens für Sprachentstehung, der Organismus ist hingegen die geistige Operation der Analogiebildung.
Das Entstehen des Organismus, also die konkrete geistige Realisierung von Sprache geht vom Typus aus, „ der sich, mit selbstthätiger Kraft begabt, nach und nach lebendig offenbart und bildet“ 25 . So entsteht aus dem Typus mit der „ selbstthätigen Kraft“ ausgestattet der Organismus der Sprache.
Das Sprachbedürfnis des Menschen kann man als Folge dieser Disposition des menschlichen Geistes ansehen, allerdings verbunden mit dem gesellschaftlichen Charakter der Sprache. Das Sprachbedürfnis ist also vielmehr das „ Bedürfniss, sich verständlich zu machen“ 26 . An dieser Stelle kündigt sich ein dialektisches Problem von Sprache an. Und zwar ist dies der Doppelcharakter der Sprache hinsichtlich Allgemeinheit und Individualität. Das heißt, dass
22 GS IV, S. 12
23 GS IV, S. 14
24 Schneider (1995), S. 169f.
25 GS III, S. 209
26 GS IV, S. 24
9
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Uwe Krzewina, 2002, Mensch, Menschheit und Welt. Zu Wilhelm von Humboldts Sprach- und Dichtungstheorie, München, GRIN Verlag GmbH
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