Die Medientechnologie „Weblog“ und deren Einordnung in die Massenkultur des Internets 2
Inhalt
INHALT. 2
EINLEITUNG 3
1 GRUNDLAGEN. 4
1.1 KLASSISCHE MEDIEN. 4
1.2 DEFINITION 4
1.3 KONZEPT DES WEBLOGS. 5
1.4 WEBLOGS UND JOURNALISMUS? 7
1.5 EINSATZMÖGLICHKEITEN. 8
2 AUSPRÄGUNG DER SUBKULTUR DER WEBLOGS. 8
2.1 AKTUELLER STAND 8
2.2 FALLBEISPIEL: DIE BLOGOSPHÄRE UND DIE ÖFFENTLICHE MEINUNGSBILDUNG. 9
2.3 SEHEN UND GESEHEN WERDEN. 10
2.4 DIE ROLLE DER BLOGOSPHÄRE. 11
2.5 DER ÖKONOMISCHE ASPEKT 13
3 FAZIT 15
4 ANHANG. 16
4.1 QUELLENANGABEN / LITERATURVERZEICHNIS 16
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Die Medientechnologie „Weblog“ und deren Einordnung in die Massenkultur des Internets 3
Einleitung
Die weltweite Vernetzung, der sich die Menschheit im letzten Jahrzehnt massiv konfrontiert sieht, hat ihre kritische Masse erreicht. Das Medium „Internet“ ist zu einem gesellschaftsbeherrschenden Thema geworden: Keine TV-Werbung mehr ohne „Links“ zu neuen Online-Angeboten und wer von Auktionen spricht meint zu allererst „Ebay“.
Neben dieser ökonomischen Komponente, die sich weitestgehend durch das Konzept der Markwirtschaft erklären lässt, ist das „Netz“ durchzogen von Subkulturen jedweder Art, welche sich um ein spezifisches Thema kümmern. Einige dieser Subkulturen sind auf dem Weg zur Massenbewegung oder haben diese Strecke schon hinter sich. So weit ließen sich die „neuen Medien“ (unter Anderem Email, WorldWideWeb, DVD, Internet) [12] durch klassische Print- oder Broadcast-Medien theoretisch erklären, denn auch hier gibt es Programme, die anfangs ein Nischendasein fristen, später massenhafte Verbreitung finden und denen schließlich eine globale Bedeutung zukommt. Das Internet ist aber kein reines Rezipientenmedium; besser: Es kann eins sein, muss es aber nicht und ist es de facto fast nie. So gibt es massenhaft neue Kommunikationsmittel, die zwischen den Rezipienten vermitteln, was deutlich über klassische Konzepte wie „Leserbriefe“ (bei Printmedien) hinausgeht. Rezipienten des Mediums Internet diskutieren ihre Meinung in Emails, Chats, Foren - oder äußern ihre Meinung in „Weblogs“, was kurz gesagt persönliche Plattformen zur Meinungsäußerung sind. Jeder, der Zugriff zum Internet hat, kann diese nutzen und mit Inhalt füllen kann. Der Schreibende (oder eingedeutscht auch „Blogger“ genannt) wird auf diese Weise zur Sendestation seiner eigenen Meinung und Gedanken. Nun ist es keineswegs so, dass jeder Trend, den die neuen Medien hervorbringen, eine solch hohe Relevanz zukommt, dass er in einen „Lifestyle“ oder ins allgemeine „reale“ Leben übergeht. Inwieweit dies für die Subkultur der „Blogger“ gilt werde ich im folgenden Text erörtern. Wird das Veröffentlichungsmodell eines Weblogs durch bestehende Theorien der Massenkultur - zum Beispiel dem Streben des einzelnen Mitgliedes der Masse nach Individualität - gestützt oder nicht? Im ersten Kapitel werden die technologischen Grundlagen der Weblogs beschrieben, sowie deren Einordnung innerhalb des Mediums Internet. Ein Fallbeispiel, das die heutige Relevanz der Veröffentlichungsform in Deutschland aufzeigen soll, stellt die Verbindung zum zweiten Kapitel her, in welchem die Anknüpfungspunkte an Theo-
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rien der Massenkultur aufgezeigt werden. Das dritte Kapitel bietet abschließend ein kurzes Fazit und einen Ausblick.
1 Grundlagen
Das folgende Kapitel beschreibt die technologischen und medientheoretischen Grundlagen von „Weblogs“ und deren aktuelle Situation und leitet mit einem Fallbeispiel auf die Betrachtung bezüglich einer Massenkultur im zweiten Kapitel weiter.
1.1 Klassische Medien
Wie schon in der Einleitung erwähnt wurde hält der Siegeszug des Internets an. Nicht-Digitale Medien, wie zum Beispiel Zeitungen und Nachrichtenmagazine, bieten längst Auftritte im „WorldWideWeb“ (WWW) an, deren Spektrum von abgespeckten Versionen über 1:1-Abbildungen des ursprünglichen Mediums bis hin zu exklusiven Inhalten reicht. Das Gros der Online-Angebote ist kostenfrei, mittlerweile etablieren aber große Anbieter wie „Spiegel Online“ Bezahlmodelle. Zu klassischen Medien zählen, neben Printmedien, auch Broadcast-Medien wie Fernsehen oder Radio [2].
All diese Medienformen haben die Kommunikationsstruktur gemein: Viele Rezipienten empfangen Informationen aus einer Quelle („One-To-Many“-Modell) und das unidirektional und asynchron [3]. Dieser Verteilungsalgorithmus kann ebenfalls als klassisch beschrieben werden, da er keinen „Rückkanal“ vorsieht (Bidirektionalität), durch welchen die Rezipienten Kontakt mit den Autoren/Sendern aufnehmen können. Auch können sich die Rezipienten nicht untereinander austauschen („Many-To-Many“).
WWW-Seiten, zum Beispiel Nachrichtendienste, sind typischerweise dem One-To-Many-Modell zuzuordnen. Jedoch gibt es eine Vielzahl von Diensten, die nicht diesem klassischen Kommunikationsmodell gehorchen [3]. Diese sind nur schwer auf das Internet abzubilden, da bestehende Kommunikationsrollen aufgebrochen werden [1]: Leser können zu Autoren werden.
1.2 Definition
In [4] ist folgende Definition zu entnehmen: „Ein Weblog oder Blog (ein Kunstwort aus 'Web' und 'Logbuch') ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. [...] In einem typischen Weblog hält ein Autor (der Blogger) seine 'Surftour' [sic!] durch das Internet fest, indem er zu besuchten Seiten einen Eintrag schreibt. Es gibt aber
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auch Fach-Weblogs, in denen ein Autor Artikel zu einem bestimmten Thema veröffentlicht. Andere Blogger teilen auf ihrer Webseite Einzelheiten aus ihrem privaten Leben mit.“
Medientechnisch gesehen ist also ein Weblog eine Schreib- und Veröffentlichungs-form, die für alle Internetnutzer zugänglich ist [5]. Oft wird auch von einer „Tagebuch ähnlichen“ Veröffentlichungsform gesprochen, obwohl dies nur einen geringen Teil der bestehende Weblogs ausmacht [15].
1.3 Konzept des Weblogs
Zu Gründerzeiten des Internets gab es nur Text, also nur die pure Information. Mit der Etablierung der Hypertext Markup Language (HTML) als Layouthilfe kam eine Designkomponente hinzu. Fortan sahen quasi alle WWW-Seiten unterschiedlich aus, konnten deren Autoren doch aus einer Vielzahl von Gestaltungsmöglichkeiten wählen. Als Ende der Neunziger Jahre das Medium Internet seinen Siegeszug aus einer Subkultur zur gesamtgesellschaftlichen Relevanz antrat, wurden die sich bietenden Möglichkeiten ausgeschöpft: Fortan kam niemand ohne eine „persönliche Homepage“ aus, auf welcher sich meist irrelevante bis uninteressante Informationen zum Autor befanden. Tages- oder wochenaktueller Inhalt war jedoch selten. Man erkennt schon an dieser Stelle, dass Nutzer des neuen Mediums die klassische Kommunikationsstruktur aufbrechen und eben nicht mehr „nur“ Rezipient sein wollten. Allerdings handelte es sich wie schon erwähnt um weitestgehend statische In-formationen, die selten oder nie aktualisiert werden - auch hier gab es natürlich Ausnahmen. Worin lag diese Halbherzigkeit begründet? Grundsätzlich waren (und sind) die technologischen Möglichkeiten vorhanden, um eigene Inhalte schnell im Internet oder WWW zu präsentieren, allerdings war dies alles andere als komfortabel [16]. Vom Berichterstatter der damaligen Zeit wurde neben der inhaltlichen Gestaltung auch die Anpassung des Layouts gefordert, sobald neue Informationen zugänglich gemacht werden sollten. Das hat sich mittlerweile geändert, da es Softwaresysteme gibt, die Layout (statisch) und Inhalt (dynamisch) voneinander trennen, so dass der Veröffentlicher sich nur noch auf seine ursprüngliche Aufgabe konzentrieren muss. Das Publizieren ist also durch die so genannten Content-Management-Systeme viel einfacher geworden und hat den Schwierigkeitsgrad vom Ausfüllen eines Formulars, zumal es eine Reihe von vorgefertigten Designkomponenten (so genannte „Templates“) bei Anbietern solcher Services gibt [4].
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Oft werden Weblogs mit Newslettern oder Kolumnen verglichen. Im Unterschied dazu sind sie persönlicher, selektiv und kommentieren einseitig [4]: Der Autor versucht seine persönliche Attitüde bezüglich eines Themas auszudrücken und tut dies zwar durch Querverweise (Quellen-Angaben oder Links zu anderen Webseiten [4]) begründet aber trotzdem selten objektiv. Eine Kommentarfunktionalität, die es den Lesern ermöglicht auf das Geschriebene zu reagieren ist oftmals vorhanden. An dieser Stelle weicht also ein Weblog von der One-To-Many-Kommunikation ab und integriert ein Webboard-System [3] mit „interaktiven Diskussionsmöglichkeiten“ [16].
Akteure in einem Weblog sind demnach:
1. der publizierende Autor. Er nimmt die Rollen eines Chefredakteurs oder Kolumnisten ein und sendet seine eigene Meinung oder Weltsicht in das Medium. 2. der rezipierende Leser. Er „geht auf Empfang“ und beurteilt idealer Weise kritisch das Gelesene.
3. der kommentierende Leser. Er hat zuvor rezipiert und äußert seine Meinung kontextnah im selben Weblog [4].
[16] charakterisiert Weblogs zu dem als „nicht-kommerziell“ und stellt deren chronologischen Tagebuch ähnlichen Stil heraus. Weiterhin wird die Veröffentlichungs-form meist von „Einzelpersonen“ in der publizierenden Rolle betrieben. Verschiedene Einsatzformen werden in Abschnitt 1.5 kurz vorgestellt. Weiterhin ist anzumerken, das die Gesamtheit der Blogs (als „Blogosphäre“ bezeichnet [4]) eine eng verwobene Subkultur ist. Weblog-Autoren greifen oft Inhalte von Kollegen auf und kommentieren diese. Sie bilden so eine Gemeinschaft, die losgelöst von geografischen oder geopolitischen Grenzen ist und die nicht unbedingt einer Meinung sein muss. Die Kontroverse ist ein Hauptbeweggrund in diesem neuen Medium zu publizieren. Die Weblog-Bewegung ist nicht extern gesteuert oder initiiert, sondern handelt autark [11].
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1.4 Weblogs und Journalismus?
"Gutenberg machte aus jedem einen Leser. Xerox machte aus jedem einen Verleger."
Der für seine radikalen Medientheorien bekannte McLuhan [6] formulierte diese These in einem seiner Hauptwerke, das allerdings noch aus der Zeit vor dem Internet stammt. Seine Theorie zur „Gutenberg-Galaxis“, die den Buchdruck als treibende gesellschaftliche Kraft (Katalysator) sieht, wurde oft aufgegriffen und erweitert. So prophezeite Wolfgang Coy in [8], dass „die kommende globale mediale Gesellschaft Prozesse in Gang setzen wird, deren Wirkungen mit denen der Literarisierung vergleichbar sind. Die Ablösung der Schriftkultur durch eine Computerkultur hat gerade erst begonnen. Die Gutenberg-Galaxis erweitert sich zur Turing-Galaxis“. Er spricht also von Auswirkungen, die auch so eingetreten sind: Der Computer, sowohl Medium als auch Werkzeug, ist aus dem Alltag unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Analog hierzu referiert Manuel Castells in [9] das die Schwerpunktsetzungen im Bereich der Informationstechnologien (E-Commerce, E-Business, New Economy) das Welt umspannende Internet als zentrale antreibende Kraft der Gesellschaft sein wird - und führt so die Begrifflichkeit der „Internet-Galaxis“ ein. Somit teilt Castells die Turing-Galaxis in Medium (Internet) und Werkzeug (Computer) auf, was wohl auch der Realität entspricht und zeitgemäßer erscheint als Coys Theorie, welche die rasante Entwicklung des Internets nicht vorhersah. Analog dazu ist die Trennung von dynamischem Inhalt und statischem Layout (siehe 1.3) zu sehen. Die Internetgemeinde fristet kein enges in sich abgeschlossenes Nischendasein mehr, sondern durchsetzt die Gesellschaft mit einer Vielzahl von Einflüssen (siehe auch im Abschnitt „Einleitung“ dieses Texts).
Diese Theorien dienen für die Subkultur der Weblogs als Beleg für deren Relevanz. Wenn diese neue Veröffentlichungsform in einem Medium von globaler Wichtigkeit, wie dem Internet, eingebettet ist, so hat sie erst die Chance über den Status einer Subkultur hinauszukommen und in die Alltäglichkeit einzugehen. Nach McLuhan hat nun jeder ein Buch und einen Drucker zu Hause. Machen Content-Management-Systeme nun jeden auch zum Chefredakteur oder Kolumnisten?
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1.5 Einsatzmöglichkeiten
Przepiorka stellt in seiner Diplomarbeit [15] verschiedene Einsatzszenarien für Weblogs vor. Diese gliedern sich in private Weblogs und solche, die im Businessbereich eingesetzt werden.
Ein Großteil der privaten Weblogs sind demnach als Tagebuch zu charakterisieren (59%), lediglich 21% dienen zum „Sammeln von Webadressen“. Weitere Kategorien sind nach [15] Weblogs
• mit „regionalem Bezug“,
• im Firmennetzwerk
• und zur Dokumentation von Projekten.
Mögliche kommerzielle Anwendungen von Weblog können „zur Produktivitätssteigerung [...] und zu einem besseren Kundenservice beitragen“ [15]. So können diese Aufgaben im Projekt- und Wissensmanagement übernehmen oder als Public Relations-Maßnahme etabliert werden. Weiterhin stellt [15] in Einigkeit mit [16] die Einsatzmöglichkeit als „politisches Weblog“ zu Zwecken der Wahlwerbung heraus, wie sie bei der US-Wahl 2004 durch den Präsidentschaftskandidat John Kerry wahrgenommen wurde.
2 Ausprägung der Subkultur der Weblogs
Im folgenden Abschnitt werde ich auf die in der Vorlesung dargestellten Ansätze eingehen. Insbesondere versuche ich darzulegen, wie Weblogs zu einer Sozialtechnologie werden, die eine wichtige Funktion in der Massenkultur des Internets einnimmt. Grundsätzlich ist die Frage zu beantworten, warum sich jemand dazu entschließt einen Weblog zu betreiben.
2.1 Aktueller Stand
„Weblogs fangen an, das Netz umzuformen“ zitiert [10] in einem kurzen statistischen Exkurs. Die Zahl der deutschen Weblogs, die in einem zentralen Verzeichnis 1 gelistet sind, beträgt 1400 (Januar 2005). Anderen Schätzungen zufolge sind es bereits 60.000 bis 75.000 Blogger, die ihre Meinung der Welt mitteilen. Diese Zahlen sind natürlich mit Vorsicht zu genießen, da sie schließlich nichts darüber aussagen, ob auf einem Weblog auch wirklich publiziert wird oder ob dieser lediglich aus einer Startseite oder „Baustelle“ besteht. Die Zahl der Überprüften (im Verzeichnis befindli-
1 siehe http://www.weblogverzeichnis.de
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chen Seiten) erscheint realistischer, zumal 60 % der Internetnutzer mit dem Begriffsagglomerat „Blog / Weblog / Blogging“ nichts anfangen können [10]. In der Gesamtbevölkerung sind es gar 90%. Nach einer Studie des „Pew Internet and American Life Project“ lesen 27% der US-Amerikaner Weblogs und sogar 7% gaben an selbst einen zu führen [14].
Weltweit wird die Zahl auf 750.000 Weblogs geschätzt 2 , wobei es lediglich 1,25 Millionen Seiten sind. Diese Zahl drückt somit auch aus, dass diese oft wenig Inhalt bieten oder schlichtweg Karteileichen sind.
Diese Zahlen können lediglich Anhaltspunkte liefern, wonach die Durchsetzung der „Netzgemeinde“ mit Weblogs in vollem Gange ist. Aber wo sind sie zwischen Nachrichtenmagazin, Leserbrief und Flugzettel einzuordnen? Zu diesem Zweck gibt der folgende Abschnitt ein Fallbeispiel.
2.2 Fallbeispiel: Die Blogosphäre und die öffentliche Meinungsbildung
Spiegel Online machte einen Fall [11] publik, welcher die Macht, die von der Blogger-Gemeinde (Blogosphäre) ausgeht, illustriert. Ein Berliner Weblog-Autor 3 nahm das Geschäftsmodell des New Economy-Unternehmens „Jamba“ unter die Lupe und veröffentlichte deren Geschäftspraktiken gepaart mit seiner eigenen Meinung. „Jamba“ verkauft Abonnements für Klingeltöne, die man sich auf sein Mobiltelefon schicken lassen kann, und wirbt massiv um junge Kunden im Fernsehen (meist auf Musikvideo-Sendern). Weiterhin beschrieb der Autor die fragwürdige Geschichte der Firmengründer und übte massive Kritik.
Die Kolumne in dem Weblog erreichte hohe Popularität, da viele andere Autoren auf diese verwiesen oder sie zitierten. Ein Maß hierfür ist die Suchmaschine Google, welche diese Erwähnungen zur Berechnung einer Rangfolge nutzt. Der Artikel erscheint dort an dritter Stelle, wenn als Suchbegriff „Jamba“ eingegeben wird [11]. Jan Schmidt, Kommunikationswissenschaftler der Universität Bamberg sieht die „deutsche Blogosphäre“ an ihrer „kritischen Masse“ [11] angekommen. Das von Häusler aufgeworfene Thema wechselte ausgehend von der Blogger-Subkultur in den Mainstream, etwa auch dadurch, dass das Nachrichtenmagazin Spiegel in seiner Online-Ausgabe darüber berichtet. Nach Schmidt „ist es [in den USA] schön öfter passiert, dass Blog-Themen in den Mainstream“ übergeschwappt sind [11]. Häusler
2 Schätzung im Januar 2005 durch Blogdex, http://blogdex.net
3 Johnny Häusler in seinem Weblog unter http://www.spreeblick.de
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etwa wurde innerhalb weniger Wochen zum „Star“ der Blogosphäre und gab zahlreiche Interviews (unter anderem gegenüber dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. Als ein weiteres Beispiel ist der Weblog „Bildblog.de“ zu nennen, welcher sich kritisch mit der deutschen Boulevardzeitung „Bild“ auseinander setzt. So findet diese Seite große Beachtung auch außerhalb der Blogosphäre, was sich in der enormen Zahl von 300.000 Besuchern pro Monat widerspiegelt [17].
An dieser Stelle ist es nun an der Zeit den medientheoretischen Fokus zu verlassen und auf Aspekte der Massenkultur einzugehen.
2.3 Sehen und gesehen werden
Der Betreiber eines Weblogs wird durch seine Rolle zu Kolumnist und Redakteur zugleich. Es gibt in seinem persönlichen Meinungsforum nur ihn selbst und keine Instanz darüber, die rezensierend im Sinne einer Redaktion tätig wird. Das Individuum nimmt so eine herausragende Stellung ein: Meinungen hat jeder Mensch, aber nur die Kolumnisten des Netzes tun diese in Form der „Technologie“ Weblog kund und konstituieren sich in einer Spielart des Mediums Internet oder WorldWideWeb. Eine Meinung, die man nur für sich behält ist nichts wert. Die Mündigkeit des Individuums kann nur dadurch bewiesen werden, indem die Meinung durch Diskussion geprüft wird. So steht auch der Autor eines Weblogs sowieso schon immer (in seinem sozialen Umfeld) unter ständiger Beobachtung seiner Mitmenschen. Durch einen Weblog lässt sich die Anzahl der Beobachter auf ein Vielfaches erhöhen, allerdings mit der Einschränkung, dass sich das Beobachten auf das von ihm/ihr Niedergeschriebene im Weblog reduziert (Der Autor steht ja nicht unmittelbar, wie zum Beispiel im sozialen Umfeld, zur Verfügung sondern nur mittelbar durch das Internet). Trotzdem befriedigt er so das Begehren „gesehen“ zu werden, indem seine Meinungen über das Netz verteilt werden.
So kann die enorm steigende Zahl von „Weblog-Inseln“ im Netz (siehe 1.5) wohl auch dadurch erklärt werden, dass diese neue Medienform sich bestens als Plattform zur Meinungsäußerung eignet. Insbesondere besser bekannte Medien wie Chat, Email, Newsletter oder Foren. Der Kolumnist kann so potenziell eine große Masse ansprechen.
Auch ist der „Wert“ seiner verkündeten Meinung durch im Wesentlichen zwei Instrumente unmittelbar messbar. Zum einen durch Zugriffszähler, welche ganz einfach die Anzahl der Besucher zählen, die auf den Weblog zugreifen und zum anderen
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durch die Möglichkeit der Rückmeldung und Kommentierung durch andere Leser. Der Wert des Weblogs ist also sowohl in quantitativen als auch in qualitativen Werten für den Autor sichtbar. Sein Begehren gesehen (bzw. gelesen) zu werden, kann durch diese Rückmeldung durch harte Zahlen befriedigt werden.
2.4 Die Rolle der Blogosphäre
Die Summe aller Weblogs bezeichnet man mittlerweile als Blogosphäre. Allein durch den Umstand, dass es eine Bezeichnung gibt, lässt darauf schließen, dass es sich um ein besonderes Gebilde handelt. Wie schon in Abschnitt 2.2 dargelegt, handelt es sich bei der Sammlung dieser Medien um eine Subkultur, in der sich alle Au-toren, Leser und Kommentatoren treffen, die an dem Konzept Weblog teilnehmen. Die Rollenverteilung ist nicht fest, das heißt, Autoren können genauso gut auch Kommentatoren und natürlich Leser anderer Weblogs sein. Weblogs sind unterein-ander durch Links und Verweise zu einem Netz verknüpft. Dieses ist am ehesten als eine Teilmenge des Internets zu beschreiben.
Zurzeit ist die Rolle der Menge aller Weblogs noch als untergeordnet zu beschreiben. Jedoch rückt sie mehr und mehr in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung. Als eine solche Ausnahmeerscheinung übt die Technologie eine enorme Anziehungskraft aus: Der Anreiz selbst zum Weblogger zu werden ist groß, da sich das Individuum einem noch recht jungen Trend anschließt. Zum Vergleich kann man hier die „privaten Homepages“ anführen, die Ende der 90er Jahre auch im Trend lagen und quasi von jedem Internetsurfer erstellt und genutzt wurden. Dies war größtenteils unabhängig davon, ob dies auch sinnvoll war. Zieht man zum Beispiel Kriterien wie Quantität, gemessen durch Zugriffszähler, oder „sinnvoller“ Inhalt (Qualität) hinzu, so war die Relevanz der meisten Homepages äußerst gering.
Wodurch wird die Verbreitung von Weblogs nun also gefördert? Zum einen, wie in Abschnitt 1.3 dargelegt, durch nicht wirklich neue, aber durchaus in ihrer Handhabung vereinfachte Technologien, die äußerst effektives Arbeiten ohne technische Hürden erlauben. Der zweite Aspekt ist wohl auch eine Eigendynamik, ein Sog, der den Weblog als „Trend“ etabliert. So wird eine Begehrlichkeit geweckt und somit der Wunsch beim Rezipienten eines Weblogs, selbst einen solchen zu betreiben. Im Übrigen ist dort auch die Frage der Qualität zu stellen: Längst nicht jede Meinung, die in einem Weblog verkündet wird, ist es auch wert an die Öffentlichkeit zu gelan-
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gen - sei es nun aus Gründen der mangelnden Fundierung oder der Banalität. Hier lässt sich auch eine Parallele zu dem Modell der „privaten Homepage“ erkennen. Das in Abschnitt 2.2 dargestellte Fallbeispiel zeigt, wie die Subkultur der Blogosphäre sich weiter aufteilt. Der Verfasser des kritischen Berichts erreichte „innerhalb kürzester Zeit“ [11] eine große Popularität. Er stellt so ein Ideal für eine Vielzahl von anderen schreibenden Weblog-Autoren dar, weil seine Meinung eine Unmenge von Rezipienten erreicht hat. Die Erfolgsgeschichte des Berichts macht seine Webseite zu einem idealisierten Objekt. Die Popularität macht ihn zu einem Star. Wie schon gezeigt wurde (Abschnitt 1.4) lässt sich an der Medientechnologie Weblog gut beobachten, wie eine Subkultur dabei ist in eine Mainstream-Kultur über zu gehen. Die Blogosphäre stellt eine grundsätzlich offene Gemeinschaft dar, welche publiziert, rezipiert und kommentiert. Jeder kann dieser theoretisch - in welchen Rollen auch immer - beitreten. Die Rollenverteilung beinhaltet aber in sich noch eine Wertung, welche die einzelnen Mitglieder unterteilt: Die Schreibenden entsprechen einer Elite der Meinungsäußernden. Sie verkünden ihre Ansichten und werden erhört während die Leserschaft von Anfang an massenhaft auf Empfang geschaltet ist. Somit kann man hier sagen, dass die publizierende Rolle als geistig anspruchsvoller anzusehen und somit auch erstrebenswerter ist. Die Rolle eines Autors ist zudem Ziel von Vielen, da sie sich so von der amorphen Masse innerhalb des Lesenden (innerhalb der Blogosphäre) abheben können. Als Schnittstelle zwischen beiden fungiert die Funktionalität der Rückmeldung, welche es der Leserschaft erlaubt den Bericht des Webloggers zu kommentieren.
Die Betrachtung der Blogosphäre lässt sich also in zwei Bereiche unterteilen: Zum Einen eine externe Sicht, welche die Einbettung der Weblog-Subkultur innerhalb des Internets beschreibt und deren Wachstum beobachtet. Zum Anderen gibt es die interne (Rollen-)Sicht der Blogosphäre, die dort eine Unterteilung zwischen der publizierenden Elite und der lesenden Masse vornimmt.
Aus beiden Sichten könnte man Strömungen wie folgt ableiten: Die zunehmende öffentliche Wahrnehmung von Weblogs führt zunächst einmal dazu, dass die gesamte Subkultur wächst, indem sie an Mitglieder in Form von Lesern gewinnt. Wenn Weblogs so bekannt sind, dass sie eine Art Pflichtlektüre darstellen, die man gelesen
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haben muss, um über ein beliebiges Thema informiert zu sein, so stellt allein die Mitgliedschaft als Leser eine Begehrlichkeit dar.
Ist das Individuum erst einmal zum Leser geworden, so ist es zwar der vulgären Masse entkommen, es findet sich aber innerhalb der Blogosphäre erneut in dieser wieder: Als reiner Leser ist man in einer Subkultur der freien Meinungsäußerung ein Außenseiter. Daher wird diese Begehrlichkeit geweckt und kann entweder durch die Kommentatorrolle oder die publizierende Rollen befriedigt werden. Die Funktion des Weblogs als persönliches Online-Tagebuch wird [14] zufolge mehr und mehr kritisch begutachtet, so dass der Internet-Dienstleister Yahoo die Idee entwickelte den Nutzern die Möglichkeit zu geben, ihre niedergeschriebenen Gedanken und Meinungen zu schützen, so dass sie nur einem begrenzten Kreis zur Verfügung stehen, etwa Freunden und Verwandten. Die Blogosphäre teilt sich so in Untersphären ein, die soziale Beziehungen abbilden, sofern das Modell sich am Markt durchsetzt.
Zudem wird das neue Medium zunehmend ökonomisch relevant. Die „Global Player“ des Internet-Business drängen in den bisherigen Nischenmarkt der Weblogs.
2.5 Der ökonomische Aspekt
Welche Ökonomieform beschreibt das Internet am Besten? Oft wird hier die Geschenkökonomie angeführt: Zum Beispiel gibt es Tauschbörsen, in denen man digitale Ware im Austausch gegen eigene Angebote bekommt oder gar ganz umsonst.
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Mittlerweile werden aber auch die Informationen vermarktet, so existieren Angebote wie „Spiegel Online“, der Internetauftritt des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“, der Berichte aus dem Archiv ausschließlich gegen Bezahlung zur Verfügung stellt. Die wohl stärkste Säule der ökonomischen Verwertbarkeit des Internets sind Dienstleistungen innerhalb des Netzes wie Online-Speicherplatz oder halt Technologien wie zum Beispiel Weblog-Systeme. Größere Anbieter wie T-Online oder Yahoo haben den Trend Weblog für sich entdeckt und als zukünftige Einnahmequelle, durch einen kostenpflichtigen Service, erschlossen [13],[14]. Auch dieser Umstand ist ein Indiz für die steigende Relevanz dieser Medienform. Zudem wird versucht Weblogs zu instrumentalisieren, so dass sie als Bindeglied zwischen Nutzern fungieren und sich eine „Community“ aufbaut. Yahoo hat es sich zum Ziel gesetzt die Blogosphäre in einer weiteren Dimension zu partitionieren: Das Unternehmen will eine „stark vernetzte“ Gemeinschaft seiner Kunden gründen, deren Meinungsaustausch über bisher „klassische“ Dienste wie Email, Instant Messaging oder Forensysteme noch relativ locker verknüpft ist. Durch Weblogs möchte das Unternehmen eine „Yahoointerne Blogosphäre“ errichten [14] und so eine Subkultur vom Mainstream abspalten. Bei einem Kundenstamm von 165 Millionen fällt es natürlich schwer den Unterschied zum Mainstream herauszustellen.
Bei aller Idealisierung des Weblogs als Instanz der freien Meinungsäußerung ist die Technologie trotzdem in das Dienstleistungssystem Internet eingebettet. Diese Integrierung ist keine Notwendigkeit, da die Softwaretechnologien zum Betreiben eines Weblogs grundsätzlich kostenfrei zur Verfügung stehen. Allerdings annulliert sich dann größtenteils der Anreiz der einfachen Benutzbarkeit für den Endanwender, da ein gehöriges Maß an technischem Wissen notwendig ist, dem Technologieagglomerat auch die Funktionalität beizubringen. Dienstleistungen, wie der von T-Online, nehmen dem angehenden Kolumnisten diese Aufgabe ab.
Hieraus ergibt sich, dass kommerzielle Anbieter den Trend für sich nutzbar machen werden. Die Technologie Weblog integriert sich so in das ökonomische System des Internets und somit auch in das wirtschaftliche Gesamtsystem. Ein Weblog stellt also auch von dieser Perspektive aus betrachtet eine Begehrlichkeit dar, die erfüllt werden will, um nicht außen vor zu bleiben, sondern „dazuzugehören“.
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Der Autor erhält durch die Dienstleistung des Weblog-Service seine Individualität, die ihn von der Masse abgrenzt (siehe Abschnitt 2.4). Das Begehren ist aber erst dann erfüllt, wenn der Blick der „Anderen“ auf den Weblog fällt.
3 Fazit
Aus der ökonomischen Sicht ergibt sich die Prognose, wonach das Wachstum der Blogosphäre weiter anhalten wird und sich vielleicht sogar noch beschleunigen wird, je mehr Weblogs in den Fokus von Öffentlichkeit und wirtschaftlicher Verwertbarkeit rücken. Die Nachfrage nach dem Produkt, welches im Prinzip keine wirkliche Neuerung darstellt (siehe 1.3), ist zweifelsfrei vorhanden und möchte gestillt werden. Weblogs sind in die bestehende Technologie „Internet“ eingebettet und verändern dessen Kultur und Erscheinungsform. Durch die neue Form der Meinungsverkündung treibt „das Netz“, das oft gerne als demokratisch bezeichnet wird, mehr zu diesem Ideal hin. Die Blogosphäre stellt das Agglomerat dieser Meinungen dar und evaluiert diese intern und äußerst dynamisch, was man an den zahlreichen Verweisen von Weblogs untereinander erkennt. Allerdings hat die Technologie auch Nebeneffekte; etwa grenzt sie jene aus, die nicht in ihr aktiv sind - in welcher Rolle auch immer. Die Autorenrolle ist wohl die erstrebenswerteste innerhalb der Blogosphäre, da sie ein „Starpotential“ bietet, wie das Fallbeispiel in 2.2 zeigt. Ist dieser Status erst einmal erreicht, so bringt er eine gewisse Nachhaltigkeit mit sich, welche sich in konstant bleibenden den Zugriffszahlen widerspiegelt.
Die Welt der Weblogs ist vielschichtig. Es existiert nicht nur eine Unterteilung gemäß der Rollen (Autor, Kommentator, Rezipient), sondern noch viele weitere Ebenen, welche unter anderem soziale, fachliche, politische und ökonomische Beziehungen abbilden. All diese Sammlungen sind als Subkulturen zu betrachten. Während die Blogger-Kultur in den USA mehr und mehr zum Mainstream geworden ist, fristen deutsche Weblogs noch immer ein Dasein am Rande der öffentlichen Wahrnehmung. Doch gerade in den letzten Monaten (in denen diese Arbeit verfasst wurde), häufen sich auch hierzulande Agenturmeldungen über einzelne Weblogs stark, was auf eine steigende mediale Relevanz schließen lässt. Ausblickend lässt sich vermuten, dass dieser Prozess auch zunehmend ökonomisch erschlossen werden wird und sich auch daher beschleunigen wird (zum Beispiel durch Werbung).
Weblogs gehorchen einer Vielzahl der Theorien der Massenkultur.
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4 Anhang
4.1 Quellenangaben / Literaturverzeichnis
[1] BUCHER, PROF. DR. HANS-JÜRGEN: Zwischen Zlatko und Goethe - Die Entbettung der öffentlichen Kommunikation (Kommentar) in Der Autor ist tot, es lebe der Autor, Universität Giessen (Zentrum für Medien und Interaktivität, 14.11.2003 (Veröffentlichung) [2] STEPHAN ECHTERHOFF KOMMUNIKATION WERBEAGENTUR: Werbe-Lexikon: Definition „Klassische Medien“, http://www.werbe-lexikon.info/fachbegriffe-k/klassischemedien.html, 15.2.2005 [3] PIWINGER, BORIS: Kommunikation im Internet,
http://piology.org/publications/Kommunikation-im-Internet.html, 15.2.2005 [4] WIKIPEDIA.DE: Artikel zu „Weblog“, http://de.wikipedia.org/wiki/Weblog, Stand: 10.2.2005, entnommen am 15.2.2005 [5] MOLOCHRONIK: Popliteratur und Blogs, http://molochronik.antville.org/topics/gesellschaft, 15.2.2005 [6] WIKIPEDIA.DE: Artikel zu „Marshall McLuhan“, http://de.wikipedia.org/wiki/Marshall_McLuhan, 15.2.2005
[7] WIKIPEDIA.DE: Artikel zu „McLuhan-Galaxis“, http://de.wikipedia.org/wiki/McLuhan-Galaxis, 15.2.2005
[8] COY, WOLFGANG: Von der Gutenbergschen zur Turingschen Galaxis: Jenseits von Buchdruck und Fernsehen, 1995
[9] CASTELLS, MANUEL: Die Internet-Galaxie, Verlag für Sozialwissenschaften ISBN 3810035939, deutsche Ausgabe, 2004
[10] DWPA - DEUTSCHE WIKI & WEBLOG AKADEMIE: OpenOnlinePublishing - Offene Autorenschaft im Netz - weltweite Kommunikation auf gute Nachbarschaft, http://dwpa.de/cms/tiki-index.php?page=OpenOnlinePublishing, 15.2.2005 [11] SPIEGEL ONLINE DEUTSCHLAND: PR-Problem für Klingeltonhändler - Blogger heizen Jamba ein,
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzkultur/0,1518,335622,00.htm, veröffentlicht am 6.1.2005, entnommen am 15.2.2005
[12] WIKIPEDIA.DE: Artikel zu „Neue Medien“, http://de.wikipedia.org/wiki/Neue_Medien, Stand: 15.2.2005
[13] HEISE.DE: T-Online bietet Weblog-Service an, http://www.heise.de/newsticker/meldung/57451, Stand: 13.3.2005 [14] SPIEGEL ONLINE DEUTSCHLAND: Yahoo will Blogger an sich binden , http://www.spiegel.de/netzwelt/netzkultur/0,1518,346673,00.htm, veröffentlicht und entnommen am 16.3.2005
[15] PRZEPIORKA, SVEN: Weblogs und deren technische Umsetzung, Diplomarbeit (vorgelegt im März 2003), Universität Trier, Wirtschaftsmathematik
[16] LENGELSEN, NILS: Wer zuletzt bloggt, hat’s verpennt, Fakultät für Medienwissenschaft der Universität Trier, http://medien.uni-trier.de/307.0.html, entnommen am 14.2.2005 [17] INTERNATIONAL HERALD TRIBUNE; CARVAJAL, DOREEN: Gadflies blog their way into spotlight, http://www.iht.com/articles/2005/02/20/business/per21.html, entnommen am 20.3.2005, veröffentlicht am 21.2.2005
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Christian Wedtke, 2005, Die Medientechnologie Weblog - Beschreibung und Einordnung in die Massenkultur des Internets, München, GRIN Verlag GmbH
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