Inhaltsverzeichnis
1. Allgemeines 3
a) Geschichte 3
b) VISIO Malprogramm. 3
c) Grundlegende Veränderungen am Tool 4
2. Anwendungsbereich von VISIO. 4
a) Wo wird VISIO eingesetzt? 4
b) Welche Methoden werden unterstützt? 4
3. Arbeiten mit VISIO. 5
a) Allgemeines zur Modellierung. 5
b) Unified Modelling Language (UML) 5
1. Sequenzdiagramm 6
2. Kommunikationsdiagramm (ehemals Kollaborationsdiagramm) 7
3. Anwendungsfalldiagramm (Use-case diagram) 7
4. Klassendiagramm (hier: Statische Struktur) 8
c) Strukturierte Analyse (SA) 9
1. Datenflussdiagramm 9
4. Ausblick in die Zukunft von VISIO 9
a) Wie kann VISIO erweitert werden? 9
b) Welche Verbesserungen haben die bisherigen Produktupdates gebracht? 10
c) Konkurrenzprodukte mit ähnlichem Funktionsumfang. 10
d) Welche Verbesserungen sind wünschenswert? 11
5. Systemvoraussetzungen und Kosten 11
a) Systemanforderungen 11
b) Kosten 12
c) Kosten-Nutzen-Betrachtung 12
6. Zusammenfassung 12
a) Zusammenfassung. 12
b) Probleme mit VISIO 12
7. Literaturverzeichnis: 14
ANLAGE.
Schrittweises Anlegen eines Klassendiagramms. A-I
Programmanalyse : VISIO Martin Buchhold, Patrick Quirmbach 2/14
1. Allgemeines
a) Geschichte
Im Jahre 1990 entschlossen sich die zwei ehemaligen Gründer der Aldus Corporation (Jeremy Jaech, Dave Walter), sowie der Hauptentwickler des Aldus-Tools „PageMaker“ Ted Johnson, die Firma „Shapeware“ zu gründen. Die Gründungsidee bestand darin, eine Grafiksoftware für standardisierte Geschäftsgrafiken zu entwickeln.
Im Jahre 1992 wurde die Software VISIO 1.0 fertig gestellt und zum Erwerb angeboten.
Nach der raschen Verbreitung des Tools nannte sich die Firma „Shapeware“ im Jahr 1995 in „Visio“ um. Es folgten weitere Versionen des Tools mit einer immer größer werdenden Anzahl von Symbolen.
Microsoft führte im Jahr 2000 ihre bis dahin größte Übernahme durch und kaufte die Firma Visio für $1.500.000.000 auf.
b) VISIO != Malprogramm
Auch wenn VISIO eine Grafiksoftware ist, soll und kann es nicht mit einem Malprogramm verglichen werden.
Das Tool dient dazu, Zeichnungen schnell und einfach mit (in der Geschäftswelt) allgemein gültigen Zeichenkomponenten (im Folgenden Shapes 1 genannt) erstellen zu können. Diese Zeichnungen sind gewiss nicht auf Präzision ausgelegt, sondern verfolgen die Idee, möglichst effizient (Unternehmens-)Informationen zu visualisieren.
Genau darin unterscheidet sich VISIO zu anderen Produkten, wie Microsoft PowerPoint. VISIO verfolgt den Grundsatz, möglichst keine unnötigen Features, wie z. B. eine 3D-Darstellung einzubauen, um die Komplexität der Darstellung möglichst gering zu halten (Versionen bis VISIO 2000). Außerdem wurden zu Beginn des Programms (VISIO 1.0 - 3.0) Individualitäten in der Darstellung vermieden, damit die Diagramme möglichst schnell von vielen Personen verstanden werden konnten. Damit das Programm übersichtlich blieb, wurden Gruppen (Schablonen) eingeführt, welche die für das zu zeichnende Modell richtigen Symbole/Shapes bereitstellten. Es wurden Hauptgruppen und auch teilweise Untergruppen gebildet.
1 Die Firma „Shapeware“ bezeichnete von Beginn ihre Symbole/Grafiken als Shapes.
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Firmen, welche vorher ihre Grafiken mit Powerpoint, Corel Draw oder ähnlichen Zeichentools gemacht haben, wechselten schnell zu VISIO und sahen innerhalb kürzester Zeit die Vorteile dieser Software gegenüber ihren bisher dafür eingesetzten Programmen, welche dafür sicherlich nicht geeignet waren.
c) Grundlegende Veränderungen am Tool
Nach der Übernahme durch Microsoft vollzog sich die Software einem Wandel, ohne allerdings die Grundidee zu verändern.
Durch die ansteigende Anzahl von Standardformen/-shapes musste eine Lösung gefunden werden, damit VISIO nicht über kurz oder lang in einem unübersichtlichem Tool enden würde.
Somit wurde VISIO in Produktsparten aufgeteilt: VISIO Standard (für allgemeine Geschäftsprogramme), VISIO Professional (Grundaufbau wie Standard-Version, jedoch mit branchenspezifischen Standardformen erweitert) und ein Teil der VISIO-Komponenten fließt in das neue Visual Studio.NET ein (dient unter anderem zur Netzwerkdokumentation).
2. Anwendungsbereich von VISIO
a) Wo wird VISIO eingesetzt?
VISIO wird in vielen Firmen eingesetzt, um Geschäftsprozesse, Datenbankstrukturen und Softwaremodelle zu modellieren.
Aber auch andere Diagramme lassen sich mit VISIO einfach erstellen. Der große Benefit von VISIO liegt auch insbesondere an der Übersichtlichkeit des Programms. Somit lassen sich sehr schnell und einfach Gantt-Diagramme, Ursache-Wirkung-Diagramme, Wegpläne, Datenflussdiagramme, Netzwerkpläne und vieles mehr erstellen. Somit ersparen sich Firmen eine Menge Zeit und haben ein Tool, welches so gut wie alle Standard-Formen beinhaltet und diese nach Gruppen (Schablonen) geordnet hat.
b) Welche Methoden werden unterstützt?
Anfangs war VISIO ein reines Zeichentool mit verschiedenen Standard-Shapes. Mit den Neuerungen der jüngsten Version (VISIO 2003) wird VISIO immer mehr zu einem CASE-Tool 2 , wie beispielsweise das Programm INNOVATOR der Firma „MID“. VISIO 2003 Professional unterstützt viele verschiedene Methoden. Dies sind beispielsweise: UML (Unified Modelling Language), COM und OLE (Component Object Model, Object Linking and Embedding), SA/SD (Structured Analysis/Structured Design), SADT (Structured Analysis and Design Technique) und viele mehr.
Diese Methoden decken allerdings nur die Methoden zur Softwareentwicklung ab. VISIO beinhaltet noch viele weitere Sparten. Beispielsweise können Netzwerkstrukturen, Projektpläne und sogar
Geschäftsprozesse modelliert werden. Es lassen sich sehr gut Parallelen zur Geschäftsprozessmodellierung ziehen. Dort geht es um die Abbildung und Optimierung von Geschäftsprozessen, welches sehr häufig mit dem Tool „ARIS“ der Firma IDS Scheer AG durchgeführt wird. Meist wird es in Form einer
2 CASE = Computer Aided Software Engineering
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ereignisgesteuerten Prozesskette (ePK) modelliert. Die Symbole sind in VISIO nahezu identisch.
3. Arbeiten mit VISIO
a) Allgemeines zur Modellierung
VISIO besitzt viele Möglichkeiten, eine Vielfalt von Modellen darzustellen und ist im Grunde genommen ein universelles Modellierungstool.
Softwaresysteme sind meist sehr komplex und es würde den Rahmen dieses Referats sprengen, wenn wir hier ein kleines Softwaretool modellieren würden. Außerdem müsste man gewisse Grundkenntnisse in Sachen „Programmierung“ voraussetzen. Deshalb wurde bei den Diagrammen ein Beispiel aus dem Alltag gewählt, welches sehr abstrakt ist und von daher für jeden leicht verständlich sein sollte. Es ist im Grunde genommen egal, ob man eine Software oder eine Aktion aus dem Alltag modelliert.
b) Unified Modelling Language (UML)
Die Unified Modelling Language ist eine vereinheitlichte Modellierungssprache, um Strukturen und Abläufe in Softwaresystemen darzustellen. Es gibt verschiedene Diagrammtypen, um Sachverhalte darzustellen. Um in VISIO UML-Diagramme erstellen zu können, muss man ein neues Zeichenblatt anlegen (Menüzeile: Datei Neu) und einen Zeichnungstyp auswählen.
Aus der Kategoriespalte (links) muss „Software“ ausgewählt werden und dann, aus den im rechten Frame neu erschienenen Schablonen, muss „UML-Modelldiagramm“ ausgewählt werden. Dies sieht wie folgt aus:
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Man erhält eine komplette Übersicht aller in VISIO unterstützten
Diagramme werden in diesem Referat behandelt. Die in den verschiedenen Schablonen hinterlegten Symbole stimmen mit dem UML-Standard überein und sind somit für jeden leicht verständlich
In den folgenden Beispieldiagrammen geht es um folgenden Sachverhalt: Es soll ein Telefonverbindungsaufbau zwischen zwei Personen modelliert werden. Der Sachverhalt soll das Abheben des Hörers bis hin zum vollständigen Verbindungsaufbau enthalten.
Es ist jeweils das fertige Diagramm und eine kurze Auflistung der Symbole zu sehen.
1. Sequenzdiagramm
Ein Sequenzdiagramm beschreibt die einzelnen Abläufe in ihrer exakten Reihenfolge.
Der genaue Zeitpunkt muss dabei feststehen. Das Sequenzdiagramm ist zweidimensional. Die vertikale Linie bestimmt die Zeit und die horizontale Linie enthält die Objekte/Klassen, welche durch Pfeile eine Nachricht an ein anderes Objekt/Klasse senden ( Operation).
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2. Kommunikationsdiagramm (ehemals Kollaborationsdiagramm) Ein Kommunikationsdiagramm (unter UML 1.0 Kollaborationsdiagramm genannt) besteht aus Objekten und Methoden. Die Methoden können anderen Objekten eine Botschaft senden.
Es ist somit sehr stark mit dem Sequenzdiagramm verwandt.
3. Anwendungsfalldiagramm (Use-case diagram)
Ein Anwendungsfalldiagramm beschreibt, was möglich sein muss. Wie die Umsetzung der Tätigkeiten dabei aussieht, bleibt unberücksichtigt. Ein Anwendungsfalldiagramm zeigt die Zusammenhänge zwischen den Akteuren.
einfaches Beispiel
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4. Klassendiagramm (hier: Statische Struktur)
In einem Klassendiagramm werden die verschiedenen Klassen, Variablen und Methoden modelliert und ihre Beziehungen untereinander hergestellt. Das Beispiel wurde mit Attributen und Methoden erweitert, damit es nicht zu abstrakt ist. Eine schrittweise Erstellung des Klassendiagramms ist im Anhang enthalten. Alle anderen Diagramme wurden in ähnlichen Schritten modelliert.
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c) Strukturierte Analyse (SA)
Die Strukturierte Analyse (SA) ist eine Methode zur Erstellung einer Systembeschreibung. Sie ist Teil der Analysephase während der Herstellung einer Software. Das Ergebnis der SA ist ein hierarchisch gegliedertes technisches Anforderungskonzept. Die strukturierte Analyse führt gleichzeitig eine Datenflussmodellierung durch.
1. Datenflussdiagramm
Das Datenflussdiagramm beschreibt, welche Daten zwischen Aktionen ausgetauscht werden.
Das Datenflussdiagramm ist nicht Bestandteil der UML-Notation und somit in einer eigenen Vorlage in der Kategorie „Software“ zu finden Das Datenflussdiagramm soll an einem einfachen Beispiel erläutert werden. In dem Beispiel geht es um die Benutzung eines Taschenrechners. Der Anwender gibt Operanden und Operationen in einen kleinen Rechner ein. Dieser speichert die Zwischen- und Endergebnisse in seinem Memory. Als Datenflussdiagramm sieht dies folgendermaßen aus:
4. Ausblick in die Zukunft von VISIO
a) Wie kann VISIO erweitert werden?
Es wäre für ein weit verbreitetes Programm wie VISIO fatal, wenn es nicht erweiterbar wäre. In VISIO gibt es die Möglichkeit vorhandene Shapes zu verändern und als neue Shapes zu speichern, Shapes komplett neu zu programmieren und man kann sich aus dem Internet eine Menge so genannter VSS-Dateien (VISIO SmartShapes-Datei) herunterladen, die andere VISIO-Anwender bereitstellen.
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Ein gutes Beispiel ist die Datei ARIS-Shapes.vss 3 , welche eine komplette Gruppe von Shapes beinhaltet, die identisch mit den Symbolen des unter 2.b) angesprochenen Tool „ARIS“ sind. Somit kann man mit VISIO eine Zeichnung anfertigen, welche so aussieht, als wäre sie unter ARIS angefertigt worden.
b) Welche Verbesserungen haben die bisherigen Produktupdates gebracht? VISIO wurde seit der ersten Version immer wieder erweitert. Die Erweiterungen bestanden nicht nur darin, dass neue Shapes hinzugefügt wurden, es war vielmehr die steigende Anzahl der verschiedensten Diagrammtypen, die VISIO zum Erfolg brachten und mit denen VISIO sich am Markt durchgesetzt hat. Die letzte große Neuerung war die Implementierung des Tools in die Microsoft Office Produktfamilie. Somit lassen sich Dokumente leicht innerhalb der Office-Produktfamilie austauschen. Außerdem lassen sich Zeichnungen per Tablet-PC „per Hand“ ergänzen. Die
Zeichnungen lassen sich also mit einem Stift ergänzen. Damit legte Microsoft wohl den ersten Stein in die Integration dieser neuen Notebookreihe. Ein weiterer Vorteil ist der Überarbeitungsmodus, mit dem Änderungen markiert werden und man somit schnell erkennt, was an einem Modell verändert wurde und vor allem, wer es verändert hat. Um den Standard an die neue Art des Speicherns nicht zu verpassen, hat Microsoft XML in die jüngste Version implementiert. Somit lassen sich die Dokumente auch gut mit anderen XML-fähigen Programmen austauschen und bereitstellen.
Den Begriff „Brainstorming“, der wohl in fast allen Entwicklungsdiagrammen, besonders bei Neuentwicklungen, angewendet werden kann, hat auch endlich Microsoft ernst genommen und eine Schablone mit diversen Brainstorming-Shapes in der jüngsten Version eingebettet.
c) Konkurrenzprodukte mit ähnlichem Funktionsumfang
VISIO befand sich lange Zeit, ähnlich wie das Betriebssystem von Microsoft, eher im Monopolmarkt und es gab so gut wie keine weiteren Anbieter für eine ähnliche Software. Doch die Zeiten, in denen Microsoft mit ihrem VISIO als Global Player agieren konnte sind inzwischen vorbei. Der Softwaremarkt hat sich verdichtet und es gibt inzwischen Unmengen an Software, welche ähnliche Funktionen besitzen. Diese sind teilweise sogar als Freeware zu downloaden. Ein Beispiel für ein reines, kostenloses UML-Modellierungstool ist ArgoUML. Es ist ein Open-Source-Projekt und somit kann es von jedem weiterentwickelt werden. Auch für diese Software gibt es inzwischen Add-Ons mit denen dem Hauptprogramm weitere Optionen hinzugefügt werden können. Ein gutes Beispiel ist die Option für das bisher in der Downloadversion noch nicht fertig gestellte Sequenzdiagramm. Es gibt ein CCL-Plugin (Context-Based Constraint Language) 4 , mit dem man auch unter ArgoUML Sequenzdiagramme erstellen kann.
Unter Linux ist das Tool „DIA“ sehr beliebt. Es ist, wie die meisten Linux-Tools, ein Open-Source-Programm und frei erhältlich. Aber nicht nur unter Linux gewinnt es immer mehr Verbreitung. Es ist zudem auch unter Windows-System lauffähig (ab Windows 98) und benötigt bei weitem nicht so viele Ressourcen, wie VISIO. Inzwischen besitzt das Tool eine große Vielfalt an verschiedenen Diagrammtypen und Symbolen.
3 Download unter: http://www.dataassist.de/download/ARIS-Shapes.vss
4 http://ccl-plugin.berlios.de/
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d) Welche Verbesserungen sind wünschenswert?
Auf Grund der Tatsache, dass VISIO einige Methoden zur Softwaremodellierung implementiert hat, stellte sich uns die Frage, wieso es keine Rubrik unter Software gibt, in der die Shapes eines Nassi-Schneidermann Struktogramms (DIN 66261) hinterlegt sind. Man könnte auf der einen Seite sagen, dass es dafür genügend andere Programme gibt und es zu sehr in die Programmierschiene gehen würde. Allerdings könnte man auf der anderen Seite sagen, dass, wenn VISIO schon ein Modellierungstool ist, es dann auch die wohl gängigste Art der Darstellung eines noch nicht codierten Programms, das Struktogramm, darstellen können sollte. Nach mehreren Recherchen im Web wurde uns klar, dass wir nicht die einzigen sind, welche sich diese Frage gestellt haben. Eine genaue Antwort, wieso VISIO nicht auch als Struktogrammeditor fungieren soll, konnten wir allerdings nicht finden. Es wurde lediglich darauf verwiesen, dass man sich die Objekte selbst programmieren könnte. Dies geht zwar der Erweiterbarkeit dieses Programms nach, allerdings wäre es wünschenswert, wenn es eine VSS-Datei (wie unter 4. a) beschrieben) geben würde, welche die „fehlende“ Schablone enthalten würde. Vielleicht kommt diese Schablone in der nächsten Programmversion hinzu.
Ein möglicher Grund, warum das Struktogramm fehlt, könnte sein, dass VISIO 2003 zur Office-Familie gehört und die Funktion an Microsoft Visual Studio.Net übergeben wurde. Eine Nachforschung und Analyse des Tools Visual Studio.Net würde allerdings den Rahmen dieses Referats überschreiten und wird deshalb hier nicht weiter behandelt.
Bei der Modellierung von Geschäftsprozessen hat VISIO inzwischen zwar aufgeholt ist aber dennoch momentan eher ein Darstellungstool. Es lassen sich also Sachverhalte sehr gut visuell darstellen, allerdings vermisst man momentan noch die Anbindung an eine Datenbank.
Dies fällt bei der Bewertung von VISIO negativ ins Gewicht, wenn es darum geht, eine Konsistenzprüfung durchzuführen. Es ist unter VISIO, auch auf Grund der fehlenden Datenbankanbindung, nicht möglich eine Konsistenzprüfung durchzuführen.
Dort haben Tools wie ARIS, besonders wenn es um die Modellierung von Geschäftsprozessen geht, einen großen Vorteil.
5. Systemvoraussetzungen und Kosten
a) Systemanforderungen
VISIO 2003 ist nicht nur in seinem Funktionsumfang gewachsen. Durch die steigende Anzahl an vordefinierten Shapes und einer vielseitigen Auswahl an verschiedenen Diagrammtypen benötigt VISIO in der Standard-Version mindestens 160MB freien Speicher einschließlich 75MB für das Betriebssystem. Die Professional-Version benötigt noch 50MB mehr als die Standard-Version (210MB). Der Prozessor kann dagegen schon etwas älter sein. Die Minimalanforderungen liegen bei einem Pentium 233MHz, es wird aber ein Pentium III empfohlen.
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In Sachen Betriebssystem stellt VISIO 2003 höhere Anforderungen. Es wird mindestens Windows 2000 mit Service Pack 3, Windows XP oder Windows 2003 gefordert.
Es wäre also ratsam, sich einen Pentium III mit mind. 350MHz zuzulegen, damit Betriebssystem und Andendungssoftware stabil funktionieren.
b) Kosten
VISIO 2003 Standard kann für 199€, VISIO 2003 Professional für 494€ erworben werden. Ein Update kostet 99€ (Standard) bzw. 239€ (Professional).
c) Kosten-Nutzen-Betrachtung
Der Preisunterschied zwischen der Standard- und der Professional-Version ist sicherlich nicht vernachlässigbar. Man sollte sich vorher auf der Microsoft-Homepage 5 genau ansehen, welche Diagramme in der Standard-Version enthalten sind und ob diese Diagrammtypen ausreichend sind oder ob die Professional-Version notwendig ist.
Ein Vergleich mit den unter 4. c) angesprochenen Produkten oder weiterer auf dem Markt erhältlicher Software sollte sicherlich nicht außer Acht gelassen werden. VISIO hat sicherlich den Vorteil, dass es sehr ausgereift ist und somit wenig Fehler enthält, und es ist, besonders bei Firmen, weit verbreitet. Außerdem gibt es bei einer Software, im Gegensatz zu einer Freeware, auch einen Support für evtl. Fragen oder sonstige Probleme.
6. Zusammenfassung
a) Zusammenfassung
VISIO eignet sich sehr gut für die Visualisierung einer Sache, sei es nun einer Software, eines Netzwerks, eines Projektablaufplans oder sonstigen Sachen. Durch seine Shape-Vielfalt ist es nicht nur für Ingeniere oder Software-Entwickler interessant. Der Umgang mit dem Tool ist für eine Person, die sich ein wenig mit dem Office-Paket auskennt ein Kinderspiel. Die einzige Schwierigkeit liegt sicherlich bei der Findung der richtigen Symbole. Dies ist allerdings nur bei tiefer gehenden Diagrammen, bei denen es keinen oder nur teilweise einen Standard gibt, der Fall. Diagramme, wie ein Gantt-Diagramm, können sehr schnell mit wenigen Mausklicks erstellt werden.
b) Probleme mit VISIO
Insgesamt kann man sagen, dass wir mit den erreichten Informationen letztendlich recht zufrieden sind. Im Nachhinein muss man zugeben, dass die Informationsquellen über VISIO zu Beginn des Referats von uns überschätzt wurden. Es war nicht einfach, eindeutige Informationen über VISIO zu finden. Teilweise haben sich Informationen als falsch herausgestellt und widersprochen. An gebundener Literatur gab es in der Bibliothek eigentlich nur etwas über die Shape-Programmierung zu finden. Selten waren Informationen von Internetadressen informativer.
5 http://www.microsoft.com/germany/office/spezielle_anwendungen/visio2003/editionen/default.mspx
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Zudem war es nicht ganz so einfach bei der großen Auswahl von Diagrammen das Richtige zu wählen. Es blieb uns teilweise nichts anderes übrig, als jeden Diagrammtyp auszuprobieren. Sehr vieles war nur über „Learning by Doing” zu erarbeiten.
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7. Literaturverzeichnis:
http://en.wikipedia.org/wiki/Visio
http://www.microsoft.com/germany/office/spezielle_anwendungen/visio2003/default. mspx
http://wwwswt.informatik.uni-rostock.de http://www.it-infothek.de/fhtw/grund_wi_05.html http://www.tech-archive.net/Archive/Visio/ http://www.wikipedia.de/
http://www.projektmagazin.de/magazin/artikel/2003-5.html Hübschner, Petersen u. a.: IT-Handbuch (IT-Systemkaufmann/-frau) 2. Auflage Šenaj Lelić: Das Entwicklerhandbuch - VISIO 2002 1. Auflage
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ANLAGE
Schrittweises Anlegen eines Klassendiagramms
1. Schritt: Man klickt im Hauptmenü auf : Datei Neu Zeichnungstyp
2. Schritt: Aus der Kategoriespalte (links) muss man „Software“ ausgewählt
3. Schritt: Nachdem man die Modelldiagramme ausgewählt hat, muss man sich
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Patrick Quirmbach, Martin Buchhold, 2005, Programmanalyse VISIO, München, GRIN Verlag GmbH
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Übungsaufgaben Investition und Finanzierung I - mit Lösungen
BWL - Investition und Finanzierung
Skript, 31 Seiten
E-Recruiting: Grundlagen, Instrumente und Prozesse
BWL - Personal und Organisation
Studienarbeit, 29 Seiten
Personalmanagement als strategisches Human Resource Management
BWL - Personal und Organisation
Seminararbeit, 31 Seiten
Patrick Quirmbach hat den Text Programmanalyse VISIO veröffentlicht
Patrick Quirmbach hat einen neuen Text hochgeladen
Software-Engineering eingebetteter Systeme
Grundlagen-Methodik-Anwendunge...
Peter Liggesmeyer, Dieter Rombach
Automotive Software Engineering
Grundlagen, Prozesse, Methoden...
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