Intranet vs. Mitarbeiterzeitschrift
INHALTSVERZEICHNIS
1. Einleitung
1.1. Zielsetzung 4
1.2. Problemskizzierung 4
1.3. Forschungsstand 4
1.4. Forschungsfragen. 5
1.5. Hypothesen. 6
2. Mitarbeiterzeitung
2.1. Definition 6
2.2. Geschichte 7
2.3. Inhalt 8
2.4. Aufgabenfelder. 9
2.4.1. Information. 9
2.4.2. Motivation. 9
2.4.3. Imagemanagement. 10
2.4.4. Dialog. 11
2.5. Funktionen 10
2.6. Vorteile und Nachteile 11
2.7. Chancen und Risiken 13
2.8. Forschungsstand 13
2.8.1. Mitarbeiterzeitschriften bei Banken in Deutschland 13
2.8.2. Mitarbeiterzeitschriften heute. 14
3. Intranet
3.1. Definition 15
3.2. Geschichte 16
3.3. Inhalt. 16
3.4. Aufgabenfelder 17
3.4.1. Information 17
Aleksandra Savicic 2
Intranet vs. Mitarbeiterzeitschrift
3.4.2. Kommunikation………………………………………………………………..18 3.4.3. Interaktion ……………………………………………………………………..19 3.5. Einsatzfelder…………………………………………………………………………19 3.5.1. Intra Web Publishing - Veröffentlichung……………………………………..19 3.5.2. Intra Group Web - Computergestützte Teamarbeit……………………………19 3.5.3. Remote Access - Virtuelles Büro……………………………………………...20 3.5.4. Intra Web Warehouse - Informationsauffindung……………………………..20 3.6. Vorteile und Nachteile……………………………………………………………….20 3.7. Chancen und Risiken..……………………………………………………………….22 3.8. Forschungsstand……………………………………………………………………...23 3.8.1. Hoffmann-Intranet-Studie 1999………………………………………………23 3.8.2. STIMMT-Intranet-Studie 2004……………………………………………….25 4. Schluss
4.1. Forschungsergebnisse………………………………………………………………..26 4.2. Zukünftige Trends……………………………………………………………………28 4.2.1. Neupositionierung der Mitarbeiterzeitschrift………………………………….28 4.2.2. Weiterentwicklung des Intranets…………………………………………........30
4.3. Zusammenfassung……………………………………………………………………32
Tabellenverzeichnis……………………………………………………………………...34 Literaturverzeichnis……………………………………………………………………..34
Aleksandra Savicic 3
Intranet vs. Mitarbeiterzeitschrift
1. Einleitung
1.1. Zielsetzung
Das Ziel der Arbeit ist es darzustellen, welchen Beitrag die Mitarbeiterzeitschrift und das Intranet für die interne Kommunikation und den Erfolg eines Unternehmens liefern. Im Rahmen einer Gegenüberstellung sollen die jeweiligen Leistungsspektren, Vor- und Nachteile, Chancen und Risiken der beiden Medien aufgelistet und erörtert werden. Zum Schluss soll die Arbeit die Frage beantworten, welches Medium sich in Zukunft durchsetzen wird. 1.2. Problemskizierung
Die Nutzung von Mitarbeiterzeitschriften und Computern hat sich in den letzten Jahren mit der Verbreitung von Netzwerktechnologien gewandelt. Immer mehr Unternehmen reagieren auf die Veränderung, indem sie Intranets als effektives Medium für die Mitarbeiterkommunikation entdecken und einsetzen. In diesem Zusammenhang wirft sich die Frage auf, welche Position die Mitarbeiterzeitschrift im Zeitalter des Intranets einnehmen kann, muss und soll. Verliert sie ihren Stellenwert, wird sie verdrängt oder muss sie sich neu positionieren? Kann sie sich in Zukunft ihr Bestehen neben dem innovativen Medium Intranet sichern?
1.3. Forschungsstand
Folgende ausgewählte Studien sollen eine logische Verbindung zu meiner Arbeit herstellen:
Studie 1 (Klöfer) 1996 - 80% aller deutschen Unternehmen mit mehr als 500 Arbeitnehmern verfügen über eine Mitarbeiterzeitschrift.
Umfrage 2 (DAX-KOM, Fachgebiet Kommunikationswissenschaft und Journalistik der Universität Hohenheim) 2002 - 30% der Unternehmens-Verantwortlichen gaben an, dass sie sich in Zukunft um die Verbesserung und Ergänzung der Mitarbeiterzeitschriften bemühen wollen.
1 Quelle: Klöfer, Franz: Erfolgreich durch interne Kommunikation. Mitarbeiter besser informieren, motivieren,
aktivieren. Neuwied/ Krieftel, 1999
2 Quelle: Mast, Claudia: Crossmedia in der Unternehmenskommunikation. Ergebnisse der DAX-KOM-Umfrage
und Schlussfolgerungen. Kommunikation und Management, Band 1. Universität Hohenheim, 2003 Aleksandra Savicic 4
Intranet vs. Mitarbeiterzeitschrift
Umfrage (Fachgebiet für Kommunikationswissenschaft und Journalistik an der Universität Hohenheim) 2003 - 83% der befragten 100 größten Banken in Deutschland geben eine Mitarbeiterzeitschrift heraus.
Umfrage 3 (Fachgebiet für Kommunikationswissenschaft und Journalistik an der Universität Hohenheim) 2003 - 91% der befragten 100 größten Versicherungen in Deutschland publizieren eine Mitarbeiterzeitschrift.
Umfrage unter DAX-100-Unternehmen 4 (Fachgebiet für Kommunikationswissenschaft und Journalistik an der Universität Hohenheim) 2001 - 31% setzen etwa gleichrangig auf das Intranet und die gedruckte Mitarbeiterzeitschrift. Allerdings votieren nur 20% dafür, dass die gedruckten Medien die Leitfunktion in der internen Kommunikation innehaben.
Intranet-Studie 5 (Marcel Bernet Public Relations, Schweiz) 2001 - Drei Viertel der Unternehmen geben noch eine gedruckte Mitarbeiterzeitung heraus. Das Intranet löst traditionelle Kommunikationsinstrumente nicht ab.
Intranet-Studie 6 (STIMMT, Schweiz) 2003 - Die Hälfte aller 1000 befragten Mitarbeiter (Intranet Manager) sehen in der Intranet-Nutzung keinen Nutzen für ihre tägliche Arbeit. Es ist noch immer ein Informationstool (statt Kommunikations- und Arbeitstool).
Intranet-Studie 7 (STIMMT, Schweiz) 2004 - Das Intranet entwickelt sich vom reinen Informations- und Kommunikationswerkzeug zum zentralen, den Arbeitsalltag bestimmenden Arbeitswerkzeug.
Studie 8 (STATISTIK Austria) 2005 - 35% der untersuchten Unternehmen setzen das Medium Intranet ein.
1.4. Forschungsfragen
• Welchen Nutzen können Unternehmen und Mitarbeiter aus dem Einsatz von
Mitarbeiterzeitschriften ziehen?
• Welchen Nutzen können Unternehmen und Mitarbeiter aus dem Einsatz von
Intranets ziehen?
3 Quelle: Mast, Claudia (2004): Mitarbeiterzeitschriften bei Versicherungen in Deutschland - Ergebnisse einer
Umfrage und Schlussfolgerungen. S.65-76
4 Quelle: Mast, Claudia (2002): Interne Unternehmenskommunikation als Wettbewerbsfaktor. Ergebnisse aus
Umfragen unter DAX-100-Unternehmen und Schlussfolgerungen. In: prmagazin 6/2002, S.41-48
5 Quelle: www.admin.ch/ch/d/egov/studien/auswahlstudien/intranet.pdf
6 Quelle: www.stimmt.ch/intranetreport/STIMMT_IntranetReport.pdf
7 Quelle: www.stimmt.ch/intranetreport/ir2004_abstract.pdf
8 Quelle: www.statistik.at/fachbereich_forschung/commerce_txt1.shtml Aleksandra Savicic 5
Intranet vs. Mitarbeiterzeitschrift
• Mitarbeiterzeitschrift vs. Intranet - welche Strategie wird sich durchsetzen?
1.5. Hypothesen
• Der Einsatz von Mitarbeiterzeitschriften ermöglicht eine verstärkte Identifikation mit
dem Unternehmen und eine bessere Arbeitsmotivation.
• Der Einsatz von Intranets ermöglicht Kostenersparnisse und Produktivitätssteigerung.
• In Zukunft wird sich das interaktive und kostengünstige Medium Intranet durchsetzen.
2. Mitarbeiterzeitschrift
Das folgende Kapitel widmet sich der Mitarbeiterzeitschrift, ihrer Definition, geschichtlichen Entwicklung, sowie ihren Potentialen und nachteiligen Effekten.
2.1. Definition
In der Literatur herrscht in diesem Zusammenhang eine Begriffsvielfalt. Für Dovifat ist eine Mitarbeiterzeitschrift „ eine in der Form einer Zeitschrift erscheinende, überwiegend an Betriebsangehörige gerichtete, auf einen bestimmten Betrieb bezogene, betriebliche Publikation“ (Vgl. Kalmus 1998, S. 62).
Damit ist ersichtlich, dass die Mitarbeiterzeitschrift ein Kommunikationsinstrument von Unternehmen ist. Die vorrangige Zielgruppe sind aktive sowie frühere Mitarbeiter (Vgl. Mast 2002, S. 267). Der Herausgeber ist die Unternehmensleitung. Die Themen betreffen in vorwiegender Hinsicht das Unternehmen. Das Ziel ist einerseits eine verlässliche Versorgung der Mitarbeiter mit Informationen. Das Erscheinungsintervall variiert, ist jedoch selten kurz. Die Kommunikation verläuft von oben nach unten (Cauers 2005, S.62). Im weiteren Sinn ist eine Mitarbeiterzeitschrift ein strategisches Medium zur positiven Selbstdarstellung der Unternehmen (Bischl 2000, S.90).
2.2. Geschichte
Aleksandra Savicic 6
Intranet vs. Mitarbeiterzeitschrift
Tab.1: Eigene Darstellung: Geschichtliche Anfänge der Mitarbeiterzeitschrift Die Hauptmotivation für die Publikation einer Mitarbeiterzeitschrift lag in der industriellen Revolution. In dieser Zeit wurden die Arbeitsprozesse immer mehr spezialisiert. Die Kluft zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern nahm zu. Ein Bindeglied in Form einer Zeitschrift für die Mitarbeiter wurde nötig. Der nächste Publikationsschub erfolgte nach dem ersten Weltkrieg, als sich die ersten Großunternehmen etablierten. Ein zahlenmäßiges Ansteigen der Publikationen erfolgte in den 60er Jahren. In den 70er Jahren fand eine Demokratisierung der Mitarbeiterzeitschriften statt. Seit 1972 ist die Versorgung der Mitarbeiter mit betrieblich relevanten Informationen durch das Betriebsverfassungsgesetz gesetzlich vorgeschrieben: „(1) Der Arbeitgeber hat den Arbeitnehmer über dessen Aufgabe und Verantwortung sowie über die Art seiner Tätigkeit zu unterrichten. (…) (2) Über Veränderungen in seinem
Arbeitsbereich ist der Arbeitnehmer rechtzeitig zu unterrichten.“ 9 Schätzungen zufolge gibt es in Westdeutschland ca. 5000 Mitarbeiterzeitschriften. Mit einem weiteren Anstieg ist in der Zukunft nicht mehr zu rechnen (Bischl 2000, S.92).
Die Mitarbeiterzeitschrift lässt sich in folgende drei Typen gliedern, die in folgender Tabelle anschaulich dargestellt werden sollen:
Tab.2: Eigene Darstellung angelehnt an Fiedler: Typen von Mitarbeiterzeitschriften
9 Quelle: www.soliserv.de/pdf/betriebsverfassungsgesetz.pdf : BetrVG §81 Unterrichtungs- und
Erörterungspflicht des Arbeitgebers Aleksandra Savicic 7
Arbeit zitieren:
Aleksandra Savicic, 2005, Intranet vs. Mitarbeiterzeitschrift, München, GRIN Verlag GmbH
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