1
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 2
2. Projektablauf 2
2.1 Projektumfeld 2
2.2 Ausgangslage 2
2.3 Aufgabenstellung 3
2.4 Ziel des Projekts 3
3. Projektorganisation 3
3.1 Zeitplan 3
3.2 Ermitteln des IST - Zustandes 4
3.3 Festlegen des SOLL - Zustandes 4
3.4 Erarbeiten von Lösungsvorschlägen 4, 5, 6, 7, 8
3.5 Auswahl der Lösung 8
3.6 Bereitstellen der benötigten Komponenten 9
3.7 Praktische Umsetzung und Testlauf 9, 10, 11
3.8 Übergabe und Einweisung 11
4. Anhang 12
4.1 Kundendokumentation 12, 13
4.2 Glossar 14
4.3 Pflichtenheft 15, 16, 17, 18
4.4 Anlage zu den verwendeten Komponenten 19, 20, 21, 22
4.5 Schlußwort 23
1
Projektarbeit von Heiko Böckmann
1. Einleitung
Im Rahmen meiner Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration, absolviere ich ein Praktikum bei der Firma PC NOWA in Crimmtschau. PC NOWA ist ein Dienstleistungsunternehmen, welches Fertig - PC`s vertreibt, aber auch kundenspezifische PC`s zusammenstellt. Weiterhin ist PC NOWA mit der Betreuung eigens eingerichteter Firmennetzwerke, aber auch nicht selbst eingerichteter Firmennetzwerke beschäftigt. Hierbei steht der Service und die Wartung im Fordergrund, aber auch die Migration neuer Hard- und Softwarkomponenten ist ein wesentlicher Bestandteil der Aufgabengebiete von PC NOWA. Die Firma Beauty Garden aus Meerane, ist ein Unternehmen, welches auf ihren Räumlichkeiten die unterschiedlichsten Freizeitmöglichkeiten anbietet. Die Geschäftsführung der Firma Beauty Garden, beauftragte meinen Praktikumsbetrieb mit der Einrichtung eines Internetcafes für ein Probeprojekt. Die Einrichtung dieses Internetcafes, bezieht sich auf die Bereitstellung der erforderlichen Hard- und Software und die Installation dieser, bis hin zur Inbetriebnahme.
2. Projektablauf
2.1 Projektumfeld
Die Firma Beauty Garden ist ein mittelständiges Unternehmen, welches sich darauf spezialisiert hat, seiner Kundschaft die unterschiedlichsten Freizeit- und Wellnesdienstleistungen anzubieten. Dazu gehören unter anderem Solarien, Körperpflege, Tattoos, Massagen und Bauchtanztraining. In ihrer Filiale in Meerane steht ein Großteil der angemieteten Geschäftsflächen ungenutzt. Eine Marktanalyse, welche durch die Geschäftsführung der Firma Beauty Garden in Auftrag gegeben wurde ergab, dass die wirtschaftlichen Aspekte für die Einrichtung eines Internetcafes gegeben sind. Dennoch sollen sich die Kosten für dieses Projekt im Rahmen eines Probeprojektes bewegen.
2.2 Ausgangslage
Die Geschäftsräume der Firma Beauty Garden in Meerane waren ausgestattet durch zwei Solarien, einen Raum für Massage, einer Bar und vier von der Firma Beauty Garden eigens eingerichteten Sitzgelegenheiten für die Einrichtung des Internetcafes.
2
Projektarbeit von Heiko Böckmann
2.3 Aufgabenstellung
Meine Aufgabe war es, die erforderliche Hard- und Software, welche durch mein Praktikumsunternehmen beschafft wurde, zu installieren. Dazu gehört insbesondere, die Aufstellung der Computer, die Installation der Betriebssysteme, das Aufbauen des Netzwerkes und die Installation, und die Konfiguration der Internetcafesoftware. Dem folgt nach erfolgreichem Testlauf, eine intensive Einweisung der Mitarbeiter der Firma Beauty Garden, insbesondere das Handling mit der Internetcafesoftware.
2.4 Ziel des Projektes
Ziel des Projektes war es, die Wünsche des Kunden in vollem Umfang zu realisieren und die vorgestellten Zeitvorgaben einzuhalten.
3. Projektorganisation
3.1 Zeitplan
- Auftrag sichten 1,0 h
- Kundengespräch 3,5 h
- Ermittlung des IST- und SOLL-Zustandes 4,0 h
- Planung des Projektes 3,0 h
- Beschaffung von Hard- und Software 2,5 h
- praktische Durchführung 8,0 h
- Testlauf 2,0 h
- Übergabe / Einweisung 3,0 h
- Erstellen der Projektarbeit 6,0 h
- Erstellen der Kundendokumentation 2,0 h
3
Projektarbeit von Heiko Böckmann
3.2 Ermitteln des IST - Zustandes
In den vorhanden Geschäftsräumen der Firma Beauty Garden wurden eigens für die Einrichtung dieses Internetcafes vier Sitzgelegenheiten geschaffen. Weiterhin wurden unmittelbar bei diesen Sitzgelegenheiten durch die Firma Netsoft Glauchau im Vorfeld zwei Doppelpatchdosen, ein Patchfeld sowie die Verkabelung zwischen Patchdosen und Patchfeld vorgenommen. Das Patchfeld befindet sich hinter der Bar, wo auch der Server bzw. der Abrechnungs - PC installiert wird. Die Spannungsversorgung war gegeben.
3.3 Festlegen des SOLL - Zustandes
Nach Beendigung des Projektes werden in dem einzurichtenden Geschäftsraum vier Internet - PC`s, sowie ein Server, der zur Verwaltung und zur Abrechnung der Internet - PC`s dient, zur Verfügung stehen. Da es sich bei diesem Projekt um ein Probeprojekt handelt, wird aus Kostengründen auf allen fünf zu installierenden PC`s das Betriebssystem Windows 98 installiert. Speziell soll eine Internetcafesoftware installiert werden, welche die komplette Verwaltung des Internetcafes übernehmen soll. Diese Software soll als Server- und Clientsoftware auf das Betriebssystem Windows 98 aufgesetzt werden. Die Serversoftware soll die komplette Verwaltung der Clients, die Kassenabrechnung und die Rechtevergabe übernehmen, wobei Sicherheitslücken ausgeschlossen werden sollen. Die Internetanbindung soll durch DSL gewährleistet werden. Dazu soll ein DSL Router verwendet werden, den man als DHCP - Server konfigurieren kann. Dieser Router soll in der Lage sein Ports sperren zu können, um externen Angriffen entgegen wirken zu können.
3.4 Erarbeiten von Lösungsvorschlägen
Die Firma Beauty Garden hatte keine konkrete Vorstellung über die hardwaremäßige Zusammenstellung der bereitzustellenden PC`s und beauftragte somit mein Praktikumsunternehmen mit der Zusammenstellung. Die Geschäftsführung gab dabei zu bedenken, dass es sich um ein Probeprojekt handelt und man aus diesem Grund bei der Zusammenstellung der Hard- und Software möglichst kostensparend arbeitet. Die Auswahl der Hardware der PC`s wurde so getroffen, dass man ein preiswertes aber dennoch sicheres System zur Verfügung hat. Eine konkrete Auflistung der verwendeten Komponenten befindet sich im Anhang.
4
Projektarbeit von Heiko Böckmann
Zur Auswahl des Netzwerktopologie:
Zur Auswahl stehen folgende Netzstrukturen:
• Ringtopologie
Dies könnte bedeuten, dass man hier ein Peer - to - Peer Netzwerk aufbauen würde. In einem Peer - to - Peer Netzwerk sind alles Clients untereinander gleichberechtigt. Ressourcen werden untereinander genutzt. Die Sicherheit in diesem Netz ist gering. In der Ringtopologie werden alle Rechner ringförmig miteinander verkabelt (keine abgeschlossenen Enden - also keine Abschlußwiderstände erforderlich). Die Daten werden in einer Richtung über das Kabel an alle Rechner im Netzwerk gesendet. Jeder Rechner nimmt die Daten auf, erneuert (Repeaterfunktion) ihr elektronisches Signal und sendet die Daten dann an die nächste Maschine weiter.
Abbildung zur beschriebenen Ringtopologie
5
Projektarbeit von Heiko Böckmann
In der Sterntopologie werden alle Maschinen an einen zentralen Verbindungs - Rechner (Hub)mit je einem eigenem Kabelsegement angeschlossen. Bei dieser Topologie werden die Daten vom sendenden Rechner über den Hub an alle Rechner im Netzwerk weitergeleitet. Fällt ein Rechner aus oder ist ein Kabelsegment beschädigt, ist lediglich eine Maschine davon betroffen - das Netzwerk bleibt weiterhin Funktionstüchtig. Fällt jedoch der Verbindungsrechner (Hub) aus, somit ist das gesamte Netzwerk Außer Betrieb. Die Sternverkabelung ist zudem aufwendiger zu Installieren als eine Busverkabelung und ist zudem Kostenintensiver, da für jeden Rechner ein einzelnes Kabelsegment zum Rechner geführt werden muß.Bei Verwendung eines Servers, übernimmt dieser die Ressourcenverwaltung, Vergabe von Rechten, Zuteilung von IP - Adressen und kann auch zur Datensicherung verwendet werden.
Abbildung zur beschriebenen Sterntopologie
Lösungsvorschlag a:
Aufbau eines Netzwerkes in einer Ringstruktur (Peer - to - Peer ). IP - Adressenvergabe und Internetanbindung mittels DSL Router. Aufsetzen der Server- und Clientsoftware (Internetcafesoftware) auf das Betriebssystem Windows 98 SE.
6
Projektarbeit von Heiko Böckmann
Fazit: nicht geeignet, weil:
- Zusammenbruch des gesamten Netzes bei Ausfall einer Komponente im Netzwerk (könnte durch Doppelverkabelung vermieden werden)
- da Peer-to-Peer-Dienste wesentlich geringere Sicherheitsfunktionalitäten bieten
- Einschränkung der Übertragungs- oder Bearbeitungsgeschwindigkeit durch Peer to Peer Funktionalitäten
Lösungsvorschlag b:
Aufbau eines Netzwerkes in einer Sternstuktur. Integrieren eines Servers in dieses Netzwerk. Verwendung eines netzwerkfähigen Betriebssystems mit Serversoftware, wie zum Beispiel Windows NT 4.0 oder Windows 2000 Professional. IP - Adressenvergabe durch den Server und Internetanbindung mittels DSL Router. Verbindung der Komponenten durch einen Hub
Fazit: zum Teil geeignet, weil:
- fällt eine Komponente im Netzwerk aus, kann trotzdem problemlos mit den anderen Komponenten weiter gearbeitet werden
- aber zu teuer, weil wie auch im Lösungsvorschlag a die Software zur Abrechnung und Verwaltung der Internetclients zusätzlich gekauft werden muss
Lösungsvorschlag c:
Aufbau eines Netzwerkes in einer Sternstruktur. Installieren des Betriebssystems Windows 98 SE auf allen vier Internetclients und dem PC für das Personal, der auch zur Abrechnung und Verwaltung des Internetcafes dient. Installieren einer Internetcafesoftware, welche aus Clients und einem Server besteht. Diese stellt einen Aufsatz auf das Betriebssystem Windows 98 SE dar. IP - Adressenvergabe durch einen dazu fähigen DSL Routers, welcher auch gleichzeitig die Internetanbindung zur Verfügung stellt und externen Angriffen von außen entgegen wirkt. Verbindung der einzelnen Komponenten durch einen Hub.
7
Projektarbeit von Heiko Böckmann
Fazit: geeignet, weil:
- fällt eine Komponente im Netzwerk aus, kann trotzdem problemlos mit den anderen Komponenten weiter gearbeitet werden
- das Anschaffen teurer Netzwerk - Betriebssysteme ist nicht nötig, insbesondere das Anschaffen teurer Serversoftware fällt hierbei weg
- Verwendung einer Internetcafesoftware die aus Client und Server besteht, welche für sämtliche Abrechnung, die Vergabe von Sicherheitsrichtlinien und das komplette Management sorgt
- Verwendung eines DSL Routers, welcher so konfiguriert werden kann, das er als DHCP Server eingesetzt werden kann und somit die IP - Adressierung der Clients und des Servers übernimmt
- weiterhin kann man mit diesem Router Ports sperren, was bedeutet, dass man externen Angriffen entgegen wirkt
- der Router ist auch als Printserver konfigurierbar
3.5 Auswahl der Lösung
Nach erfolgter Ausarbeitung der Lösungsvorschläge, wurden diese der Firma Beauty Garden vorgelegt. Dem folgte ein nochmaliges Kundengespräch in dem die ausgearbeiteten Lösungsvorschläge bis ins Detail erläutert wurden.
Das Ergebnis dieses Gesprächs war, das sich die Firma Beauty Garden Meerane und die Firma PC - NOWA Crimmitschau auf Lösungsvorschlag c einigten. Als Betriebssystem wurden für alles fünf PC`s Windows 98 SE ausgewählt. Bei der Internetcafesoftware wurde sich auf Internetcafe V2.9 geeinigt. Nach ausgiebigen Recherchen unter mehreren Anbietern und Herstellern einer solchen Software, kam gemessen am Preis / Leistungsverhältnis nur Internetcafe V2.9 in frage. Internetcafe V2.9 ist eine professionelle Komplettlösung für die Abrechnung und das Management eines Internetcafes. Die Software läuft unter 32 Bit Betriebssystemen, ist lehr leicht zu bedienen und enthält alle wichtigen Funktionen für den täglichen Betrieb eines Internetcafes. Man hat die Möglichkeit die Clients so abzusichern, dass kein Benutzer die Systemeinstellungen verändern kann.
Voraussetzung für den der Einsatz der Software sind mindestens zwei PC`s die miteinander vernetzt sind. Des weiteren muss für mindestens einen der Rechner ein Internetzugang bestehen, entweder direkt oder über einen Router. Neben einer umfangreichen Statistik unterstützt die Software auch die Abrechnung aus dem Verkauf von Getränken, Disketten und CD`s, Ausdrucken etc.
Den Internetzugang, sowie den Einsatz eines DHCP - Servers und die Schließung von Sicherheitslücken soll ein dafür konfigurierbarer DSL Router sorgen.
8
Projektarbeit von Heiko Böckmann
3.6 Bereitstellen der benötigten Komponenten
Nach erfolgter Einigung, beschaffte der Geschäftsführer der Firma PC NOWA die erforderliche Hard- und Software.
Die Hardware sowie die Betriebssysteme und Office 97 wurden von der Firma Megware Chemnitz bezogen.
Dort wurden die PC`s gefertigt, jedoch ohne die Installation der Betriebssysteme und der Internetcafesoftware.
Die Software wurde direkt bei INTERNETCAFE © 2002 blue image bestellt.
3.7 Praktische Umsetzung und Testlauf
Beschreibung zur Zeichnung:
• 1 = Internetcafeclients
• 2 = Internetcafeserver
• 3 = Hub
• 4 = DSL - Router
• 5 = DSL - Modem
• 6 = DSL - Splitter
• 7 = TAE - Dose
9
Projektarbeit von Heiko Böckmann
Nach folgender Phasen wurde das Projekt praktisch umgesetzt:
Phase 1: (vorbereitende Maßnahmen)
Zuerst wurde die komplette Lieferung aus Hardware und Software auf Vollständigkeit überprüft. Auf allen fünf Personalcomputern wurde nun das Betriebssystem Windows 98 SE installiert. Auf den Personalcomputer auf den die Internetcafeserversoftware zu installieren ist, wurde zusätzlich noch Office 97 installiert. Diese vorbereitenden Maßnahmen führte ich in den Geschäftsräumen meines Praktiumunternehmens durch.
Phase 2: (Auslieferung der Komponenten und Aufstellen dieser)
Die komplette Hard- und Software wurde nun in die Geschäftsräume der Firma Beauty Garden transportiert. Hier bekamen die fünf Personalcomputer ihren Platz. Die Client stellte man an den vorgesehenen Platz bei den Sitzgelegenheiten, die eigens für die zukünftige Kundschaft geschaffen wurde. Der Server wurde hinter der Bar platziert.
Phase 3: (Vernetzung)
Anschließend sind die vier Personalcomputer, der Hub und der Router miteinander vernetzt wurden.
Die Patchkabel wurden mit den Netzwerkkarten der Personalcomputer und den vorhanden Patchdosen verbunden. Anschließend sind das Patchfeld mit dem Hub verbunden wurden. Der Server ist direkt mit dem Hub verbunden wurden, weil Patchfeld und Hub in unmittelbarer Nähe des Servers platziert sind. Dem folgte nun das Verbinden zwischen Router und Server, sowie das Verbinden von TAE - Dose, DSL - Splitter, DSL - Modem und DSL - Router.
Phase 4: (Installieren der Internetcafesoftware)
Zuerst begann man mit der Installation der Serversoftware. Dem folgte die Installation der T-Online Software 4.0. Diese wurde im Vorfeld vom Geschäftsführer der Firma Beauty Garden bereitgestellt.
Anschließend begann man mit der Installation der Clientsoftware. Nach erfolgreicher Installation der Internetcafesoftware begann man nun mit der Konfiguration. Alle sicherheitstechnischen Einstellungen wurden nun vom Server aus vorgenommen.
10
Projektarbeit von Heiko Böckmann
Die Sicherheitseinstellungen wurden soweit vorgenommen, das man als Kunde zum Beispiel nur noch Zugriff auf den Internetexplorer hat. Die rechte Maustaste wurde gesperrt. Das Menü Start wurde deaktiviert und alle Elemente auf dem Desktop wurden entfernt. Die sind nur einige wichtige Beispiele.
Phase 5: (Konfigurieren des DSL - Routers)
Die Konfigurationssoftware des DSL - Routers (SMC Barricade Broadband Router) wurde auf dem Server installiert. Nun wurde der Router als DHCP - Server installiert, was bedeutet das alle fünf Personalcomputer die IP - Adressen vom Router beziehen. Ports des Router wurden gesperrt um externen Angriffen entgegen zu wirken. Die Drucker - Server Installation wurde noch nicht durchgeführt, weil noch kein Netzwerkdrucker in das System integriert wurde.
Phase 6: (Testlauf)
Nach erfolgreicher Installation von Hard- und Software wurde nun ein intensiver Testlauf durchgeführt.
Es wurde ein “normaler” Kunde und ein Stammkunde simuliert. Der Stammkunde wurde in der Datenbank aufgenommen. Beide Kunden bekamen eine bestimmte Surfzeit eingeräumt. Beim “normalen” Kunden wurde die Sicherheitsstufe auf hoch eingestellt, was im konkreten bedeutete, das er nur einen Internetexplorerfenster zur Verfügung hatte. Er bekam keinen Zugriff auf System.
Dem Stammkunden räumte man die mittlere Sicherheitsstufe ein. Dies bedeutete, das er sich Dateien und zum Bespiel Treibersoftware auf einen eigens dafür angelegten Ordner speichern konnte. Nach Ablauf der vorher eingegeben Zeit, deaktivierten sich beide Personalcomputer und man hatte keinen Zugriff mehr auf das Internet.
3.8 Übergabe und Einweisung
Nach der Fertigstellung wurde das Projekt übergeben. Die Mitarbeiter der Firma Beauty Garden wurden intensiv mit dem Umgang des Netzwerkes und der Internetcafesoftware vertraut gemacht. Der Geschäftführer war beim Testlauf mit dabei und konnte sich beim Testen aller Einstellungen mit der Software vertraut machen.
11
Projektarbeit von Heiko Böckmann
4. Anhang
4.1 Kundendokumentation
1
Beschreibung zur Abbildung:
1 = TAE Dose; 2 = DSL - Splitter; 3 = DSL - Modem; 4 = DSL - Router; 5 = Server; 6 = Hub; 7 = Workstation
12
Projektarbeit von Heiko Böckmann
In den Geschäftsräumen der Firma Beauty Garden ist ein komplett funktionsfähiges Internetcafe installiert wurden. Zur Verfügung stehen vier Personalcomputer, welche der zukünftigen Kundschaft zum Surfen im Internet zur Verfügung stehen. Des weiteren steht ein Personalcomputer zur Verfügung, welcher folgende Dienste zur Verfügung stellt:
• Verwaltung der Internetrechner
• Festlegen von Systemeinstellungen und Sperrung dieser für die Nutzer der Internetrechner
• Freischaltung der Internetrechner
• Einrichtung von Konten für Stammkundschaft
• Umfangreiche Statistik
• Abrechnung der Kundschaft des Internetcafes
• Genaue Zeitfestlegung für das Surfen im Internet
• Abrechnung von verkauften Waren wie z.B. Getränken, Speisen, Disketten und CD`s, Druckaufträge etc.
Der Internetzugang wird über den Provider T - Online realisiert. Hierzu steht TDSL und eine Flatrate zur Verfügung. Für die Abrechnung der Internetrechner sind Mitbenutzerkonten eingerichtet wurden.
Das Netzwerk wurde in sternförmiger Topologie aufgebaut. Genutzt wurden dabei die vorhanden Netzwerkdosen, ein Hub (welcher die Verbindung der Personalcomputer untereinander gewährleistet) und ein DSL - Router.
Der DSL - Router wurde als DHCP - Server konfiguriert. Das bedeutet, das die IP -Adressen (Internet - Protokoll - Adressen) direkt vom DSL - Router bezogen werden. Dieser DSL - Router dient auch zur Sperrung von externen Angriffen, das bedeutet, dass Ports gesperrt werden können die das externe Angreifen von außen ermöglichen. Des weiteren kann man diesen DSL - Router als Printserver konfigurieren, was bedeutet, dass man im Falle des nachträglichen Integrierens eines Netzwerkdruckers die komplette Konfiguration und Steuerung über den DSL - Router zur Verfügung stellen kann. Für die Wartung der vorhanden Hard- und Software steht die Firma PC - NOWA zur Verfügung.
13
Projektarbeit von Heiko Böckmann
4.2 Glossar
ARP Adress Resolution Protokol ARQ Automatik Repeat Request ATM Asynchronus Transfer Mode FTP File Transfer Protokol HTTP Hypertext Transfer Protokol ICMP Internet Control Message Protokol IP Internet Protokol ISO International Standarts Organisation IT Information und Telekommunkation LAN Local Area Network MAC Medium Accses Control Adress TCP Transmission Control Protokol TCP/IP Transmission Control Protokol / Internet Protokol WAN Wide Area Network WWW World Wide Web DHCP Dynamic Host Control Protocol DNS Domän Name Server UDP User Datagram Protokol UTP Unshielded Twistet Pair DSL Digital Subscriber Line - Systems
14
Projektarbeit von Heiko Böckmann
4.3 Pflichtenheft
Beauty Garden Meerane
Mörser Straße 15 08393 Meerane
PC NOWA Wahlener Straße 13 08451 Crimmitschau
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir beabsichtigen die Einrichtung einen Internetcafes als Probeprojekt. Wir beauftragen Sie dieses Internetcafe auszustatten. Es wird in folgendem Umfang Hard- und Software benötigt: Los 1: Hardware für fünf PC`s (inkl. Tastatur und Maus) Los 2: fünf Monitore Los 3: DSL - Router Los 4: Software
Los 5: Installation von Hard- und Software
Im Interesse einer schnellen Abwicklung, bitten wie Sie Ihr Angebot bis spätestens 30.09.2002 bei uns einzureichen. Bitte berücksichtigen Sie dabei das Leistungsverzeichnis und die allgemeinen Bedingungen die in der Anlage enthalten sind.
Mit freundlichen Grüßen
Beauty Garden Musterweg 24 08374 Meerane Der Geschäftsführer Lars Themel
Anlagen: Leistungsverzeichnis Allgemeine Bedingungen 15
Projektarbeit von Heiko Böckmann
Anlage - Leisungsverzeichnis
Los 1:
- Gehäuse:
• Minitower
• ATX
• 300 Watt Netzteil
• 2 Einschubschächte 3,5 Zoll
• 2 Einschubschächte 5,25 Zoll
- Mainbord:
• ATX
• USB Anschluss
• PS/2 Anschluss
• Parallele Schnittstelle
• Serielle Schnittstelle
- CPU
• Prozessor zwischen 500 und 800 MHz
- Arbeitsspeicher:
• 64 MB RAM
- Festplatte:
• 15 GB
- Diskettenlaufwerk:
• 3,5 Zoll
- CD- ROM:
• keine genaue Vorstellung
- Grafikkarte:
• keine genaue Vorstellung 16
Projektarbeit von Heiko Böckmann
- Netzwerkkarte:
• keine genaue Vorstellung
- Tastatur:
• Windows Tastatur (ergonomisch)
- Maus:
• drei - Tasten - Maus Los 2:
- Monitor:
• mindestens 17 Zoll Farbmonitor Los 3:
- DSL - Router :
• soll als DHCP - Router konfigurierbar sein
Los 4:
- Software:
• Betriebssystem Windows 98 fünf Lizensen
• Office Paket eine Lizens
• Internetcafesoftware Los 5:
- Installation von Hard- und Software:
• komplette Installation der Hard- und Software
• Konfigurieren des Systems
• Übergabe und Einweisung
17
Projektarbeit von Heiko Böckmann
Anlage - Allgemeine Bedingungen
1. Allgemeines:
Für die unter den Losen ausgeschriebenen Komponenten erwarten wir die Angaben des Herstellers, den Gerätetyp sowie produktbezogene Informationen.
Wir erwarten auch eine Angabe der benötigten Zeitdauer für die Installation und die damit entstehenden Kosten 2. Preise:
Die Preise enthalten alle Haupt- und Nebenkosten, wie Arbeitslohn, Transport, Verpackung, Versicherung, Anlieferung und Inbetriebnahme. 3. Gewährleistung:
Die Gewährleistungsfrist beträgt 3 Jahre (mit Vor - Ort - Service), sofern der Hersteller der Komponenten nicht eine längere Gewährleistungsfrist vorsieht. 4. Rechnungs- und Zahlungsverkehr: Die Rechnung ist in zweifacher Ausfertigung einzureichen.
Die Zahlung erfolgt innerhalb von 14 Tagen abzüglich 2 % Skonto oder innerhalb von 30 Tagen netto.
Die Frist beginnt, sobald die Rechnung vorliegt. 5. Technische Forderungen:
Alle Lieferungen und Leistungen müssen behördlichen Vorschriften sowie den Unfallverhütungsvorschriften der Berufsgenossenschaft entsprechen.
18
Projektarbeit von Heiko Böckmann
4.4 Verwendete Komponenten
Clients:
- Gehäuse:
• Desktop
• 300 Watt Netzteil
• 1 Einschubschacht 3,5 Zoll
• 1 Einschubschacht 5,25 Zoll
- Mainboard:
• ATX
• PS/2
• USB onboard
• Grafik onboard
• Sound onboard
• Netzwerkkarte onboard
- CPU
• 1,8 GHz AMD Athlon
- Arbeitsspeicher:
• 256 SD RAM
- Festplatte:
• 40 GB Maxtor Diamond Max Plus 5400 u/min
- Diskettenlaufwerk:
• kein Diskettenlaufwerk
- CD - ROM:
• kein CD - ROM Laufwerk
- Grafikkarte:
• Onboard
19
Projektarbeit von Heiko Böckmann
- Netzwerkkarte:
• Onboard
- Monitor:
• 17 Zoll Philips 107E20 Farbmonitor
- Tastatur:
• Microsoft Wireless Desktop PS/2 kabellos
- Maus:
• Microsoft Wireless Desktop PS/2 kabellos
- Software:
• Windows 98
• Internetcafesoftware V2.9 Client
Server:
- Gehäuse:
• Bigtower
• ATX
• 300 Watt Netzteil
• 3 Einschubschächte 3,5 Zoll
• 3 Einschubschächte 5,25 Zoll
- Mainboard:
• ATX
• PS/2
• USB onboard
• Grafik onboard
• Sound onboard
• Netzwerkkarte onboard
20
Projektarbeit von Heiko Böckmann
- CPU
• 1,8 GHz AMD Athlon
- Arbeitsspeicher:
• 256 SD RAM
- Festplatte:
• 40 GB Maxtor Diamond Max Plus 5400 u/min
- Diskettenlaufwerk:
• 3,5 Zoll Floppy
- CD - ROM:
• NEC CD ROM 52 fache - Geschwindichkeit
• Plextor CR - R / RW Writer
- Grafikkarte:
• Onboard
- Soundkarte:
• Onboard
- Netzwerkkarte:
• Onboard
- Monitor:
• 17 Zoll Philips 107E20 Farbmonitor
- Tastatur:
• Microsoft Wireless Desktop PS/2 kabellos
21
Projektarbeit von Heiko Böckmann
- Maus:
• Microsoft Wireless Desktop PS/2 kabellos
- Software:
• Windows 98
• Office 2000
• Internetcafesoftware V2.9 Server
• T-Online Software 4.0
- Router:
• DSL Router SMC Barricade Broadband Router
22
Projektarbeit von Heiko Böckmann
4.4 Schlusswort
Hiermit versichere ich, dass diese Projektarbeit von mir erstellt wurde. Aus firmeninternen Gründen von PC - NOWA, war es nicht möglich eine präzise Aufstellung der entstandenen Kosten in diesem Projekt zu veröffentlichen. Ich bedanke mich beim Geschäftsführer von PC - NOWA , Herrn Norbert Walden, für die Bereitstellung dieses Projektes und für die intensive Mitarbeit.
Heiko Böckmann Norbert Walden (Praktikant) (Betreuer)
23
Projektarbeit von Heiko Böckmann
Arbeit zitieren:
Heiko Böckmann, 2002, Einrichten einen Internetcafes, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Die lernende Organisation – Personalführung, Personalentwicklung, Qual...
Pflegemanagement / Sozialmanagement
Hausarbeit, 12 Seiten
Geschichtliche Entwicklung der Sozialen Arbeit zur Darstellung der Kon...
Sozialpädagogik / Sozialarbeit
Hausarbeit, 17 Seiten
Praxisbericht über das Berufspraktikum im Therapiezentrum für autistis...
Sozialpädagogik / Sozialarbeit
Praktikumsbericht / -arbeit, 33 Seiten
Alkoholkonsum bei Jugendlichen - Eine empirische Untersuchung unter Ju...
Soziologie - Kinder und Jugend
Magisterarbeit, 114 Seiten
Die Bedeutung von Alice Salomon für die Soziale Arbeit
Sozialpädagogik / Sozialarbeit
Hausarbeit, 27 Seiten
Gemeinwesenorientierte Schulsozialarbeit - Projektvorstellung
Sozialpädagogik / Sozialarbeit
Seminararbeit, 18 Seiten
Alice Salomon und ihre Bedeutung für die soziale Arbeit
Sozialpädagogik / Sozialarbeit
Hausarbeit, 16 Seiten
Projektmanagement: Entwicklung eines fiktiven Projekts
Pädagogik - Erwachsenenbildung
Hausarbeit, 23 Seiten
Organisatorische und Inhaltliche Konzeption niederschwelliger Erziehun...
Sozialpädagogik / Sozialarbeit
Seminararbeit, 26 Seiten
Aufbau- und Ablauforganisation - Inhalte, Ziele und Notwendigkeiten be...
Sozialpädagogik / Sozialarbeit
Hausarbeit, 20 Seiten
Die Verteilung von Konfliktkompetenzen im Team
Der Umgang mit zwischenmenschl...
BWL - Personal und Organisation
Studienarbeit, 26 Seiten
Entwurf eines Modells zum Fern...
Informatik - Internet, neue Technologien
Hausarbeit (Hauptseminar), 35 Seiten
Durchführung und Evaluation des Lernentwicklungsportfolio - Ein Beitra...
Examensarbeit, 35 Seiten
Heiko Böckmann hat den Text Einrichten einen Internetcafes veröffentlicht
Heiko Böckmann hat einen neuen Text hochgeladen
Wenn in sozialen Einrichtungen gekocht wird
Leitlinie für eine gute Lebens...
Martina Feulner
Wie man eine Wohnung einrichten soll
Stilvolles über scheinbar Unve...
Adolf Loos, Peter Stuiber
EFQM in Einrichtungen der Altenhilfe
Messen - Bewerten - Besser wer...
Helmut Wallrafen-Dreisow, Roland Weigel
Personelle und organisatorische Umstrukturierung in Einrichtungen der ...
Gerda Reschl-Rühling
Elektrische Anlagen in medizinischen Einrichtungen
Planung, Errichtung, Prüfung, ...
Hans-Peter Uhlig, Norbert Sudkamp
Betriebsbedingte Kündigungen in caritativen und kirchlichen Einrichtun...
Von der unternehmerischen Ents...
Wilma Schulze Froning, Martin Simon
Pesonalmanagement in Einrichtungen der Sozialen Arbeit
Grundlagen und Instrumente
Christina Hölzle
0 Kommentare