Inhaltsverzeichnis
1.0 EINLEITUNG 4
2.0 QUALITÄT UND QUALITÄTSSICHERUNG 7
2.1 DEFINITION QUALITÄT UND QUALITÄTSSICHERUNG 7
2.2 PDCA - ZYKLUS 9
2.3 PERSÖNLICHE UMSETZUNG DES DEMING - KREISES 11
2.4 PROZESSQUALITÄT 11
2.5 STRUKTURQUALITÄT 13
2.6 ERGEBNISQUALITÄT 14
3.0 PFLEGEVISITE 15
3.1 ENTSTEHUNG / URSPRUNG DER PFLEGEVISITE 15
3.2 DEFINITION DER PFLEGEVISITE 15
3.3 ARTEN DER PFLEGEVISITE 16
3.3.1 BEWOHNERBEZOGENE PFLEGEVISITEN 17
3.3.1.1 Makrovisite 17
3.3.1.2 Mikrovisite 18
3.3.2 MITARBEITERBEZOGENE PFLEGEVISITE 19
3.3.3 PFLEGEDOKUMENTATIONSBEZOGENE PFLEGEVISITE 19
3.3.4 PFLEGEUMFELDBEZOGENE PFLEGEVISITE 19
4.0 GESETZE 20
5.0 PFLEGEVISITE ALS INSTRUMENT DER QUALITÄTSSICHERUNG 21
5.1 INSTRUMENT DER BEWOHNERBEZOGENE PFLEGEVISITE 22
5.2 INSTRUMENT DER MITARBEITERBEZOGENEN PFLEGVISITE 22
5.2.1 DIE SOZIAL-, DIE FACH- UND DIE ORGANISATIONSKOMPETENZ 24
5.3 INSTRUMENT DER ÜBERPRÜFUNG DER PFLEGEDOKUMENTATION 25
5.4 PFLEGEVISITE ALS FÜHRUNGSINSTRUMENT 26
6.0 ZIELE DER PFLEGEVISITE 28
6.1 ZIELE DER PFLEGEQUALITÄT 28
6.2 ZIELE DER BEWOHNER 29
6.2.1 ZUFRIEDENHEIT DES BEWOHNERS 30
6.2.1.1 Vorbereitung 30
6.2.1.2 Ermittlung der Zufriedenheit 30
6.2.1.3 Auswahl der Bewohner 31
6.2.1.4 Nachbereitung 31
6.3 ZIELE DER PFLEGEKRAFT 32
6.3.1 ZUFRIEDENHEIT DES MITARBEITERS 33
6.4 ZIELE DER FÜHRUNGSEBENE 33
6.5 ZIELE DER INSTITUTION 34
6.6 GEMEINSAME ZIELE DER FÜHRUNGSEBENE UND DER INSTITUTION 35
7.0 ORGANISATORISCHE ASPEKTE 37
7.1 VORBEREITUNG DER PFLEGEVISITE 37
7.2 UMSETZUNG / DURCHFÜHRUNG DER PFLEGEVISITE 38
7.2.1 MIKROVISITE 38
7.2.2 MAKROVISITE 39
7.2.3 NEUAUFNAHME EINES BEWOHNERS 42
7.2.4 VERSCHLECHTERUNG DES ALLGEMEINZUSTANDES 43
7.2.5 NEU- UND ERSTEINSTUFUNG EINES BEWOHNERS 43
7.2.6 DOKUMENTATIONSBEZOGENE PFLEGEVISITE 44
7.2.7 PFLEGEUMFELD BEZOGENE PFLEGEVISITE 45
7.3 NACHBEREITUNG DER PFLEGEVISITE 46
8.0 SICHT DES MDK´S 47
9.0 ORGANISATORISCHE VORRAUSSETZUNGEN 49
9.1 UNTERNEHMENSKULTUR 49
9.2 QUALITÄTSPOLITIK 50
9.3 LEITBILD 50
9.4 ORGANIGRAMM 51
2
10.0 INTERVALL DER PFLEGEVISITE 52
10.1 BEWOHNERBEZOGENE PFLEGEVISITEN 52
10.2 MITARBEITERBEZOGENE PFLEGEVISITE 52
10.3 DOKUMENTATIONSBEZOGENE PFLEGEVISITE 53
11.0 MÖGLICHE ÄNGSTE 54
11.1 ÄNGSTE DER BEWOHNER / ANGEHÖRIGEN 54
11.2 ÄNGSTE DER MITARBEITER 54
12.0 SCHLUSSWORT 56
Quellennachweise
Anlagen
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1.0 Einleitung
In der deutschsprachigen Literatur ist der Begriff der Pflegevisite seit den 80er Jahren zu finden, aber die ersten konzeptuellen Definitionen wurden erst Anfang der 90er Jahre vorgestellt. Die Pflegevisite wird unterschiedlich definiert und hat mehrere Anwendungsbereiche. Sie reichen von der Pflegevisite als Führungsinstrument, der Pflegevisite als Qualitätsinstrument bis hin zur Pflegevisite als Instrument der Bewohnerpartizipation. Unter einer Visite stellt man sich gewöhnlich den Besuch des Arztes am Krankenbett vor. Pflegevisiten sind aber die logische Fortsetzung der Pflegeplanung, weil Pflegeplanung nicht statisch, sondern dynamisch ist, d.h. der Pflegebedarf oder die Pflegeprobleme des Bewohners ändern sich, Pflegeziele werden erreicht usw. Ein wichtiger Aspekt ist auch das Selbstbestimmungsrecht unserer Bewohner, sie müssen Gelegenheit erhalten, ihre Wünsche zu artikulieren und Informationen über die geplanten Ziele zu erhalten.
Im Rahmen meiner Weiterbildung zur Pflegedienstleitung habe ich erfahren das es verschiedene Werkzeuge zur Sicherung der Pflegequalität gibt. Eines der wichtigsten und effektivsten Werkzeuge dafür ist die Pflegevisite.
Ich möchte Ihnen anhand meiner Facharbeit verdeutlichen, warum die Pflegevisite eines der wichtigsten Werkzeuge ist. Welche Vorraussetzungen eine gute Führungskraft mitbringen muss, welche verschiedenen Arten der Pflegevisite es gibt, wo und wie sie ursprünglich entstanden ist und welche gesetzlichen Rahmenbedingungen zu beachten sind. (Bei den gesetzlichen Rahmenbedingungen möchte ich in die Gesetze: Heimgesetz, den Leistungs-, und Qualitätsvereinbarungen nach § 80a SGB XI, dem Rahmenvertrag nach § 75 SGB XI und dem Pflegequalitätssicherungsgesetz nach § 112 und § 114 SGB XI genauer eingehen). Leider wird der Begriff Pflegevisite immer mit etwas negativem verbunden. Ich möchte in meiner Arbeit verdeutlichen, warum die Pflegevisite nicht nur einen Kontrollmechanismus hat, der immer negativ empfunden wird, sondern ich möchte verdeutlichen welchen positiven Charakter die Pflegevisite mit sich bring. Leider musste ich des Öfteren feststellen, dass die Pflegevisite gezielt eingesetzt wird um wirtschaftliche Vorteile daraus zu erzielen. In der Theorie mag das auch eine Möglichkeit sein, aber dennoch vergessen viele Einrichtungs-, und Heimleitungen, dass noch weitere Faktoren auftreten, welche zu Beginn gar nicht ersichtlich sind. Ich möchte in meiner Facharbeit verdeutlichen, dass durch eine gezielte Pflegevisite das Verhältnis zwischen der Mitarbeitern und der Pflegedienstleitung gesteigert werden kann und
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somit ein positiver Effekt erscheint. Dadurch kann Verständnis und Vertrauen zwischen den Mitarbeitern und der Führungsebene geschaffen werden. Außerdem lernt die Pflegedienstleitung die Bewohner näher kennen und kann somit für die Mitarbeiter bei eventuellen schwierigen Situationen wie problematische Angehörige, Schicksaalschläge, Tod und Sterben der Bewohner oder bei schwerwiegenden Krankheitsbildern eine Stütze für die Mitarbeiter sein.
Selbstverständlich ist in der Pflegevisite auch ein Kontrollmechanismus vorhanden, der aber nicht ausschließlich dazu dienen soll, schlechte Mitarbeiter aus einem Betrieb zu bekommen, sondern um schwache Mitarbeiter helfen soll. Wenn durch eine Visite dem Visitör bei einem Mitarbeiter eine Schwäche oder auch eine Unsicherheit auffällt, erhalten beide Parteien die Möglichkeit die Schwächen auf zu arbeiten oder Unsicheren Mitarbeitern eine Sicherheit geben können. Die Pflegedienstleitung hat so die Möglichkeit, Mitarbeitern durch gezielte Anleitungen durch einen Mentor oder durch Fortbildungen, Schwächen auf zu arbeiten und Schwächen zu beseitigen. Leider lässt sich im Einzellfall nicht immer vermeiden, dass man sich von einem Mitarbeiter trennen muss, was aber im Einzellfall geprüft werden muss. Durch diese gezielten Maßnahmen erhält die Pflegevisite einen positiven Charakter was sich positiv auf eine Einrichtung auswirkt. Denn somit bekommt der wirtschaftliche Aspekt eine ganz andere Bedeutung. Mitarbeiter die einst mal Schwächen aufwiesen, steigern durch die unterstützende Maßnahme der Pflegedienstleitung die finanzielle Lage einer Einrichtung. So kommt man nicht in den Zugzwang, man muss keine neuen Mitarbeiter einarbeiten. Den Pflegekräften macht die Arbeit wieder Spaß und durch gute motivierte Mitarbeiter wird immer eine bessere Arbeite ausgeführt wie von unzufriedene und unsichere Mitstreiter. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist die Steigerung der Pflegequalität was ein unumgängliches Kriterium ist um seine Pflegeplätze weitgehend voll zu belegen. Ein zufriedener Mitarbeiter ist auch bei weitem nicht so oft krank wie ein unzufriedener Mitarbeiter. Somit sieht man langfristig wie viel Einsparungen man macht, wenn die Ausfallquote der Beschäftigten von 25 % auf beispielsweise 22 % ausmacht.
In meiner Facharbeit möchte ich deswegen verdeutlichen, wie wichtig eine gezielte Pflegevisite ist, welche positiven Ausmaße sie annimmt, angefangen von der Vorbereitung, über die Durchführung und die spätere Nachbereitung der Pflegevisite.
Im späteren Verlauf meiner Facharbeit werde ich Ihnen die Wichtigkeit der Zufriedenheit der Kunden, der Mitarbeiter und der Führungsebene vorstellen und erläutern. Außerdem möchte ich über mögliche Ängste der Kunden und der Mitarbeiter sprechen. Auf die Wichtigkeit der
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Dokumentation, deren Bearbeitung und Überprüfung möchte ich ebenfalls näher eingehen. Ich werde Ihnen im späteren Verlauf meiner Arbeit verdeutlichen, wie die Zufriedenheit der Kunden, der Mitarbeiter und der Führungsebene ausschlaggebend, auf die Qualität ist und wie die Kundenzufriedenheit ermittelt wird.
Da es viele verschiedene Formulare und Checklisten gibt, werde ich mögliche Schriftstücke beilegen, die ich zum Teil selbst erarbeitet habe oder aus verschiedenen Lektüren für Sie zusammengestellt habe.
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2.0 Qualität und Qualitätssicherung
Was ist denn eigentlich Qualität? Und was soll Qualitätssicherung sein? Diese Fragen haben Sie sich bestimmt auch schon gestellt. Auch ich wurde schon mehrfach gefragt was Qualität ist. Ich würde sagen: „Qualität ist was der Kunde will!“ aber stimmt das so? Kann das schon alles sein? Ich habe mir lange Gedanken gemacht ob das eine gute Definition ist. Ich habe in verschiedenen Lektüren nach einer passenden Definition gesucht. Leider sind manche Definitionen so schwierig zu deuten, dass ich versucht habe sie in eigenen Worten verständlicher zu machen.
2.1 Definition Qualität und Qualitätssicherung
Weit verbreitet ist es, Qualität als Grad der Übereinstimmung zwischen Ansprüchen bzw. Erwartungen (Soll) an ein Produkt und dessen Eigenschaften (Ist) anzusehen. Das bedeutet, dass die Qualität eine Gesamtheit von Eigenschaften und Merkmalen eines Produktes ist, die sich auf deren Eignung zur Erfüllung festgelegter oder vorausgesetzter Erfordernisse bezieht. Vom Pflegerischen Aspekt aus gesehen reden wir hier nicht von einem Produkt, sondern von einer Dienstleistung, da in der Pflege kein Produkt hergestellt wird, sondern die Dienstleistung, zum Beispiel eine pflegerische Tätigkeit gleichzeitig das Produkt ist. Das bedeutet, dass zum Beispiel in einer Firma die Schuhe herstellt das fertige Produkt, also der Schuh das Endprodukt ist. In der Pflege wird eine Dienstleistung, wie zum Beispiel eine Ganzwaschung am Waschbecken, als fertige Produkt benannt.
Das Hergestellt Produkt in der Pflege kann somit nicht mehr verändert werden, im Gegensatz zum Produkt das in einer Schuhfabrik hergestellt wird. Ein falsch produzierter Schuh kann jederzeit erneut produziert oder verbessert werden, in der Pflege kann ein Produkt nicht mehr verändert werden.
Folglich ist dann das erreichen von einem „perfekten“ Produkt abhängig von der Planung zur Erreichung bis hin zur Durchführung, welches die Qualität bezeichnet.
Im gleichen Sinne wird Qualität nach DIN EN ISO 8402 als: „Die Gesamtheit von Merkmalen einer Einheit bezüglich ihrer Eignung, festgelegte und vorausgesetzte Erfordernisse zu erfüllen“1, bezeichnet.
1 DIN EN ISO 8402
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Nach dieser Definition müssen alle Merkmale eines Produkts den Anforderungen entsprechen. Jede Nichterfüllung des Solls eines Merkmals beim Soll-Ist-Vergleich, führt zu einem Fehler und somit zu einem fehlerhaften Produkt. Die neue Qualitätsnorm DIN EN ISO 9000 geht einen Schritt weiter und beschreibt Qualität als: „Vermögen einer Gesamtheit inhärenter (lat. innewohnend) Merkmale eines Produkts, eines Systems oder eines Prozesses zur Erfüllung von Forderungen von Kunden und anderen interessierten Parteien.“ 2
„Qualität ist wenn der Kunde zurück kommt und nicht das Produkt“3 Ein wesentliches Instrument der Qualitätssicherung ist die Erstellung und Führung einer qualitativen Pflegeplanung. Sowohl im Bezug der Prozessqualität als auch der Ergebnisqualität. Grundsätzlich geht es bei der Qualitätssicherung um die Prüfung, ob das vorausgesetzte Niveau von Pflegeleistungen tatsächlich erreicht oder eingehalten wird. Bei den Maßahmen zu Qualitätssicherung werden interne und externe
Qualitätssicherungsmaßnahmen unterschieden. Bei den internen handelt es sich um innerbetriebliche Maßnahmen des Qualitätsmanagements, bei den externen um freiwillige oder vorgeschriebene Prüfungen der Qualität durch andere Institutionen, wie Heimaufsicht oder MDK. Der MDK überprüft anhand der Dokumentation und der Sichtkontrolle der Bewohner die geleistete Arbeit der Pflegekräfte und der erbrachten Pflegequalität. Insbesondere werden auf die individuellen Pflegeziele, die in Fern- und Nahziele unterschieden werden, auf die Überprüfbarkeit geachtet. In diesem Zusammenhang werden die Pflegemaßnahmen auf die Wirksamkeit überprüft. Die Pflegedokumentation die Anwendung von Pflegestandards, Richtlinien und Leitlinien wieder spiegeln. Außerdem muss der Pflegebericht regelmäßig Angaben zu Veränderungen, Befindlichkeiten und Reaktionen des Bewohners auf pflegerische Maßnahmen und Abweichungen enthalten und aus dem Pflegebericht muss ein situationsgerechtes Handeln der Mitarbeiter ersichtlich sein. Die Pflegeziele, Maßnahmen und Ergebnisse müssen regelmäßig überprüft werden. Die Überprüfung findet anhand der Pflegevisite statt.
Der PDCA - Zyklus nach Deming ist ein sehr bekannter und wichtiger Bestandteil des modernen Qualitätsmanagements. Mit der Hilfe des Deming - Modells soll eine ständige Verbesserung der Abläufe und der Prozesse in einem Unternehmen gegeben sein.
2 DIN EN ISO 9000
3 Eigenes Zitat
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2.2 PDCA - Zyklus
Der Deming - Kreis hat mehrere Phasen. Bei der ersten Phase sammelt man Informationen, um die Ressourcen und die Probleme zu erkennen. Anhand der Pflegeanamnese und der Biographiedaten des Bewohners lassen sich die pflegerelevanten Probleme erkennen, die dann in der Pflegeplanung erfasst werden, anschließend werden die Ziele und Pflegemaßnahmen festgelegt. Zum Beispiel: Ein neuer Bewohner wird auf einer Pflegestation neu aufgenommen. Aufgrund seiner Bettlägerigkeit ist ein Dekubitus entstanden. In der Planung werden Maßnahmen zur Dekubitusbehandlung festgelegt, Lagern, eiweißreiche Zusatznahrung
2mal / tägl. etc. mit dem Ziel einen intakten Hautzustand wieder herzustellen. Die Erfolgsprüfung muss alle vier Wochen von den Pflegefachkräften durchgeführt werden. Die Umsetzung der Pflegemaßnahme wird durch das Pflegepersonal durchgeführt. Die Mitarbeiter müssen die Durchführung der Maßnahmen nachweisen, anhand der Leistungsnachweise in der Bewohnerdokumentation. Die Überprüfung der Durchführung erfolgt durch die Pflegedienstleitung oder durch eine Pflegefachkraft. Die Pflegefachkraft könnte zum Beispiel die Wohnbereichsleitung sein. Die Überprüfungen werden in den Pflegevisiten durchgeführt,
4 http://www.kassenarzt.de/ar.print/data/d/deming_zyklus.jpg
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je nach Standard der Pflegeeinrichtung. In unserer Einrichtung erfolg die Kontrolle halbjährlich angemeldet.
Durch die Pflegevisite und anhand der Pflegedokumentation wird der Erfolgsstatus der Maßnahmen überprüft und in der Bewohnerakte dokumentiert, beim Dekubitus in der Wunddokumentation.
Diese Pflegevisite ist die Evaluation. Die Evaluation, ist eine Prüfung über einen Bestimmten Vorgang in dem man sich selber einige Fragen stellt um die Qualität weiterhin zu verbessern und um fest zu stellen, ob die Art und Weise einer Handlung ihren Zweck tatsächlich erfüllt hat, oder ob man seine Ziele verfehlt hat. Man überprüft, ob eine bestimmte Handlungsabläufe so beibehalten werden soll / kann oder ob etwas verändert werden muss. Die Evaluation der geleisteten Pflegeprozesse ist eine gründliche Wertschätzung und Überprüfung der momentan geleisteten Arbeit. Durch die Evaluation erfährt man die tatsächliche Wirkung die man erzielt hat und welche Wirkung generell entstanden ist, ob das Ergebnis dem entspricht, was man ursprünglich geplant hat. Im Fachschahgong spricht man von einer möglichen Über- oder Unterversorgung der Bewohner. Es wird überprüft ob die Pflegemaßnahmen noch notwendig und / oder erforderlich sind. Die Überprüfung wird anhand der Informationssammlung beurteilt. Um exakt evaluieren zu können sollte man sich folgende Fragen stellen: „Wie ist das aktuelle Befinden des Bewohners?“, „Welche Wirkung wird erzielt?“, Welche Reaktionen zeigt der Bewohner auf die an ihm geleisteten Maßnahmen?“, „Wurden die gesetzten Ziele erreicht?“ und „Hat sich der Zustand des Bewohners verändert; wenn ja wie?“. 5 Nach einer objektiven Beantwortung dieser Fragen, ist die Dokumentation wieder ein muss, denn ohne diese Dokumentation kann nicht weiter im Sinne des Bewohners gehandelt werden, weil ansonsten wieder eine Über-oder Unterversorgung stattfinden wird.
Darauf folgend wird die Wirkung beurteilt und bei Bedarf ein neues Ziel festgelegt, so wiederholt sich der Kreislauf ständig.
Ohne den Deming - Kreis kann meiner Meinung nach eine Institution in der Pflege nicht lange und nicht kontinuierlich bestehen. Der Deming - Kreis ist zuständig für die ständige Verbesserung. Eine Einrichtung die nach dem Erreichen eines Zieles aufhört sich weiter zu entwickeln, verbessert sich nicht und kann auf lange Sicht nicht auf dem Wirtschaftsmarkt mithalten. Dieser Zyklus ist ein Instrument zur Qualitätsentwicklung und somit für die Qualitätssicherung unumgänglich.
Wie ich den Deming - Kreis umsetzte werde ich im folgenden Abschnitt verdeutlichen.
5 MDK - Richtlinien
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2.3 Persönliche Umsetzung des Deming - Kreises
Für Controlling wird ein Instrumentarium im Sinne eines Frühwarnsystems bereitgestellt, welches hilft, Fehlentwicklung und deren Ursachen, aber auch Erfolgspotenziale rechtzeitig zu erkennen und geeignete Steuerungsmaßnahmen einzuleiten. Der Controllingprozess vollzieht sich dem Kreislauf: Planen: Ziele und wie diese zu erreichen sind. Messen: Woran wird festgelegt, ob und wie die Ziele erreicht sind? Bewerten: Warum sind die Ziele nicht erreicht worden? Korrigieren: Welche Möglichkeiten gibt es, die Qualität zu steigern?
Am Beginn des Controllings steht die Zielbildung. Um qualitative Ziele konkretisieren, werden Qualitätsindikationen formuliert.
Die Qualität von Dienstleistungen lässt sich mit Hilfe von aussagekräftigen Kriterien fassen und messen.
Das Instrument Pflegevisite ist ein Datenzulieferer des operativen und strategischen Controllings. Die Durchführung von Pflegevisiten ermöglicht, die Pflegequalität zu kontrollieren, zu regulieren und zu optimieren. Übergeordnete Ziele sind:
Verbesserung der Qualität von Prozessen und deren Ergebnissen Umsetzung der Fachaufsichtspflicht der Pflegedienstleitung Erheben und Überprüfen der Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität Erkennen der Schwachstellen Umsetzung von Kundenmanagement Mitarbeiterführung und -entwicklung
2.4 Prozessqualität
Die Prozessqualität bezieht sich auf die Qualität der eingesetzten Mittel. In der Pflege ist das Umsetzten einer pflegerischen Tätigkeit gemeint. Bei der Prozessqualität werden die Dokumentation, die Pflegeprozessplanung, die Pflegestandards und vor allem die gesamte Durchführung der Pflege und Betreuung geprüft.
Die Qualität wird anhand der MDK - Richtlinien nach § 80 SGB XI überprüft.
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Bei der Prozessqualität wird unterschieden, zwischen der laienhaften Pflege und der professionellen Pflege.
Man spricht von einer Laienpflege, wenn zum Beispiel ein Betroffener zuhause von seinen Angehörigen gepflegt wird, welche keinerlei Erfahrungen mit der Pflege haben. Bei der professionellen Pflege, wird der Betroffene entweder von einem Ambulanten Pflegedienst zuhause, oder von einer stationären Pflegeeinrichtung gepflegt. In beiden Fällen sind Fachleute, die Profis der Pflege, zuständig für die Planung, die Durchführung und die regelmäßigen Überprüfung der Versorgung.
Bereits im Europäischen Übereinkommen des Europarats über die Ausbildung von Pflegepersonal von 1967 wird betont:
„Die Krankenschwester muss jederzeit in der Lage sein, sie pflegerischen Bedürfnisse jedes Kranken zu beurteilen und das für ihn notwendige Personal einzusetzen.“6
Wenn der Pflegeprozess richtig angewendet wird, gibt er Gewähr, dass der Pflegebedarf richtig erkannt und die Pflegeziele richtig geplant werden. Folglich können dann die notwendigen Pflegemaßnahmen korrekt ausgewählt und durchgeführt werden. Nur so wird sichergestellt, dass der Bewohner weder über- noch unterversorgt, sondern angemessen und wirksam gepflegt wird.
Bei der Prozessqualität wird außerdem darauf geachtet, dass der Bewohner nicht nur angemessen und korrekt versorgt wird, sondern das ein Gleichgewicht der Versorgung und der Wirtschaftlichkeit besteht.
Man spricht auch von der Prozessperformance, der Prozessleistung, welche sich aus drei Leistungsparametern zusammensetzt. Der Pflegequalität, der Zeit und den Kosten.
Nun folgt das für mich große Problem. Viele Mitarbeiter sehen hier einen starken Widerspruch, da sie über die tatsächlichen Fakten keinen Einblick haben. Auch ich musste in den vergangenen Jahren meine Einsicht stark ändern. Mit den meisten Mitarbeitern und Kollegen wird häufig über dieses Thema debattiert. Selbst ich bekam bei Veränderungen in meiner Einrichtung immer gesagt, dass Abläufe geändert werden müssen, da die Qualität gesteigert werden muss und dass gleichzeitig Kosten gesenkt werden müssen. Leider oftmals auf den Schultern des Pflegepersonals. Dennoch sehen viele Mitarbeiter, dass eine korrekte Pflege, in der die Pflegequalität, die Zeit und die Kosten im Gleichgewicht liegen, nicht
6 Europäische Übereinkommen des Europarates 1967
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möglich ist. In den MDK - Richtlinien wird zwar damit geplant, dass der Mensch individuell ist, dennoch gibt es unterschiedliche Punkte die sich meiner Meinung nach widersprechen. Entweder man macht Abstriche als Träger, Heimleitung und PDL und arbeitet teilweise unwirtschaftlich, oder man gibt seinen Mitarbeitern feste Zeitschienen um die Pflege durchzuführen. Meiner Meinung nach widersprechen sich deshalb der Zeitfaktor und die Pflegequalität. Um beide Leistungsparameter zu kombinieren benötigt man mehr Personal auf den einzelnen Stationen, was wiederum nicht möglich ist, da die Pflegeschlüssel zu knapp bemessen sind und somit der Parameter Kosten den Leistungsparametern Pflegequalität und Zeit widerspricht.
Die einzigste Lösung ist die Aufklärung der Mitarbeiter, die Mitarbeiter müssen Veränderungen nicht nur akzeptieren, sondern sie müssen sie verstehen. Durch eine gezielte Pflegevisite muss überprüft werden ob die Pflegestufen überhaupt noch relevant sind. Wenn die Bewohner nicht regelmäßig überprüft werden findet eine Höhergruppierung der Pflegestufe nicht statt. Jeder Mitarbeiter trägt seinen Teil dazu bei, jede Besonderheit muss dokumentiert werden und an die Pflegefachkraft weiter gegeben werden. Somit sind die Stationen nicht mehr zu knapp besetzt, da sich die Besetzung auf den Wohnbereichen ändert, obwohl die Pflegeschlüssel sich nicht verändert haben.
Die Mitarbeiter müssen an Weiterbildungen teilnehmen können, um sich zum Beispiel in der Kinästetik oder in anderen Schwerpunkten sicherer zu fühlen. Eine Entlastung der Mitarbeiter kann auch erreicht werden durch die regelmäßige Teilnahme der Pflegedienstleitung an den Stationsbesprechungen und in regelmäßigen Absprachen mit der Wohnbereichsleitung. Somit können Probleme oder Unsicherheiten rechtzeitig erkannt und ein Maßnahmenplan erstellt werden.
2.5 Strukturqualität
Die Strukturqualität wird anhand der Strukturkriterien gemessen. Die Strukturkriterien machen eine Aussage über die Räumlichkeiten einer Institution, deren personelle Besetzung, die Qualifikationen des Personals, welche Materialien und wie viel Zeit für eine pflegerische Handlung notwendig sind. Eine weitere Rolle spielt außer den bisher genannten Ressourcen, die technische Ausstattung der Pflegeeinrichtung, sowie die Aus-, Fort- und Weiterbildungen. Ebenso sind die verschiedenen Kooperationen einzelner Berufsgruppen und deren Koordination der Arbeitsabläufe ein Bestandteil der Strukturqualität. Alle Vorraussetzungen einer Organisation die zur Erbringung der Pflegeleistungen notwendig sind, werden hinsichtlich ihrer Qualität überprüft.
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2.6 Ergebnisqualität
Die Ergebnisqualität ist der Erfolg der Pflege. Ausschlaggebend für einen Erfolg der Pflege sind der Gesundheitszustand und der Zufriedenheitszustand des Gepflegten, welcher Abhängig von der Arbeit des Pflegeteams und der anderen kooperierenden Berufsgruppen die ebenfalls an dem Bewohner Arbeiten ist.
Außer der Arbeit der Pflege und deren Partner, stellt die Pflegevisite sich als wesentlich wichtiges Instrument der Qualitätssicherung dar.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Ergebnisqualität abhängig ist vom pflegerischen und gesundheitlichen Zustand des Bewohners und der Ernährung und Flüssigkeitsversorgung. Weitere wichtige und ausschlaggebende Kriterien sind die Aktivierung und Mobilisation der Bewohner, besonders bei Inkontinenz und Dekubituserkrankungen. Der Betreuung und Versorgung von pflegebedürftigen Menschen die in ihrer Alltagskompetenz eingeschränkt sind. Bei den Pflegeprozessplanungen müssen die Pflegeergebnisse mit den Pflegezielen übereinstimmen. Individuelle Bedürfnisse der Pflegebedürftigen sind immer zu berücksichtigen. Außerdem sind die vertraglichen Vereinbarungen sowie deren organisatorischen Absprachen stets einzuhalten um eine optimale Ergebnisqualität zu erreichen.
Die Ergebnisqualität bezieht sich auf den Erfolg der Pflege und beinhaltet den Gesundheits-und Zufriedenheitszustand der Pflegeempfänger sowie der an der Pflege beteiligten Personen. Bei uns in der Einrichtung werden die Überprüfung der Ziele, Maßnahmen und der Ergebnisse in der Pflegeplanung dokumentiert, und einmal im Monat durch die Fachkräfte überprüft.
Die Kundenzufriedenheit ist einer der wichtigsten Faktoren in einer Organisation. Sobald die Kunden mal nicht mehr mit der Leistung der Einrichtung zufrieden sind, gehen Kunden schnell zur Konkurrenz über und sind somit verloren. Um die Kunden zu halten und die Kundenzufriedenheit zu fördern, ist eine gute Kundenpflege notwendig. Mit Kundenpflege ist nicht die medizinische oder die pflegerische Versorgung gemeint, mit Kundenpflege ist das ständige umwerben der Kunden gemeint. Ihre Zufriedenheit bestimmt schließlich den Wachstum oder den Abbau einer Einrichtung, da per Mundpropaganda schnell über eine Einrichtung geurteilt wird, was positive sowie auch negative Ausmaße nehmen kann. Um eine Kundenzufriedenheit zu erheben, ist eine Kundenbefragung erforderlich. Die Zufriedenheit der Kunden wird anhand der Pflegevisite ermittelt.
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3.0 Pflegevisite
Wie Sie meiner Facharbeit bisher entnehmen konnten, spielt die Qualität eine große Rolle in der Pflege. Um die Qualität zu verbessern, ist die Pflegevisite ein wichtiges Instrument. Außerdem konnten Sie bisher entnehmen, dass die heutigen Qualitätsanforderungen eine erheblich große Herausforderung für die Pflegedienstleitung darstellt, sowie für all die anderen Fach- und Hilfskräften in einer Pflegerischen Einrichtung. Besonders hinsichtlich auf die Prozess-, Struktur- und Ergebnisqualität. Im Verlauf meiner Facharbeit, werde ich verdeutlichen, warum die Pflegevisite ein zentrales Qualitätswerkzeug ist.
3.1 Entstehung / Ursprung der Pflegevisite
Die Pflegevisite wurde bereits zu beginn des 10. Jahrhunderts, für die Patientenbefragung benutzt. Damals waren das körperliche sowie das seelische Befinden der Patienten im Vordergrund. Man sprach zu dieser Zeit zwar nicht von einer Pflegevisite, sondern von einem Besuch eines Arztes bei seinen Patienten.
Erst 1978 tauchte der Begriff Pflegevisite auf, welcher aus dem lateinischen Wort visitare abgeleitet. Patienten die in der Intensivstation lagen wurden von einem Ärzte- und Schwesternteam am Bett besucht. Dort wurde dann eine Übergabe gemacht, die zur Informationsweitergabe an den Patienten galt und zur Informationsweitergabe direkt an den Bewohner.
3.2 Definition der Pflegevisite
Visite, abgeleitet vom lateinischen Wort visitare und bedeutet: besuchen, hingehen. Die Pflegevisite ist eine Interaktion zwischen dem Pflegenden und des Gepflegten. Das bedeutet, dass der Pflegende, also die Pflegefachkraft, in den meisten Fällen die Pflegedienstleitung dem Bewohner einen Besuch abstattet und mit ihm ein Gespräch führt und schaut, ob eine gute Pflege gewährleistet ist oder nicht.
Aus dem Pflege Lexikon nach Georg/Frohwein habe ich folgende Definition entnommen: „Regelmäßiger Besuch u. Gespräch mit dem Pat. über seinen Pflegeprozess. Die P. dient der Benennung der Pflegeprobleme u. Ressourcen bzw. der Pflegediagnose, der Vereinbarung der Pflegeziele, Pflegeinterventionen u. der Evaluation der Pflege.“7
7 Pflegelexikon nach Georg Frohwein
8 Christian Heering, 1997
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Christian Heering machte sich schon Gedanken über die Pflegevisite und schrieb folgende Definition:
„Die Pflegevisite ist ein regelmäßiger Besuch bei und ein Gespräch mit der Klientin / dem Klienten über seinen / ihren Pflegeprozess. Die Pflegevisite dient der gemeinsamen Benennung der Pflegeprobleme und Ressourcen bzw. der Pflegediagnose, Vereinbarung der Pflegeziele, Vereinbarung der Pflegeinterventionen und Überprüfung der Pflege“8 Der MDK sieht folgende Prüfpunkte vor: Rahmenbedingungen der individuellen Leistungserbringung, zum Beispiel: „Werden die Wünsche und Erwartungen berücksichtigt?“; Berücksichtigung individueller Bedürfnisse im Rahmen der direkten Pflege, zum Beispiel: „Wird die aktivierende Pflege unter Berücksichtigung der Individualität durchgeführt?; Pflegedokumentation und Umsetzung des Pflegeprozesses, zum Beispiel: „Wurden alle Stammdaten in der Pflegedokumentation erfasst?
Das oberste Ziel ist die Sicherstellung der Pflegequalität. Die Ressourcen, sowie die Pflegeziele werden überprüft oder neu benannt um eine Pflegekultur erstellen zu können.
Nach jeder Pflegevisite wird alles anhand von Formularen und Checklisten geprüft, welche ich im Anhang beigelegt habe.
Da es unzählige Arten von Pflegevisiten gibt, habe ich die für mich wichtigsten Pflegevisiten herausgesucht, mit welchen ich bereits schon arbeite und arbeiten werde. Zu Beginn werde ich im folgenden Text die Mikro und Makrovisite erläutern. Zuvor möchte ich Ihnen alle Visitenarten aufzählen, welche in Kapitel 5 genauer definiert sind. Um Ihnen eine Vorstellung meiner Arbeit zu verdeutlichen, beschreibe ich in Kapitel 7 die Umsetzung der jeweiligen Visiten.
3.3 Arten der Pflegevisite
Die für mich relevanten und unumgänglichen Pflegevisiten sind:
• Bewohnerbezogene Pflegevisite
Arbeit zitieren:
Tim Schweizer, 2008, Die Pflegevisite - ein Instrument zur Qualitätssicherung, München, GRIN Verlag GmbH
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