INHALTSVERZEICHNIS
ABBILDUNGSVERZEICHNIS II
SYMBOLVERZEICHNIS III
A. Motivation 1
B. Theoretische Grundlagen der sozialen Alterssicherung 2
I. Merkmale der sozialen Alterssicherung. 2
II. Grundkonzeptionen der Alterssicherung. 3
III. Begründung einer staatlichen Alterssicherung. 4
C. Modelle überlappender Generationen. 4
I. Basismodell 5
1. Individuelle Nutzenmaximierung 6
2. Unternehmen 8
3. Gleichgewichte und Steady States. 10
4. Dynamische Effizienz 11
5. Staatliche Alterssicherung. 13
II. Modellvariationen 15
1. Gestaltungsmöglichkeiten des Basismodells 15
2. 3-Perioden-Modell 15
3. n-Perioden-Modell 16
D. Schlussfolgerungen, Ausblick 16
LITERATURVERZEICHNIS 18
3
ABBILDUNGSVERZEICHNIS
Abb. 1: Lebenszeitkonsumwahl eines repräsentativen Individuums.
Abb. 2: Übergangspfade zu den Steady States k und k
4
SYMBOLVERZEICHNIS
Niveauparameter der Faktorproduktivität
A
Beitragshöhe pro Aktivem
b
Konsum, Pro-Kopf-Konsum
C, c
Produktionsfunktion, intensive Produktionsfunktion
F, f
Verteilungsfunktion
G
Grenzprodukt des Kapitals
GPK
t Grenzprodukt der Arbeit
GPN
t
Kapitalstock, Pro-Kopf-Kapitalstock
K, k
Wachstumsfaktor der Aktiven
M
Anzahl der Erwerbstätigen
N
Wachstumsrate der Bevölkerung
n
R, r Zinsfaktor, Realzins
s Pro-Kopf-Ersparnis
t Zeitindex
U, u Nutzenfunktionen
w Reallohn
x Rentenhöhe
Y, y Produktionsmenge, Pro-Kopf-Produktionsmenge
ß Elastizität θ Zeitpräferenzrate
Nicht-negative reelle Zahlen ℜ
+
5
Der Mensch ist nicht in der Lage dauerhaft durch eigene Erwerbstätigkeit die Anschaffung der benötigten Konsumgüter zu finanzieren. In den vergangenen Jahrhunderten sorgte die bäuerliche Großfamilie durch das Bilden einer wirtschaftlichen Gemeinschaft von Arbeitsfähigen und Nicht-Arbeitsfähigen dafür, dass ein zeitliches Auseinanderfallen von Arbeitsfähigkeit und Konsumbedarf überbrückt werden konnte (Breyer, 1990). Unter den veränderten sozio-ökonomischen Bedingungen funktioniert die familieninterne Altersvor-sorge der vorindustriellen Zeit nicht mehr (Werding, 1998). Heute übernimmt diese Funktion das auf dem Umlageverfahren basierende staatliche Alterssicherungssystem, das auf-grund der veränderten relevanten ökonomischen Rahmenbedingungen zunehmend in die Kritik gerät. Sinkende Geburtenraten und steigende Lebenserwartungen führen dazu, dass das Verhältnis von Erwerbstätigen zu Rentnern unvorteilhafter wird, d. h. eine immer geringere Anzahl Erwerbstätiger muss mit ihren Rentenbeiträgen die Leistungen einer immer größer werdenden Zahl von Rentnern finanzieren. Die hohe Arbeitslosigkeit sowie relativ lange Ausbildungszeiten führen ebenfalls zu einem geringen Bestand an Beitragszahlern (Fabel, 1994; Hauenschild, 1999; Raffelhüschen, 1989; Viebrock & Dräther, 1999). Wie prekär die Situation ist, verdeutlicht der ironische Werbeslogan der britischen Equitable Life Insurance Society, die in deutschen Zeitschriften für den Abschluss einer privaten Rentenversicherung mit der folgenden Aussage wirbt: „Die Renten sind sicher. Und die Erde ist eine Scheibe!“ (Drost, 1998).
Die angesprochenen Probleme sind aufgrund der demographischen Entwicklung ganz offensichtlich nicht nur vorübergehender Natur, so dass alternative Lösungsvorschläge zum staatlichen Alterssicherungssystem zwingend erforderlich sind (Hauenschild, 1999; Wagner, 2000). Um die Auswirkungen von Alterssicherungssystemen auf das Verhalten einzelner Wirtschaftssubjekte und die dynamische Entwicklung gesamtwirtschaftlicher Variablen analysieren zu können, bedarf es einer Modellstruktur, welche die Komplexität der realen Welt durch Vereinfachungen reduziert. Notwendig ist die Abbildung des Lebenszyklus einzelner Individuen mit Erwerbs- und Ruhestandsphase sowie der ökonomischen Interaktionen zwischen den Generationen (Blanchard & Fischer, 1989; Breyer, 1990; Hauenschild, 1999). Eine entsprechende, in der wissenschaftlichen Literatur vorherrschende Modellierung ist das sogenannte dynamische Modell der überlappenden Generationen 1 (Hauenschild, 1999; Homburg, 1988; Michaelis, 1989), das in Kapitel C der
1 In englischer Sprache: overlapping generations model, im Folgenden daher mit OLG abgekürzt.
1
Arbeit zitieren:
Silja Schröder, 2003, Dynamische Modelle der Alterssicherung, München, GRIN Verlag GmbH
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DOI
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