Seite 2 Unterweisungsprobe Christian Caspari
Gliederung
1 Zielgruppe 3
1.1 Schulische Vorbildung 3
1.2 Alter und Entwicklungsphase. 3
1.3 Ausbildungsstand 3
2 Didaktische Analyse 3
2.1 Ausbildungsrahmenplan 3
2.2 Betrieblicher Ausbildungsplan 4
2.3 Fachlicher Inhalt. 4
2.4 Bedeutung für den Auszubildenden 4
2.5 Thema der vorangegangenen Unterweisung 4
2.6 Thema der nachfolgenden Unterweisung 5
2.7 Zusammenhang mit dem Berufsschulunterricht. 5
3 Lernziele 5
3.1 Leitlernziel. 5
3.2 Richtlernziel 5
3.3 Groblernziel 5
3.4 Feinlernziele 5
3.5 Lernzielkontrolle 6
3.6 Qualifikationen 6
4 Lernzielbereiche. 6
4.1 Der kognitive Lernbereich. 6
4.2 Der affektive Lernbereich. 7
4.3 Der psychomotorische Lernbereich. 7
5 Taxonomie der Lernziele 7
6 Organisation. 7
6.1 Arbeitsmittel 7
6.1.1 Benötigte Geräte 7
6.1.2 Benötigte Chemikalien 7
6.2 Lernort 8
6.3 Unfallverhütung und Arbeitssicherheit 8
7 Geplanter Unterweisungsverlauf 8
7.1 Vier-Stufen-Methode. 8
7.1.1 Vorbereiten 8
7.1.2 Vormachen. 9
7.1.3 Nachmachen 10
7 1 4 Üben und Transfer 10
Christian Caspari Unterweisungsprobe 3
7.2 Durchführung der Unterweisung 10
8 Kontrolle des Ausbildungserfolges 10
8.1 Selbstkontrolle durch den Auszubildenden 10
8.2 Fremdkontrolle durch den Ausbilder 10
9 Literatur. 11
1 Zielgruppe
1.1 Schulische Vorbildung
Der Auszubildende hat mit dem Abschluß der Sekundarstufe I die Fachoberschulreife erlangt.
1.2 Alter und Entwicklungsphase
Der Auszubildende ist 16 Jahre alt und sowohl körperlich als auch geistig altersgemäß
entwickelt.
1.3 Ausbildungsstand
Der Auszubildende befindet sich im ersten Halbjahr des ersten Ausbildungsjahres zum Che-
mielaboranten. Seine Probezeit ist noch nicht beendet.
2 Didaktische Analyse
2.1 Ausbildungsrahmenplan
Der Ausbildungsrahmenplan sieht für das erste Ausbildungsjahr die sog. berufliche Grundbil-
dung vor. Darunter versteht man
die Einführung in die Berufsausbildung und Kennenlernen der Arbeitsgeräte
die Einweisung in die Maßnahmen zur Unfallverhütung und Arbeitssicherheit, zum Gesund-
heitsschutz und zum Umweltschutz
die Handhabung, Pflege und Instandhaltung von Laborgeräten und stationären Einrichtungen
einschließlich der Bearbeitung von Werkstoffen und des Einsatzes von Energie
das Kennenlernen und Umgehen mit Arbeitsstoffen
das Erlernen der chemischen und physikalischen Methoden zur Vereinigung, Trennung,
Reinigung, Förderung, Untersuchung (Bestimmung physikalischer Größen und
Stoffkonstanten, sowie Kennenlernen der Grundlagen qualitativer und quantitativer
Analysenmethoden) und Lagerung von Arbeitsstoffen (Chemikalien)
das Anwenden mikrobiologischer Arbeitstechniken
das Dokumentieren der Arbeitsabläufe und der Arbeitsergebnisse (Protokollführung, techni-
sches Zeichnen, Literaturbearbeitung)
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2.2 Betrieblicher Ausbildungsplan
Der betriebliche Ausbildungsplan ist in seiner zeitlichen und sachlichen Gliederung eng an den Ausbildungsrahmenplan angelehnt und auch individuell auf die betriebliche Ausbildung eingestellt. Der betriebliche Ausbildungsplan ist eine komplexe Unterrichts- und Unterweisungsreihe, die aus methodischen und didaktischen Gründen in Teilziele zerlegt wurde, um ein angemessenes Ausbildungsniveau zu gewährleisten.
Die berufliche Grundausbildung im ersten Ausbildungsjahr findet innerhalb der ersten sechs Monate in den Lehrlaboratorien des firmeneigenen Zentrums für Aus- und Weiterbildung statt. In den anschließenden sechs Monaten erfolgt die sog. „Vor-Ort-Ausbildung“ in verschiedenen Laboratorien der Produktionsbetriebe, der Analytik- und der Forschungsabteilung. Hierbei erhält der Auszubildende Gelegenheit, die vorher erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten unter betriebspraktischen Gesichtspunkten zu wiederholen und zu vertiefen. Durch diese differenzierte Organisation der Ausbildung werden sowohl Überforderung als auch Unterforderung ausgeschlossen und das Erreichen des Ausbildungsziels gewährleistet.
2.3 Fachlicher Inhalt
Der Inhalt dieser Unterweisung ist das Messen der Dichte von Flüssigkeiten mit Hilfe eines Aräometers, auch Senkwaage oder Spindel genannt. Dies wird exemplarisch mit zwei Flüssigkeiten, nämlich mit destilliertem Wasser und mit einer konzentrierten Natriumchloridlösung (Kochsalzlösung) durchgeführt. Dabei werden dem Auszubildenden der Auftrieb von Körpern in Flüssigkeiten (Archimedisches Prinzip) und die Besonderheiten dieser Meßmethode anschaulich nahegebracht. Der Auszubildende ist nach dieser Unterweisung in der Lage, mit Hilfe dieser Meßmethode die Dichte beliebiger Flüssigkeiten und Lösungen auf drei bis vier Nachkommastellen genau zu bestimmen.
2.4 Bedeutung für den Auszubildenden
Obwohl heutzutage immer mehr komplizierte Analysengeräte eingesetzt werden, hat die Dichtebestimmung von Flüssigkeiten mit Hilfe von Aräometern, das sog „Spindeln“, auch weiterhin eine praktische Bedeutung für die Arbeit eines Chemielaboranten. Insbesondere wenn ausreichende Flüssigkeitsmengen zur Verfügung stehen und die Flüssigkeit ungünstige, z.B. korrosive Eigenschaften besitzt, ist diese Meßmethode besonders schnell und unkompliziert durchzuführen und liefert dabei eine hinreichende Genauigkeit. Außerdem lassen sich anhand dieser Meßmethode die physikalischen Zusammenhänge auf anschauliche Art und Weise gut erklären.
2.5 Thema der vorangegangenen Unterweisung
Der Auszubildende hat bereits eine Sicherheitsunterweisung erhalten und ist daher über den Umgang mit gefährlichen Chemikalien sowie der Benutzung von persönlicher Schutzausrüstung informiert.
In der vorherigen Unterweisung hat der Auszubildende die Dichte verschiedener Flüssigkeiten mit Hilfe der Dichtewaage (Mohr-Westphalsche Waage) bestimmt. Er hat damit die praktische Anwendung des Archimedischen Grundgesetzes 1 gelernt. Die Lernziele der Unterweisung waren so formuliert, daß mit Erreichen derselben die Basis zum Anknüpfen des heutigen Themas gelegt wurde.
Die physikalische Größe Dichte, Formelzeichen ρ, sowie die theoretischen Grundlagen der
1 ARCHIMEDES lebte 287-212 v. Chr. in Syrakus. Nach der Sage entdeckte er dieses Gesetz gelegentlich eines Bades und fand mit dessen Hilfe den Goldgehalt der Krone des Königs Hiero.
Arbeit zitieren:
Christian Caspari, 2000, Dichtebestimmung von Flüssigkeiten mit Hilfe von Aräometern (Unterweisung Chemielaborant / -in), München, GRIN Verlag GmbH
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DOI
Qualitativer Chloridnachweis (Unterweisung Chemielaborant / -in)
AdA Handwerk / Produktion / Gewerbe - Sonstige Berufe / Themen
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AdA Naturwissenschaft und Technik: Dichtebestimmung von Flüssigkeiten mit Hilfe von Aräometern (Unterweisung Chemielaborant / -in) ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
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