Mitarbeiter -Kapitalbeteiligung
Inhaltsangabe I
Abbildungsverzeichnis II
1. Einleitung 1
2. Mitarbeiter-Kapitalbeteiligung 1
3. Aktienoptionsmodell 2
4. Motive für Mitarbeiter-Kapitalbeteiligung 3
5. Rechtsgrundlage für staatliche Förderung 5
5.1. Staatliche Förderung bislang 5
5.2. Modelle der staatlichen Förderung von
Mitarbeiter -Kapitalbeteiligungen der Regierungsparteien 8
5.2.1. Forderungen der Arbeitsgruppe Mitarbeiterbeteiligung
der SPD 8
5.2.2. Forderungen der Arbeitsgruppe Mitarbeiterbeteiligung
der Unionsparteien 9
5.2.3. Vorschlag der gemeinsamen Arbeitsgruppe von CDU/CSU
und SPD für mehr Mitarbeiterkapitalbeteiligung in der BRD 9
6. Praxisbeispiel: Johnson Johnson 11
7. Fazit 12
Literaturverzeichnis III
Inhaltsverzeichnis I
1. Einleitung
In der jüngerer Vergangenheit sind innovative Entlohnungsmodelle in Form von einer Flexibilisierung des Arbeitsentgeltes in den Mittelpunkt der Diskussion gerückt. Ein Aspekt dieser Modelle ist die Mitarbeiter-Kapitalbeteiligung. Die Diskussion um derartige Modelle der Mitarbeiterbeteiligung ist keineswegs neu. Bereits in den Wirtschaftswunderjahren der 50er Jahre gab es Überlegungen, alternative Entlohnungsmodelle für die Mitarbeiter anzubieten. Die Idee den Mitarbeiter zum Teilhaber zu machen hatte schon Ludwig Erhard. 1 Auch der Stakeholder-Value-Ansatz, der in den 80er Jahren vielfach diskutiert wurde setzt an diesem Punkt an. Er versucht die Interessen aller Teilhaber einer Unternehmung in Einklang zu bringen. Flächendeckend durchsetzen konnte sich die Idee der Mitarbeiter-Kapitalbeteiligung bis heute allenfalls in Ansätzen - wie beispielsweise bei börsennotierten Unternehmen in Form von Belegschaftsaktien. Doch die Form der finanziellen Beteiligung findet in den Industrienationen zunehmend an Verbreitung. Trotz aller politischen Initiativen und Maßnahmen ist die Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Unternehmen in Deutschland im europäischen Vergleich noch unterdurchschnittlich verbreitet. 2 Die Politik versucht daher weiter durch steuerpolitische Maßnahmen Anreize für eine Flexibilisierung des Arbeitsentgelts zu setzen. Im Folgenden werden Formen der Mitarbeiter-Kapitalbeteiligung in der Theorie dargestellt. Veranschaulicht wird die Umsetzung solcher Modelle in der Praxis anhand von Johnson&Johnson. Des Weiteren werden die unterschiedlichen steuerpolitischen Ansätze zur staatlichen Förderung von Mitarbeiterbeteiligungen der beiden Bundesregierungsparteien SPD und CDU erläutert.
2. Mitarbeiter-Kapitalbeteiligung
Unter Kapitalbeteiligung von Arbeitnehmern versteht man die vertraglich festgelegte Beziehung zwischen dem Arbeitnehmer in abhängiger Beschäftigung und seinem Arbeit gebenden Unternehmen über eine direkte oder indirekte, betriebliche oder überbetriebliche Beteiligung am Kapital. 3
1 Vgl.: Jumpertz, N. (2007) Seite 50.
2 .Vgl.: SPD o.A. (2007a) Seite 2.
3 Vgl.: SPD o.A. (2007a) Seite 3f. Einleitung & Mitarbeiter-Kapitalbeteiligung 1
Sie dient der Flexibilisierung des Arbeitsentgelts. Bei der Mitarbeiter-Kapitalbeteilung lassen sich zwei Alternativen unterscheiden. Zum einen Die Mitarbeiterbeteiligung als Fremdkapitalgeber und zum anderen als Eigenkapitalgeber. Es gibt jedoch auch Mischformen der beiden Möglichkeiten. In Abbildung 1 sind die meistverbreiteten Kapitalbeteiligungsmodelle dargestellt. Je nach Rechtsform des Unternehmens (GmbH, Aktiengesellschaft, Kommanditgesellschaft, etc.) stehen unterschiedliche Möglichkeiten zur direkten Kapitalbeteiligung zur Verfügung.
Abb. 1: Formen der Kapitalbeteiligung
Quelle: in Anlehnung an GIZ (2007). www.mitarbeiter-beteiligung.de
Im Folgenden wird das Aktienoptionsmodell (Belegschaftsaktien) als eine Form der Mitarbeiter-Beteiligung am Eigenkapital genauer beschrieben.
3. Aktienoptionsmodell
Eine Aktienoption ist ein verbrieftes Recht, nach Ablauf einer bestimmten Frist Aktien zu einem bestimmten im Voraus festgelegtem Preis zu kaufen. Dieses Recht steht beim Aktienoptionsmodell dem Mitarbeiter eines Unternehmens zu. Durch Ausübung der Aktienoption wird der Optionsinhaber (der Mitarbeiter) zum Aktionär (Mitunternehmer). Bei Ausübung der Option werden dem Mitarbeiter nach Zahlung des Basispreises so genannte Bezugsaktien unter Ausnutzung des bedingten
Mitarbeiter-Kapitalbeteiligung & Aktienoptionsmodell 2
Arbeit zitieren:
Sandro Schulz, 2008, Mitarbeiterkapitalbeteiligung - Das Aktienoptionsmodell, München, GRIN Verlag GmbH
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