Inhalt
Abbildungsverzeichnis III
Vorwort IV IV
1. Einleitung 1
1.1. Zielsetzung der Hausarbeit 1
1.2. Problemstellung 1
1.3. Aufbau der Hausarbeit 1
2. Ehrenamt: Was ist das eigentlich? 2
2.1. Definition 2
2.2. Von der Tradition bis zur Modernisierung 2
2.3. Strukturelle Merkmale 4
3. Freiwilliges Engagement: Chance oder Risiko? 7
3.1. Aus Sicht der Gesellschaft 7
3.2. Aus Sicht der Engagierten 8
4. „Ehrenamt im Alter“ 9
4.1. Motive 9
4.2. Gewinnung von älteren Ehrenämtern 10
4.3. Modellprojekt „Beispiele guter Praxis“ des BMFSJ 11
4.3.1. Beispiel 1 : Bürgerschaftliches Engagement in Isernhagen 12
4.3.2. Beispiel 2 : Trisektorale Unterstützung des bürgerschaftlichen Engagements 12
Internetcafé für Senioren, Finnetrop
4.4. Perspektiven 13
5. Fazit 14
Literaturverzeichnis 16
II
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Typen der Erwartungen an die freiwillige Tätigkeit 5
Abbildung 2: Engagement in verschiedenen Engagementbereichen 6
Abbildung 3: Motive für das freiwillige Engagement in 2 Altersklassen - 2004 9
Abbildung 4: Erworbene Fähigkeiten, die für sich selbst wichtig sind, durch 10
Vorwort
Es würde oftmals umständliche Formulierungen bedürfen, um den weiblichen wie auch männlichen Sprachgebrauch gerecht zu werden. Doppelformulierungen können den Lesefluss erschweren. Deshalb habe ich mich in dieser Arbeit für die männliche Form entschieden. Gemeint ist aber ebenfalls die weibliche Form.
IV
1. Einleitung
1.1 Zielsetzung der Hausarbeit
Im Rahmen des Seminars Übergang in den Ruhestand und nachberufliche Tätigkeit wurden u.a. die Rente mit 67, verschiedene Übergänge in den Ruhestand und nachberufliche Tätigkeitsfelder diskutiert. Eines der erörterten Tätigkeitsfelder im Ruhestand war die ehrenamtliche Arbeit. Ziel dieser wissenschaftlichen Arbeit ist es die Vor- und Nachteile des Ehrenamts und deren Bezug auf das dritte Lebensalter herauszuarbeiten. Ist es sinnvoll sich für das Ehrenamt als nachberufliche Tätigkeit zu entscheiden? Und welche Rolle spielt die Partizipation Älterer im Ehrenamt für die Gesellschaft? Außerdem soll geklärt werden, wie ein älterer Mensch bestmöglich für die Arbeit für ein Ehrenamt gewonnen wird. Die Antwort auf diese Fragen wird im Rahmen dieser Hausarbeit als Ziel verfolgt.
1.2 Problemstellung
In Folge des demographischen Wandels bleibt den Menschen durch den immer früheren Austritt aus dem Erwerbsleben und der steigenden behinderungsfreien Lebenserwartung, eine größere Zeitspanne in der so genannten nachberuflichen Lebensphase [Vgl. Höpflinger und Stuckelberger (1999), S.15]. Im Durchschnitt erhöhen sich das Wohlstandniveau, der Bildungsstand und der Gesundheitszustand der Gruppe der älteren Menschen [Vgl. Olk, T. (2002), S.25]. Diese Gegebenheiten bedeuten, dass ein großes Handlungs- und Engagementpotenzial im Ruhestand und der Pensionierung besteht. Somit steigt für einen Grossteil der Älteren die Anzahl der Jahre, in denen sie in der Gesellschaft „nützlich“ sein können. Jedoch finden sie oft keinen Zugang zu Aktivitäten, oder werden in öffentlichen Programmen nicht mit einbezogen. Die Gesellschaft befindet sich in einem Prozess, die genannte Phase des Lebens sinnvoll zu strukturieren und zu füllen. Nachberufliche Tätigkeitsfelder wie Hobbys, Familien- und Pflegearbeit, weiter betriebliche Aktivitäten oder das Ehrenamt sind einige der Aktivitäten, die dem Lebensabschnitt Ruhestand eine Struktur geben.
1.3 Aufbau der Hausarbeit
Zu Beginn wird die ehrenamtliche Arbeit definiert und ähnliche Begrifflichkeiten werden unterschieden. Des Weiteren werden altersunabhängige strukturelle Merkmale des Ehrenamts aufgezeigt. Es folgt eine Erläuterung über die positiven wie ggf. negativen Auswirkungen der Arbeit als Ehrenamtler auf die Gesellschaft und auf die ausübende Person. Im Anschluss wird aus gerontologischer Sicht spezifisch auf die ehreamtliche Arbeit im dritten Lebensalter
1
eingegangen. Es werden Motive wie auch die speziellen Maßnahmen zur Gewinnung dieser Altersklasse dargelegt und die dabei entscheidende Arbeit der Seniorenbüros beschrieben. Die Perspektiven dieser Altersklasse, sowie die Problemstellung, ob ehrenamtliche Tätigkeit eine sinnvolle Beschäftigung im Alter ist und zu einem aktiven Altern führt, werden im Anschluss erläutert. Das Fazit bildet den Abschluss dieser Arbeit und diskutiert kritisch die Ergebnisse vorangegangener Befunde.
2. Ehrenamt: Was ist das eigentlich?
2.2 Definitionen
Eine ehrenamtliche Tätigkeit ist laut Markus Buchholz an fünf Merkmalen festzulegen [Vgl. Buchholz (2006), S.9]. Zunächst einmal findet die Aktivität als Ehrenamtler auf einer freiwilligen Basis statt und ist unentgeltlich. Diese zwei Merkmale werden ergänzt durch Eigenschaften, dass die Arbeit für Andere ist und in einem organisatorischen Rahmen stattfindet. Somit ist bspw. keine spontane Hilfsaktion innerhalb der Familie eine ehrenamtliche Tätigkeit. Spontane Aktionen gehören grundsätzlich nicht in die Definition von Ehrenamt, denn das letzte Merkmal besagt, dass eine ehrenamtliche Arbeit kontinuierlich erfolgen muss. Durch diese fünf Kriterien sind ehrenamtliche Tätigkeiten laut Buchholz von anderen Beschäftigungen zu unterscheiden.
Im Vergleich zu Thomas Olk, macht Buchholz keine Unterscheidung zwischen der früheren („alten“) Ehrenamtsdefinition und der modernen („neuen“) Definition von Ehrenamt. Olk zählt einige von Buchholz erwähnten Merkmalen einer ehrenamtlichen Tätigkeit zu den „alten“ Merkmalen. Olk verwendet außerdem den modernen Begriff des bürgerschaftlichen Engagements [Vgl. Olk (2002), S.29]. Eine Definition lässt sich also nur deutlich abgrenzen, wenn die Begrifflichkeiten korrekt verwendet werden. Der traditionelle Begriff des Ehrenamts im Vergleich zu dem modernen Begriff des bürgerschaftlichen Engagements.
2.3 Von der Tradition bis zur Modernisierung
Welche Bedeutung beinhaltet das traditionelle Wort Ehrenamt? Der Großteil der Bevölkerung verbindet das Wort Ehrenamt mit dem Wort „Ehre“ [Vgl. Zimmer (2005), S.2]. Tatsächlich ist der Ursprung des Wortes im ersten Viertel des 19. Jahrhundert zu verzeichnen. Der preußische Staat erfand den Begriff der Ehrenmänner zu Zeiten leerer Kassen. Die preußische Verwaltungsreform führte die gemeindliche Selbstverwaltung ein, reformierte sie und band sie in das staatliche Gefüge ein. Zahlreiche Verwaltungsaufgaben wurden den Honoratioren
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Caroline Billert, 2008, Übergang in den Ruhestand und nachberufliche Tätigkeiten - Ehrenamt im Alter, Munich, GRIN Publishing GmbH
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Warum arbeiten Menschen ehrenamtlich?
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