Schwerin den 10.02.2003
Inhaltsverzeichnis
I. Einführung 1
II. Identität
1. Definition von
Identität. 1/2
2. Ebenen der Identitätsfindung 2/3
3. Identitätsfindung im Jugendalter nach
Erikson 3
III. Selbstfindung im
Jugendalter 4-6
IV. Die drei wichtigsten
entwicklungspsychologischen Aufgaben der
Adoleszenz
1. Sexualität und Körperfindung 6-9
2. Soziale Beziehungen 9-15
3. Berufswahl 15-21
A Literaturverzeichnis
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I. Einleitung
II. Identität
1. Definition von Identität
Die Identitätssuche fängt so richtig erst in der Adoleszenz an. Der junge Mensch fragt sich, wer er eigentlich ist, was er kann und was er will! Er will sich ein System voll von Zielen, Werten und Überzeugungen zueigen machen, mit denen er sich verbunden und gut fühlt. Der Jungendliche bekommt ein Gefühl von zeitlicher Kontinuität des Selbst, und vergleicht somit die Elemente seiner eigenen Persönlichkeit mit anderen erfolgreichen Identitäten um sich herum. Teenager wollen sich meist zu einer Gruppe zugehörig fühlen und sich mit deren Normen und Ansichten definieren. Dazu kommt noch, dass sie sich austesten und ihre Grenzen suchen. Oft werden zunächst viele Regeln gebrochen, um daraus wieder eigene zu formulieren. Auch die Zielsetzung für das eigene Leben beginnt und damit die Auseinandersetzung mit seinen Stärken und Schwächen. Die Suche nach sich selbst ist in der Pubertät besonders ausgeprägt und setzt sich fort bis ans Lebensende.
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2. Ebenen der Identitätsfindung
Aus Sicht der Entwicklungspsychologie gibt es drei Ebenen der Identitätsfindung. Zum einen gibt es die reflexive Ebene, bei der der Jugendliche auf sein bisheriges Leben zurückblickt und darüber nachdenkt. Fragen wie „War das damals alles okay so, wie es war?“ oder „Warum hab ich das damals getan?“ etc. sind typisch. Der junge Mensch analysiert sein Verhalten aus vergangener Zeit und filtert die für ihn guten Eigenschaften an sich heraus, um sie weiterhin zu gebrauchen und die schlechten Verhaltensweisen überdenkt er, um sie besser zu machen.
Darauf folgt dann die operative Ebene, bei der der Teenager seine Zukunft definiert, d.h. sich Ziele steckt und Pläne schmiedet, wie sein zukünftiges Leben aussehen soll und wie er es realisieren kann. Dazu gehört auch die Einschätzung eigener Fähigkeiten etc. was u.a. wichtig ist für die Berufswahl.
Und es gibt dann noch die akzeptative Ebene, bei der bestimmte Regeln und Normen fürs eigene Wohlbefinden und Leben angenommen und verinnerlicht werden. Hinzu kommt dann zu guter letzt noch die soziale Komponente, also die nach außen offene Sicht. Das bedeutet, der Jugendliche nimmt immer wieder neue Eindrücke und Meinungen aus seinem Umfeld auf und verbindet sie mit seinen Ansichten und Vorstellungen vom Leben. Alle diese Ebenen plus dieser sozialen Komponente spielen natürlich zusammen und ergeben dann für jeden Menschen ein eigenes Konzept - eine eigene Identität.
3.Identitätsbildung im Jugendalter nach Erikson
Mit dem Begriff Identität bezeichnet Erikson: „ ein bewusste Gefühl der individuellen Identität, …das unbewusste Streben nach einer Kontinuität des persönlichen Charakters, …ein Kriterium der stillschweigenden Akte der Ich - Synthese (und) … das Festhalten an einer inneren Solidarität mit den Idealen und Identität einer Gruppe. (Erikson, 1973, S.124 f)“ 1 . Man versucht also als junger Mensch seine Vorstellungen und Normen mit der Gesellschaft in der man lebt in Einklang zu bekommen. Misslingt dieses, dann kann es laut
Erikson zu einer Identitätsdiffusion kommen, d.h. die Persönlichkeit des Jugendlichen zersplittert und er fühlt sich unverstanden und minderwertig etc. Erikson unterteilt die Lebensspanne in acht Stadien: 1. Phase:
Urvertrauen vs. Misstrauen ( Geburt - 1 J.)
2. Phase: Autonomie vs. Scham/Zweifel (2 J. - 3 J.) 3. Phase: Initiative vs. Schuldgefühl ( 4 J. - 5 J.) 4. Phase: Werksinn vs. Minderwertigkeitsgefühl ( 6 J. - Pubertät)
1 Theorien der Entwicklungspsychologie, Patricia Miller, 1993, Spektrum Verlag, Heidelberg/Berlin/Oxford
Adoleszenz)
III. Selbstfindung im Jugendalter
Was ist eigentlich das Selbst? Diese Frage stellte sich auch Williams James und unterteilte das Selbst in drei Komponenten:
Vorrausetzung für eine erfolgreiche Selbstfindung ist auf der einen Seite die Erweiterung des Ichbewusstseins und auf der anderen Seite die Verknüpfung des Ichs mit der Selbstreflexion bezüglich der Gedanken und Gefühle. Ziel dieses Prozesses ist es, zu erfahren wie ich auf andere wirke - meine Rolle zu finden.
In Bild 1 sieht man, wie sicher sich die Teenager schon sind in Bezug auf Ihr Wirken auf andere.
Fühlst du dich von deinen Mitmenschen akzeptiert? 77% ja 0% nein 23% manchmal
Bild 1
Bei unseren Versuchspersonen (Vp) sieht man sehr schön, wie unentschlossen man noch ist in Bezug aufs eigene Aussehen (siehe Bild 2).
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Findest du dich attraktiv? 21% ja 9% nein 70% manchmal
Die Selbstbestimmung läuft in Stufen ab. Der Jugendliche betrachtet kritisch seine äußere Erscheinung und auch seine inneren Vorgänge. Um diese alle besser zu verstehen und zu analysieren, schreibt er meistens Tagebuch. Dies ist eine besondere Form der Innenwendung und Beschäftigung mit sich selbst, die bei beiden Geschlechtern gleichermaßen ausgeprägt ist. Bis zum 12. Lebensjahr ist die Innenwendung bei Mädchen und Jungen ungefähr gleich stark. Erst dann kann man eine kontinuierliche Steigerung bei dem weiblichen Geschlecht beobachten, während bei den Jungen erst ab 16 Jahre eine stärkere Innenwendung zu bemerken ist. (siehe Fend).
Wie aber gehen Jugendliche nun mit diesen psychosozialen Belastungen um? Es gibt zwei Versuche hierbei damit umzugehen. Erst einmal gibt es den inneren Versuch der Belastungsregulation. Zum Beispiel versucht der Teenager eine emotionale Anpassung zu finden, wobei er also sehr stark seine Gefühle bei Entscheidungen walten lässt und sich Handlungsstrategien erarbeitet. Außerdem hängt die Selbsteinschätzung sehr an den situativen Emotionen des jungen Menschen. Hat der Jugendliche also z.B. negative Emotionen, schätzt er sich auch negativ ein.
Der zweite Versuch ist der äußere Versuch. Hierbei versucht der Teenager seine Probleme mit Gewalt/Aggressivität oder Drogen/Medikamenten zu kompensieren. Das Gelingen oder Misslingen der Identitätsfindung hängt größtenteils vom Jugendlichen selbst ab, aber auch eine intakte Familie und/oder eine gute Beziehung zu Lehrern etc. kann eine große Unterstützung für ihn in dieser Zeit sein.
Eine gelungene Identitätsfindung bedeutet, dass der junge Mensch nun eine relativ überdauernde und konstante Einstellung zum Leben hat sowie Normen und Überzeugungen, die auf eine bodenständige und gefestigte Persönlichkeit hinweisen. Ist ein Jugendlicher sehr arrogant oder überempfindlich, deutet dies meist auf ein mangelndes Selbstwertgefühl hin oder ist eine Flucht vor sich selbst.
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IV. Die drei wichtigsten entwicklungspsychologischen
Aufgaben der Adoleszenz
1. Sexualität und Körperfindung
In der Adoleszenz gibt es eine Art kritische Phase, in der sexuelle Bedürfnisse und sexuelles Verhalten entwickelt wird und die dazugehörigen Einstellungen, Werte Normen ebenfalls.
Die Aufgabe, die zu bewältigen ist, ist es auftauchende sexuelle Bedürfnisse mit anderen Aspekten des sozialen u. persönlichen Lebens zu vereinbaren. Also eine Sexualmoral zu entwickeln. Peers haben einen großen Anteil an Formung, Haltung und Einstellung zur Sexualität und Leisten einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung sozialer Fertigkeiten. Es kommt zu einem autoerotisches Verhalten, was als erotische Phantasien und Selbstbefriedigung verstanden werden kann. Masturbation führt zu Festigung sexueller Identität und stellt einen wichtigen Punkt in der Entwicklung der eigenen Sexualität da, weil der Jugendliche so entdeckt, was ihm gefällt und was nicht. Zum Problem wird Selbstbefriedigung erst dann wenn, sie als Flucht vor sozialen Kontakt und Ersatz für Beziehung gilt. Das Partnerbezogene Verhalten baut sich in Stufen auf:
Der sexuelle Kontakt unserer Versuchspersonen ist noch sehr reserviert. Hauptsächlich Mädchen hatten schon sexuellen Kontakt mit dem anderen Geschlecht! (siehe Bild 3)
Hattest du schon mal sexuellen Kontakt? 42% ja 58% nein
Bild 3
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Homosexuelle Aktivitäten während der Jugend sind auch nicht selten. Wobei dies bei Mädchen häufiger der Fall ist. Jedoch bei unserer Studie kommt dies nicht so zum Ausdruck, was aber viele andere Gründe haben kann (siehe Bild 4)
Hattest du schon mal intimen Kontakt mit dem gleichen Geschlecht? 9% ja 91% nein
Bild 4
Durch ungenügende Aufklärung besteht die Gefahr einer unerwünschter Schwangerschaft, HIV oder einer Ansteckung mit anderen sexuell übertragbaren Krankheiten. Es gibt aber auch sehr gravierende Geschlechtsunterschiede in der sexuellen Motivation.
Während Mädchen mehr nach Liebe und einer guten Partnerschaft streben, besteht bei Jungen die Tendenz sexuelle Kontakte als Unterhaltungsprogramm zur Entspannung bzw. Vergnügen zu verstehen. Männer scheinen in der Sexualität viel stärker durch persönliche Lustgewinnung motiviert zu sein. Bei Frauen hingegen ist die Qualität der Beziehung zum Partner ausschlaggebender für die sexuelle Motivation. Die körperliche Entwicklung der Mädchen ist der der Jungen 2 Jahre voraus. Es vollzieht sich bei beiden Geschlechtern der so genannte pubertäre Wachstumsschub. Ausdruck der körperlichen Reife ist bei den Mädchen die Menarche (12 1/2J. - 13J.) und bei den Jungen die Samenproduktion (14 1/2J.).Durch Sammeln von Erfahrungen kommt es zur Ausrichtung ihrer Sexualmoral, Verantwortungsbewusstseins und ihrer Sensibilität gegenüber eigenen und fremden Bedürfnissen.
Vielen Teenagern ist heutzutage eine feste Beziehung sehr wichtig, wie man es bei unseren Vp sehen kann (siehe Bild 5).
Hast du eine feste Beziehung? 35% ja 65% nein
Bild 5
2. Soziale Beziehungen
Die Zeit mit der Familie nimmt beständig ab, wofür aber die Interaktion mit den Eltern zunimmt. Jugendliche führen mehr Gespräche mit den Eltern und viele nehmen ihre Eltern auch als Berater in kritischen Situationen. Es besteht meistens ein gutes Verhältnis. Auch bei unseren Vp war es so, dass zwar die Freunde bei der Gestaltung der Freizeitaktivitäten wichtiger waren (siehe Bild 6), jedoch die Eltern wiederum oft als Berater und Unterstützer fungierten.
Was ist dir zurzeit wichtiger? 23% Eltern 77% Freunde
Bild 6
Die größten Auseinandersetzungen zwischen Eltern und ihren Kindern ergeben sich in Alltagssituationen. Ein wichtiger Aspekt in der Eltern Kind Beziehung ist der Erziehungsstil.
Die Ausarbeitungen von Baumrind (1991) sind hierbei sehr interessant. Zum Beispiel sollen Kinder unter einem autoritativen Stil, weniger Probleminternalisation und eine geringere Zuneigung zum Drogenmissbrauch haben sollen. Weiterhin sind diese Jugendlichen leistungsorientierter und haben bessere Schulnoten. Das genaue
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Gegenteil hierfür wäre laut Baumrind der desinteressierte Stil. Weiterhin führt er noch den demokratischen, direktiven und direktiven - autoritären Stil auf. Probleme treten für Jugendliche meist dann auf wenn Eltern sich scheiden lassen.
Trotz allem fühlen sich die meisten unserer Vp verstanden von ihren Eltern (siehe Bild 7).
Fühlst du dich von deinen Eltern verstanden? 32% ja 15% nein 53% manchmal
Bild 7
Die Beziehungen zu Gleichaltrigen werden von immer größerer Bedeutung mit zunehmendem Alter. Bei ihnen finden sie Beistand, Intimität und Freundschaft. Es bilden sich Cliquen heraus mit ähnlichen Interessen, die sich dann regelmäßig treffen. Eine andere Gruppierung ist „Crowd“, d.h. man gehört zu einem kulturellen Stil, wie z.B. Punk oder Grufti.
Die Bezugsperson befindet sich auch oft bei den Jugendlichen unter den Freunden, aber auch bei einem der Elternteile. Wobei sich bei unseren Vp herauskristallisierte, dass es bestimmte Unterschiede zwischen Jungen und Mädchen gibt (siehe Bild 8, 9 und 10)
Wer ist am ehesten deine Bezugsperson? Insgesamt 29% Vater 43% Mutter 29% Freunde
Wenn wir von Gleichaltrigen sprechen, haben wir aber noch keine genaue Unterscheidung zwischen jünger, gleichaltrig und älter gemacht. Bei unseren Vp sieht man aber, dass das äußerst sinnvoll ist dies zu unterscheiden (siehe Bild 11)
Deine Freunde sind: Jünger: 10% Gleichaltrig: 49% Älter: 41%
Bild 11
Ein weiteres Feld, das Jugendliche in der Pubertät beschäftigt, ist das Thema Einsamkeit. Viele haben davor Angst und wissen nicht, was sie anfangen sollten, wenn sie alleine wären - ohne Familie oder Freunde. Dabei ist es sehr wichtig zu wissen, dass man alleine auch klarkommen würde und selbständig ist (siehe Bild 11, 12 und 13)
Hast du Angst vor Einsamkeit? 23% ja 57% nein 20% manchmal
Bild 13
Unsere weiblichen Vp haben hierbei die meisten Ängste und fühlen sich manchmal innerlich zerrissen, d.h. unentschlossen und irgendwie unausgeglichen. Jungen sind da mutiger und bodenständiger (siehe Bild 14, 15 und 16)
Fühlst du dich innerlich zerrissen? Insgesamt 32% ja 29% nein 38% manchmal
Bild 14
Jungen 28% ja 45% nein 28% manchmal
Mädchen 38% ja 13% nein 50% manchmal
Bild 16
3. Berufswahl
Bei der Entscheidung, welchen beruflichen Weg man einschlägt, ist man gezwungen einzuschätzen welche Fähigkeiten und Interessen man hat. Der junge Mensch muss überlegen, wohin er will in seinem Leben, was er erreichen will und kann und wie er es erreichen kann. Das alles ist ein Nachdenken über die eigene Zukunft. Es werden Kenntnisse über realistische Alternativen gewonnen, die zu der besten Entscheidung führen sollen. Der Jugendliche sucht sich Vorbilder in der Familie etc. und orientiert sich nach ihnen (siehe Bild 17)
Hast du ein berufl. Vorbild in der Familie? 24% Vater 12% Mutter 18% anderer
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46% keiner
Bild 17
Es folgt eine Herausarbeitung eigener Zukunftsperspektiven .Die Berufswahl ist der erste Schritt in einer lebenslangen Entwicklung. Es ist eher selten, dass man später denselben Beruf ausübt, den man zuerst gelernt hat. Trotzdem ist die erste Berufswahl wichtig für die Identitätsfindung, da der Jugendliche sich mit seinem Berufsbild identifiziert, womit wiederum gewisse Eigenschaften verbunden sind. Viele Jugendliche unserer Studie haben schon einen konkreten Berufswunsch (siehe Bild 18).
Hast du schon einen konkreten Berufswunsch (wenn ja, welchen)? 71% ja 29% nein
Außerdem wussten schon die meisten, was genau sie werden wollen (siehe Tabelle 1 und 2)
Aber auch viele Talente schlummern in der Jugend von heute. Unsere Erhebung zeigt auf, welche Talente das sind (siehe Bild 19). In Bild 20 und 21 sieht man, das die Talentverteilung unter den beiden Geschlechtern verschieden ausfällt.
Während viele Mädchen die Kunst beherrschen, sind unsere männlichen Vp eher sportlich veranlagt und interessiert.
Hast du ein besonderes Talent? insgesamt 15% Musik 27% Kunst 12% Schreiben 22% keines 24% Sport
Bild 19
Mädchen 19% Musik 44% Kunst 19% Schreiben 18% keines
Bild 20
Jungen 13% Musik 13% Kunst 7% Schreiben 42% Sport 25% keines
Bild 21
Ein weiterer sehr wichtiger Punkt in unserer Zeit, ist die Frage nach der Wichtigkeit einer Arbeitsstelle und Arbeit allgemein. Oft wird ja gerne behauptet, dass Jugendliche eher desinteressiert sind, was ihre berufliche Zukunft anbelangt.
Dem kann ich persönlich nur widersprechen und dies mit Recht, wenn man sich Bild 22 anschaut.
Wie wichtig ist Arbeit? 65% sehr 35% mittel 0% gering
Bild 22
Unsere Jugend ist nicht desinteressiert und hat auch schon ganz genaue Zukunftspläne. In der letzten Frage unserer Studie durften die Teenager sich freien Lauf lassen, und aufschreiben, wie sie sich ihre Zukunft vorstellen. Die wichtigsten Punkte sind in Tabelle 3/4 aufgelistet.
Wir sehen also, das den Mädchen Liebe und Freundschaft am wichtigsten ist und den Jungen hingegen die Kariere. Trotzdem haben alle bestimmte Erwartungen an ihre Zukunft und leben nicht nur in den Tag! Alles in allem möchte ich zum Abschluss dieser Arbeit noch mal betonen, dass pubertäre Jugendliche zwar oft kompliziert und schwierig sind, man aber trotzdem viel Spaß haben kann mit ihnen zusammen zu arbeiten. Ich als angehende Real-, Hauptschullehrerin sehe es als Herausforderung mich mit Jugendlichen zu beschäftigen und freue mich schon sehr auf die Zeit, in der ich meine ersten Probleme mit ihnen bewältigen kann - mit ihnen zusammen.
21
A Literaturverzeichnis
Hasselhorn/Schiefele. Zeitschrift für Pädagogische Psychologie.
Themenschwerpunkt: Neue Trainingsansätze - Motivation. 15.Jhg., Heft 3/4.
Verlag Franz Huber. November 2001
Mietzler, Gerd. Pädagogische Psychologie des Lernens und
Lehrens. 5. Auflage. Hogrefe. Verlag der Psychologie.
Göttingen/Bern/Toronto/Seattle. 1998
Miller, Patricia. Theorien der Entwicklungspsychologie.
Spektrum Akademischer Verlag. Heidelberg/Berlin/Oxford. 1993
Straub, Jürgen/Kempf, Wilhelm/Werbik, Hans. Psychologie -Eine Einführung: Grundlagen, Methoden, Perspektiven.
Deutscher Taschenbuch Verlag (dtv). 1997
Keller, Heidi. Lehrbuch: Entwicklungspsychologie. Verlag Hans
Huber. Bern/Göttingen/Toronto/Seattle. 1998
Zimbardo, Philip G. Psychologie. 6. Auflage. Springer Verlag.
Berlin 2002
Arbeit zitieren:
Marika Stoffers, 2002, Identitätsfindung im Jugendalter, München, GRIN Verlag GmbH
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DOI
Die Entwicklung des Jugendlichen in der Adoleszenz am Beispiel der Ent...
Pädagogik - Pädagogische Soziologie
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