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Kommunikation im Cyberspace

Titel: Kommunikation im Cyberspace

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2000 , 32 Seiten , Note: 1

Autor:in: Patrick Hammer (Autor:in), Clemens Marschner (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit Mensch-zu-Mensch-Kommunikation im digitalen Zeitalter. Die zwei klassischen Kommunikationswege – Individualkommunikation als zumeist auf direkten Kontakt basierende Kommunikation auf der einen- und Massenkommunikation als zumeist technisch vermittelte Kommunikation auf der anderen Seite – werden im digitalen Medium Internet neu vermischt. In diesem Aufsatz wird die sich daraus ergebende Artenvielfalt betrachtet.

Dazu wird zunächst auf die Eigenschaften des neuen Mediums eingegangen und untersucht, inwiefern sich klassische (analoge) Kommunikation von der digitalen unterscheidet. In den folgenden Kapiteln werden die Konsequenzen dieser Revolution für die Kommunikation erarbeitet.

In den Kapiteln 8-10 wird die neue Kommunikationsform der virtuellen Gemeinschaft untersucht. Schließlich wird auf die Theorie der Medienrahmen eingegangen.
Der Bereich der Mensch-zu-Maschine-Kommunikation (CHI – Computer Human Interaction) – die Wissenschaft, wie Geräte beschaffen sein müssen, damit der Mensch effizient Informationen mit ihnen austauschen kann – ist nicht Thema dieser Arbeit.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung (cm)

Merkmale des Cyberspace (cm)

Virtuelle Realitäten

Vernetzung als Grundlage des „Cyberspace“

Die Digitalisierung von Information

Bits als abstraktes Modell von Information

Das Zugangsgerät als weitere Medienmodalität

Bits als Abstraktion von der Zeitdimension

Die Unterscheidung zwischen Individual- und Massenkommunikation (cm)

Auswirkungen der Digitalisierung auf die Kommunikation (cm)

Auswirkungen auf die Kommunikationskanäle

Auswirkungen auf die Medienerfahrung

Jeder wird zum Publizisten

Verschiebung der Rollenverteilung des Kommunikators und Rezipienten

Änderung der Kommunikationsstruktur

Elektronische Gemeinschaften: computervermittelte interpersonale Kommunikation (ph)

Entstehung von Virtuellen Gemeinschaften

Kommunikationsmöglichkeiten in elektronischen Gemeinschaften (ph)

Von der Einseitigkeit der Massenkommunikation zur Gegenseitigkeit der technisch vermittelten Individualkommunikation (ph)

Kommunikation innerhalb elektronischer Gemeinschaften (ph)

Unsicherheiten

Kontaktformen

Kommunikation innerhalb elektronischer Gemeinschaften als Gruppenkommunikation (ph)

Virtuelle Gemeinschaften: Eine Zukunftsvision? (ph)

Neue Möglichkeiten der Kontaktaufnahme oder soziale Isolation?

Hoffung auf eine echte Demokratie im Cyberspace?

Computerrahmen und die Wirkung technisch vermittelter interpersonaler Kommunikation (ph)

Zur sozialen Konstruktion der Medieneigenschaften

Computerrahmen in der Anwendung

Dominante und klare Rahmen und der Prozess der Rahmung

Weitere Forschungsbereiche im Rahmen computervermittelter Kommunikation

Zusammenfassung (cm)

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die durch die Digitalisierung und Vernetzung ausgelöste Vermischung klassischer Kommunikationsformen im Internet. Ziel ist es, die daraus resultierende Artenvielfalt sowie die veränderten Bedingungen für interpersonale Kommunikation in virtuellen Gemeinschaften zu analysieren.

  • Merkmale und Definition des Begriffs "Cyberspace"
  • Die Digitalisierung als Basis für neue Kommunikationsstrukturen
  • Transformation von Rollenverteilungen zwischen Kommunikator und Rezipient
  • Dynamik und Funktionen elektronischer Gemeinschaften
  • Theorie der Medienrahmen zur Einordnung computervermittelter Kommunikation

Auszug aus dem Buch

Die Digitalisierung von Information

Die Essenz der Entwicklungen in den letzten Jahren ist die fortschreitende Digitalisierung von Information und darauf aufbauend der Kommunikation.

Der „Cyberspace“ wäre auf einer analogen Basis nicht denkbar. Er konnte erst durch die digitale Verfügbarkeit von Information entstehen. Jeder Text, jede Toninformation und jedes Bild kann heute in seine digitalen Bestandteile zerlegt werden und fortan in diesen virtuellen Raum Einzug finden. An diesen virtuellen Ort sind Geräte angeschlossen, die Eingaben jeglicher Art (sei es Bild, Ton oder Text) in digitale Form bringen und diese Information dem Cyberspace zugänglich machen können. Genauer gesagt: Schon beim Prozess des Eingebens finden diese Digitalisierungen statt. Die meisten Übertragungen dieser Art geschehen auf Befehl eines menschlichen Users hin.

Digitalisierung an sich bedeutet dabei immer nur eine Annäherung an die Wirklichkeit. In Realität sind elektromagnetische- oder Luftschwingungen in unendlicher Vielfalt vorzufinden. Die Digitalisierung reduziert diese Information auf den vom Menschen wahrnehmbaren Teil. Dies zeigt sich besonders bei heutigen Komprimierungsverfahren, die versuchen, Informationen, die jenseits unserer Wahrnehmungsschwelle liegen, zugunsten schnellerer Übertragung herauszufiltern.

Digitale Daten lassen sich ihrerseits sehr einfach in magnetische Zustände (auf einer Festplatte) oder in elektrische Ströme (auf einer Datenleitung) verwandeln. Bits sind in ihrer Form also vom physischen Medium abstrahiert und können weiterhin ohne großen Energieaufwand kopiert und in Lichtgeschwindigkeit über den Erdball geschickt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung (cm): Vorstellung der Themenstellung: Die Vermischung von Individual- und Massenkommunikation im digitalen Zeitalter.

Merkmale des Cyberspace (cm): Untersuchung der technischen und psychologischen Eigenschaften, die den Cyberspace als neuen, vernetzten virtuellen Raum definieren.

Die Unterscheidung zwischen Individual- und Massenkommunikation (cm): Analyse der klassischen Trennung der Kommunikationsmodi und deren zunehmende Aufhebung.

Auswirkungen der Digitalisierung auf die Kommunikation (cm): Betrachtung der Verschmelzung von Medienkanälen und der neuen Rolle des Nutzers als Publizist.

Elektronische Gemeinschaften: computervermittelte interpersonale Kommunikation (ph): Erläuterung der Bedeutung und Entstehung von Communities als interaktive Orte.

Kommunikationsmöglichkeiten in elektronischen Gemeinschaften (ph): Auflistung technischer Werkzeuge wie Chat, Foren und E-Mail, die den Austausch in Communities ermöglichen.

Von der Einseitigkeit der Massenkommunikation zur Gegenseitigkeit der technisch vermittelten Individualkommunikation (ph): Diskussion über den Wandel des Rezipienten zum aktiven Teilnehmer.

Kommunikation innerhalb elektronischer Gemeinschaften (ph): Analyse der Unsicherheiten und Kontaktformen in anonymen virtuellen Räumen.

Kommunikation innerhalb elektronischer Gemeinschaften als Gruppenkommunikation (ph): Soziologische Einordnung der Gemeinschaft als soziale Gruppe mit dem Konzept der Telepräsenz.

Virtuelle Gemeinschaften: Eine Zukunftsvision? (ph): Reflexion über Potentiale und Gefahren hinsichtlich sozialer Isolation und demokratischer Partizipation.

Computerrahmen und die Wirkung technisch vermittelter interpersonaler Kommunikation (ph): Einführung der Theorie der Medienrahmen als Konzept für computervermitteltes Handeln.

Zusammenfassung (cm): Abschließendes Resümee über die Eigendynamik des Internets und die Entwicklung hin zu einem völlig neuen Medium.

Schlüsselwörter

Cyberspace, Digitalisierung, Individualkommunikation, Massenkommunikation, Elektronische Gemeinschaften, Virtuelle Realität, Computerrahmen, Medienrahmen, Kommunikation, Internet, Interaktivität, Telepräsenz, Community, Vernetzung, Informationsgesellschaft

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Veränderung menschlicher Kommunikation im digitalen Zeitalter durch das Internet und die damit verbundene digitale Vernetzung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die Digitalisierung von Informationen, die Transformation von Kommunikationsmodi, die Entstehung elektronischer Gemeinschaften sowie die Theorie der Medienrahmen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Artenvielfalt der Kommunikation im Internet zu betrachten und zu ergründen, wie sich klassische Kommunikationsgrenzen durch neue technische Möglichkeiten auflösen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Analyse, insbesondere auf die Theorie der technisch vermittelten Kommunikation und das Konzept der Rahmenanalyse von Erving Goffman.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Auswirkungen der Digitalisierung auf Kommunikationsstrukturen, die Dynamik von virtuellen Gemeinschaften und die Rolle der Software und Hardware bei der Gestaltung von Interaktionen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Cyberspace, computervermittelte Kommunikation, virtuelle Gemeinschaften, Medienrahmen, Interaktivität und Digitalisierung.

Was versteht der Autor unter dem "Computerrahmen"?

Ein Computerrahmen bezeichnet die durch das Medium Computer vorgegebenen Regeln und Handlungsrestriktionen, innerhalb derer sich die Kommunikation bewegt, aber auch entfaltet.

Welche Rolle spielen virtuelle Gemeinschaften für die soziale Interaktion?

Virtuelle Gemeinschaften bieten neue Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme und Interaktion, werfen jedoch Fragen hinsichtlich sozialer Isolation, Anonymität und der Qualität zwischenmenschlicher Beziehungen auf.

Wie verändert die Digitalisierung die Rollenverteilung?

Die klassische Trennung zwischen Produzent (Journalist) und Konsument (Publikum) weicht auf, da jeder Nutzer am Massenmedium Internet als Publizist partizipieren kann.

Ende der Leseprobe aus 32 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Kommunikation im Cyberspace
Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München
Veranstaltung
Hauptseminar Multimedia
Note
1
Autoren
Patrick Hammer (Autor:in), Clemens Marschner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2000
Seiten
32
Katalognummer
V110799
ISBN (eBook)
9783640089598
ISBN (Buch)
9783656503804
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kommunikation Cyberspace Hauptseminar Multimedia Internet World Wide Web
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Patrick Hammer (Autor:in), Clemens Marschner (Autor:in), 2000, Kommunikation im Cyberspace, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/110799
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Leseprobe aus  32  Seiten
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