INHALTSVERZEICHNIS 2
Inhaltsverzeichnis
INHALTSVERZEICHNIS 2
ABK ÜRZUNGSVERZEICHNIS 3
1. EINLEITUNG 4
2. BEGRIFF UND AUSBILDUNG DES INGENIEURS IN DEUTSCHLAND 6
3. HISTORISCHE ENTWICKLUNG EINES BERUFSFELDES. 9
A DIE ANFÄNGE (1770-1870) 9
B ZUNEHMENDE INDUSTRIALISIERUNG (1870-1945) 10
C DAS DRITTE REICH UND DIE NACHKRIEGSZEIT (1933-1970) 13
D BILDUNGSEXPANSION UND TECHNISIERUNG (AB 1970) 15
4. DER ARBEITSMARKT FÜR INGENIEURE IN DEUTSCHLAND 19
5. SCHLUSSBETRACHTUNG 20
LITERATURVERZEICHNIS 21
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS
Abkürzungsverzeichnis
BA ……………………………..............................................…………… Berufsakademie CAD …………………………………………………..………… Computer Aided Design CAM…………………………………...…...…………… Computer Aided Manufacturing CNC…………………………………………….……… Computerized Numerical Control Dipl.-Ing. …………………………………………………….…...……. Diplom Ingenieur FH ……………………………………………………….…..…………… Fachhochschule
grad....................................................................................................................…. graduiert KMK…………………………………………………….……… Kultusministerkonferenz NS……………………………………………………………...…….. Nationalsozialismus NSDAP……………………………...…… Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei Ph.D………………………………………………………………….. Philosophiae Doctor TH………………………………………………………….....….. Technische Hochschule TU…………………………………………………..….…………. Technische Universität VDDI…………………………….……….……… Verband Deutscher Diplom-Ingenieure VDI …………………………….………………….……….. Verein Deutscher Ingenieure
EINLEITUNG
1. Einleitung
„Hütet euch vor den Technikern! Mit der Nähmaschine fangen sie an und mit der
Was der französische Schriftsteller und Regisseur hier zum Ausdruck bringen will ist die weit verbreitete Angst vor dem unbekannten Faktor der Technik und deren Auswirkungen. Die vorliegende Arbeit soll etwas Licht in diese, für viele unbekannte Welt der Techniker bringen und ihre Ausbildung näher betrachten. Gerade im Zusammenhang mit der Rolle der Ingenieure im Dritten Reich wird natürlich auch der Frage der moralischen Rolle von Technik und Wissenschaft ein Raum gegeben. Zunächst wird allerdings der Begriff des Ingenieurs näher erläutert und seine zahlreichen Facetten aufgezeigt. In den folgenden Kapiteln wird ein historischer Überblick von den ersten Ingenieursschulen Ende des 18. Jahrhunderts in Deutschland, über die Entwicklung um die beiden Weltkriege, die tief greifenden Veränderungen im Zuge der Bildungsexpansion bis hin zu den aktuellen Entwicklungen im Rahmen des Bologna-Prozesses gegeben. Den Abschluss bildet der Überblick über den aktuellen Arbeitsmarkt für Ingenieure und ihre Gehaltserwartungen, sowie ein Fazit und Überblick über diese Arbeit.
Der Schwerpunkt der Arbeit liegt sicherlich auf den Entwicklungen in der Hochschullandschaft und bei den studierten Ingenieuren, aber auch die Veränderungen bei den Fachschulen und Ingenieursschulen sollen eine Berücksichtigung finden. Nicht nur die Ausbildung von Ingenieuren wird hier im Zeitverlauf betrachtet, sondern es findet auch immer wieder ein Blick auf den Arbeitsmarkt und die Stellung von Ingenieuren statt und zu einem gewissen Teil wird auch der Arbeitsverlauf und die praktische Tätigkeit eines Ingenieurs beleuchtet, auch wenn dieser Punkt aufgrund von Art und Umfang der Arbeit eine nach geordnete Rolle spielen muss. Für eine soziologische Arbeit gänzlich ungewöhnlich, spielt Geschlecht und soziale Herkunft der Ingenieure in dieser Arbeit keine Rolle. Dies hat zweierlei Gründe: Zum einen haben sich diese Parameter im Zeitverlauf wenig verändert und zum anderen ist die genaue Datenlage hierfür sehr lückenhaft, die grobe Tendenz hingegen allgemein bekannt. Frauen spielten in den Ingenieurswissenschaften lange Zeit keine oder kaum eine Rolle und machen auch heute nur einen Bruchteil der Ingenieure aus. Lediglich in den Fächern Bauingenieurwesen und Architektur lässt sich ein nennenswerter Anteil von Frauen finden. Was die soziale
EINLEITUNG
Herkunft der Ingenieure angeht, so gilt dieser Beruf als klassischer Aufsteigerberuf. Gerade bei den mittleren Qualifikationen, also den Ingenieursschulen und später den Fachhochschulen stammen viele Studenten und Absolventen aus eher bildungsfernen Schichten. Auch an den Universitäten finden sich bei den Ingenieuren deutlich mehr „Aufsteiger“ als in anderen Fächern, insbesondere der Medizin und Jura, aber der Effekt ist hier im nicht in dem Maße zu erkennen wie dies bei der mittleren Qualifikation der Fall ist.
Die verwendete Literatur stammt zu einem großen Teil aus den 1970er Jahren, da in dieser Zeit die soziologische Beschäftigung mit dem Ingenieursberuf ihren Höhepunkt fand. Die jüngsten Entwicklungen in der Ingenieursausbildung und die aktuelle Arbeitsmarktlage sind hingegen durch Quellen aus dem Internet gestützt, da die aktuellen Entwicklungen bisher sehr spärlich von wissenschaftlicher Seite beachtet wurden. Das umfangreiche Literaturverzeichnis ist der sehr differenzierten Entwicklung und des unterschiedlichen Berufsbildes geschuldet, da sich die Quellen in ihre Beschreibungen teilweise widersprechen, in anderen Punkten hingegen sehr gut ergänzen.
BEGRIFF UND AUSBILDUNG DES INGENIEURS IN DEUTSCHLAND
2. Begriff und Ausbildung des Ingenieurs in Deutschland
Viele verbinden mit dem Begriff des Ingenieurs den klassischen, studierten Maschinenbauingenieur in einem großen deutschen Unternehmen des Fahrzeugbaus oder eines entsprechenden Zulieferbetriebes. Allerdings wird der Ingenieursbegriff deutlich weiter gefasst und ist wesentlich vielschichtiger als dies zunächst erscheinen mag. Zum einen ist dies die verschiedene Ausbildung die Ingenieure genießen können. In Deutschland führt nicht nur die akademische Ausbildung an einer Universität zum Beruf des Ingenieurs, sondern die Ausbildung erfolgt in einem „vierstufig aufgebauten“ (Kammerer/Lutz: S. 25) Berufs- und Fachschulwesen. Ein Zugang erfolgt über: o eine Berufsausbildung und die entsprechenden Berufsschulen, o die Fachschulen oder Berufsakademien o die Ingenieursschulen oder Fachhochschulen,
o die technischen Hochschulen, technischen Universitäten oder allgemeinen Universitäten.
Arbeit zitieren:
Christoph Färber, 2008, Geschichte des Ingenieurberufs und der Ingenieursausbildung in Deutschland, München, GRIN Verlag GmbH
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