INHALTSVERZEICHNIS
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0. EINFÜHRUNG 1
1. DIE GESUNDHEITSVERSORGUNG DER
GESETZLICHEN KRANKENVERSICHERUNG (GKV) 1
1.1. DAS SOLIDARPRINZIP UND DER SOLIDARAUSGLEICH 2
1.2. DER GKV-LEISTUNGSKATALOG 3
2. DIE NOTWENDIGKEIT DER RATIONIERUNG IM GESUNDHEITSWESEN 4
2.1. URSACHEN DER KOSTENSTEIGERUNG IM GESUNDHEITSWESEN 4
2.2. RATIONALISIERUNG ODER RATIONIERUNG? 5
3. DAS GRUNDVERSORGUNGSMODELL ALS GERECHTE
GESUNDHEITSVERSORGUNG 6
3.1. ÜBERLEGUNGEN ZU EINER GERECHTEN GESUNDHEITSVERSORGUNG 6
3.2. DAS GRUNDVERSORGUNGSMODELL NACH HUSTER 8
3.2.1. WAS UMFASST EINE ANGEMESSENE GRUNDVERSORGUNG? 9
3.3. KRITISCHE BEWERTUNG DES GRUNDVERSORGUNGSMODELLS 10
4. ZUSAMMENFASSUNG UND FAZIT 1 2
LITERATURVERZEICHNIS 1 4
Darst.llung 1: Solidarausgleich in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) 2
Darstellung 2: Das Grundversorgungsmodell nach Stefan Huster 8
Reza Fathollah Nejad Asl Gerechte Grundversorgung im Gesundheitswesen
0. EINFÜHRUNG IN DIE HAUSARBEIT
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Idee einer medizinischen Grundversorgung unter dem Blickpunkt der sozialen Gerechtigkeit und der Gerechtigkeitstheorie. Gegenstand der Arbeit bildet dabei das Grundversorgungsmodell nach Stefan Huster, Professor für Sozialrecht an der Ruhr-Universität Bochum.
Die Arbeit ist in vier Abschnitte untergliedert. Um die Idee einer medizinischen Grundversorgung in den thematischen Kontext einzuordnen, befasst sich der erste Abschnitt mit der Darlegung der Gesundheitsversorgung der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), mit besonderem Fokus auf ihr soziales Gerechtigkeitsprinzip, dem Solidarprinzip sowie die Konkretisierung und Bewertung ihres Leistungskataloges. Im zweiten Abschnitt wird vor dem Hintergrund der Kostensteigerungen im Gesundheitswesen argumentiert, warum eine Rationierung im Gesundheitswesen unerlässlich ist. Schließlich beschäftigt sich der dritte Abschnitt mit der Idee des Grundversorgungsmodells als gerechte Gesundheitsversorgung. Hierfür werden zuerst gerechtigkeitstheoretische Überlegungen angeführt, anschließend wird das Huster-Modell vorgestellt, um abschließend eine kritische Bewertung mit Blick auf die Fragestellung durchzuführen. Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung und einem kurzen Fazit.
1. DIE GESUNDHEITSVERSORGUNG DER
GESETZLICHEN KRANKENVERSICHERUNG (GKV)
Die Krankenversicherung wird in Deutschland von zwei unterschiedlichen Systemen getragen: der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und der privaten Krankenversicherung (PKV). Die GKV ist Teil des bundesdeutschen
Sozialversicherungssystems und stellt dahingehend die soziale Sicherung im Krankheitsfall sicher. Etwa 90 Prozent der Bevölkerung sind über die GKV versichert. 1 Um später das Grundversorgungsmodell besser verstehen zu können und die Unterschiede bzw. Gemeinsamkeiten im Vergleich zur derzeitigen Gesundheitsversorgung nachzuvollziehen, konzentrieren sich die folgenden Ausführungen auf das Gerechtigkeitsprinzip der GKV sowie auf die Konkretisierung und Bewertung ihres Leistungskataloges.
1 Vgl. Rosenbrock, R. / Gerlinger, T. (2006): S. 99.
1
Reza Fat thollah Nejad A Asl Gerechte Gru undversorgung g im Gesundh heitswesen
1.1. D DAS SOLID UND DER S ARPRINZIP OLIDARAUS SGLEICH Das fun ndamentale Prinzip de er gesetzlich hen Kranke enversicheru ung ist das s Solidarprin nzip. Es sagt au s, dass die Mitglieder r einer defi inierten Sol lidargemein nschaft sich h im Krank kheitsfall gegense eitig Hilfe u und Unterstü ützung gew währen. Die s geschieht über eine k kohortenspe ezifische Umvert teilung der B Behandlung gskosten, de em so genan nnten Solida arausgleich. . Die wic chtigsten Um mverteilung gsprozesse in n der GKV sind im Fo lgenden dar rgestellt:
Darstel lung 1: Sol idarausglei ich in der g gesetzlichen n Krankenv versicherun g (GKV)
Quelle: eigene Da rstellung in n Anlehnung g an Simon n, M. (2005 5), S. 54.
Die Ba sis dieser n nun im Fo lgenden erl läuterten V Verteilungsw wirkungen s stellt die A Art der n dar. Den nn die Fi nanzierung erfolgt Finanzi ierung von n Sozialve ersicherung gsmodellen n. 2 Als Bem ausschli ießlich übe er die Zahl lung von V Versicherun ngsbeiträgen messungsgr rundlage dient d as Einkom men aus u unselbständi iger Arbeit . D.h. ande ers als in privatwirtsc chaftlich organisi ierten Vers sicherungss ystemen -- wie der PKV in D Deutschland d - spielen n Alter, Geschle echt, Anzah hl der Mitve ersicherten u und vor alle em das pers önliche Kra ankheitsrisik ko keine Rolle. 3 Beim werden wenige Solidarau usgleich z zwischen Gesunden n und Kranken Behand dlungsbedür ftige durch h viele Ge esunde fina anziert, ohn ne dass di ie untersch hiedliche Risikosi ituation bei i den Beiträ ägen berück ksichtigt wir rd. Als Folg ge der einko ommensabh hängigen prozentu ualen Vers sicherungsb beiträge zah hlen Erwer rbstätige m mit höherem m Einkomm men für Mitglied der mit g geringerem Einkomm men mit. Entsprechen nd dem Z Ziel der sozialen rteilung. 4 Gerecht tigkeit, kom mmt es hier a also zu eine er Einkomm mensumver
3 Vgl. Ro
4 Dieser
Beitragsb
2
Arbeit zitieren:
Reza Fathollah Nejad Asl, 2007, Gerechte Grundversorgung im Gesundheitswesen, München, GRIN Verlag GmbH
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