Auswahl von Beteiligungsunternehmen aus Sicht von Risikokapitalgebern I
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis. I
Abbildungsverzeichnis. II
Abstract. III
1. Einleitung 1
1.1. Problemstellung und Einordnung in die BWL 1
1.2. Gang und Ziel der Arbeit 1
2. Begriffsabgrenzung 2
2.1. Beteiligungsunternehmen. 3
2.2. Risikokapital und Risikokapitalgeber 3
3. Auswahlkriterien der Risikokapitalgeber. 4
3.1. Qualitative Bewertungsmethoden 5
3.2. Quantitative Bewertungsmethoden 6
4. Fazit 8
Literaturverzeichnis IV
Auswahl von Beteiligungsunternehmen aus Sicht von Risikokapitalgebern
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1-1: Venture Capital Beteiligung in verschiedenen Phasen der
Unternehmensgr ündung.
Abbildung 2-1: Der Venture Capital Markt.
Abbildung 2-2: Überblick über die Finanzierungsarten.
Abbildung 3-1: Die Kette der Auswahlkriterien
Auswahl von Beteiligungsunternehmen aus Sicht von Risikokapitalgebern III
Abstract
Durch Neuregelungen auf dem Kapitalmarkt fällt es jungen, sowie kleinen und mittelständischen Unternehmen immer schwerer, an das erforderliche Kapital zu gelangen. Das private Vermögen reicht oftmals nicht aus und die Banken fordern zu hohe Sicherheiten, die diese Unternehmen nicht aufbringen können. Aus dieser Entwicklung heraus hat sich das Venture Capital entwickelt. Hierbei werden zwar von den Investoren keine Sicherheiten verlangt, jedoch wird das Unternehmen einer intensiven Prüfung unterzogen. Dabei haben sich in der Vergangenheit essentielle Erfolgsfaktoren bzw. Auswahlkriterien herausgestellt, die stark mit dem Überleben des Unternehmens einhergehen. Qualitative Kriterien, wie beispielsweise die Fähigkeiten des Gründerteams, gehören ebenso dazu wie die quantitative Abschätzung des zukünftigen Unternehmenswertes und die Beurteilung des Investments durch Erfahrungswerte. Ziel dieser Arbeit soll sein, die Begriffe des Risikokapitalgebers und des Beteiligungsunternehmens zu klären und die qualitativen sowie quantitativen Auswahlkriterien aufzuzeigen.
Auswahl von Beteiligungsunternehmen aus Sicht von Risikokapitalgebern Seite 1
1. Einleitung
1.1. Problemstellung und Einordnung in die BWL
In den vergangenen Monaten wurde mehrfach in der Fachpresse darüber berichtet, dass sich viele Risikokapitalgeber mit ihren Investments geirrt haben und sich die Venture-Capital-Unternehmen in einer tiefen Krise befinden. Oftmals wurden Businesspläne mit innovativen Geschäftsideen zu leichtgläubig betrachtet und nur aus dem Bauch heraus eine Risikokapitalgabe getätigt. Nun in Zeiten der Rezession gelingt aber der Exit 1 durch einen Börsengang nicht, weil diese Unternehmen nicht mehr gewinnbringend veräußert werden können. Folge ist, dass hoffend auf eine bessere wirtschaftliche Lage, weitere Finanzierungsrunden getätigt werden, oder dass die Risikokapitalgesellschaft als Investor aussteigt und einen Verlust davonträgt. 2 Die Branche hat aus ihren Fehlern gelernt und prüft nun das zu finanzierende Unternehmen strikter. Dabei bedienen sich die Manager verschiedener qualitativer wie auch quantitativer Auswahlkriterien. Nur diejenigen Unternehmen, die diese geforderten Kriterien erfüllen, bekommen Risikokapital vom Investor. Dies ist aber noch keine ausnahmslose Sicherheit dafür, dass alle finanzierten Unternehmen auch das gewünschte Ergebnis liefern. Aber es dient zumindest dazu, das Risiko zu minimieren und im Rahmen eines Portfolios zu streuen. 3
1.2. Gang und Ziel der Arbeit
Bevor sich diese Seminararbeit genauer mit dem Thema beschäftigt, werden zuerst die Begriffe, die hierbei Verwendung finden, definiert und abgegrenzt. Im zweiten Teil der Arbeit werden dann erstens verschiedene qualitative Auswahlkriterien aufgezeigt und untersucht. Beispielsweise die Fähigkeiten des Managements. Zweitens werden diverse Bewertungsverfahren vorgestellt, mit denen geprüft werden kann, wie sich die Investitionen in Zukunft entwickeln und mit welcher Rendite zu rechnen ist.
Angesichts des begrenzten Umfangs der Arbeit wird ausschließlich die Erstfinanzierung betrachtet, zumal in späteren möglichen Finanzierungsphasen auch bestimmte Auswahlkriterien von untergeordneter Bedeutung sind. Dennoch sollen hier die einzelnen Finanzierungsphasen kurz in nachfolgender Abbildung veranschaulicht werden.
1 Unter einem Exit versteht man den Ausstieg des Risikokapitalgebers aus der Beteiligung. Hierbei unterscheidet man fünf verschiedene Exitstrategien. 1. Trade Sale: Die Veräußerung der Beteiligung an einem industriellen Investor. 2. Buy Back: Der Verkauf der erworbenen Anteile an einen Gesellschafter. 3. Secondary Purchase: Der Verkauf der Beteiligung an einen anderen Risikokapitalgeber. 4. Going Public: Der Gang an die Börse. 5. Liquidation: Das Ausscheiden aus dem Vertrag oder die Liquidation des Unternehmens.
2 Vgl. Papendick/Schmalholz (Viel gewagt, 2002).
3 Vgl. Struck (Geschäftspläne, 2001), S. 9.
Arbeit zitieren:
Markus Rosenberger, 2003, Auswahl von Beteiligungsunternehmen aus Sicht eines Risikokapitalgebers, München, GRIN Verlag GmbH
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