Zweitspracherwerb-Sprachstand
von Fatima Oturak-Pieknik
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 3
2 Grundbegriffe nach Wode 3 - 5
2.1 Dekomposition 4
2.2 Entwicklungsspezifische Strukturen: Fehler 5
2.3 Entwicklungssequenzen und Entwicklungsstadien:
Das chronologische Moment 5
2.4 Konzeptionen von Entwicklungssequenzen 5 - 8
2.5 Individuelle Variation 8 - 9
2.6 Lernerstrategien: Produkt, Prozess und Lernverhalten 9 - 10
2.7 Zur Konzeption von Strategien 10 -11
2.8 Kommunikationsstrategien 11
2.9 Was ist eine Lernerstrategie? 11
2.10 Sprachlicher Transfer und Interferenz 11- 13
2.11 Formeln und Rahmen 13 - 14
2.12 Lernersprachen - Interimsprachen:
System und Variabilität 14 - 15
3 Vogel: Lernen Kinder eine Fremdsprache anders als Erwachsene?
Einfluss des Alters auf den Zweitspracherwerb 15 - 17
3.1 Die Annahmen
der "konkurrierenden kognitiven Systeme" 17 - 18
3.2 Die Annahme der "kognitiven Reifung" 18 - 20
3.3 Kognitive Entwicklung und Spracherwerbskontexte 20
4 Zusammenfassung der beiden Texte 20
4.1 H. Wode 20 - 22
4.2 K. Vogel 22 - 24
5 Schlusswort 24 - 25
6 Quellenangabe 25
1. Einleitung
In meiner Hausarbeit befasse ich mich, ausgehend vom Seminar: "Schriftlichkeit in der Zweitsprache" mit dem Thema Zweitspracherwerb - Sprachstand. Grundlage meiner schriftlichen Ausarbeitung waren die Schriftstücke von H. Wode als Hauptthema, welchen ich auch den größten Teil meiner Hausarbeit widme. Der Titel des Buches lautet Grundbegriffe (des Spracherwerbs), in: ders. (1993): Psycholinguistik, Ismaning, ich beziehe mich auf die Seiten 81-105.
Das Unterthema bezieht sich auf den Text von K. Vogel mit dem Titel: Lernen Kinder eine Fremdsprache anders als Erwachsene? Zur Frage des Einflusses des Alters auf den Zweitsprachenerwerb, in "Die Neueren Sprachen" 90:50 (1991): 539-550. .
Beide Texte sind von ihren Betrachtungsstandpunkten verschieden. Aus diesem Grunde zog ich es vor, beide Texte nicht miteinander zu verknüpfen, sondern nacheinander zu besprechen.
Das Buch von H. Wode bezieht sich auf den Spracherwerb aus psycholinguistischer Sicht.
K. Vogel bezieht sich in seinem Aufsatz auf die Frage, ob Kinder eine Fremdsprache anders als Erwachsene erlernen und auf die Frage des Altersfaktors in Bezug auf den Zweitspracherwerb.
In Punkt 2 gehe ich ausschließlich auf den Text von H. Wode ein. In Punkt 3 geht es um den Text von K. Vogel. Punkt 4 befasst sich mit der Zusammenfassung der beiden Texte und Punkt 5 beinhaltet das Schlusswort und meine Stellungnahme zu den beiden Texten.
Ebenso gehe ich der Frage nach inwieweit und auf welche Weise eine Sprache in der Grundschule erlernt werden sollte. Der letzte Punkt weist die Quellenangabe auf.
2. Grundbegriffe des Spracherwerbs nach Wode
Unter diesem Punkt fasst Wode die wichtigsten Begriffe des Spracherwerbs kurz zusammen. In den folgenden Punkten werden die Begriffe detaillierter beschrieben. Sprachen werden nie als Ganzes gelernt, sondern in Teilschritten. Hierbei handelt es sich z. B. um "Negation, Interrogation oder das Lautsystem." (H. Wode 1993: 81 f.) Dabei spielt es auch keine Rolle, um welchen "Spracherwerbstyp." (H. Wode 1993: 81 f.) es sich handelt.
Jeder Spracherwerber braucht dafür Zeit, um die einzelnen Schritte zu erfassen. Wode beschreibt diesen Vorgang als Dekomposition, es ist eine "...Art, Input selektiv zu verarbeiten." (H. Wode 1993: 81 f.) Der Begriff Entwicklungssequenz wird von Wode als eine Art "chronologische Entwicklung." (H. Wode 1993: 81 f.) bezeichnet.
In dieser chronologischen Entwicklung erlernt der Spracherwerber die Sprache zu beherrschen. Wode unterteilt die Entwicklungssequenzen in einzelne Entwicklungsstadien. Diese bezeichnen den Moment, in dem der Lerner jene Schübe gliedert und neue Strukturelemente aufnimmt und verarbeitet.
Die Dekomposition vollzieht sich bei den Lernenden relativ gleich, doch gibt es "individuelle Variationen". Wenn Lerner sich eine Sprache aneignen, bezeichnet man die systematische Verfahrensweise als "(Lerner)-Strategien." (H. Wode 1993: 81 f.)
Der Sprachstand der Lerner, die auf einen gewissen Punkt im Lernprozess der Sprache stehen bleiben und die Sprache noch nicht voll beherrschen, werden von Wode als "Fossilierung." (H. Wode 1993: 81 f.) bezeichnet. Der Begriff Lernersprachen dient als Oberbegriff für die Bezeichnung des Sprachstandes eines Lernenden, der die Sprache nicht voll beherrscht.
Lernersprachen werden auch Interimsprachen genannt. Darunter ist die Spanne zwischen Nichtswissen und voller Beherrschung gemeint.
2.1 Dekomposition
[...]
Arbeit zitieren:
Fatima Oturak-Pieknik, 2000, Zweitspracherwerb-Sprachstand, München, GRIN Verlag GmbH
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