Inhaltsverzeichnis:
Einleitung
1. Biographie
2. Der Symbolische Interaktionismus
3. Die Selbstdarstellung
4. Orte und Ortsbestimmtes Verhalten
4.1. Die Vorderbühne
4.2. Die Hinterbühne
4.3. Außenregion und Zuschauersegregation
5. Fazit
6. Quellenverzeichnis
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Einleitung
Erving Goffman veröffentlichte 1959 ein Buch mit dem Titel „The Presentation of Self in Everyday Life“. Darin vergleicht er die Darstellung eines Individuums mit der Inszenierung in einem Theater. Der Einzelne will sich in interaktiven Situationen möglichst vorteilhaft darstellen und benutzt dafür verschiedene Mittel, die im Text von Goffman dargestellt werden.
In dieser Hausarbeit werden Goffmans Leben und seine Arbeit kurz dargestellt, sowie ausführlicher ein Kapitel aus dem erwähnten Buch. Der Abschnitt ist überschrieben mit „Orte und ortsbestimmtes Verhalten“ und handelt davon, wie ein Darsteller sich auf verschiedenen Bühnen präsentiert. Aus Komplexitätsgründen werden nur die wichtigsten Aspekte behandelt. Als Beispiele werden dabei Aspekte aus dem Universitäts-Leben verwendet.
1. Biographie
Erving Goffman wird 1922 in Manville, Kanada, als Sohn einer jüdischen Familie geboren. Er studiert zuerst an der University of Toronto, wo er 1945 den Bachelor of Arts macht. An der Chicago University bekommt er vier Jahre später seinen Master. Seine erste Anstellung als Instructor of Social Anthropology bekommt er 1949 an der University of Edinburgh. 1951 geht er zurück nach Chicago, um seine Dissertation über Studien auf den Shetland-Inseln zu schreiben. 1953 erwirbt er den Doktortitel und arbeitet weiter an der Chicago University. Von 1954 bis 1957 arbeitet er im National Institute of Mental Health in Bethesda, wo er Klinik-Studien durchführt. Danach lehrt er bis 1969 an der University of California in Berkeley. Goffman nimmt dann eine Professur für Anthropologie und Psychologie (später Soziologie) an der University of Pennsylvania in Philadelphia an. Er blieb dort, auch wenn er in den 70ern mehrere Gastprofessuren, unter anderen in Harvard, inne hatte.1981 wurde er zum President der American Sociological Association (ASA) gewählt. Er verstarb im November 1982 in Philadelphia. (vergl. Hettlage / Lenz 1991, S. 10-15)
2. Der Symbolische Interaktionismus
Goffman gilt als „der bekannteste Autor, der gemeinhin unter die Symbolischen Interaktionisten gereiht wird“ (Mikl-Horke 1997, S. 256). Der symbolische Interaktionismus steht dabei für eine Alternative zum makrosoziologischen Funktionalismus und zum
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Arbeit zitieren:
Wolfgang Bürkle, 2002, Erving Goffmann und die Darstellung auf Bühnen, München, GRIN Verlag GmbH
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