Staatliche Innovationsförderung
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Abk ürzungsverzeichnis IV
Abbildungsverzeichnis V
1 Einleitung 1
2 Notwendigkeit der staatlichen Innovationsförderung 1
3 Innovation. 2
3.1 Definition. 2
3.2 Wer wird gefördert? 2
4 Arten der Innovationsförderung. 3
4.1 Fördermaßnahmen des Bundes 4
4.1.1 High-Tech-Strategie 4
4.1.2 Pro Inno 6
4.1.3 ERP-Innovationsprogramm 7
4.1.3.1 Voraussetzungen. 8
4.1.3.2 Art und Höhe der Förderung 8
4.1.4 InnoNet 9
4.1.5 High-Tech-Gründerfonds. 9
4.1.6 Clusterwettbewerb. 10
4.1.7 Forschungsprämie. 11
4.1.7.1 Das Ziel 11
4.1.7.2 Das Prinzip 12
4.1.8 INNO-WATT 12
4.1.9 Neues Förderprogramm für Gründer und junge Unternehmen (kfw) 13
4.2 Förderung der Länder 14
4.2.1 EU-Strukturfondsförderung 2007 - 2013 14
4.2.2 Regional 14
4.2.2.1 InnoProfile 14
4.2.2.2 Niedersächsisches Innovationsförderprogramm (NBank) 15
5 Fazit und kritische Würdigung 17
Quellenverzeichnis. 18
Literaturverzeichnis 18
II
Staatliche Innovationsförderung
Inhaltsverzeichnis
Internetverzeichnis....................................................................................... 18
Anhang 20
A1 Fördermittelausgaben innerhalb der High-Tech-Strategie 20
A2 KMU-Definition der EU 21
III
Staatliche Innovationsförderung
Abkürzungsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
AiF Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke" e.V. BMWi Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie BMBF Bundesministerium für Bildung und Forschung ERP Enterprise Ressource Planning F&E Forschung und Entwicklung Kfw Kreditanstalt für Wiederaufbau KMU kleines und mittelständisches Unternehmen
IV
Staatliche Innovationsförderung
Einleitung
1 Einleitung
Innovation ist ein Bestandteil der im März 2000 verabschiedeten sog. „Lissabon-Strategie“ der Kommission der Europäischen Gemeinschaft mit dem Ziel, die EU innerhalb von 10 Jahren, also bis 2010 zum wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschafsraum der Welt zu machen“. 1 Dieses Ziel blieb auch nach der Reform der Lissabon-Strategie von Februar 2005 bestehen. 2 Um das Ziel von „mehr Forschung für Europa. Hin zu 3 % 3 des BIP“ zu erreichen, sind die europäischen Mitgliedsstaaten dazu verpflichtet, „ihre eigenen nationalen Innovationsstrategien- und Politiken aufzubauen und zu festigen, eigene Ziele zu setzen und mit der Kommission zusammen zu arbeiten“. 4 Die Kommission hingegen wird im Gegenzug u.a. eine Plattform zum Austausch von Informationen und Erfahrungen für Beitrittsländer errichten, alle zwei Jahre über den Fortschritt berichten und verstärkt mit den Mitgliedsstaaten bei der Analyse der Innovationsprozess, -Politik und -Leistungen zusammenarbeiten. In dieser Arbeit werde ich die Umsetzung der Bundesregierung bzgl. der Innovationspolitik innerhalb der Lissabon-Strategie darstellen und Förderprojekte vorstellen. Da Innovationspolitik in der Regel auf nationaler und regionaler Ebene stattfindet, konzentriere ich mich in dieser Arbeit auf die Arten der Innovationsförderung durch den Bund und die Länder. Aufgrund der zahlreichen, kaum noch zu überschauenden Anzahl von Förderprogrammen und Maßnahmen der Bundesregierung 5 , werde ich im Kapitel 4 schwerpunktmäßig auf die Förderung von KMU in den m. E. wichtigsten Gebieten und auf die bedeutsamsten Förderprogramme eingehen.
2 Notwendigkeit der staatlichen Innovationsförderung
Nachdem der Europäische Rat das 3 %-Ziel formuliert hatte, wollte auch Deutschland für sich gesehen dieses Ziel in Angriff nehmen. 6 2/3 der F&E-Ausgaben sollten von der Wirtschaft finanziert werden. Während der Staat seinen
1 Aus: Mitteilung der Kommission: Innovationspolitik: Anpassung des Ansatzes der Union
im Rahmen der Lissabon-Strategie, vom 11.03.2003, KOM (2003) 112, S. 4.
2 Vgl. Wissenschaftlicher Dienste des Deutschen Bundestages, Nr. 10/05 vom
22.05.2005.
3 3 % des Inlandsprodukts sollen für F&E - Maßnahmen ausgegeben werden.
4 Ebenda, S. 25.
5 Vgl. www.foerderdatenbank.de.
6 Rammer/Binz in: Legler, Grenzmann, 2006, S. 131.
1
Staatliche Innovationsförderung
Innovation
Anteil von 1/3 relativ einfach durch Erhöhung der Staatsausgaben beibringen kann, bedarf es auf Seiten der Unternehmen einer Änderung der Anreizsysteme und Rahmenbedingungen. Eine Unterstützung durch den Staat ist erforderlich, da hohe Fixkosten, hohe externe Effekte der Innovationstätigkeit und Unsicherheiten über die zu erzielenden Ergebnisse Investitionen in Innovationen bzw. F&E unrentabel machen. Hinzu kommt risikoaverses Verhalten der Kapitalgeber, die die F&E - Aktivitäten unter das durchschnittliche Niveau drücken. Daher unterstützt der Staat die Unternehmen bei ihren Forschungsanstrengungen.
3 Innovation 3.1 Definition
Nach der weitgehend anerkannten Begriffsdefinition von der Europäischen Kommission im „Grünbuch zur Innovation“ festgelegt, bedeutet Innovation „die Umsetzung einer Idee in neue und verbesserte käufliche Produkte oder Dienstleistungen, in operationelle Verfahren in Industrie oder Handel oder in eine neue Form sozialer Dienstleistungen.“ 7 Dies kann durch folgende Dinge erreicht werden: „Umstellung und Ausweitung des Produkt- und Dienstleistungsangebots und der entsprechenden Märkte; Umstellung der Produktions-, Zulieferungs- und Vertriebsmethoden; Einführungen von Änderungen im Management, in der Arbeits-organisation sowie bei den Arbeitsbedingungen und Qualifikationen der Arbeitnehmer.“ 8 Diese Definition besitzt weiterhin Gültigkeit und steht im Einklang mit der Innovationspolitik der Europäischen Union.
3.2 Wer wird gefördert?
Gefördert werden vor allem Unternehmensgründer, junge Technologieunternehmen, Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Forschungseinrichtungen und Hochschulen, die für Aktivitäten auf technischem Neuland personell und materiell gerüstet sind. 9
7 KOM 1996, S.12
8 KOM 1996, S.9
9 Vgl.: BMBF, Innovationsförderung, in: www.bmbf.de/pub/innovationsfoerderung.pdf,
S. 7.
2
Arbeit zitieren:
Carolin Sauer, 2008, Staatliche Innovationsförderung, München, GRIN Verlag GmbH
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