

Grammatische Inkorporation substantivischer Anglizismen in der deutschen Sprache
Seminar III: Grammatik der deutschen Gegenwartssprache
Wintersemester 2005/2006
Technische Universität Dresden
Institut für Germanistik
Thomas Griebel
Lehramt Gymnasium (Deutsch, Evangelische Religion), 3. Semester
Inhalt
1. Einleitung S. 1
2. Das Genus S. 1
2.1.1 Semantisch bedingte Genuszuordnung
2.1.2 Morphologisch bedingte Genuszuordnung
2.1.3 Phonologisch bedingte Genuszuordnung
2.1.4 Graphemisch bedingte Genuszuordnung
2.1.5 Etymologisch bedingte Genuszuordnung S. 7
2.2 Genusschwankung S. 8
2.2.1 Formen der Genusschwankung S. 8
2.2.2 Ursachen der Genusschwankung im engeren Sinne
3.1 Pluralbildung
3.2 Singulariatantum und Pluraliatantum S. 13
4. Der Kasus S. 13
4.2 Deklination im Plural
5. Zusammenfassung S. 16
Anmerkungen
Literaturverzeichnis
1. Einleitung
Werden englische Wörter in die deutsche Sprache übernommen, passen sie sich notwendigerweise im Laufe der Zeit an das grammatische System des Deutschen an. „Fremdwörter, egal welcher Herkunft, werden zunächst mit Ehrfurcht und Respekt behandelt, manche Menschen fassen sie mit Samthandschuhen an, andere nur mit spitzen Fingern“, schreibt der Sprachkolumnist Bastian Sick in seinem Bestseller „Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod“: „Man ist im Allgemeinen froh, wenn man weiß, was sie bedeuten, aber man vermeidet es, sie zu deklinieren oder zu konjugieren. Doch je mehr man sich an sie gewöhnt hat, desto geringer werden die Berührungsängste. Und irgendwann, wenn das Fremdwort schon gar nicht mehr aus unserer Sprache wegzudenken ist, betrachtet man es als ein Wort wie jedes andere auch und behandelt es entsprechend.“ (1)
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der grammatischen Inkorporation substantivischer Anglizismen. Unter Anglizismus wird ein Wort verstanden, das aus dem Englischen in die deutsche Sprache übernommen wurde und in den Sprachgebrauch eingegangen ist. Es wird untersucht, wie die grammatischen Kategorien Genus (grammatisches Geschlecht), Numerus (grammatische Zahl) und Kasus (Fall) bei der Übernahme eines englischen Substantivs an die deutschen Regeln angepasst werden. Phonologie und Wortbildung substantivischer Anglizismen werden aus Platzgründen nicht berücksichtigt. Die Arbeit greift auf zum Thema vorhandene Sekundärliteratur zurück; eine sprachliche Analyse von Primärtexten (Presse, Belletristik, Internet) konnte aus Zeitgründen nicht erfolgen. Eine Unterscheidung zwischen Britischem und Amerikanischem Englisch wird nicht vorgenommen, da eine solche Differenzierung für die morphosyntaktische Integration von Substantiven nicht von Bedeutung ist (2).
2. Das Genus
In der Regel hat jedes deutsche Substantiv ein festes Genus, das nicht frei wählbar ist und sich nicht nach dem grammatischen Zusammenhang (Satzfunktion usw.) richtet (3). Da das Genus meist nicht direkt am Substantiv erkennbar ist, wird es durch den Artikel angezeigt (4).
2.1 GENUSZUORDNUNG
Die Schwierigkeit der grammatischen Inkorporation substantivischer Anglizismen bezüglich des Genus resultiert daraus, dass die englische Sprache kein Genus kennt. Während es im Altenglischen ein dem des heutigen Deutschen sehr ähnliches Genussystem gab, ging die Kate-gorie des grammatischen Geschlechts im Zusammenhang mit der starken Flexionsreduktion zum Neuenglischen hin verloren. Das heutige Englisch kennt dementsprechend nur jeweils eine Form des bestimmten und unbestimmten Artikels (the, a/an) (5). Somit ist bei Anglizismen im Deutschen keine Genusentlehnung aus der Gebersprache möglich (6). Demnach ist zu fragen, nach welchen Grundprinzipien aus dem Englischen übernommenen genusfreien Wörtern ein grammatisches Geschlecht zugeordnet wird. Im Folgenden werden die relevanten Prinzipien der Genuszuordnung bei Anglizismen anhand von Beispielen erläutert. Zu beachten ist, dass bei vielen englischstämmigen Fremd- und Lehnwörtern nicht mehr genau zu rekonstruieren ist, welches Prinzip bei der Genuswahl ausschlaggebend war; die Zuordnung des grammatischen Geschlechts kann bei diesen Wörtern auf mehrere Regeln zurückgeführt werden (7).
2.1.1 Semantisch bedingte Genuszuordnung
2.1.1.1 Genuszuordnung nach dem natürlichen Geschlecht
Bezeichnet der Anglizismus eine Person, so besteht eine Interdependenz zwischen dem Sexus (natürlichem Geschlecht) der bezeichneten Person und dem Genus (grammatischem Geschlecht) des bezeichnenden Wortes. Dem Sexus „weiblich“ wird das Genus „feminin“ zugewiesen, dem Sexus „männlich“ das Genus „maskulin“ (8).
Beispiele: Bezeichnungen weiblicher Personen: die Queen, die Lady Bezeichnungen männlicher Personen: der King, der Duke
Wortbildungsmorpheme (meist Suffixe), die bei einer Personenbezeichnung verwendet werden, sind dementsprechend Anzeiger für das Genus des Wortes (9). Bei dieser Form der Morphemanalogie handelt es sich um eine Überschneidung von semantischen und morphologi- schen Kriterien der Genuszuordnung (siehe auch → 2.1.2.1).
Der Faktor des natürlichen Geschlechts des Referenten hat prinzipiell Vorrang vor allen anderen Faktoren, wenn sich der Anglizismus auf eine Person bezieht (10). Ausnahmen treten sehr selten auf, beispielweise: das Girl Sexus ist zwar weiblich, aber das Wort ist ein Neutrum, da es das Genus des nächsten lexikalischen Äquivalents „das Mädchen“ annimmt. der Vamp Sexus ist zwar weiblich, aber das Wort ist ein Maskulinum, da es sich zum einen um
2.1.1.2 Genuszuordnung nach der nächsten lexikalischen Entsprechung
Bei vielen Anglizismen richtet sich das Genus nach dem grammatischen Geschlecht des nächsten lexikalischen Äquivalents, also nach dem des synonymen Diamorphs im Deutschen (11).
Beispiele: die Band (wegen: die Kapelle), der Beat (wegen: der Rhythmus, der Schlag), der Blizzard (wegen: der Schneesturm), der Boom (wegen: der Aufschwung), die Box (wegen: die Schachtel, die Kiste), die City (wegen: die Stadt, die Innenstadt), der Cup (wegen: der Pokal), das Girl (wegen: das Mädchen), der Grill (wegen: der Rost), das Interview (wegen: das Gespräch), die Pipeline (wegen: die Leitung), die Rallye (wegen: die Sternfahrt), das Shampoo (wegen: das Haarwaschmittel), der Sound (wegen: der Klang, der Laut), die Story (wegen: die Geschichte)
Mitunter ist die Genuswahl nur dann auf das Prinzip des nächsten lexikalischen Äquivalents zurückzuführen, wenn man die Historizität der Entlehnung betrachtet (12).
Beispiele:
der Jet zwar: das Flugzeug, die Maschine; aber: zum Zeitpunkt der Aufnahme des Wortes „Jet“ war die Bezeichnung „der Flieger“ verbreitet das Team zwar: die Mannschaft; aber: früher eher in der Bedeutung „das Paar“ Aufgrund mehrerer lexikalischer Äquivalente im Deutschen kann es auch zu Genusschwankungen kommen (siehe → 2.2.2) (13).
2.1.1.3 Genuszuordnung nach dem Gattungsbegriff
Manche Substantive erhalten ihr Genus nach dem grammatischen Geschlecht des übergeordneten Gattungsbegriffs (14).
2.1.1.4 Genuszuordnung nach der Tiefenstruktur
Sowohl SCHULTE-BECKHAUSEN als auch TALANGA vertreten die Theorie, dass Neutra, deren Genus sich nicht eindeutig semantisch, morphologisch oder phonologisch herleiten lässt, auf ein so genanntes Abstraktionsneutrum zurückzuführen sind: Der Sprecher neigt in solchen Fällen dazu, aufgrund der unbewussten Assoziation zu den verallgemeinernden neutralen Substantiven „das Ding“, „das Objekt“, „das Element“, „das Gebilde“, „das Dings“ usw. intuitiv das neutrale Genus zu wählen (15). CARSTENSEN widerspricht dieser These, da sie der Häufigkeit der männlichen Substantivanglizismen widerspricht. (16) (Laut SCHLICK sind etwa 56% der Anglizismen im Deutschen Maskulina, nur etwa 10% sind Neutra (17))
Weitere tiefenstrukturelle Theorien vertreten Wilhelm GRIMM, nach dem das maskuline Geschlecht bei Wörtern auftritt, die das „Raschere, Tätige, Bewegende“ (18) bezeichnen, sowie SACHS, nach deren Ansicht (vor allem einsilbige) Substantive, die eine Tätigkeit beschreiben, männlichen Geschlechts sind (der Drive, der Rush, der Push, der Blow), während Substantive, die das Resultat einer Handlung beschreiben, Neutra sind (das Make-up, das Set-up, das Outfit) (19).
2.1.2 Morphologisch bedingte Genuszuordnung
Ein morphologisches Element, auf dem eine Klassenbildung beruht, determiniert auch das Genus seiner Klasse (20).
2.1.2.1 Genuszuordnung nach Suffixanalogie
Anglizismen mit Suffixen, zu denen sich ein analoges Suffix im Deutschen bestimmen lässt, erhalten das gleiche Genus wie diejenigen Wörter, deren grammatisches Geschlecht durch das äquivalente Suffix bestimmt wird (21). Das Prinzip der Suffixanalogie ist dem des nächsten lexikalischen Äquivalents meist übergeordnet.
2.1.2.2 Genus substantivierter Infinitive
Werden englische Substantive, die durch das Suffix -ing von einem Tätigkeitsverb abgeleitet wurden, ins Deutsche entlehnt, erhalten sie das neutrale Genus, da auch im Deutschen substantivierte Infinitive stets neutral sind (z.B. das Arbeiten, das Laufen, das Rodeln) (22). Beispiele: das Bodybuilding, das Brainstorming, das Dribbling, das Hearing, das Meeting, das Training
Bei Ausnahmen handelt es sich meist um Scheinentlehnungen, die nicht aus dem Englischen übernommen, sondern dem Englischen nachempfunden wurden (23). Beispiele: der Looping, der Smoking
2.1.2.3 Genus von Zusammensetzungen aus Verb und Partikel
Bei Substantiven, die sich aus einem Verb und einem Partikel zusammensetzen, gibt es nur in wenigen Fällen lexikalische Entsprechungen im Deutschen, die das Genus bestimmen (24).
Beispiele: der Fallout wegen: der radioaktive Niederschlag
Ansonsten handelt es sich bei solchen Substantiven immer um Wörter maskulinen oder neutralen Geschlechts (25).
Beispiele: das Check-in, das Coming-out, der Countdown, das Handout, das Make-up, das Sit-in
2.1.3 Phonologisch bedingte Genuszuordnung
Einige Substantive übernehmen das Genus eines phonologisch gleichen (homophonen) oder ähnlichen Wortes. Semantische Aspekte spielen dabei keine Rolle (26).
Beispiele: der Bufferstock trotz: das Ausgleichslager weil: der Stock
Möglich ist auch die Zuordnung des Genus aufgrund einer Reimanalogie (27).
Beispiel:
der Snack, weil: der Dreck, der Fleck, der Scheck, der Schreck
Auffällig ist, dass nahezu alle einsilbigen kurzvokalischen Substantivanglizismen männlichen Geschlechts sind, obwohl es dafür in den meisten Fällen keine semantische Begründung gibt (28). CARSTENSEN weist darauf hin, dass erstaunlich viele dieser Wörter auf stimmlosen Verschlusslauten ( ,
Beispiele: der Bluff, der Bob, der Chip, der Clip, der Crack, der Cut, der Dip, der Film, der Flop, der Gag, der Jet, der Job, der Kick, der Look, der Mob, der Pop, der Pub, der Rap, der Rock, der Run, der Rush, der Sex, der Slip, der Snob, der Song, der Stick, der Strip, der Swing, der Test, der Tick, der Tipp, der Trip, der Truck, der Twist
2.1.4 Graphemisch bedingte Genuszuordnung
Nach SCHULTE-BECKHAUSEN kann auch das Schriftbild eines Wortes die Genuszuweisung beeinflussen. Der Anglizismus wird mit einem graphemisch gleichen (homographen) oder ähnlichen deutschen Substantiv gleichgesetzt und erhält somit dessen grammatisches Geschlecht. Dies findet vor allem bei Lexemen statt, die selten im Bereich der mündlichen Kommunikation, sondern vielmehr in der Schriftsprache verwendet werden (31).
Beispiele: der Trouble = der Ärger wegen: der Trubel (Treiben) der Act = das Rechtsdokument wegen: der Akt (Vorgang)
2.1.5 Etymologisch bedingte Genuszuordnung
Manche Anglizismen erhalten ihr Genus nach einem deutschen Wort, das mit dem entlehnten Substantiv etymologisch verwandt ist. Dies ist aufgrund der nahen Verwandtschaft des Englischen mit dem Deutschen - beide gehören zur Familie der westgermanischen Sprachenmöglich. Der Anglizismus bietet dem Benutzer sowohl eine semantische als auch eine phonologische Identifikationsmöglichkeit (32).
Beispiele: die Army zwar: das Heer; aber: etymologisch verwandt mit „die Armee“
2.2 GENUSSCHWANKUNG
Fremd- und Lehnwörter schwanken mitunter im Genusgebrauch, bis sich ein bestimmtes Genus durchgesetzt hat. Dies ist vor allem bei Sprachen wie dem Englischen der Fall, die kein Genus haben. Demzufolge treten bei Anglizismen häufig Schwankungen des grammatischen Geschlechts auf (34). Der individuelle Sprecher verwendet jedoch so gut wie immer nur ein Genus (35).
Genusschwankung tritt vor allem in der ersten Integrationsphase eines Wortes auf, nimmt dann aber mit fortschreitender Integration des Anglizismus ab (36). Allerdings ist das Alter eines Lehn- und Fremdworts nicht immer ausschlaggebend für Genusschwankungen, da sich viele junge Entlehnungen oft sofort einem einzigen Genus zuordnen lassen, wohingegen das grammatische Geschlecht bei manchen Substantiven über einen langen Zeitraum hinweg variiert (37).
Am häufigsten treten Genusschwankungen zwischen neutralem und maskulinem Geschlecht auf (laut TALANGA etwa 75% der Schwankungsfälle). Schwankungen zwischen neutralem und femininem Genus (12%) bzw. maskulinem und femininem Genus (10%) kommen ebenso vor. Sehr selten (3%) kann ein Substantiv alle drei Genera annehmen (38).
Angaben zu Genusschwankungen finden sich in nahezu allen Wörterbüchern. CARSTENSEN allerdings hat nachgewiesen, dass die in den Wörterbüchern angegebenen Doppel- oder Drei-fachformen im realen Sprachgebrauch oftmals kaum vorkommen (39).
2.2.1 Formen der Genusschwankung
2.2.1.1 Bedeutungsdifferenzierende Genusschwankung
Bei polysemen (sehr selten auch bei homonymen) Anglizismen können die verschiedenen Bedeutungen des Wortes durch unterschiedliche Genera differenziert werden (40).
Beispiele: (1) die Single = die CD oder LP mit einem Titel
2.2.1.2 Varietätenspezifisch bedingte Genusschwankung
Einige Substantive können in unterschiedlichen Ländern und Regionen verschiedene Genera annehmen (41).
Beispiele: das Car schweizerisch: der Car
Die Genera einiger Substantive können in Standard- und Umgangssprache voneinander abweichen (42). Beispiel: Standardsprache: der Mumps (wegen: der Ziegenpeter) Umgangssprache: der Mumps, die Mumps (wegen: die Krankheit)
2.2.1.3 Genusschwankung im engeren Sinne
Unter Genusschwankung im engeren Sinne versteht man das Auftreten verschiedener Genera, das weder durch Bedeutungsdifferenzierung noch varietätenspezifisch erklärbar ist (43).
Beispiele:
der Break - das Break der Glamour - die Glamour der Bungalow - das Bungalow der Gospel - das Gospel - selten: die Gospel das Cottage - die Cottage der Speed - die Speed die Folklore - das Folklore der Spray - das Spray
2.2.2 Ursachen der Genusschwankung im engeren Sinne
Genusschwankungen können auftreten, wenn es im Deutschen mehrere lexikalische Entsprechungen oder Gattungsbegriffe für den Substantivanglizismus gibt, die unterschiedliche Genera aufweisen (44).
Beispiele:
die Browning, weil: die Pistole der Browning, weil: der Revolver die Cold Cream, weil: die Creme das Cold Cream, weil: das Schönheitsmittel der Glamour, weil: der Zauber das Glamour: weil: das Blendwerk der Store, weil: der Laden das Store, weil: das Geschäft die Trademark, weil: die Marke das Trademark, weil: das Warenzeichen
Weiterhin kommt es zu Schwankungen des grammatischen Geschlechts, wenn sich mehrere Prinzipien der Genuszuordnung überlappen (45).
Beispiele:
das Poker, weil: das Spiel der Poker, weil: Suffix -er das Feature, weil: das Hörbild die Feature, weil: Suffix -ure das Brunch, weil: das späte Frühstück der Brunch, weil: phonologische Analogie zu „der Lunch“
Schwankungen zwischen maskulinem und neutralem Genus können mitunter dadurch erklärt werden, dass das betreffende Wort häufig in Kontexten verwendet wird, aus denen das Genus nicht erschlossen werden kann (46).
Beispiel: das Handout, der Handout
unbestimmter Artikel Nominativ: ein Handout, Genitiv: eines Handouts, Dativ: einem Handout Akkusativ: ein Handout / ein’n Handout (Kontraktion, somit Lautähnlichkeit) bestimmter Artikel Genitiv: des Handouts, Dativ: dem Handout Plural die/der/den/den Handouts
Dies gilt auch für Wörter, die fast nur im Plural gebräuchlich sind (z.B. die Muffins), für Bestimmungswörter in Komposita, die selten als freie Morpheme auftreten (z.B. High-Tech, in High-Tech-Offensive, High-Tech-Produkte u.a.), oder für Anglizismen, die selten mit genusvariablen Konstituenten (Artikel, Adjektiv, Pronomina) verwendet werden (47).
3. Der Numerus
3.1 Pluralbildung
Im Deutschen gibt es zwei Numeri: den Singular (Einzahl) und den Plural (Mehrzahl). Der Plural eines Substantivs kann durch Suffixe (-e, -n, -en, -er, -s), durch Umlautung oder endungslos gebildet werden (48). Im Englischen hingegen wird der Plural bis auf einige Ausnahmen (z.B. the mouse - the mice, the child - the children) regelmäßig mit dem Pluralsuffix -s (bzw. -es nach ch, s, sh, x) gebildet (49).
Das englische Pluralsuffix -s existiert als solches auch im Deutschen, kommt hier jedoch relativ selten vor. Bei Anglizismen wird jedoch zunächst die englische Pluralform übernommen. Im Laufe der Zeit entwickelt sich bei einigen Substantiven eine zweite, der deutschen Bildungsweise entsprechende Pluralform. Der Plural nur weniger Substantive wird nach einiger Zeit ausschließlich mit der im Deutschen gebräuchlichen Pluralform gebildet (z.B. die Gallo- ne - die Gallonen) (50).
Die meisten Anglizismen werden mit dem Pluralsuffix -s gebildet (51). Weiterhin sind die Pluralbildung mit -es (englische Form), -n, -en -e sowie mit Nullmorphem ∅ möglich.
Die im deutschen gebräuchliche Pluralbildung auf -er kommt nicht vor, vermutlich da -er bei Anglizismen häufig als Derivationsmorphem verwendet wird (52). Ebenso nicht gebräuchlich ist die Pluralbildung durch Umlautung (53). Die Ausnahme sind Wörter wie Stuntman und Bypass (siehe unten.)
Der Plural auf -en wird nur selten realisiert (54).
Beispiele: die Couch - die Couch, die Couchs, die Couche, die Couchen, die Couches das Festival - die Festival, die Festivals, die Festivalen
Der Plural von Substantiven auf -er wird in der Regel endungslos gebildet (55). Beispiele: die Bulldozer, die Computer, die Discounter, die Jogger, die Sampler, die Scanner
Bei folgenden Wörtern wird der Plural nur mit dem Suffix -s gebildet. Es kommt zu keinen Schwankungen (56).
- auf Nasal endende Wörter Beispiele: die Booms, die Clans, die Slums, die Songs
- auf Nasal + Verschlusslaut endende Wörter Beispiele: die Backgrounds, die Skunks, die Vamps
- auf stimmlosen Verschlusslauten endende Wörter Beispiele: die Flops, die Freaks, die Jets
- auf Vokal endende Wörter Beispiele: die Bikinis, die Boys, die Crews, die Jumbos
Auf -ch endende Wörter bevorzugen die Pluralbildung mit -es oder -e. Die Pluralsuffix -s wird wegen der Ausspracheschwierigkeiten vermieden (57). Beispiele: der Coach - die Coaches, die Coache (selten: die Coachs) das Match - die Matches, die Matche (selten: die Matchs)
Auf -s endende Wörter bevorzugen die Pluralbildung mit -e (die Bosse). Auf -ess endende Femina und auf Konsonant + s endende Substantive werden mit Pluralsuf- fix -en gebildet (58). Beispiele: die Hostessen, die Stewardessen, die Boxen
Der Plural von Anglizismen auf -man und -woman wird nach der unregelmäßigen englischen Form gebildet. Im realen Sprachgebrauch finden sich mitunter Mischformen (59). Beispiele: der Dressman - die Dressmen (selten: die Dressmans, die Dressmänner)
Bei einigen Wörtern mit lautlichen Äquivalenten im Deutschen kommt es ebenso zu ungewöhnlichen deutschen Bildungen (60). Beispiel: der Bypass - die Bypässe (selten: die Bypasses)
Die Pluralbildung schwankt bei Wörtern
- auf Konsonant + t Beispiele: die Tests / die Teste, die Bords / die Borde, die Lifts / die Lifte
- auf y (61) Beispiele: die Ladys / die Ladies, die Partys / die Parties, die Storys / die Stories Mitunter sind Schwankungen des Plurals dadurch zu erklären, das auch die Singularform des Anglizismus im Deutschen schwankt (62).
Beispiele: der Junky / der Junkie, der Lolly / der Lolli / der Lollie, der Softy / der Softie
Bei vielen Anglizismen ist parallel zur Bildung mit Pluralsuffix auch die endungslose Pluralbildung (mit Nullmorphem ∅) möglich (63).
Beispiele: die Bestsellers / die Bestseller, die GIs / die GI, die Musicals / die Musical
3.2 Singulariatantum und Pluraliatantum
Einige aus dem Englischem übernommene Substantive können nur im Singular verwendet werden (Singulariatantum). Dazu gehören
- Sportarten Beispiele: Basketball, Squash, Tennis, Soccer
- Stoffnamen Beispiele: Tweed, Tartan, Velvet, Nylon
- Tanz- und Musikarten Beispiele: Jazz, Blues, Twist, Punk, Give, Charleston
- sonstiges Beispiele: New Look, Fair Play, High Life, New Wave Die Wörter können nur in Zusammensetzung mit einem anderen Wort oder einem wortbil- denden Morphem im Plural verwendet werden (z.B. die Jazzarten, die Basketballspiele) (64).
Manche Singulariatantum erfahren eine Bedeutungsänderung, wenn ihnen ein Pluralsuffix angehängt wird (65). Beispiele: der Cord (Stoff) - die Cords (aus Stoff erzeugte Artikel) der Nylon (Stoff) - die Nylons (aus Stoff erzeugte Artikel)
Einige aus dem Englischen übernommene Substantive können nur im Plural verwendet werden (Pluraliatantum) (66). Beispiele: Drums, Keys, Public Relations
Manche Wörter, die im Englischen den Status von Pluraliatantum haben, verlieren im Deutschen ihren Pluralstatus (67).
Beispiele: der Drops, die Jeans (Sgl.), das Keyboard (engl. „the keyboards“), die Shorts (Sgl.)
4. Der Kasus
Der Kasus (Fall) kennzeichnet ein Substantiv in seiner Funktion als Satzglied oder Satzgliedteil (68). Er ist keine innere Eigenschaft wie das Genus und kein nach semantischen Kriterien wählbares Merkmal wie der Numerus, sondern eine syntaktische Charakterisierung des Substantivs (69). Die Kasusform eines Wortes wird durch Flexionsendungen oder flektierte Beiwörter gekennzeichnet.
Im Deutschen gibt es vier Kasus (Nominativ, Genitiv, Dativ, Akkusativ). Auch im Altenglischen existierten diese vier Fälle. Nominativ, Dativ und Akkusativ verschmolzen jedoch zum Neuenglischen hin zu einem Einheitskasus, von dem sich nur noch der Genitiv unterscheidet. Die syntaktische Funktion eines Substantivs wird somit größtenteils nur durch die Satzgliedstellung oder durch Präpositionen als Funktionswörter markiert. Die Kennzeichnung des Genitivs erfolgt im Neuenglischen durch die Suffixe -s oder -es, bei Eigennamen auf -s und im Plural durch -s’ (70).
Ins Deutsche übernommene englische Wörter fügen sich meist in das deutsche Flexionsschema ein (71). Allerdings weisen die Kasusformen mitunter Schwankungen auf (72). Die Deklination von Anglizismen ist deshalb auch ein Anzeiger für den Grad ihrer Integration (73). Laut JABLONSKI können Fremdwörter generell ebenso unflektiert bleiben (74).
4.1 Deklination im Singular
Die Deklination im Singular wird in starke, schwache, gemischte und endungslose Deklination unterschieden.
Deklination im Singular mit Beispielen (Anglizismus, deutsches Vergleichswort) (75)
Feminina werden endungslos dekliniert. Ihr Kasus ist also nicht am Nomen markiert, sondern wird nur durch Satzstellung und Begleitwörter gekennzeichnet (76).
Neutra und die meisten Maskulina werden stark dekliniert (77). Der Dativ kann bei Anglizismen im Gegensatz zu deutschen Substantiven kein -e erhalten (wie: auf dem Lande, zu Tode), da diese Form der Dativbildung zum Zeitpunkt des Beginns der Aufnahme von Fremdwörtern aus dem Englischen in die deutsche Sprache nicht mehr gebräuchlich war (78).
Schwankungen treten bei der Genitivform der starken und gemischten Deklination auf:
- Bei einigen Anglizismen kann oder muss das Genitiv-s weggelassen werden (79). Beispiele: des Quiz, des Test / des Test(e)s, des Jet-Set / des Jet-Sets, des Finish / des Finish(e)s
- Bei Wörtern auf -sh, -st, -ch und -tch schwanken die Endungen zwischen -s und -es. Das Suffix -s tritt hier wegen Ausspracheschwierigkeiten selten auf (80). Beispiele: des Finishs / des Finishes, des Matches / des Matchs, des Tests / des Testes
- Bei Wörtern auf -s erfolgt immer die Genitivendung -es.
- Umgangssprachlich verbreitet, standardsprachlich jedoch nicht gestattet ist der Genitiv mit so genanntem „Deppen-Apostroph“ (des *Stylist’s) (81). Erlaubt ist das Apostroph nur zur Verdeutlichung der Grundform eines Eigennamens (Charly’s Eck) (82).
- Umgangssprachlich verbreitet, standardsprachlich jedoch nicht gestattet ist die Genitiv-Endung -ies statt -ys bei Wörtern auf -y (des *Hobbies), da diese Genitivform auch im Englischen nicht gebräuchlich ist (83).
4.2 Deklination im Plural
Entscheidend für die Deklination im Plural ist die Bildung des Nominativ Plural (84). Die Deklination im Plural wird nach den fünf für Anglizismen möglichen Endungen des Nominativ Plural (siehe → 3.1) unterschieden. Die Deklination entspricht dabei der äquivalenter
deutscher Wörter (mit Ausnahme der englischen Pluralbildung mit -es).
Deklination im Plural mit Beispielen (Anglizismus, deutsches Vergleichswort) (85)
Die deklinierten Formen entsprechen jeweils der Form des Nominativ, mit Ausnahme des Da- tivs beim Plural auf -e und -∅ (86).
5. Zusammenfassung
Ein englisches Wort, das in die deutsche Sprache übernommen wird, besitzt zunächst kein Genus und ist kasusindifferent. Die Sprachgemeinschaft muss dem Anglizismus ein grammatisches Geschlecht sowie eine Form der Plural- und Kasusbildung zuweisen, damit das Substantiv im Sprachgebrauch verwendet werden kann.
Genus
Die englische Sprache kennt kein Genus. Dementsprechend muss ins Deutsche über- (1)
nommenen englischen Substantiven ein grammatisches Geschlecht zugeordnet werden. Dies kann nach verschiedenen Prinzipien geschehen:
a) semantische Prinzipien (Genus richtet sich nach Sexus, Genus einer nächsten lexikalischen Entsprechung, Genus des Gattungsbegriffs oder Tiefenstruktur des Wortes)
b) morphologische Prinzipien (Genus richtet sich nach Genus deutscher Wörtern mit äquivalenten
c) phonologische Prinzipien (Genus richtet sich nach Genus eines phonologisch gleichen oder ähnli-
d) graphemisches Prinzip (Genus richtet sich nach Genus eines graphemisch gleichen oder ähnlichen Wortes)
e) etymologisches Prinzip (Genus richtet sich nach Genus eines etymologisch verwandten Wortes) Oft kann das Genus eines Anglizismus auf mehrere Prinzipien zurückgeführt werden.
Genusschwankung kann bei Anglizismen in der ersten Integrationsphase, aber auch spä- (2)
ter noch auftreten. Sie kann bedeutungsdifferenzierend, varietätenspezifisch bedingt oder weder bedeutungsdifferenzierend noch varietätenspezifisch bedingt sein. Für den letzten Fall kommen mehrere Ursachen in Frage:
a) Es existieren mehrere lexikalische Entsprechungen oder Gattungsbegriffe mit unterschiedlichen Genera.
b) Mehrere Prinzipien der Genuszuordnung überlagern sich.
c) Das Wort wird meist in Kontexten verwendet, aus denen das Genus nicht erschlossen werden kann.
Numerus
(1) Für die Bildung des Plurals bei Anglizismen gilt folgendes:
a) Aus dem Englischen übernommene Substantive werden meist mit dem englischen
b) Die Pluralbildung auf -er und durch Umlautung tritt nicht auf. Die Pluralbildung auf -er kommt sehr selten vor.
c) Folgende Regeln der Pluralbildung sind zu beachten:
(2) Einige substantivische Anglizismen bilden keinen Plural (Singulariatantum). Sie können im Deutschen durch die Anfügung eines Pluralsuffixes ihre Bedeutung verändern. Einige Substantive existieren nur im Plural (Pluraliatantum). Sie können im Deutschen ihren im Englischen vorhandenen Pluralstatus verlieren.
Kasus
(1) Aus dem Englischen übernommene Substantive fügen sich in das deutsche Flexionsschema ein. Mitunter kommt es zu Schwankungen. Anglizismen können auch generell unflektiert bleiben.
(2) Im Singular werden Anglizismen stark (Maskulina, alle Neutra), schwach (einige Maskulina), gemischt (wenige Maskulina) oder endungslos (alle Feminina) dekliniert. Das Dativ-e in der starken Deklination ist nicht möglich. Schwankungen treten bei der Genitivbildung in der starken und gemischten Deklination auf.
(3) Im Plural richtet sich die Deklination nach den bei Anglizismen gebräuchlichen Pluralsuffixen. Hierbei entspricht die deklinierte Form jeweils der des Nominativ, mit Aus- nahme der Dativform beim Plural auf -e und mit Nullmorphem.
Anmerkungen
(1) Sick (2004 9 ), S. 145
(2) vgl. Gregor (1983), S. 2 (3) vgl. Gallmann (2005), S. 153
(4) vgl. Jung (1990 10 ), S. 253. Die Frage, ob der Artikel eine eigenständige Wortart ist, ist umstritten; Jung verneint dies und schreibt dem Artikel allein eine genusanzeigende und substantivbegleitende Funktion zu. Vgl. hierzu auch Grimm/Heinrich (1976²), S. 9ff.
(5) vgl. Carstensen (1965), S. 66; Gregor (1983), S. 21; Lamprecht (1986 6 ), S. 73 (6) vgl. Schulte-Beckhausen (2002), S. 39 (7) vgl. Gallmann (2005), S. 169; Zürn (2001), S. 181ff u. 224 (8) vgl. Gallmann (2005), S. 155; Gregor (1983), S. 17; Zürn (2001), S. 181f
(9) vgl. Carstensen (1980), S. 63; Jung (1990 10 ), S. 246f; Schulte-Beckhausen (1980), S. 39; Zürn (2001), S. 181f
(10) vgl. Jablonski (1990), S. 91 (11) vgl. Carstensen (1980), S. 55; Zürn (2001), S. 182f (12) vgl. Gregor (1983), S. 100ff (13) vgl. Sachs (1953), S. 257
(14) vgl. Gallmann (2005), S. 160); Hennig (1963), S. 58; Schulte-Beckhausen (2002), S. 69ff; Thiel (1959), S. 266; Zürn (2001), S. 183
(15) vgl. Schulte-Beckhausen (2002), S. 75f; Talanga (1987), S. 90 (16) vgl. Carstensen (1980), S. 66 (17) vgl. Zürn (2001), S. 181 (18) zit. nach Hennig (1963), S. 63 (19) vgl. Sachs (1953), S. 265ff (20) vgl. Gregor (1983), S. 13f
(21) vgl. Carstensen (1980), S. 60f; Hennig (1963), S. 57; Jablonski (1990), S. 95f; Schulte-Beckhausen (2002), S. 41ff; Thiel (1959), S. 265; Zürn (2001), S. 184f
(22) vgl. Carstensen (1980), S. 61; Jablonski (1999), S. 97; Zürn (2001), S. 185 (23) vgl. Zürn (2001), S. 185 (24) vgl. Carstensen (1980), S. 61 (25) vgl. ebd.; Zürn (2001), S. 185f
(26) vgl. Carstensen (1980), S. 55; Schulte-Beckhausen (2002), S. 59 (27) vgl. Schulte-Beckhausen (2002), S. 60 (28) vgl. Carstensen (1980), S. 64; Hennig (1963), S. 62f (29) Carstensen (1980), S. 64 (30) vgl. Gallmann (2005), S. 168 (31) vgl. Schulte-Beckhausen (2002), S. 63 (32) vgl. ebd., S. 60; Talanga (1987), S. 83; Zürn (2001), S. 187
(33) Beim deutschen Wort „Werk“ handelt es sich nicht um ein lexikalisches Äquivalent zum englischen „Work“.
(34) vgl. Gallmann (2005), S. 169 (35) vgl. Carstensen (1980), S. 41; Zürn (2001), S. 180 (36) vgl. Gregor (1983), S. 50
(37) vgl. Carstensen (1980), S. 68; Gallmann (2005), S. 170f; Jablonski (1999), S. 99 (38) vgl. Talanga (1987), S. 79 (39) vgl. Carstensen (1980), S. 49ff
(40) vgl. ebd., S. 66f; Gregor (1980), S. 42; Talanga (1987), S. 14
(41) vgl. Carstensen (1980), S. 42; Gregor (1983), S. 17f;Talanga (1987), S. 14; Zürn (2001), S. 181 (42) vgl. Schulte-Beckhausen (2002), S. 152
(43) vgl. Carstensen (1980), S. 40f; Gregor (1983), S. 17f; Jablonski (1999), S. 99; Talanga (1987), S. 14; Zürn (2001), S. 180
(44) vgl. Jablonski (1999), S. 99 ; Schulte-Beckhausen (2002), S. 116 (45) vgl. Jablonski (1999), S. 99 ; Schulte-Beckhausen (2002), S. 110ff (46) vgl. Carstensen (1980), S. 65f (47) vgl. Schulte-Beckhausen (2002), S. 142ff (48) vgl. Jung (1990 10 ), S. 260 (49) vgl. Lamprecht (1986 6 ), S. 72ff (50) vgl. Wegener (2004), S. 50; Zürn (2001), S. 188
(51) vgl. Carstensen (1965), S. 67; Gallmann (2005), S. 188; Jablonski (1990), S. 103; Zürn (2001), S. 197 (52) vgl. Carstensen (1981), S. 118f (53) vgl. Zürn (2001), S. 196 (54) vgl. Carstensen (1981), S. 113 (55) vgl. Gallmann (2005), S. 189 (56) vgl. Carstensen (1981), S. 116f (57) vgl. ebd., S. 105ff; Zürn (2001), S. 190 (58) vgl. Zürn (2001), S. 188
(59) vgl. Carstensen (1981), S. 113 u. 107; Zürn (2001), S. 191 (60) vgl. Gallmann (2005), S. 188 (61) vgl. Carstensen (1982), S. 200f; Zürn (2001), S. 190 (62) vgl. Carstensen (1982), S. 201 (63) vgl. ders. (1981), S. 105ff (64) vgl. Jablonski (1990), S. 107 (65) vgl. ebd., S. 107 (66) vgl. ebd., S. 107
(67) vgl. Carstensen (1981), S. 118; Jablonski (1990), S. 107 ; Thiel (1959), S. 266 ; Zürn (2001), S. 189 (68) vgl. Lamprecht (1986 6 ), S. 89 (69) vgl. Gallmann (2005), S. 194 (70) vgl. Lamprecht (1986 6 ), S. 89
(71) vgl. Jablonski (1990), S. 116f ; Zürn (2001), S. 191 u. 224
(72) vgl. Carstensen (1965), S. 67; ders. (1981), S. 103 (73) vgl. ders. (1981), S. 103 (74) vgl. Jablonski (1990), 110f
(75) Die Tabelle orientiert sich an Zürn (2001), S. 195, deren Darstellung jedoch inhaltlich fehlerhaft ist. (76) vgl. Jablonski (1990), 110 (77) vgl. Gallmann (2005), S. 199 (78) vgl. Jablonski (1990), S. 111 ; Zürn (2001), S. 196
(79) vgl. Carstensen (1965), S. 67; ders. (1981), S. 105ff; Gallmann (2005), S. 204; Jablonski (1990), S. 111 (80) vgl. Gallmann (2005), S. 200
(81) vgl. Carstensen (1981), S. 110f; Sick (2004 9 ), S. 29ff (82) vgl. Dudenredaktion (2000), S. 21 (83) vgl. Carstensen (1981), S. 105ff (84) vgl. Jablonski (1990), S. 111
(85) Die Tabelle orientiert sich an Zürn (2001), S. 197. Zürn gibt fälschlicherweise als fünfte Möglichkeit den Nominativ Plural mit Suffix -er an, führt dafür allerdings das fehlerhafte Beispiel „Computer“ an („-er“ ist hier kein Pluralsuffix). Die Pluralbildung mit -er ist nicht möglich (siehe → 3.1). Dafür fehlt in der Tabelle von Zürn die Pluralbildung mit -es. vgl. Jablonski (2001), S. 111 ; Zürn (2001), S. 197 (86)
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Thomas Griebel, 2006, Grammatische Inkorporation substantivischer Anglizismen in der deutschen Sprache, München, GRIN Verlag GmbH
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