Inhaltsverzeichnis
1. Zusammenfassung. 3
2. Einleitung 4
3. Begriffliche Situation. 5
4. Erscheinungsbild 6
5. Diagnostik 7
6. Ursachen 9
6.1 Physiologische Ursachen 10
6.2 Psychosoziale Ursachen 12
7. Entwicklung und Verlauf. 13
8. Therapieansätze. 13
8.1 Multimodale Therapie 14
8.1.1 Unerlässliche Therapiemaßnahmen. 15
8.1.2 Fakultative Therapiemaßnahmen. 15
8.2 Behandlungsziele 16
9. Diskussion 18
Literaturverzeichnis 19
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1. Zusammenfassung
Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitäts-Störung (ADHS) wird auch als kindliche Störung bezeichnet. Zwischen zwei und zehn Prozent der Kinder leiden an Aufmerksamkeitsstörungen oder am hyperkinetischen Syndrom, Jungen dabei deutlich häufiger als Mädchen. Die Ursache dafür dürfte nach neuesten Forschungsergebnissen in erster Linie eine Funktionsstörung bei der Signalübermittlung im Gehirn sein. Die auftretenden Symptome sind Konzentrationsstörungen, sowie Störungen der Informationsverarbeitung und Gedächtnisbildung, seltener auch eine motorische Hyperaktivität und gesteigerte Reizbarkeit. Die Diagnose erfolgt durch die Krankengeschichte, eine körperliche Untersuchung und neuropsychologische Tests. Die Behandlung basiert auf medikamentöser Einstellung und wird ergänzt durch Beratung, Aufklärung, Verhaltens- und Psychotherapie.
Nach heutiger Auffassung, die sich vor allem auf neuere Untersuchungen aus den USA stützt, ist die relativ häufig vorkommende Aufmerksamkeitsstörung (ADS, ADHS) das Resultat einer biochemischen Funktionsstörung im Bereich der Informationsverarbeitung zwischen einzelnen Hirnabschnitten. Eine wesentliche Rolle spielt dabei das Dopamin.
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2. Einleitung
Einigen Kindern fällt es schwer, sich zu konzentrieren, ruhig zu bleiben und Aufgaben zu bearbeiten. Irgendwann zeigen die meisten Kinder diese Merkmale. Allerdings kommen bei Kindern mit der Aufmerksamkeitsdefizit/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) diese Symptome derart häufig vor, dass dadurch die Lernfähigkeit der Kinder gestört wird. ADHS ist die verbreiteste Verhaltensstörung in der Kindheit. Sie wird üblicherweise zuerst im frühen Schulalter festgestellt, wo die Kinder still sitzen, aufmerksam dem Lehrer folgen oder eine bestimmte Aufgabe ausdauernd bewältigen sollen. Dann wird deutlich, dass einige Kinder diese Erwartungen nicht erfüllen können. Sie haben Schwierigkeiten damit, bestimmte Verhaltensreaktionen zu unterdrücken, sie handeln unreflektiert, zeigen sich oft rücksichtslos und impulsiv und unterbrechen aufgabenbezogene Aktivitäten. Doch seit wann gibt es die Krankheit ADHS überhaupt? Die Symptome einer ADHS sind schon mehr als 100 Jahre bekannt, wenn auch nicht aus der wissenschaftlichen Literatur, sondern aus einem bekannten deutschen Kinderbuch. Den „Struwwelpeter“ (1848) kennen alle als nettes Kinderbuch, die wenigsten wissen jedoch, dass sein Autor Heinrich Hoffmann praktischer Arzt und später Nervenarzt war. In dem Kinderbuch, das er für seinen kleinen Sohn schrieb, finden sich tatsächlich Beschreibungen, die an das Störungsbild der ADHS denken lassen. So zeigt der „Zappelphilipp“ sehr deutlich die motorische Aktivität und Impulsivität, dieses „Sich-Nicht-Bremsen-Können“ der ADHS-Kinder bis hin zum Sturz mit dem Stuhl und allem, was auf dem Tisch war: „... Suppe, Brot und alle Bissen, alles ist Herabgerissen ...“ (aus „Der Struwwelpeter“, 1848).
ADHS ist keine Erfindung und kein Zeichen unserer hektischen Zeit. Erst recht ist ADHS kein Zeichen einer „schlechten“ Erziehung oder eines Versagens der Eltern. Es gibt bis heute noch keinen einfachen Test, ADHS zu diagnostizieren und so stellt sich die Frage, ob es sich dabei nur um die extremen Ausprägungen der natürlichen menschlichen Variabilität handelt, wenn ein Kind ungewöhnlich impulsiv und unaufmerksam auffällt, oder verlangt die Gesellschaft heutzutage zu viel, zu lange, ungeteilte Aufmerksamkeit?
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Auch wenn es bis heute noch keinen einfachen Test gibt, mit dem ADHS einfach und schnell diagnostiziert werden kann, ist es dennoch möglich, anhand anerkannter Kriterienkataloge festzustellen, ob ein Kind an ADHS leidet oder nicht. Auch gibt es heutzutage effektive Behandlungsmöglichkeiten. Im Folgenden möchte ich den Begriff ADHS und das Erscheinungsbild näher erläutern. Anschließend werde ich einen Überblick über die Diagnostik und mögliche Ursachen dieser Krankheit, sowie über mögliche Therapieformen geben. Diese Arbeit soll einen Ein- und Überblick über das das Thema ADHS geben.
3. Begriffliche Situation
Es gibt Bezeichnungen für ADHS, die auf medizinischen Beobachtungen beruhen. Sie gehen alle davon aus, dass eine hirnorganische Anomalie vorliegt, welche die Symptome der Hyperaktivität hervorruft. Dieser Ansatz liegt in dem Beginn der Forschung zur Hyperaktivität zu Anfang des 20. Jahrhunderts begründet, als man Infektionen und Kriegsverletzungen, die das Frontalhirn schädigen, als mögliche Ursache entdeckte. Aus dieser Zeit stammen die Begriffe ,,Minimal Brain Damage" und ,,Minimal Brain Injury". Sie gelten als überholt (vgl. Holowenko, 1999, S. 17), da nur eine Minderzahl der Betroffenen einen organischen Schaden am Gehirn aufweisen. An ihre Stelle traten die Begriffe ,,minimal brain dysfunction" oder ,,minimal cerebral dysfunction" (MCD), die eine physiologische Fehlfunktion des Gehirns benennen. Sie sind annähernd deckungsgleich mit der Bezeichnung ,,psycho-organisches Syndrom" (POS), die in der Schweiz verwendet wird. Diese Bezeichnungen werden jedoch kritisiert, da sie dem vielfältigen Erscheinungsbild der Hyperaktivität nicht gerecht werden und nicht zwingend mit ihm verbunden sein müssen (vgl. Rausch & Schlegel, 1995, S. 3). Die zweite Gruppe von Bezeichnungen nähert sich von der Seite der beobachtbaren Verhaltenssymptomatik. ,,Attention deficit hyperactivity disorder" oder ,,Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung" (ADHD oder ADHS), ,,Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom" (ADS) und ,,Hyperkinetisches Syndrom" (HKS) sind Namen für die zentralen Symptome der körperlichen Unruhe und des
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Aufmerksamkeitsmangels. Sie werden allerdings auch verwendet, um die gesamte individuelle Symptomatik eines Betroffenen zu benennen, selbst wenn sich einzelne Symptome den Begriffen Hyperaktivität und Aufmerksamkeitsdefizit nicht zuordnen lassen.
Begriffe wie Schulleistungsstörung, Lernstörung, Teilleistungsstörung usw. werden oft im Zusammenhang mit Hyperaktivität oder als Ersatz dafür verwendet. Bei genauerer Betrachtung aber stellen sie im Rahmen der Hyperaktivität eine unter-geordnete Kategorie von Symptomen dar und können nicht als Bezeichnung für das gesamte Syndrom gelten.
Vor diesem Hintergrund kann wohl als verbindlichste und treffendste Bezeichnung der Name ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung) gelten.
4. Erscheinungsbild
Die typischen Symptome der Hyperaktivität scheinen die Unaufmerksamkeit, Ablenkbarkeit, motorische Hyperaktivität, Unruhe und mangelnde Impulskontrolle zu sein (Rothenberger & Banaschewski, 2004). Auffällig ist, dass ADHS zu 80% bei Jungen diagnostiziert wird (Rothenberger & Banaschewski, 2004). Das Kind hat keine oder nur unzureichende Kontrolle über das Verhalten, das - dem Alter des Kindes entsprechend - in einer gegebenen Situation von ihm erwartet wird. Die verminderte Aufmerksamkeit vermittelt oft den Eindruck, als sei das Kind desinteressiert, vergesslich und chaotisch. Darüber hinaus gibt es eine Vielfalt von weiteren Symptomen, die von Rausch und Schlegel (1995) gesammelt und nach Störungsarten klassifiziert wurden: Motorische Störungen, wie z.B. Koordinationsschwierigkeiten der Feinmotorik, organisch-funktionelle Beeinträchtigungen wie z.B. geringe körperliche Ausdauer, Lern- und Leistungsstörungen, wie z.B. eine Lese- Rechenstörung (LRS) oder Rechenstörung, Sprachstörungen, wie z.B. eine altersgemäß unterentwickelte Ausdrucksfähigkeit, affektiv-emotionale Störungen, wie extreme Stimmungsschwankungen und Hemmungslosigkeit, Störungen in den sozialen Beziehungen, wie Aggressivität oder auch Isolation; sie seien hier nur beispielhaft genannt. Viele dieser Symptome wurden bereits gezielt in Studien an ADHS-Kindern untersucht und nachgewiesen (Holowenko, 1999, S.22-24). Oft ist es schwierig, die Grenze zwischen auffälligem und normalem Verhalten zu ziehen, da vor allem bei Kindern eine gewisse Unruhe und Unbeherrschtheit nichts Ungewöhnliches ist. Bei Kindern mit ADHS treten die
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charakteristischen Merkmale allerdings gehäuft und über einen längeren Zeitraum auf. Die Symptome können in Ausmaß und Intensität sehr unterschiedlich ausfallen und die meisten von ihnen können auch auftreten, ohne in Zusammenhang mit ADHS zu stehen (Rausch & Schlegel, 1995, S.6). Welche Rolle sie jedoch spielen, ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Wie sie als Ursachen, (Primär- und Sekundärsymptome) wechselseitig aufeinander einwirken ist individuell unterschiedlich und muss jeweils für den Einzelfall geklärt werden. Es ist nicht erwarten, dass darüber vollständig und endgültig Aufschluss erlangt werden kann. Auf eine ausführliche Aufzählung der Erscheinungsformen, sowie auf anschaulichere Beschreibungen des typischen Verhaltens möchte ich hier verzichten und auf die Liste im Aufsatz von Rausch und Schlegel (1995), sowie auf die Diagnosekataloge ICD 10 und DSM IV verweisen.
5. Diagnostik
Besteht der Verdacht, ein Kind leidet an ADHS, kann zur eindeutigen Diagnose auf zwei verbindliche Kriterienkataloge zurückgegriffen werden: Die ICD 10 (International Classification of Diseases, Vol.10) und das DSM IV (Diagnostic and Statistical Manual of the American Psychiatric Association, 1994). Diese können helfen, eine falsche Einschätzung der Symptomatik zu vermeiden, sie ersparen aber nicht die umfassende Untersuchung der relevanten Lebensumstände des Kindes. Dazu sollten Standarddaten aus unterschiedlichen Quellen neben einer detaillierten Anamnese von Entwicklung und Familienhintergrund gehören, die Beginn, Dauer und durchdringenden Charakter von Symptomen in unterschiedlichen Kontexten und Umfeldern dokumentieren (Holowenko,1999, S.26). Man sollte sich von der Diagnose keinen Aufschluss über die Ursachen der Erkrankung erhoffen, und ,,[...] gegenüber der Gefahr auf der Hut sein, dass man ein Symptom auf der Verhaltensebene irrtümlich für das durch Schlussfolgerungen erhaltene darunter liegende Merkmal oder die (Un-) Fähigkeit auf biologischer oder kognitiver Ebene hält“ (Holowenko, 1999, S.25). Ein vorschnelles Urteilen über ursächliche Zusammenhänge kann eine auf die Diagnose folgende Behandlung nachhaltig unterwandern. Einen weiteren wichtigen Punkt der Diagnose stellt die Häufigkeit und das Ausmaß des Auftretens der entscheidenden Symptome dar. Eine Unterschätzung dieses Kriteriums kann dazu führen, dass schwierige Kinder schnell das Prädikat
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,,hyperaktiv" angeheftet bekommen und dementsprechend behandelt werden. ,,Es ist [...] problematisch, die Grenze einer klinisch signifikanten Zone für ADHS festzulegen" (Holowenko, 1999, S.25). Im DSM IV gibt es eine kurze Bemerkung, dass die Symptome in einem ,,unangemessenen Ausmaß" vorhanden sein müssen, sowie ein Hinweis darauf, dass ,,klinisch bedeutsame Beeinträchtigungen" vorliegen müssen (Online im Internet: URL: http://www.adhs.ch/add/diagnose.htm), in der ICD 10 heißt es, die Symptome
sollten ,,sehr ausgeprägt" sein (Online im Internet: URL: http://www.medizinfo.de). In diesem Bereich auftretende Irrtümer können unangenehme bis schwere Folgen haben, wie z.B. die unangebrachte Medikation eines Kindes. Der DSM IV unterteilt die Symptome in Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität, bei der ICD 10 ist letztere subsumiert. Beide Kataloge schließen das Zusammenfallen mit einer anderen schwerwiegenden psychischen Störung aus. Die Symptome sollen bereits vor dem 7. bzw. 6. Lebensjahr aufgetreten und von mindestens 6 Monaten Dauer gewesen sein. Der DCM IV fordert darüber hinaus das Auftreten der Symptome in mindestens zwei Lebensbereichen des Kindes, die ICD 10 schließt Betroffene mit einem IQ unter 50 vom Syndrom aus. Die eigentlichen Aussagen zum Verhalten wirken beim DCM IV lebensnaher, angemessener und sind ausführlicher als bei der ICD 10.
Folgende altersunabhängige Merkmale sind bei der ADHS-Diagnose immer vor-handen:
N Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörung N Störung der Wahrnehmung und Informationsverarbeitung N Störung der Gedächtnisbildung (=Abspeicherung)
Die folgenden Symptome können, müssen aber nicht, auftreten:
N Motorische Hyperaktivität
Dauernde, evtl. auch nur innere Rastlosigkeit, ziellose Hyperaktivität, kein Stillsitzen, andauernde Zappeligkeit, evtl. verstärkter Rededrang, Nägelknabbern, bemalen von Hefträndern, beknabbern von Bleistiften usw.. N Impulsivität
Unvorhersehbares, unberechenbares Verhalten (Unfallgefahr!)
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N Erregbarkeit, Irritierbarkeit
Frustationsschwelle sehr niedrig, starke Stimmungsschwankungen, Empfindlichkeit gegenüber Kritik, rasches Weinen, Wutausbrüche, Aggressivität N mangelhafte emotionale Steuerung
zunehmende Selbstwertzerstörung, fehlendes oder übersteigertes Einfühlungsvermögen, mangelndes Realitätsgefühl, Mutlosigkeit, Verleugnung von Schwierigkeiten N dissoziales Verhalten
Außenseiter, wenig Freunde, Streitsüchtigkeit, Schlagen und Raufen, Klassenclown
Beide Kataloge diagnostizieren anhand der Ausprägung drei verschiedene Formen des Syndroms: ADHS mit dem Schwerpunkt Hyperaktivität, ADHS mit dem Schwerpunkt Aufmerksamkeitsstörung und ADHS mit beiden Eigenschaften als Mischform. Tritt eine Abschwächung oder ein Fehlen einzelner Symptome mit fortschreitendem Alter auf, spricht man von einer teilremittierten ADHS. Diese beiden Diagnosekataloge sind aber nicht die einzigen Mittel, um das Vor-handensein einer ADHS zu prüfen. Fragebögen zur Selbst- und Fremdeinschätzung, psychometrische Verfahren, wie Tests zu Arbeitsgedächtnis, Aufmerksamkeit, Konzentration und Merkfähigkeit, Intelligenz, sowie zur visuellen und auditiven Wahrnehmung, können von professioneller Seite angewendet werden. Sie können helfen, den Schweregrad eines Falles zu beurteilen. Familienanamnesen können helfen, die genetische Disposition des Kindes für diese Erkrankung zu bestimmen (Online im Internet: URL: http://www.adhs.ch/add/diagnose.htm). Am Ende sollten für eine gute Diagnose folgende Komponenten ausschlaggebend sein: Gespräch mit den Eltern, psychologische und schulische Beurteilung, eine klinische und ärztliche Untersuchung (Holowenko, 1999, S.33).
6. Ursachen
Es gibt viele Theorien über die Ursachen der ADHS, die wenigsten sind wirklich nachgewiesen oder hinreichend erforscht, jede von ihnen lässt Fragen offen oder kommt nur für eine Minderheit der Betroffenen in Frage. Die empirische Überprüfung vieler postulierter Zusammenhänge, vor allem aus dem psychologischen Bereich, steht vielfach aus (Rausch & Schlegel, 1995, S.9). Es wurde keine
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Standardursache der ADHS nachgewiesen. Eindimensionale Konzepte können die ADHS nicht erklären (Holowenko, 1999, S.22). Das vielfältige und individuelle Erscheinungsbild bedingt eine ebenso geartete Ätiologie. Dieser Umstand erschwert zusätzlich die Suche nach der einen Ursache, wenn er sie nicht gar unmöglich macht. Als gesichert kann gelten, dass bei allen Betroffenen mehrere Faktoren zusammen wirken. Wie bereits im Abschnitt zum Erscheinungsbild bemerkt, spielen die Wirkungen, die die Symptome aufeinander haben, in den meisten Erklärungsansätzen eine entscheidende Rolle. Diese Situation vor Augen, raten Rausch und Schlegel (1995), bei der Beurteilung des konkreten Einzelfalles in der Praxis, die Vielfalt der möglichen Verursachungsfaktoren und ihre möglichen Zusammenhänge im Auge und von einer Bewertung frei zu halten. Die Theorien zur Ursache können in zwei Gruppen unterteilt werden: Die physiologischen Theorien, die sich auf medizinische Forschungen und biologische Grundlagen beziehen, sowie die psychosozialen Theorien, die auf Modellen und empirischen Daten beruhen.
6.1 Physiologische Ursachen
Mittels bildgebender Verfahren haben Forscher in mehreren Hirnregionen Unterschiede zwischen ADHS-Kindern und gesunden Altersgenossen festgestellt. So fallen im Durchschnitt Stirnhirn und Kleinhirn sowie vermutlich auch Scheitel-und Schläfenlappen messbar kleiner aus. Insgesamt liegt dem rätselhaften Krankheitsbild eine gestörte Informationsverarbeitung in ganz verschiedenen Hirnbereichen zu Grunde, die für Emotionen, Verhaltenskontrolle und Bewegungsteuerung zuständig sind (Rothenberger & Banaschewski, 2004). Die Gene scheinen laut Verbundstudien eine beträchtliche Rolle zu spielen. So leiden Eltern von ADHS-Kindern wesentlich häufiger selbst unter dem Syndrom als Adoptiveltern oder Eltern Nichtbetroffener. Eine weitere biologische Ursache ist ein Mangel an Botenstoffen, der Neurotransmitter, die für die Übermittlung von Informationen zwischen verschiedenen Hirngebieten zuständig sind. Diese Neurotransmitter, wie z.B. Dopamin und Noradrenalin sind Koppler zwischen Nervenenden und stellen sicher, dass wichtige Informationen, z.B. zur Steuerung von Verhalten, Aufmerksamkeit und Motorik, richtig vom Stirnhirn zu den entsprechenden Gebieten in anderen Hirnabschnitten geleitet werden. Fehlt es an diesen
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Botenstoffen, so wie das bei ADHS mittlerweile nachgewiesen ist, kommt es zu Steuerungsschwächen, zu schlechter Informationsverarbeitung und zu überschießenden motorischen Reaktionen. Somit handelt es sich bei ADHS, auch biologisch gesehen, um eine Mangelsituation, wie es sie bei anderen Krankheiten gibt. Nur handelt es sich hier nicht um eine virusbedingte Erkrankung oder um eine Stoffwechselstörung (Online im Internet: URL: http://www.kinderzentrum.de/ krankheiten_adhs.php).
Laut den Ergebnissen bildgebender Verfahren sind folgende Hirnregionen betroffen: Das Stirnhirn, der Scheitellappen des Großhirns, die für Bewegungen zuständigen Bereiche der Hirnrinde - der Motocortex -, das Striatum, sowie das Kleinhirn (Abb. 1). In diesen Hirnteilen stellten Forscher in den letzten Jahren nicht nur ein geringeres Volumen, sondern auch Abweichungen in der Durchblutung und der elektrischen Hirnaktivität fest (Rothenberger& Banaschewski, 2004).
Abbildung 1: Biologische Unruheherde (Regionen), die mit dem auffälligen Verhalten von
6.2 Psychosoziale Ursachen
Die Theorien zu den psychischen Ursachen der ADHS haben mehrere Dinge gemein: Sie schließen eine Koinzidenz mit körperlichen Ursachen nicht aus und sie befinden sich alle im Rahmen sozialer Wechselwirkungen in der Familie.
Ein lerntheoretischer Ansatz bezieht sich auf das Konzept des Modelllernens. Das betroffene Kind lernt im Rahmen seiner familiären Sozialisation der ADHS entsprechende Verhaltensmuster und Reaktionsweisen auf innere oder äußere Gegebenheiten durch das Vorbild der Eltern und Geschwister. Eng verbunden ist diese Theorie mit dem Erklärungsansatz der Erblichkeit: Wenn die Eltern und das Kind eine Veranlagung zu diesem Syndrom haben, besteht eine verstärkte Tendenz des Kindes, (falsche) Verhaltensweisen zu übernehmen. Das Lernen durch Verstärkung kann in entsprechendem Umfeld ebenfalls eine Rolle spielen: Das Kind erfährt erhöhte Aufmerksamkeit bei auffälligem oder störendem Verhalten und eignet sich diese deswegen mehr und mehr an (Rausch & Schlegel, 1995, S.9).
Eine weitere mögliche Ursache für ADHS ist eine gestörte Beziehung zwischen Eltern und Kind. Das können im harmlosesten Fall ungünstige Erziehungspraktiken sein, die das Fehlverhalten des Kindes unbeabsichtigt fördern. Es können auch psychische Störungen der Eltern sein, die sich in rigiden Erziehungshandlungen niederschlagen bis hin zu einem zerrütteten Elternhaus, in dem das Kind keine Grenzen, Sicherheiten und Regeln erfährt. In all diesen Fällen kann sich die negative Interaktion zwischen Kindern und Eltern noch zusätzlich gegenseitig verstärken. Ein weiterer Ansatz ist, dass eine übermäßige Bindung an die Mutter Auslöser für innerpsychische Konflikte des Kindes ist. Dass davon männliche Kinder schwerpunktmäßig betroffen sind, wäre (psychoanalytisch) naheliegend.
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7. Entwicklung und Verlauf
Es hat sich als schwierig herausgestellt, die Entwicklung der ADHS zu verfolgen. Das Syndrom und seine Bezeichnung sind noch relativ ,,jung", es liegen also kaum langjährige Untersuchungen vor. Sicher ist, dass viele Symptome im Laufe der Entwicklung einer starken Veränderung unterliegen. Im Säuglingsalter werden oft v.a. körperliche Probleme, wie Schlafstörungen und Koliken bemerkt. Das Kleinkind fällt dadurch auf, dass es einen starken Beschäftigungsdrang hat und Erziehungsmaßnahmen schwer durchzusetzen sind. Im Vorschulalter rücken die sozialen Probleme und die mangelnde Aufmerksamkeit bereits in den Vordergrund. Im frühen Grundschulalter fallen diese Probleme noch mehr auf, zusätzlich zur starken körperlichen Unruhe des Kindes. Mit wachsendem Alter gewinnen auch die Leistungsprobleme an Bedeutung, die in den ersten Jahren aufgrund der geringeren Anforderungen unauffälliger geblieben sind. Diese spielen dann vor Beginn der Adoleszenz meist die Hauptrolle neben den ständigen sozialen Problemen. In der Pubertät verschwinden bei mindestens der Hälfte der Kinder mit leichteren Symptomen die Probleme. Weitere 20% - 30% verlieren zumindest einen Teil der Symptome. Die eigentliche Hyperaktivität gehört zu den Symptomen, die häufig nachlassen. Erhalten bleiben oft Konzentrationsschwierigkeiten, die Impulsivität und emotionale Probleme. (Wender, 1991, S.24)
8. Therapieansätze
Ebenso wie die Frage nach den Ursachen der ADHS ein Streitthema mit zum Teil konträren Auffassungen darstellt, teilen sich auch bei der Wahl der Therapieform die Geister erheblich. Die hier im Folgenden vorgestellten Therapieformen bieten einen Einblick in mögliche unterschiedliche Ansätze. Angewendet werden die jeweiligen Ansätze sowohl einzeln, als auch in Kombination (Rothenberger & Banaschewski, 2004).
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8.1 Multimodale Therapie
Hyperaktive und aufmerksamkeitsgestörte Menschen sollten mit einer Kombination aus unterschiedlichen Therapien behandelt werden, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie. Diese "vielen Wege nach Rom" heißen auch multimodale Therapie (Modus = Weg, Art und Weise). Sie setzt sich aus vier Bereichen zusammen: Aufklärungsarbeit, medikamentöse Therapie, Verhaltenstherapie, die individuell je nach soziale und pädagogische Maßnahmen,
Behandlungsbedarf des Patienten kombiniert werden können. Diese Bausteine lassen sich in zwei Therapieansätze unterteilen, die nicht-medikamentösen Therapieelemente (Abb. 2, linke Säule) und die medikamentöse Therapie (Abb. 2, rechte Säule). Abbildung 2 zeigt, den Aufbau der multimodalen Therapie .
Abb. 2: Die einzelnen Bereiche der multimodalen Therapie. (Online im Internet: URL:
http://www.info-adhs.de/Multimodaler_Ansatz.380.0.html)
ADHS ist bei jedem davon betroffenen Menschen anders ausgeprägt. Die Behandlung muss immer individuell erfolgen, die Therapiebausteine müssen zum Alter und der Persönlichkeit des ADHS-Patienten passen. Auch die Gegebenheiten vor Ort sind nicht ganz unwichtig. Eine Verhaltenstherapie ist nur bei regelmäßigen, engmaschigen Terminen sinnvoll, weshalb nur Therapieangebote in Wohnortnähe in Frage kommen. Insgesamt fehlen in Deutschland aber solche Behandlungsplätze (Online im Internet: URL: http://www.netdoktor.de/adhs/ multimodale_therapie.htm).
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8.1.1 Unerlässliche Therapiemaßnahmen
Information ist bei einem so komplexen Erscheinungsbild sehr wichtig, um gut mit der Krankheit umgehen zu lernen. Eltern, Lehrer und Erzieher sollten sich über die Störung regelmäßig informieren und beraten lassen. Elternabende, Lehrerfortbildungen und Gesprächskreise der Selbsthilfegruppen sind dafür da, die Ursachen, besondere Erscheinungsformen und Behandlungsansätze anzusprechen. Aber auch die kleinen Patienten wollen Bescheid wissen. Wer mehr über die Ursache des auffälligen Verhaltens weiß, kann sich besser selbst beobachten und sein Verhalten steuern. Die Verständnisfähigkeit der Kinder ist nicht zu unterschätzen. Aus diesem Grund ist die Aufklärungsarbeit unerlässlich. 8.1.2. Fakultative Therapiemaßnahmen
Zusätzlich zu den Elterntrainings und verhaltenstherapeutischen Maßnahmen können eine medikamentöse Therapie, sowie weitere psychotherapeutische Maßnahmen nötig sein:
N Medikamentöse Therapie
Nur in 50 % aller korrekt diagnostizierten ADHS-Fälle ist eine Behandlung mit Medikamenten unbedingt erforderlich. Dann ist sie aber in 75 % der Fälle erfolgreich und oft erst die Vorraussetzung für eine kognitive Verhaltenstherapie.
Medikamente sind nötig, wenn die Symptomatik sehr stark ausgeprägt ist und sich Konsequenzen aus den Verhaltensstörungen abzeichnen. Dies könnten massive Probleme in der Eltern-Kind-Beziehung, die drohende Umschulung in eine Sonderschule oder der Verlust der Lehrstelle sein. Vor dem Schulalter sollten Medikamente seltenen Ausnahmefällen vorbehalten bleiben. Am häufigsten werden zur Behandlung von ADS / ADHS sogennante Psychostimulanzien (das bekannteste ist Methylphenidat auch bekannt als Ritalin ® ) verwendet. Zum Ansatzpunkt der Medikation siehe Abbildung 3.
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N Psychotherapien
Als weitere Maßnahmen können verschiedene Arten der Psychotherapie sinnvoll sein, die sich entweder allein auf das Kind (kindzentrierte Verfahren) oder auch auf das Umfeld (Familie, Kindergarten, Schule) beziehen. Bei der einzeltherapeutischen Maßnahme steht die Verhaltenstherapie mit begleitender Elternberatung im Vordergrund. Gruppentherapeutische Verfahren werden gewählt, wenn soziale Schwierigkeiten des Kindes im Mittelpunkt stehen. Familientherapeutische Verfahren beeinflussen einen positiven Umgang der Familienmitglieder mit dem Kind. N Übende Verfahren
Wichtig ist auch das soziale Kompetenztraining. Hierbei lernen die Kinder, wie sie soziale Situationen richtig einschätzen und sich entsprechend angemessen verhalten können.
Beim Aufmerksamkeitstraining üben die Kinder ihre Ausdauer zu steigern oder auch anhand ständig steigender Schwierigkeitsgrade, Aufgaben über einen längeren Zeitraum mit Aufmerksamkeit zu verfolgen. N Sonderpädagogische Maßnahmen
Die kindergarten- und schulzentrierten Interventionen haben sowohl die Integration des Kindes mit ADHS zum Ziel, als auch die Verminderung von Verhaltensauffälligkeiten .
8.2 Behandlungsziele
Grundsätzlich lässt sich ADHS nach heutigem Wissen nicht heilen. Allerdings gelingt es mit Hilfe der multimodalen Therapie, Bewältigungsstrategien für ein erfolgreiches Alltags- und Berufsleben zu entwickeln. Im Einzelnen versucht die Behandlung
N das Selbstwertgefühl der Betroffenen zu heben,
N soziale Kompetenzen aufzubauen,
N und vorhandenes individuelles Potential besser auszuschöpfen.
Der Erfolg einer Therapie zeigt sich meist nicht sofort. Erst nach einigen Monaten lässt sich abschätzen, ob die Therapie greift.
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® Abbildung 3: Die Wirkung von Methylphenidat (Ritalin ) (Quelle: Spiegel 29/2002).
Methylphenidat Am häufigsten eingesetzter Wirkstoff (Stimulans) zur Behandlung von ADS Wie wirkt der Inhaltsstoff? Die Nervenzellen des Gehirns verständigen sich gegenseitig über verschiedene Botenstoffe. Sie werden bei Bedarf aus Speicherzellen ausgeschüttet und nach erfolgreicher Signalübertragung wieder in die Speicher aufgenommen. Beim ADHS-Syndrom werden die Botenstoffe Dopamin und Noradrenalin bereits wieder in die Speicher aufgenommen, noch bevor sie ihren Signalauftrag ausgeführt haben. Daher läßt bei Betroffenen die Konzentrationsfähigkeit nach. Methylphenidat ist ein Psychostimulans aus der Gruppe der Amphetamine. Es verhindert, dass die Botenstoffe zu früh in ihre Speicher aufgenommen werden. Dann funktioniert die Signalübertragung wieder besser und Unaufmerksamkeit und Überaktivität nehmen ab (Online im Internet: URL: http://www.ads-portal.de/ads-lexikon/)
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9. Diskussion
Abschließend und nach umfangreicher Recherche habe ich festgestellt, dass unendlich viele Meinungen, Informationen und Untersuchungen zum Thema ADHS zu finden sind. Gerade in den letzten Jahren scheinen kaum ein Land und kaum eine Forschungsrichtung sich nicht mit diesem Thema auseinander gesetzt zu haben.
Dass ADHS keine Erfindung und kein Zeichen unserer hektischen Zeit ist, zeigen schon die Beschreibungen in dem mehr als zehn Jahre alten Buch „Struwwelpeter“ von Heinrich Hoffmann (1848), doch erst in den letzten 20 - 30 Jahren wurde diese Krankheit zum Gegenstand intensiver Forschung. Am Anfang des 20. Jahrhunderts gingen Forscher noch davon aus, es handele sich um eine Hirnschädigung, was sich aber als falsch herausstellte. Mittlerweile sind sich die Fachleute sicher, dass der ADHS eine gestörte Informationsverarbeitung in verschiedenen Hirnregionen zu Grunde liegt. Die Entwicklung der ADHS lässt sich nur schwer verfolgen, festgestellt wurde aber, dass viele Symptome im Laufe der Entwicklung einer starken Veränderung unterliegen. Auch die Therapieformen sind schwer festzulegen, da sich die exakte Diagnose oftmals schwierig darstellt. Die Prognose dieser Störung ist nicht allzu gut, da sie nach heutigem Wissen nicht heilbar ist und die medikamentöse Therapie nur die Symptome, aber nicht die Ursachen bekämpfen kann. So wird heute davon ausgegangen, dass ca. 30 % der Betroffenen auch im Erwachsenenalter verhaltensauffällig bleiben und sogar rund 80 % lebenslang mit Restsymptomen leben müssen. Mit dieser Arbeit habe ich den Anspruch verfolgt, einen Überblick über die wichtigsten Aspekte zu Diagnostik, Ursachen und Therapie herauszuarbeiten und nebeneinander zu stellen. Eine abschließende Wertung kann und will ich an dieser Stelle nicht vollziehen, sondern betrachte die Störung ADHS als sehr undurchsichtig und vielschichtig, aber auch als sehr spannendes und aus vielen Richtungen weiter zu erforschendes Thema. Es ist sehr wichtig, dass hier die Forschungsarbeit nicht stagniert, sondern eher vorangetrieben wird, um den bis zu sechs % aller Kinder im Alter zwischen sechs und 18 Jahren, die nach neusten Daten von dieser Krankheit betroffen sind, schnellst möglich und so gut wie möglich zu helfen
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Literatur
ADD-Online: Zur Diagnose der ADHS (Teil 1). Online im Internet: URL: http://www.adhs.ch/add/diagnose.htm (Stand 2006-15-01). ADS Lexikon auf dem ADS Portal: Methylphenidat: Online im Internet: URL: http://www.ads-portal.de/ads-lexikon/ (Stand 2006-20-01). Aufmerksamkeitsdefizit- / Hyperaktivitätsstörung (ADS / ADHS). Online im Internet: URL: http://www.intakt.info/information/adhs.htm (Stand 2006-16-01). AWMF online: Hyperkinetische Störungen. Online im Internet: URL: http://www.uni-duesseldorf.de/WWW/AWMF/ll/028-019.htm (Stand 2006-20-01). Carlson, N. R. (2004). Physiologische Psychologie (8., aktualisierte Auflage). München: Pearson
Holowenko, H. (1999) Das Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom (ADS) (2. Auflage). Weinheim und Basel: Beltz
Netdoktor.de: ADHS - Multimodale Therapie. Online im Internet: URL: http://www.netdoktor.de/adhs/multimodale_therapie.htm (Stand 2006-01-23).
Rausch/Schlegel (1995): Hyperaktivität. in: Handbuch der Schulberatung. Rothenberger, A. & Banaschewski, T. (2004). ADHS. Hilfe für den Zappelphilipp. In: Gehirn & Geist 3/2004, S.54-61.
Wender, H. Paul (1991) : Das hyperaktive Kind (9. Auflage). Ravensburg: Maier Zentrum für Kinder und Jugendliche: Die Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung (ADHS). Online im Internet: URL: http://www.kinderzentrum.de/krankheiten_adhs.php (Stand 2006-10-01).
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Arbeit zitieren:
Andreas Schachermeier, 2005, Neurophysiologie der Aufmerksamkeit: ADHS , München, GRIN Verlag GmbH
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DOI
ADHS: Diagnostik mit Hilfe von Checklisten und Fragebögen
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