II
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1 Problemstellung 1
1.2 Zielsetzung 1
1.3 Vorgehensweise 2
2. Innovationen
2.1 Definition Innovation 2
2.2 Innovationsarten 3
3. Motivation
3.1 Definition Motivation 6
3.2 Motivationsarten 6
4. Innovationsorientierte Anreizsysteme
4.1 Geldorientierte Anreizsysteme 8
4.2 Zeitorientierte Anreizsysteme 11
5. Fazit 12
Literaturverzeichnis
1
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
Unternehmen müssen sich in der heutigen Wirtschaftssituation der Herausforderung von sich ständig ändernden Technologien, Märkten und Bedürfnissen der Menschen stellen. 1 Die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens kann jedoch durch die Einbeziehung der Mitarbeiter und deren Wissen erhöht werden. Mit jedem umgesetzten Verbesserungsvorschlag wird ein Missstand verringert, ein Potential besser genutzt und die Markposition des Unternehmens verbessert. 2 Doch nur durch einen kontinuierlichen Strom neuer Ideen und den dadurch entstehenden Innovationen entsteht ein Verbesserungsprozess. 3 Die Frage ist wie wird ein Betriebsklima geschaffen in dem die Mitarbeiter ihr Wissen, ihr Potential und Kreativität über das Normalmaß einbringen. Mitarbeiter benötigen ein Umfeld in dem sie ihr Kreativ-Potential sinnvoll einsetzen können. 4 Deshalb muss das Unternehmen aus sich heraus die Organisation so gestalten, dass der interne Innovationsgrad erhöht wird. 5
1.2 Zielsetzung
Zielsetzung dieser Arbeit ist es, Möglichkeiten und Wege aufzuzeigen um eine Innovationskultur in einem Unternehmen zu etablieren. Da dieses nicht ohne die Motivation der Mitarbeiter des jeweiligen Unternehmens geht, liegt der Fokus dieser Arbeit auf den Mitarbeitern. Es soll verdeutlicht werden, welche Anreizsysteme die Motivation der Mitarbeiter steigert und so eine kontinuierliche Innovation im Unternehmen möglich macht. Des Weiteren sollen in diesem Zusammenhang die verschieden Innovations- und Motivationsarten und ihre Zusammenhänge vorgestellt werden.
1 Vgl. Messner, G. (1987), Geleitwort.
2 Vgl. Neckel, H. (2004), S. 12.
3 Vgl. Neckel, H. (2004), S. 12.
4 Vgl. Geyer, E. (1987), S. 11.
5 Vgl. Geyer, E. (1987), S. 11.
2
1.3 Vorgehensweise
In Kapitel 2. wird zunächst das Wort „Innovation“ definiert und verschiedene Innovationsarten und deren Zusammenhänge aufgezeigt. In Kapitel 3. wird durch gleiche Vorgehensweise das Wort „Motivation“ und die verschieden Motivationsarten definiert. In Kapitel 4. werden die Erkenntnisse aus den Kapiteln 2. und 3. genutzt um einige innovationsorientierte Anreizsysteme vorzustellen. Dabei wird in 4.1 auf geldorientierte Anreizsysteme und in 4.2 auf zeitorientierte Anreizsysteme eingegangen.
2. Innovationen
2.1 Definition Innovation
Das Wort „Innovation“ wird von dem lateinischen Wort „innovare“ abgeleitet. Innovare bedeutet „erneuern“. Das Gabler Wirtschaftslexikon definiert Innovation, als Neuerungen die mit technischem, sozialem und wirtschaftlichen Wandel einhergehen. 6 Folgende Kriterien sollten laut Wahren erfüllt sein, um von einer Innovation aus Unternehmensperspektive sprechen zu können: 7 1) Objekt der Innovation
Innovationen müssen objektbezogen sein. Das heißt, die Neuerungen / Veränderungen müssen sich auf Produkte, Strukturen, Prozesse, Handlungen, Normen oder Regeln beziehen. Entwürfe oder Ideen sind erst als Innovation anzusehen, wenn sie umgesetzt wurden. 2) Prozess und Subjekt der Innovation
Innovationen entstehen nicht einfach aus dem Nichts, sondern werden im Rahmen von sozialen und ökonomischen Interessen von Menschen entwickelt. In diesem Zusammenhang sind Innovationen das Objekt und der Mensch das Subjekt. Wahren fasst dieses Verhältnis mit folgenden Satz zusammen: „Innovationen entstehen nur, wenn Menschen aktiv werden.“ 8
6 Vgl. Gabler Wirtschaftslexikon (2004), S. 1500.
7 Vgl. Wahren, H.-K. (2004), S. 13f.
8 Wahren, H.-K. (2004), S. 14.
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3) Status des Neuen
Das Ergebnis oder Produkt, das durch die Innovation generiert wird, muss sich vom Bestehenden unterscheiden. 4) Zweckorientierung der Innovation
Das Bestreben bei einer Innovation sollte direkt auf das Unternehmensziel hinsteuern. Innovationen werden in einem Unternehmen eingeführt, um die Leistungs- oder Wettbewerbssituation zu verbessern. Sollten die eingeführten Veränderungen nicht zum Erreichen der Ziele beigetragen haben, so sind sie trotzdem eine Innovation, wenn die Absicht auf den Unternehmenszweck abzielt.
Innovationen verlangen neue Verhaltensweisen und die Mitarbeit aller Betroffenen um die Neuerung erfolgreich zu implementieren. 9 Das heißt eine Innovation ist zugleich eine umfassende Lern- und Leistungsaufgabe, da Hindernisse überwunden werden müssen um Neuerungen durchzusetzen. 10 Diese Lern- und Leistungsaufgabe erfordert Veränderungs- und Bildungsaktivitäten und somit Mitarbeiter die nicht nur motiviert sind, Verbesserungsvorschläge einzubringen, sondern auch den Willen dazu haben, diese umzusetzen.
2.2 Innovationsarten
Da Innovationen in Bezug auf den Zweck sehr vielschichtig sind, gibt es viele verschiedene Ansätze um die Innovationsformen einzuteilen. Die nachfolgenden Erläuterungen zu den verschiedenen Einteilungsansätzen sollen einen Überblick geben. Im Buch „The Innovator`s Dilemma“ werden Innovationen in evolutionäre und revolutionäre Innovationen eingeteilt, je nach den Marktumständen bei ihrer Einführung. 11
Evolutionäre Innovationen bestehen aus Produkten die bereits im Markt etabliert sind und verbessert werden. Mit dieser Produktverbesserung beabsichtigen Unternehmen
9 Vgl. Messner, G. (1987), Geleitwort.
10 Vgl. Messner, G. (1987), Geleitwort.
11 Vgl. Christensen, C. M. (2003), S. 35.
Arbeit zitieren:
Christiane Möller, 2007, Ansätze zur Gestaltung einer Innovationskultur im Unternehmen, München, GRIN Verlag GmbH
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