Inhaltsverzeichnis
Abbildungs- und Tabellenverzeichnis III Vorwort IV
1. Einleitung 1
1.1. Zielsetzung der Hausarbeit 1
1.2. Problemstellung 1
1.3. Aufbau der Hausarbeit 2
2. Leiharbeit: Was ist das eigentlich? 2
2.1. Definition 2
2.2. Gesetzliche Grundlagen 3
2.3. Strukturelle Merkmale 4
3. Leiharbeit: Der Aspekt Gesundheit 7
3.1. Körperliche und psychische Belastungen 7
3.2. Vergleich mit Normalarbeitsverhältnissen 10
4. Leiharbeit: Chance oder Risiko? 12
4.1. Zeitarbeitnehmer 12 4.1.1. Chancen 12 4.1.2. Risiken 13
4.2. Zeitarbeitskunden 14 4.2.1. Chancen 14 4.2.2. Risiken 15
5. Leiharbeit: Eine Möglichkeit auch im dritten Lebensalter? 15
5.1. Projekt „Zeitarbeitsagentur 50plus“ 15
5.2. Prognosen für ältere Arbeitssuchende im Bezug auf Leiharbeitsverhältnisse 16
6. Fazit 17
Literaturverzeichnis 18
II
Abbildungs- und Tabellenverzeichnis
Abbildung 1: Zeitarbeit - Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 2003-2007 2
Abbildung 2: Das Dreieck der Vertragsbeziehung bei Zeitarbeit 3
Abbildung 3: Branchen und Geschlechterverteilung 4
Abbildung 4: Altersstruktur der Beschäftigten 2001 5
Abbildung 5: Beschäftigungsdauer in Tagen 6
Abbildung 6: Intensivnutzung nimmt zu 7
Abbildung 7: Physische Arbeits- und Umgebungsbelastungen unter 9
Abbildung 8: Besonderheiten der Anforderungen und Belastungen bei 9
Zeitarbeit: Das „Mehrschnittstellenmodell zukünftiger Arbeit“ Abbildung 9: Stärke der körperlichen Beschwerden in Abhängigkeit von 10
Dauer des Beschäftigungsverhältnisses
Abbildung 10: Beschwerden durch die Leiharbeit während/ unmittelbar 11
nach der Arbeit (Altersgruppe <30 Jahren)
Tabelle 1: 12 Gesundheitliche Belastungen von Leiharbeit in der EU in 2000
III
1. Einleitung
1.1 Zielsetzung der Hausarbeit
Im Rahmen des von Frau Donnerbauer geleiteten Seminars Atypische Beschäftigungsformen - Chancen und Risiken wurden u.a. strukturelle Merkmale, die Entwicklung und die Vor- und Nachteile von Leiharbeitsverhältnissen dargestellt. Mit Hilfe der Seminararbeit und weiterführender Literatur ist es Ziel dieser Hausarbeit die Chancen und Risiken der Leiharbeit herauszuarbeiten. Des Weiteren ist ein Schwerpunkt die Leiharbeit im Bezug auf älteren Arbeitnehmer zu untersuchen. Die Antwort auf die Frage, ob Leiharbeit auch im dritten Lebensalter eine sinnvolle Möglichkeit der Beschäftigung ist, soll zum Ende der Arbeit zu beantworten sein.
1.2 Problemstellung
Seit einigen Jahren ist eine dynamische Veränderung auf dem Arbeitsmarkt zu erkennen. Die so genannten Normalarbeitsverhältnisse weichen den atypischen
Beschäftigungsformen. Heutzutage unterscheiden sich viele Berufsbiografien von denen die vor einigen Jahren noch als normal galten. Schule, Ausbildung und danach folgende unbefristete Festeinstellungen ist mittlerweile eher die Ausnahme. Die heutigen Berufsverläufe sehen mannigfaltige Optionen für Arbeitnehmer vor. Zeitarbeit, Minijob oder die neue Selbstständigkeit sind nur einige Varianten. Ob diese Nutzung der Beruflaufbahnen auf freiwilliger Basis geschehen oder die Arbeitnehmer keine anderen Ausweichmöglichkeiten besitzen ist unterschiedlich.
In den letzten 5 Jahren hat sich bspw. die Zahl der Leiharbeitnehmer mehr als verdoppelt. [Vgl. Abbildung 1]. Im Juni 2007 war der Prozentsatz der Leiharbeiter im Bezug auf alle sozialversicherungspflichtig Beschäftigten auf von 1,1% (2003) auf 2,4% gestiegen [Vgl. Abbildung 1].
Trotz dieser aufsteigenden Tendenzen steht die Leiharbeit in Deutschland seit ihrem Beginn 1962 stetig in der Diskussion. Ist sie nun als Chance oder Risiko für den Arbeitnehmer und den Arbeitgeber zu sehen? Zum einen wird Leiharbeit zu den prekären Beschäftigungsverhältnissen gezählt und zum anderen als Brücke in eine unbefristete Arbeit gesehen.
Diese Arbeit wird diese verschiedenen Aussagen und Meinungen gegenüberstellen und sich kritisch mit diesem Problem auseinandersetzen.
1
Abbildung 1:Zeitarbeit- Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 2003-2007
Quelle: Bundesagentur für Arbeit (Hrsg.) (2/2008). Die Entwicklung des Arbeits- und Ausbildungsmarktes im Februar 2008,
http://www.pub.arbeitsamt.de/hst/services/statistik/000000/html/start/monat/grafiken.pdf (Stand: 13.03.2008)
1.3 Aufbau der Hausarbeit
Im Anschluss wird die Leiharbeit definiert und ihre gesetzlichen Grundlagen geklärt. Die strukturellen Merkmale werden anschließend ausführlich aufgezeigt und erläutert. Im Anschluss wird der wichtige Punkt der gesundheitlichen Belastungen beschrieben. Danach wird die weitere Fragestellung Leiharbeit: Chance oder Risiko? von der Arbeitnehmer-, wie auch von der Arbeitgeberseite aufgezeigt. Schlussendlich wird diese Arbeit die Möglichkeiten und Prognosen für ältere Arbeitnehmer in der Leiharbeit aufzeigen und am Beispiel des Projekts „Zeitarbeitsagentur 50plus“ verdeutlichen. Das darauf folgende Fazit stellt die in der Arbeit herausgearbeiteten Ergebnisse vor und wird diese kritisch beurteilen.
2. Leiharbeit: Was ist das eigentlich?
2.1 Definition
Laut der Autorin Amaren Baum gibt es für den Begriff Leiharbeit mehrere gebräuchliche Synonyme. Beispielweise Zeitarbeit, gewerbsmäßige Arbeitnehmerüberlassung oder Personalleasing [Vgl. Baum (1999), S. 12 f.]. Alle Ausdrücke beschreiben den Umstand, dass ein Arbeitnehmer von seinem eigentlichen Arbeitgeber (Überlasser), hier z.B. Zeitarbeitsfirma, an einen Dritten (Entleiher), zum Arbeiten in einem bestimmten Zeitraum „ausgeliehen“ wird. Der Entleiher wird somit zum Kunden des Überlassers. Daher besteht ein Dreiecksverhältnis zwischen Leiharbeitnehmer, Entleiher und Verleiher.
2
Quote paper:
Caroline Billert, 2008, Atypische Beschäftigungsformen - Chancen und Risiken- Leiharbeit, Munich, GRIN Publishing GmbH
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