Inhaltsverzeichnis:
1. Einleitung. 3
2. Definition von New Economy 5
3. Begriffe der New Economy 8
3. 1 E-Business, E-Finance, E-Commerce, E- 8
3. 2 Business to Business (B2B), Business to Customer (B2)C 8
3. 3 TMT-Aktien. 9
4. Theorie 10
4. 1 Direkte Netzwerkeffekte. 10
4. 2 Indirekte Netzwerkeffekte. 11
4. 2. 1 Negatives Feedback 11
4. 2. 2 Positives Feedback. 12
4. 3 Die Kritische Masse und die Bedeutung von Standards. 14
4. 4 Lock-in. 15
4. 5 Konsequenz der Netzwerkeffekte 17
4. 6 Time to Market 18
4. 7 Marktbarrieren 19
4. 8 Customer Relationship Management (CRM) 19
4. 9 Communities. 21
5. Umstrukturierungsprozesse zur New Economy. 22
5. 1 Bits statt Atome, Marktplätze werden Markträume. 22
5. 3 Konzentration. 23
5. 4 Outsourcing. 24
5. 5 Allianzen. 25
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6. Probleme 26
6. 1 Sicherheitsprobleme. 26
6. 2 Das Problem der unsicheren Erwartungen. 27
6. 4 Zugang (Access) 31
6. 5 Zwang zur Grösse und zu schnellen Wachstum 33
6. 6 Zwang zum Kannibalismus 33
6. 7 Zunehmende Vernetzung birgt Probleme 34
6. 8 Konvergenz in der Neuen Wirtschaft 35
6. 9 Konzentration. 35
6. 10 Der Mensch wird zur Ware. 36
7. Fazit 38
8. Literatur: 40
Abbildungsverzeichnis :
Abb. 1: Negatives Feedback 11
Abb. 2: Positives Feedback. 12
Abb. 3: Der Lock-in-Effekt. 15
Abb. 4: Auswirkungen Positiver Feedbacks auf die Konkurrenzverhältnisse. 16
Abb. 5: Worldwide E-Commerce Growth. 26
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Das Gesicht der Wirtschaft hat sich in den vergangenen Jahren geändert. Im Einklang mit der viel zitierten digitalen Revolution wird von einer “New Economy” gesprochen, welche nicht nur einen neuen, globalen Markt, sondern auch eine neue Gesellschaft zur Folge haben soll. Aber gibt es sie wirklich diese Neue Wirtschaft? Und wenn es sie gibt - wie ist sie zu verstehen?
Der Frage nach einer möglichen Definition der New Economy soll in einem ersten Abschnitt dieser Arbeit nachgegangen werden, in dem verschiedene Autoren versuchen, dem Phänomen Neuen Wirtschaft gerecht (oder auch nicht gerecht) zu werden.
Dass eine Neuerung auch ein eigenes Vokabular erzeugt, welches die en-standenen Änderungen verbal zu vermitteln vermag, scheint dabei in der Natur der Sache zu liegen. Aus diesem Grund sollen einige für den späteren Verlauf der Arbeit wichtige Begriffe vorgestellt werden, wobei wir hier nur marginal auf die Fülle der neuen Wortschöpfungen eingehen wollen. Wenn etwas neu ist, so muss es notwendigerweise folgende Bedingung erfüllen: Es muss sich von etwas Altem, schon Dagewesenem abgrenzen können. Bei neuen Theorien bedeutet dies, dass bisher noch nicht bekannte Ansätze oder Paradigmen erkannt, b eziehungsweise anerkannt werden. Deshalb soll im Kapitel “Theorien“ geklärt werden, ob die Neue Wirtschaft auch auf neuen Marktgesetzen beruht oder ob sogar eine neue Wirt-schaftstheorie entstanden ist.
Darauf aufbauend wollen wir die Möglichkeiten zur Umsetzung dieser neuen Annahmen für die Unternehmen der Neuen Ökonomie aufzeigen. Weil die Neue Ökonomie in ihrem historischen Kontext begriffen werden muss, fragen wir nach stützenden Parametern, die erforderlich waren, damit überhaupt neue Marktgesetze entstehen konnten. Das fünfte Kapitel
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über Umstrukturierungsprozesse von der Alten in eine Neue Ökonomie soll uns darüber Auskunft geben.
Dass die Wirtschaft nicht nur Gewinner hervorbringt, sondern ebensosehr auch Verlierer erzeugt, ist nicht neu. Warum sollte hier eine Neue Wirtschaft die Ausnahme bilden?
In einem sechsten Teil sollen deshalb Probleme erörtert werden. Dabei gilt es zu beachten, das allfällige Probleme nicht nur gegenwärtig bestehen, sondern auch einen potenziellen Charakter besitzen und folglich vieles in einem Entwicklungszustand mit einigen unbekannten Variablen gesehen werden muss.
Eine neue Entwicklung ruft auch viele Literaturschaffende auf den Plan, welche diesem neuen Phänomen auf den Grund gehen wollen. Da es aber für eine genaue, umfassende Betrachtung der gegenwärtig ablaufenden Veränderungen noch keine Retroperspektive gibt, waren wir oft mit dem Problem konfrontiert, aus Quantität Qualität herauszuschälen. Ergebnis dieses grossen Aufwandes ist eine Überblicksarbeit, die auf Fragen nach dem Wesen dieser Neuen Wirtschaft Antworten gibt, die zum Weiterspinnen von spannenden Gedankenfäden animieren soll. In einem abschliessenden Fazit wird auf die gewonnenen Erkenntnisse eingegangen und das Thema New Economy in den Rahmen der Lehrveranstaltung gestellt.
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Offensichtlich werden dieser Neuen Wirtschaft verschiedene Namen gegeben, wie Cyberspacewirtschaft, Netzwerk-, Internetökonomie u. a. In unserer Arbeit verwenden wir diese Begriffe für die New Economy synonym. Ebenso wollen wir von einer differenzierteren Unterscheidung zwischen den modernen Informations-, Kommunikation- und Internettechnologien absehen. Die aus einer Unterscheidung folgende Erfordernis, auf die Spezifika dieser Technologien einzugehen, würde den Rahmen dieser Arbeit sprengen.
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3. 1 E-Business, E-Finance, E-Commerce, E-…
3. 2 Business to Business (B2B), Business to Customer (B2C)
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4. 9 Communities
Die Community-Anbieter-Beziehung unterscheidet sich von der interaktiven Eins-zu-eins-Beziehung zwischen Einzelkunde und Anbieter durch ihren Gruppencharakter. Die CRM-Strategien von Unternehmen, deren Geschäft auf dem Netzwerkeffekt gründet, und deren Kundschaft eine Community ist, zielen deshalb vorwiegend darauf ab, den Kunden über die Community zu binden (Köhler, Best 1998: 98).
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6. 5 Zwang zur Grösse und zu schnellen Wachstum
6. 6 Zwang zum Kannibalismus
Im Falle des Endokannibalismus wird ein früher Zugang zu den Zahlungsströmen der Wertschöpfungsketten des Internets eminent wichtig, ein verspäteter Markteintritt wird bestraft. Im Markt herrscht ein Verdrängungs-
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wettbewerb vor, und es bleibt den Unternehmungen nicht anderes übrig, als daran teilzunehmen und in den Augen des Kunden einen Mehrwert zu schaffen.
Dass beim Endokapitalismus nicht die Marktanteile der Konkurrenz geschmälert, sondern vielmehr die eigenen Umsätze beeinträchtigt werden, hängt damit zusammen, dass zusätzliche Vetriebskanäle keinen zusätzlichen Produkteabsatz generieren (Liebl: htm). Der Kannibalismus bewirkt also eine Erosion des traditionellen Kerngeschäfts.
6. 7 Zunehmende Vernetzung birgt Probleme
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Es scheint sie zu geben, die Neue Wirtschaft, auch wenn dem ebenso prominent widersprochen wird. Allerdings scheint es nahezu unmöglich, solch komplexe Materie in eine griffige Definition zu verpacken. Der Vergleich verschiedener Autoren hinterlässt den Eindruck, dass sich selbst in wirtschaftlichen Fragen bewanderte Wissenschaftler schwer tun, die Neue Ökonomie in ihrer Eigenart zu erfasssen.
Das Erkennen einer Neuen Wirtschaft und neuer Marktgesetze erlaubte anfänglich einen breiten Interpretationsspielraum für die Phänomene dieser Neuen Wirtschaft. Dabei sind viele neue, vor allem englisch geprägte Wortschöpfungen hervorgegangen. Schon dies lässt erahnen, dass man vom wirtschaftlichen Transformationsprozess hin zur Neuen Wirtschaft auch tiefschürfende kulturelle Auswirkungen erwarten kann. Die neu erkannten Marktgesetze können ihre Wirkung nur entfalten, wenn gewisse Rahmenbedingungen gegeben sind. Diese sind einerseits auf einer technologischen Ebene, andererseits auf einer wirtschaftlichen Ebene anzusiedeln.
Als übergeordneter Transformationsprozess, der zur Etablierung der Strukturen führte, welche die Neue Ökonomie erfordert, ist die Globalisierung zu nennen. Globalisierung als Prozess und die resultierende Globalität als Zustand begriffen, eröffnen mannigfaltige Möglichkeiten. Sie bedingen eine dichte Vernetzung und fördern sie noch weiter. Die Welt ist durch das Internet zum globalen Dorf geworden und zeigt Tendenzen zur Konvergenz auf den sozialen, politischen rechtlichen, wirtschaftlichen und technischen Ebenen. In den beobachtbaren Transformationsprozessen sehen wir grosse Chancen, aber auch Probleme und Risiken.
Mit diesen, das Wirtschaftssystem verändernden Prozessen geht auch eine gesellschaftliche Veränderung einher, welche die Lebens-welt(en) der
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Menschen tangiert. Die ist die Suche nach Lösungswegen für sich anbahnende oder bereits bestehende Probleme eine Herausforderung für die Menschheit. Wegen der Globalität der Veränderungen lassen sich die darauf abzielenden Initiativen nur durch die gesellschaftliche Toleranz dieser Entwicklung gegenüber legitimieren. Die Suche nach Lösungswegen und deren Beschreitung muss unserer Meinung nach auf weltgesellschaftlicher Ebene stattfinden. Die wohl grösste Herausforderung, welche durch die Neue Ökonomie an uns gestellt wird.
In dieser Arbeit wurde deutlich, dass in der Netzwerkökonomie neue Marktgesetze gelten. Diese neuen Marktgesetze haben zwar neue Märkte hervorgebracht, aber keine neuen wirtschaftlichen Theorien. Im Rahmen des Seminars, in dem diese Arbeit verfasst wurde, wurde der Prozess der Globalisierung und Internationalisierung auf verschiedenen Ebenen untersucht. Dabei standen Fragen nach den Auswirkungen des Globalisierungsprozesses auf einer sozialen, wirtschaftlichen, rechtlichen, politischen wie auch technischen Ebene im Zentrum. Die New Economy tangiert diese alle.
Wir entschieden uns für das spannende Thema New Economy, weil wir dort selber viele offene Fragen hatten. Als Problem, aber durchaus auch als Chance, begriffen wir den Umstand, dass das junge Phänomen der New Economy zwar wirtschaftliche Realität ist, aber in der Theorie noch viel Interpretationsspielraum bietet.
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Arbeit zitieren:
lic. phil Mathias Grimm, René Stalder, 2001, Theorien und Probleme der New Economy, München, GRIN Verlag GmbH
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DOI
Entwicklungstendenzen in der Internetökonomie
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