Inhaltsverzeichnis
1 Slowenische Weinbaugebiete. 2
1.1 Primorje (Küstengebiet) 2
1.2 Posavje (Savegebiet) 3
1.3 Podravje (Draugebiet) 3
2 Weinsorten. 4
2.1 Rotweine 4
2.1.1 Weinregion Primorska 4
2.1.2 Weinregion Posavje 5
2.1.3 Weinregion Podravje 5
2.2 Weißweine 5
2.2.1 Weinregion Primorska 5
2.2.2 Weinregion Posavje 5
2.2.3 Weinregion Podravje 6
2.3 Gattungsweine 6
2.3.1 Weinregion Primorska 6
2.3.2 Weinregion Posavje 6
2.3.3 Weinregion Podravje 7
3 Weintradition 7
3.1 Weinlese 10
3.2 Die Schutzpatronen des Weines. 11
3.2.1 Heiliger Martin 11
3.2.2 Heiliger Cyriak 12
3.2.3 Heiliger Urban 13
3.2.4 Heiliger Ulrich 13
3.3 Weinfeste bzw. Bräuche 14
3.3.1 Martini-Fest (martinovanje) 14
3.3.2 Aufstellung des Klapotez (postavitev klopotca) 15
3.3.3 Weintaufe (krst mošta) 15
3.3.4 Weinsegnung (blagoslovitev vina) 17
3.3.5 Weinbewertung (ocenjevanje vina) 17
3.3.6 Weinverkostung (pokušnja vina) 18
4 Weinwörterbuch - vinski slovar 19
5 Literaturverzeichnis. 22
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1 Slowenische Weinbaugebiete
Die Weinbaufläche in Slowenien beträgt ca. 24.568 Hektar, das von rund 40.000 Weinbauern bearbeitet wird. Neben den Eigenbedarf werden ungefähr 1 Million Hektoliter für den Verkauf produziert, wobei auf jeden slowenischen Staatsbürger ein Jahresverbrauch von ca. 40 Liter Wein beläuft. Slowenien ist in drei Weinbauregionen mit vierzehn Weinbaugebieten und unterschiedlichen Rebsorten eingeteilt, wobei neben den bekannten und renommierten auch sog. weniger bekannte, autochthone Rebsorten gezüchtet werden wie z.B. Furlanski Tokaj, Rebula, Malvazija, Laški Rizling, Šipon, Ranina, Refošk bzw. Teran etc.
Abbildung 1: Weinbaugebiete 1
1.1 Primorje (Küstengebiet)
Schon im Zeitalter der Antike wurde bei Plinius der Ältere eine Erwähnung des „edlen Weines“ von den Hügeln neben der Festung Pucinum gefunden, der höchstwahrscheinlich der Vorgänger der Refošk-Traubensorte war. Zahlreiche Dokumente aus dem Mittelalter bezeugen, dass in der Umgebung von Triest bis zum Gebiet Goriška Brda Wein erzeugt und auch verkauft wurde. Sogar Valvasor lobte in seinem Werk „Die Ehre des Herzogthums Krain“ (1689) den Weinbau und Weinwirtschaft im Küstengebiet. Im Jahre 1869 wurde in Gorica (Görtz) die erste slowenische landwirtschaftliche Schule gegründet. Heute hat man erkannt, dass die Anlehnung an traditionelle Methoden der Traubenproduktion und der Traubenverarbeitung den Charakter und die Originalität
1 www.slowenien-weine.de
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von dieser Region erhalten können, wobei den autochthonen Sorten wie z.B. Refošk od. Teran, Rebula, Pikolit, Malvazija etc. besondere Aufmerksamkeit gewidmet wird.
Weinbaugebiete (ca. 7.055 ha): N Goriška Brda (ca. 1.980 ha) N Vipavska Dolina (ca. 2.100 ha) N Kras (ca. 575 ha) N Koper (ca. 2.400 ha)
1.2 Posavje (Savegebiet)
In dieser Region werden nur Weißweine angebaut, wobei der bekannteste ein Rosé, ein gelblich rotbrauner Verschnitt aus verschiedenen Sorten, und weit über seine geographischen Grenzen hinaus ein Begriff ist; Cviþek genannt!
Weinbaugebiete (ca. 7.700 ha): N Dolenjska (ca. 4.870 ha) N Bela Krajina (ca. 1.130 ha) N Bizeljsko-Sremiþ (ca. 1.700 ha)
1.3 Podravje (Draugebiet)
Das Draugebiet zeichnet sich vor allem für seine Spitzen-Weißweine aus wie z.B. Laški- od. Renski Rizling!
Die Städte Maribor (Marburg), Ptuj (Pettau), Radgona und Slovenska Bistrica waren für den Weinhandel schon immer von großer Bedeutung, wobei man im Jahre 1852 in Radgona mit der Herstellung von Schaumwein begann (z.B. Zlata Radgonska Penina).
In Ptuj befindet sich das älteste Archiv und beherbergt Weine seit 1917 und in Maribor wurde von Erzherzog Johann die „Steiermärkische Landes-, Obst- u. Weinbauschule“ eröffnet.
Ab dem Beginn des 19. Jahrhunderts bis zum ersten Weltkrieg wurde der Weinbau modernisiert und es kamen neue Traubensorten wie z.B. Sauvignon Blanc hinzu, die nun schon eine fast 200 Jahre lange Tradition hat. Zwischen den beiden Weltkriegen fügten viele Weinhändler dem steirischen Weinbau großen Schaden zu, da sie billige Südweine mit steirischen Qualitätsweinen verschnitten.
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Nach 1945 wurde die Weinwirtschaft durch Winzergenossenschaften und Kellereien dominiert, jedoch in den 80er Jahren begannen die Weingüter sich selbst zu vermarkten.
Weinbaugebiete (ca. 9.813 ha): N Šmarje-Virštajn (ca. 1.508 ha) N Haloze (ca. 1.502 ha) N Ptuj-Srednje Slovenske Gorice (ca. 735 ha) N Ljutomer-Ormož (ca. 1.085 ha) N Maribor (ca. 1.830 ha) N Radgona-Kapela (ca. 843 ha) N Lendavske Gorice- Goriþko (ca. 1.410 ha)
2 Weinsorten
Weine aus eigener Traubensorte tragen grundsätzlich den Namen dieser Sorte, während Weine aus mehreren verschiedenen Traubensorten (sog. Gattungsweine) gewöhnlich mit den Namen des Weinbaugebietes bezeichnet werden. Die Weine werden sowohl in Qualität (z.B. Tisch-, Qualitäts-, od. Spitzenwein) als auch Geschmacksempfinden bzgl. Zuckergehalt (z.B. trocken od. halbsüß) unterschieden und es gibt auch eine große Auswahl an Schaumweinen sowohl von weißen als auch roten Trauben.
2.1 Rotweine
2.1.1 Weinregion Primorska N Refošk N Teran N Merlot N Teranton
N Modri Pinot (Blauburgunder) N Cabernet Franc N Cabernet Sauvignon N Barbera
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2.1.2 Weinregion Posavje N Modri Pinot (Blauburgunder)
N Modra Portugalka (Blauer Portugieser) N Modra Frankinja/Frankovka N Žametovka N Šentlovrenka N Rdeþa Kraljevina
2.1.3 Weinregion Podravje N Modri Pinot (Blauburgunder) N Modra Frankinja/Frankovka N Zweigelt
2.2 Weißweine
2.2.1 Weinregion Primorska N Beli Pinot (Weißburgunder) N Sivi Pinot (Grauburgunder) N Sauvignon N Malvazija N Chardonnay N Rebula N Pinela
N Laški Rizling (Welschriesling) N Tokaj N Zelen N Klarnica N Verduc N Pikolit
2.2.2 Weinregion Posavje N Beli Pinot (Weißburgunder) N Chardonnay N Sauvignon
N Laški rizling (Welschriesling)
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N Zeleni Silvanec N Rizvanec N Rumeni Plavec
2.2.3 Weinregion Podravje N Laški Rizling (Welschriesling) N Renski Rizling (Rheinriesling) N Šipon N Chardonnay
N Beli Pinot (Weißburgunder) N Sivi Pinot (Grauburgunder) N Muškat Otonel (Muskateller) N Rumeni Muškat (Gelber Muskateller) N Traminec (Traminer) N Zeleni Silvanec N Radgonska Ranina N Kerner N Rizvanec
2.3 Gattungsweine
2.3.1 Weinregion Primorska N Vipavec N Koprþan N Kraševec N Vrtovþan N Vandrijan
2.3.2 Weinregion Posavje N Cviþek
N Bizeljþan (weißer u. roter) N Sremiþan N Belokranjec N Metliška ýrnina
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2.3.3 Weinregion Podravje N Mariborþan N Jeruzalemþan N Ljutomerþan N Ritoznojþan N Haložan N Virštanjþan N Konjiþan N Pekrþan N Kapelþan N Lendavþan N Janževec
3 Weintradition
Geschichtlicher Hintergrund:
Schon das Alte Testament erzählt die Geschichte von Noah, der mit seiner Arche an den Hängen des Berges Ararat landete und dort einen Weingarten kultivierte, wobei er von Gott wegen seiner Trunkenheit getadelt worden sei. Die Weinkultur begann an den Südhängen des Kaukasus-Gebierges um Shiraz herum im alten Persien, wo der Wein das erste Mal kultiviert wurde; die ältesten archäologischen Funde datieren auf das Jahr 3500 v. Chr. zurück. Dieses Gewerbe breitete sich nach Südwesten (Assyrien), nach Süden (Babylon) und Nordwesten aus, z.B. der Gründer der ersten babylonischen Dynastie, Hammurabi, regelte schon die Produktion und den Verkauf von Wein. Der babylonische König Nebuchadnezzar war wahrscheinlich der erste sog. „Weinmogul“, denn er soll eine große Anzahl von Weingärten und viele Weinkeller (es existiert noch heute eine schriftliche Überlieferung aus dieser Zeit!) besessen haben.
Die Chinesen waren ebenfalls schon um 2000 v. Chr. mit dem Weinanbau beschäftigt, jedoch schien ein bestimmter Vorfall im 5. Jahrhundert v. Chr. die weitere Entwicklung des Weinbaues in China gestoppt zu haben. Die Legende erzählt, dass der Prinz Kya einen See geleert und ihn mit Wein gefüllt haben sollte, um eine sozusagen „ultimative“ Sauferei mit seinen Freunden zu organisieren.
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Daraufhin sollte der Kaiser angeordnet haben, alle Weingärten im Reich zu zerstören und den Weinanbau zu verbieten und Verstöße dagegen mit dem Tode zu bestrafen.
Die Assyrer brachten den Weinhandel zur libanesischen Küste und weiter bis nach Palästina und Ägypten. Die Psalmen von König David handelten oft vom Wein (z.B. Psalm 104) und er war neben Oliven und Mehl das Haupterzeugnis der Landwirtschaft im mittleren Osten.
Schließlich kam der Wein mit den Phöniziern in den mediterranen Raum bis nach Marokko und Portugal. Bald begannen die Griechen und Römer den Wein zu kultivieren und widmeten ihm eine eigene Gottheit, die Griechen Dionysos und die Römer Bacchus. Der Wein wurde zu einem „Volksgetränk“ und in alle Kolonien sowohl der Griechen als auch der Römer transportiert. Es waren die Römer, die die ersten Weingärten in den heutigen bekanntesten Weinregionen Europas anlegten (z.B. Bordeaux, Rhone oder Seine) und ihn sogar bis nach Britannien und in die pannonische Tiefebene nach Osten brachten. Nach dem Zerfall des römischen Reiches kam er mit christlichen Missionaren weiter nach Norden, indem sie neben jeder neu gegründeten Kirche auch einen Weingarten anlegten.
Während dem sog. „schwarzen“ Mittelalter erfuhr die Weinkultur einen Rückgang, da viele vom Osten hereinströmende wilde Völker ihre eigenen alkoholischen Getränke mitbrachten. Die Geistlichkeit (vor allem Mönche) bewahrte die Weintradition und verhalf ihr später zu einem neuerlichen Aufschwung. Im Jahre 1858 kam es zu einem abrupten Ende, da Weinreben aus aller Welt nach Europa importiert wurden und eine amerikanische Verwandte der einheimischen Vitis Vinifera einen Schädling (Phylloxera Vestatrix) einschleppte, der beinahe die gesamte Anbaufläche in Europa zerstörte.
Die Rettung bestand neben Einsatz von künstlichen Insektiziden darin, die Sprösslinge der Weinrebe auf die Wurzel der amerikanischen Verwandten aufzupfropfen, die ja viel resistenter gegen diesen Schädling war und somit konnte die einheimische Weinrebe weiterhin kultiviert werden.
In Slowenien:
Die ersten Weinbauer in diesem Gebiet waren vor mehr als 2.500 Jahren die Illyrer, die eine heimische autochthone Wildpflanze kultivierten. Die Kelten betrieben einen intensiven Weinbau, deren Anbaumethoden sie von den Griechen übernommen
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hatten und wussten, wie man Eichenfässer mit Eisenrahmen anfertigte, die zur Lagerung des Weines dienten.
Eine wahre Blütezeit erlebte der Weinbau unter den Römern in der Zeitspanne vom 1. bis 4. Jahrhundert n. Chr., so z.B. erwähnte Tacitus in einem seiner Werke die Weine der Gegend um Ptuj und zahlreiche Funde lassen auf einen florierenden Weinhandel vor allem unter Kaiser Probus im 3. Jahrhundert schließen. Gut überliefert ist ihre Art der Lagerung, die der heutigen ganz entgegengesetzt ist; nämlich in steinernen Kesseln an warmen Stellen in der Nähe von Schornsteinen. Weiters würzten sie den Wein mit Zitronenschalen, Kräutern wie z.B. Salbei und sogar Pfeffer (Vermouth dürfte dem Geschmack eines römischen Weines noch am nächsten kommen).
Im 6. Jahrhundert, als die Alpenslawen in diesen Raum vorstießen, und zwischen dem 9. u. 11. Jahrhundert, in der Zeit der Ungarneinfälle, starb der Weinbau fast aus, da die Produktion sich weitgehend auf Eigenbedarf beschränkte. Durch die Christianisierung der Slawen kehrte die Weintradition schön langsam wieder zurück, so soll z.B. Prinz Kocelj in der Gegend um den Plattensee im größeren Umfang Wein produziert haben.
Erst im 12. Jahrhundert nahm die Weinwirtschaft einen erneuten Aufschwung mit dem Rückzug der Ungarn nach Osten und der Gründung zahlreicher Klöster, in deren Besitz Weingärten und Weinkeller kamen, und weltliche als auch kirchliche Grundherren Weinhandel zu betreiben begannen.
Fast alle Weingüter waren im Besitz der katholischen Kirche und im 13. Jahrhundert begann sich ein Weingutgesetz (gorsko pravo) im ganzen Land zu verbreiten; aus dem Jahre 1543 sind geschriebene Gesetzesbücher erhalten geblieben. Im Mittelalter wurden große Mengen nach Kärnten, Obersteiermark und nach Salzburg verkauft, da die slowenischen Weine einen guten Qualitätsruf besaßen. Im Jahre 1880 traf die sog. Phylloxera-Plage Slowenien, wobei innerhalb von 10 Jahren beinahe die Hälfte der gesamten Weinanbaufläche zerstört wurde. Viele Winzer standen vor ihren finanziellen Ruin und ein großer Teil sah seinen einzigen Ausweg darinnen nach Amerika, ins sog. Land der unbeschränkten Möglichkeiten, zu emigrieren.
Viele der verlassenen Weingüter wurden nicht mehr weiter kultiviert und Aufzeichnungen zeigen, dass vor dem 2. Weltkrieg ca. 38.000 Hektar bewirtschaftet wurden im Vergleich zu ca. 51.000 Hektar aus dem Jahr 1850.
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In der Nachkriegszeit erlebte zwar der Weinanbau eine Ausweitung, jedoch wurde diese Entwicklung schnell durch die Überschwemmung des Marktes durch Billigprodukte aus den südöstlichen Nachbarländern gestoppt und man begann bewusst auf Qualität anstatt auf Quantität zu setzen, wobei die slowenische Weingenossenschaft den einheimischen Winzern strenge Regeln zur Qualitätssicherung auferlegt hat.
Dies zeigt sich in der guten Qualität des slowenischen Weines, der schon öfter bei internationalen Weinmessen ausgezeichnet wurde und nur ca. 30% des produzierten Weines pro Jahr haben die Kategorie eines Tafelweines. Im Vergleich zur bekannten Weinregion Bordeaux, deren Anbaufläche die von ganz Slowenien entspricht, wird nur ungefähr die Hälfte an Wein produziert.
3.1 Weinlese
Bei der traditionell, manuellen Lese werden die Trauben von Hand geschnitten und zur Steigerung der Qualität besteht die Möglichkeit nur besonders reife Trauben auszuwählen (sog. Ausleseverfahren). Grundsätzlich werden nur die reifen Trauben geerntet, wobei die Trauben jedoch nicht gesund zu sein brauchen, z.B. edelfaule Trauben (das Auftreten des Schimmelpilzes Botrytis cinerea, auch Grauschimmel genannt, auf den reifen Beeren der Weintraube).
Die maschinelle Lese erfolgt durch einen sog. Vollernter, der über die in Reihen ausgerichteten Weinreben hinwegbewegt wird, wobei die Trauben durch Klopfen und Rütteln geerntet werden.
Ein Lamellensystem fängt die herabfallenden Trauben auf, das die Stämme der Rebstöcke umschließt und das Lesegut über Förderbänder in einen Auffangbehälter leitet. Hineingeratenes Laub wird durch ein Gebläse zum Großteil entfernt. In den Weingebieten darf ein sog. Klopotec (besteht aus einem Windrad mit Welle und Klöppeln, die durch ihr rhythmisches Geklapper die Vögel aus den Weingärten zur Zeit der Traubenreife vertreiben soll) nicht fehlen, der in seiner Funktion als Vogelscheuche ein Symbol der slowenischen Weinkultur geworden ist. Die Weinlese erfolgt in Slowenien von Spätsommer bis in den Herbst, je nach Lage und Traubensorte unterschiedlich.
Die Qualität des Weines wird durch Farbe, Geruch und Geschmack bestimmt und die Qualitätsstufen werden nach Mostgewicht bzw. Zuckergehalt klassifiziert, wobei die Standards den Richtlinien der EU entsprechen.
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Qualitätsstufen: N Tafelwein (namizno vino) 1. Tafelwein
2. Landwein: Tafelwein bestimmter Anbaugebiete (namizno vino PGP) N Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete (kakovostno vino ZKGP)
N Prädikatswein bzw. Spitzenwein (vrhunsko vino)
Neben der üblichen Charakterisierung nach Mostgewicht (in Grad Öchsle gemessen) und Alkoholgehalt existieren noch Kriterien, die die Reinheit des Weines erfassen (z.B. Sortenreinheit oder Lagereinheit). Die Trauben zur Erzeugung von Eiswein werden erst nach stärkerem Frost (ca. -7° C) geerntet und gekeltert, es kann sich die Lese also bis zum Dezember oder gar Jänner verzögern.
3.2 Die Schutzpatronen des Weines
3.2.1 Heiliger Martin
Martin von Tours (316-397) ist einer der bekanntesten Heiligen der katholischen Kirche, er war der dritte Bischof von Tours (Frankreich). Er verkörperte als asketischer Mönch das spätantike Ideal eines Bischofs und war Bindeglied zwischen Rom und dem Frankenreich. Die Überlieferung besagt, dass er als Soldat in Amiens stationiert war und eines Wintertages am Stadttor einem armen, unbekleideten Mann begegnete, dem er eine Hälfte seines Militärmantels gab. In der folgenden Nacht sei ihm im Traum Christus erschienen, bekleidet mit diesem halben Mantel (siehe das Zitat „Was Du einem meiner geringsten getan hast, hast du mir getan.“).
Eine weitere Überlieferung ist jene, von der sich der Brauch der Martinigans ableitet. Martin sollte im Jahr 371 in der Stadt Tours von den Einwohnern zum Bischof
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ernannt werden, jedoch versteckte er sich in einem Gänsestall, weil er sich angeblich nicht der Bischofsmitra würdig empfand. Die aufgeregt schnatternden Gänse verrieten aber seine Anwesenheit und er musste somit das Bischofsamt annehmen.
Es sind eine große Zahl von Wundern überliefert (z.B. jene, dass er Tote wieder lebendig machte) und er wurde vom Frankenkönig Chlodwig (482-511) zum Nationalheiligen und Schutzherrn der fränkisch-merowingischen Könige erhoben. Der Mantel des hl. Martin (lat. cappa) gehörte zum Kronschatz der merowingischen Könige, der häufig in kleinen Räumlichkeiten aufbewahrt wurde, die danach als Kapellen benannt wurden.
Abbildung 2: Der heilige Martin 2
Er wird entweder als römischer Soldat auf einem Pferd dargestellt, während er seinen Mantel teilt, oder als Bischof mit Rad oder Gänse abgebildet. Er ist der erste Heilige, der keinen Märtyrertod gestorben ist. Sein Gedenktag ist am 11. November, dem Tag der Grablegung, der in vielen Gebieten mit Umzügen und anderem Brauchtum begangen wird.
In Slowenien wird dieser Tag im Rahmen eines großen Weinfestes im ganzen Land zelebriert, wobei die sog. neuen Jungweine verköstigt werden (martinovanje).
3.2.2 Heiliger Cyriak
Genauere Einzelheiten über sein Leben sind sehr wenige bekannt, das meiste sind Legenden. Er lebte am Beginn des 4. Jahrhunderts und als Diakon war ihm die Sorge um alte Menschen, Kinder und Kranke anvertraut. Möglicherweise war er
2 Wikipedia
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auch Arzt oder Exorzist, der die Tochter des Kaisers Diokletian von einer Besessenheit geheilt haben soll. Als Dank soll ihm der Kaiser ein Haus geschenkt haben, in dem er auch eine Kapelle einrichtete und lange Jahre gewirkt hat. Obwohl es auch unter Diokletian viele Christenverfolgungen gab, wurde er in dieser Zeit, offensichtlich wegen der Heilung der Kaisertochter, geschont. Bei den Christenverfolgungen des nächsten Kaisers Maxentius wurde er dann mit seinen Gefährten gefangen und starb den Märtyrertod; zuerst wurden sie mit siedendem Öl übergossen und anschließend enthauptet. Daher wird er als Diakon mit der Palme der Märtyrer in der Hand dargestellt soll vor allem vor Frost und schlechtem Wetter schützen.
Deshalb war er sehr bald der Schutzpatron der Winzer und überall in den Weinbaugebieten vor allem in der Pfalz sehr verbreitet. Sein Gedenktag wird von der katholischen Kirche am 8. August gefeiert.
3.2.3 Heiliger Urban
Urban von Langres war im 4. Jahrhundert Bischof von Langres und Autun. Der Legende nach verbarg er sich vor seinen Verfolgern hinter einem Weinstock und er wird deshalb oft mit einer Weintraube oder einem ganzen Weinstock in der Hand abgebildet.
Er ist eigentlich der „richtige“ Schutzpatron der Winzer, welcher in der Regel fälschlicherweise auf den Heiligen und Papst Urban I übertragen wird, dessen Gedenktag der 25. Mai ist (sog. Urbanstag). Weiters gilt er auch als Schutzpatron der Städte Langres und Dijon und sein Gedenktag wird unterschiedlich gefeiert, entweder am 23. Jänner oder am 3. April.
3.2.4 Heiliger Ulrich
Ulrich von Augsburg (890-973) war Bischof von Augsburg, wo er sich durch hervorragende Verteidigung der Stadt vor den Ungarn einen guten Ruf erwarb. Er hatte unter anderem auch enormen Anteil am Sieg König Otto I über die Ungarn (Schlacht am Lechfeld 955), indem er gegnerische Kräfte in Stadtnähe band. Er gilt in vielen Darstellungen als der erste in einem Heiligsprechungsverfahren (Kanonisierung) bestätigte Heilige, der das Bistum Augsburg durch Ernennung von König Heinrich I im Jahr 923 übernahm.
Wegen der permanenten Gefahr von Magyareneinfällen initiierte er den Bau einer Stadtmauer und kam auch seinen staatlichen Verpflichtungen als Bischof dem jeweiligen weltlichen Herrscher gegenüber vorbildlich nach.
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Er ist nicht nur Schutzpatron der Winzer sondern auch der Reisenden, Wanderer, Fischer, Weber und Sterbenden, der bei schwerer Geburt, gegen Fieber, Körperschwäche, Tobsucht und Tollwut, Ratten-und Mäuseplagen,
Wassergefahren und Überschwemmungen angerufen wird. Der Ulrichstag ist am 4. Juli und der heilige Ulrich wird üblicherweise mit Ornat eines Bischofs und einem Fisch dargestellt.
3.3 Weinfeste bzw. Bräuche
3.3.1 Martini-Fest (martinovanje)
Viele überlieferte Volksbräuche sind heidnischen Ursprungs und bekamen erst mit der Zeit eine christliche Bedeutung. Dies gilt sicherlich für alle Sitten und Bräuche in der Zeit des heiligen Martins.
In den Weingebieten spielte der Martinstag (martinovo) eine besondere Rolle, da ja sich in dieser Zeit der Most in Wein umwandelt (in den sog. Jungwein). Daher ist aus dem Volksmund folgendes überliefert [Kuret, 1989: 113]:
Došel bo, došel sveti Martin, on ga bo krstil, da bode vin.
In Dolenjska ging das Gerücht herum, dass am Vorabend jemand den ganzen Most stehlen kommt, aber dafür Wein dalassen wird. In Haloze tranken die Frauen in der Regel noch den letzten Most, während die Männer schon den neuen Wein probierten, daher sagte man: „Ženske so mošt izpile.“ [Kuret, 1989: 113] Am Martini-Abend gab es bei den Bauern immer ein traditionelles Festessen mit selbst gemachten Spezialitäten und es durften natürlich der „neue“ Wein und die Martini-Gans nicht fehlen. Der Tisch war reichlich gedeckt, um hinzuweisen, dass dieses Jahr ein ertragreiches war (martinov nasad/nasonjak/nasajak). Es wurde bei Musik und Tanz bis spät in die Nacht gefeiert und am Ende des Festes ließen die Gastgeber bis nächsten Tag alles so bleiben wie es war, damit das nächste Jahr ebenso ertragreich sei. Weiters dienten die Knochen der Martini-Gans der Wahrsagerei, so z.B. bedeuteten braune Knochen einen sehr kalten Winter während weiße auf viel Schnee hindeuteten.
Aus Kärnten (im Raum Völkermarkt) wird überliefert, dass man am Vorabend des Martini-Festes Gänse gestohlen habe um sie dann am nächsten Tag in großer Gesellschaft mit Nachbarn und Verwandten zu verspeisen.
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In den Weingütern ist der Jungwein besonders zeremoniell verköstigt worden, wobei der Besitzer des Weingutes persönlich jedes Weinfass angezapft haben soll und gemeinsam mit dem Winzer allen seinen Gästen den Wein zum Kosten geben und auf die Gesundheit des heiligen Martins anstoßen ließ. Aus Slovenske Gorice wird ein interessanter Brauch von Fr. Kotnik schriftlich überliefert; nämlich die Kinder sollen mit einem sog. rešeto die Weinflaschen in den Straßen herum suchen gegangen sein, die vorher absichtlich aufgestellt wurden.
3.3.2 Aufstellung des Klapotez (postavitev klopotca)
Dieses Ritual soll noch heutzutage der alten Tradition der Vertreibung des Stars dienen. Der Klapotez wird entweder direkt in den Weingärten aufgestellt oder sonst an irgendeiner Stelle, wo er den Besuchern sozusagen gleich ins Auge sticht. Er wird meistens in seinen Einzelteilen getrennt aufgestellt, wobei die Arbeit für den Weinbauern und seinen Helfern sicherlich nicht einfach ist. Nach beendigter Arbeit wird dies natürlich dementsprechend gefeiert, wobei Musik, Speise und Trank auch nicht fehlen dürfen. Weiters werden unterschiedliche Gedichte vorgetragen. Am Ende der Weinlese bzw. am Martinitag wird der Klapotez wieder entfernt, was wiederum von Musik und Tanz umrahmt wird.
3.3.3 Weintaufe (krst mošta)
Im Weingebiet Podravje wird am Martinitag ein feierlicher Ritus abgehalten, der ganz dem neuen Wein gewidmet ist und deren handelnde Personen als Bischof, Hausherr und als Hauptfigur der sog. Moštek, der den Jungwein vorstellt, verkleidet sind.
Es werden nun im folgendem zwei kurze Ausschnitte aus dieser Zeremonie der Weintaufe gebracht [Koren, 2004: 66 u. 70ff]:
1. Škof Martin: Vinski Oþe Naš
Vsi: Vinski Oþe Naš
2. Škof: Litanije Gospodar: Praznega Soda Moštek: Praznega Kozarca Škof: Vodenega Špricarja Vsi: Obvaruj nas Gospodar: Poln Kozarþek Moštek: Žlahtna Kapljica Škof: Lepa Pesmica Vsi: Okrepi nas Gospodar: Malega Pridelka Moštek: Praznega Soda Škof: Hudega Ženskega Jezika Vsi: Odreši nas Gospodar: Žena, ki mi piti braniš Moštek: Krþmar, ki nam piti ne daš Škof: Krþmar, ki svojega vina piti noþeš Vsi: Usmili se nas Gospodar: Dragi Kozarþek Moštek: Draga Majolþica Škof: Dragi Štefanþek Vsi: Odžejaj nas Gospodar: Dragi Trsek Moštek: Dragi Grozdek Škof: Dragi Vinþek Vsi: Potroštaj nas Gospodar: Dobra Juhica Moštek: Dobra Gos z Mlinci Škof: Dobra Proletina s ýebulo Vsi: Nasiti nas
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Gospodar: Lep vinski vonj Moštek: Poln vinski okus Škof: Poln Kozarþek Vsi: Ohrabri nas Pevci: Prej ne gremo dam
Škof Martin: V imenu oþeta Bakhusa, njegovega sina Martina in Svetega duha, ki moštek kuha...Pojdite v miru,...Šanki þakajo!
3.3.4 Weinsegnung (blagoslovitev vina)
Die sog. Johannisweihe findet am 27. Dezember statt, die zwar in Slowenien nicht sehr bekannt ist aber umso mehr von den Winzern bewusst gepflegt wird. Bei diesem Brauch werden in der Kirche die Weinflaschen von den Weinbauern auf einen Tisch beim Altar aufgestellt, die vom Pfarrer während der heiligen Messe geweiht werden. Nach der Messe bringt dann jeder Winzer seinen gesegneten Wein in seinen Weinkeller, wo er in jedes Weinfass ein wenig dieses geweihten Weines gibt, damit der Wein erfolgreich heranreifen und von jeglicher „Krankheit“ befreit sein möge.
3.3.5 Weinbewertung (ocenjevanje vina)
Der Brauch der Qualitätsbewertung wird grob in drei Kategorien eingeteilt; nämlich in die Verkostung, in die chemische Analyse und in die mikroskopische Untersuchung des Weines.
Bei der Degustierung ist die Fähigkeit des Bewertenden, der mit seinen Organen (Auge, Nase und Zunge) den Wein prüft, gefragt, wobei er spezielle Kenntnisse und Erfahrungen zur Weintradition mitzubringen hat und natürlich gesund sein muss. Ideal ist die Zeit zur Weinverkostung nach einem einfachen, ausgiebigen Frühstück. Zwischen den Verköstigungen sollten keine stark gewürzten oder süßen Speisen genossen werden, da dies das Geschmacksempfinden sehr einschränkt. Während der Degustierung sollte weiters immer ein wenig Mineralwasser getrunken und ein wenig Brot verzerrt werden, um die verschiedenen Geschmacksnoten zu neutralisieren. Die Temperatur eines Weißweines soll um die 11° C und die eines Rotweines um die 16° C sein, wobei die Verkostung im Idealfall in einem hellen, luftigen und warmen Raum stattzufinden hat. Die Beurteilung erfolgt nach:
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Mögliche Weinfehler können durch Geruch und Geschmack erkannt werden, wobei dazu natürlich schon einige Erfahrung des Degustierenden notwendig ist. In Slowenien werden die Weine vor allem durch professionelle Fachkräfte bewertet und das Weingesetz schreibt die Weinverkostung verpflichtend vor. Die meisten Bewertungen, die von der Weingenossenschaft organisiert werden, sind zwar freiwillig, aber einen besonderen Stellenwert haben diejenigen, die im Rahmen von regionalen oder staatlichen Weinwettkämpfen stattfinden.
3.3.6 Weinverkostung (pokušnja vina)
Die Degustierung an sich kann in eine öffentliche und eine geführte unterschieden werden, wobei die öffentliche Verkostung im Rahmen eines Dorffestes oder örtlichen Messe jedem zugänglich ist, d.h. jeder hat die Möglichkeit alle Weinsorten durchzuprobieren ohne jegliches sog. „Fachwissen“.
Eine geführte Verkostung findet in der Regel auf einem Weingut selbst oder in einem Weinkeller eines Händlers statt. Hier hat der Degustierende sowohl Kenntnisse zu besitzen als auch genau Notiz zu führen über die verschiedenen Weinsorten und dessen Herkunft.
Es wird neben den zu probierenden Weinsorten immer auch selbst gemachtes Brot, Salzgebäck und Käse angeboten und für den Veranstalter (sei es der Weingutbesitzer selbst oder ein Weinhändler) ist eine solche Weinverkostung eine gute Möglichkeit sich und sein Weinsortiment zu präsentieren. Diese Art der Weindegustierung ist sicherlich die am meisten authentische, da der Weintester direkt den eigentlichen Weinproduzenten vor sich hat und somit Information aus „erster Hand“ bekommen kann.
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4 Weinwörterbuch - vinski slovar
Weinbaugebiet - vinogradniško obmoþje, vinorodni kraji Weinbau (-produktion) - vinarstvo Weinbau - vinogradništvo Weinbauer/Winzer - vinogradnik, vinar/viniþar Weingut - vinogradniško posestvo Weinberg - vinograd Weingarten - vinograd, trsje Weinkeller - vinska klet, zidanica Weinlese - trgatev, trganje Weinstock - trta, trs Weinrebe - vinska trta, loza Weintraube - grozd Weinsorte - vrsta, sorta Weinausschank - vinotoþ Weinverkostung - vinska degustacija/pokušnja Weinfass - vinski sod Weinstein - vinski kamen Weinstraße - vinska cesta
Wein (weiß, rot, Gattung) - vino (belo, rdeþe, zvrsti) Fasswein - odprto vino Tafelwein - namizno vino Landwein - vino s poreklom Kabinettwein - kabinetno vino Qualitätswein - kakovstno vino Spitzenwein - vrhunsko vino Prädikatswein - vino s predikatom Spätlese - pozna trgatev Auslese - izbor Beerenauslese - jagodni izbor Trockenbeerenauslese - suhi jagodni izbor Obstwein - sadno vino Cuvèewein (Verschnitt) - rezano vino Hybridenwein - samorodnice vino
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Medizinwein - zdravilno vino Naturwein - naravno vino Biowein - biološko pridelano vino Messwein - mašno vino Tresterwein - patoþno vino Junker (Jungwein) - mlado vino Schaumwein - peneþe vino Dessertwein - desertno vino Eiswein - ledeno vino Glühwein - kuhano vino Spezialwein - posebno vino Archivweine - arhivsko vino
Nach Geschmack - po okusu: sehr trocken - zelo suho trocken - suho halbtrocken - polsuho halbsüß - polsladko süß - sladko
Klassifikation nach geographischer Herkunft: PGP - Priznano Geografsko Poreklo ZKGP - Zašþiteno in Kontrolirano Geografsko Poreklo PTP - Priznano Tradicionalno Poimenovanje
Diverse Termini: Vorlese - podbiranje Reblaus - trtna uš Klapotez - klopotec Bütte - brenta/puta Edelfäule - žlahtna gniloba Graufäule - grozdna gniloba Eichenholz - hrastovina Korken - plutovinasti zamašek Jahrgang - letnik
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Jahrgangswein - vinski letnik Keltern - kletariti Gerbstoffe - þreslovina Hefe - krasovka Säure - vinska kislina Schwefel - žveplo Gärung - vrenje Nachgärung - ponovo vrenje Fermentation - fermentacija/vrenje Anreicherung - dosladkanje Gallisierung, Nasszuckerung - mokro sladkanje Fruchtzucker - sadni sladkor Restzucker - preostanek sladkorja Mostgewicht - sladkorna stopnja Pressung - prešanje Trester/Treber - tropina Maische - drozga, zmleto grozdje Vollreife - polna zrelost Veredelung - cepljenje
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5 Literaturverzeichnis
N Alkalaj, M. (1996): Wines of Slovenia. Ljubljana: Državna Založba Slovenije. N Koren, T. (2004): Vergleichende Analyse der slowenischen und österreichischen Weinkultur in der Region Steiermark/Štajerska (Podravje). Graz: Univ. Diplomarbeit.
N Kuret, N. (1989): Prazniþno Leto Slovencec 2. Starosvetne šege in navade od pomladi do zime. Ljubljana: Družina. N http://www.slowenien-weine.de N Wikipedia
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Arbeit zitieren:
DI Mag Fabian Prilasnig, 2007, Der slowenische Weinbau - Sitten und Bräuche , München, GRIN Verlag GmbH
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