Inhaltsverzeichnis I
Abbildungsverzeichnis I
Tabellenverzeichnis I I
1 Einleitung und Themenabgrenzung 1
2 Touristisches Potential 2
2.1 Lage / Räumliche Einordnung 2
2.2 Voraussetzung für den Tourismus 3
2.2.1 Kulturraum, Soziokulturelle Voraussetzungen 3
2.2.2 Naturraum, Physiogeographische Voraussetzungen 4
2.2.2.1 Klimatische Verhältnisse 4
2.2.2.2 Landschaftliche Attraktivität 5
2.2.2.3 Naturkatastrophen 6
3 Entwicklung und Struktur des Tourismus 7
ii
H I H
4 Ausgewählte spezifische Formen des Tourismus in der Karibik 12
4.1 Hoteltourismus 13
4.1.1 Auswirkungen 15
4.2 Sporttourismus 18
4.2.1 Golftourismus 18
4.2.1.1 Auswirkungen 19
4.2.2 Tauchtourismus 19
4.2.2.1 Auswirkungen 20
4.3 Kreuzfahrttourismus 20
4.3.1 Auswirkungen 24
4.4 Ökotourismus 25
4.4.1 Auswirkungen 26
5 R e s ü m e e 27
L i t e r a t u r v e r z e i c h n i s 29
iii H I H
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1) Landkarte Karibik 2
Abb. 2) Internationale und Karibik Touristenankünfte von 1970-2004 10
Abb. 3) Touristenankünfte in der Karibik nach Quellmarkt 11
Abb. 4) Entwicklung des Tourismus auf den Karibischen Inseln 12
Abb. 5) Gesamtanzahl der Zimmer der Touristenunterkünfte nach
Betrieben 2004 in ausgewählten karibischen Destinationen 14
Abb. 6) Entwicklung der Personenankünfte in der Karibik 1980 - 2004 21
Abb. 7) Passagierankünfte in ausgewählten karibischen Destinationen 22
Tabellenverzeichnis
Tab. 1) Klimate der einzelnen Inselgruppen 5
iv H IIH
1 Einleitung und Themenabgrenzung
Die karibische Inselwelt gilt von je her als der Inbegriff eines tropischen Paradieses mit traumhaften weiten Stränden, einsamen Badebuchten, üppigen tiefgrünen Regenwälden und gastfreundlichen Menschen. Schon seit ihrer Entdeckung zum Ende des 15. Jahrhunderts und der darauf folgenden Kolonialzeit reisen Menschen in diese Region um in diesem Umfeld sich zu erholen und zu entspannen. Doch seitdem hat sich viel geändert. Mit der Zeit haben nicht nur die Besucherzahlen enorm zugenommen, auch die Möglichkeiten seinen Urlaub zu gestalten sind gewachsen. Die außerordentliche kulturelle Vielfalt und die naturräumliche Attraktivität, die die Westindischen Inseln bieten, sind die Grundlage um die verschiedensten Urlaubsbedürfnisse befriedigen und damit einen erfolgreichen Tourismus betreiben zu können. Jedoch sind diese so wertvollen natürlichen Ressourcen empfindlich und begrenzt. Der Massentourismus der letzten Jahrzehnte hat bereits jetzt schon deutliche Spuren im Inselparadies hinterlassen. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich zunächst mit den natürlichen und kulturellen Rahmenbedingungen, die das touristische Potential der Region darstellen und die nötige Basis für den Fremdenverkehr sind. Im darauf folgenden Kapitel wird die Entwicklung des Tourismus seit Beginn des letzten Jahrhunderts und die Struktur des Fremdenverkehrs näher vorgestellt. Der Hauptteil der Arbeit beinhaltet einige ausgewählte spezifische Tourismusformen, wobei auf Grund des begrenzten Umfanges der Arbeit nur auf die wichtigsten eingegangen werden kann. Am Ende eines jeden Kapitels werden diese im Hinblick auf ihre Folgewirkungen auf das Ökosystem, die Wirtschaft und die einheimische Bevölkerung untersucht und kritisch bewertet.
H1H
2 Touristisches Potential 2.1 Lage / Räumliche Einordnung
Die Karibik ist ein Teilraum Mittelamerikas und liegt im westlichen, tropischen Bereich des Atlantischen Ozeans. Sie wird unterteilt in das Karibische Meer und die Karibischen, bzw. Westindischen Inseln, wobei diese sich in einem, parallel zur zentralamerikanischen Festlandbrücke nach Osten weit ausholenden, Bogen von der Halbinsel Yucatan bis zur Küste Venezuelas erstrecken. Zu ihnen gehören die Bahamas, die Großen Antillen und die Kleinen Antillen, die nochmals in die ‚Inseln über dem Winde‘ und den ‚Inseln unter dem Winde‘ untergliedert werden (Blume, 1973, S.18ff). Sie umfassen insgesamt eine Fläche von ca. 235.700 km² auf der ca. 35 Millionen Einwohner leben (AG Karibik, 2008). Dieser noch relativ übersichtlichen naturräumlichen Gliederung steht eine diffizile politische Gliederung gegenüber.
Abb.1: Landkarte Karibik
Quelle: Wunderlich, 2008
H2H
„Sie umfasst 28 Staaten und Verwaltungseinheiten, deren Status im Falle staatsrechtlicher Abhängigkeit sehr unterschiedlich ist und historisch gewachsene Kolonien ebenso umfasst wie neuerlich assoziierte Staaten und Überseedepartements.“ (Gewecke, 2007, S.10)
2.2 Voraussetzung für den Tourismus
Fast dem gesamten karibischen Raum fehlt die natürliche Ausstattung, um eine selbsttragende wirtschaftliche Entwicklung im traditionellen Sinn mit einer soliden landwirtschaftlichen und industriellen Basis zu ermöglichen. Die Insellage, die insulare Zersplitterung des Wirtschaftsraumes, und die gesamträumlich betrachtete Rohstoffarmut und Unfruchtbarkeit sind die wichtigsten Hemnsifaktoren und behindern somit eine Autarkisierung dieser Region. Das ökonomische Potential besteht in der Gunst der geographischen Lage, der Nähe zum nordamerikanischen Festland, ihren physiogeographischen Gegebenheiten und den soziokulturellen Rahmenbedingungen. Diese stellen die entscheidende Voraussetzung für den internationalen Fremdenverkehr dar (Ungefehr, 1988, S.29, 43f).
2.2.1 Kulturraum, Soziokulturelle Voraussetzungen
Die touristische Attraktivität im Bereich des Kulturraumes der Karibik beruht auf ihrer vielseitigen geschichtlichen Entwicklung. Nach der Entdeckung der Westindischen Inseln 1492/93 durch Christoph Kolumbus und der darauf folgenden Landnahme durch die Spanier folgte die kolonialgeschichtliche Epoche, in der sich auch Engländer, Franzosen und Niederländer ansiedelten, den karibischen Raum gemäß den wirtschaftlichen Interessen ihrer Mutterländer erschlossen und von den dortigen Rohstoffvorkommen profitierten (Haas & Scharrer, 1997, S.644). Diese Zeit prägte den Baustil und brachte eine Vielzahl von kulturellen Sehenswürdigkeiten hervor, die heute eine abwechslungsreiche Historie dieser Region reflektieren. Einen ebenfalls entscheidenden Einfluss nahmen auch die indigene Urbevölkerung, die Arawaks und Kariben und die aus Westafrika stammende Bevölkerungsmehrheit, die im Laufe des ca. 300 jährigen Sklavenhandels in den karibischen Raum kamen (Bürskens, 1990,
H3H
Arbeit zitieren:
Miriam Paffen, 2008, Spezifische Formen des Tourismus in der Karibik, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Three Worlds of Welfare Capitalism?
Soziologie - Politische Soziologie, Majoritäten, Minoritäten
Hausarbeit, 18 Seiten
Tierethik: In welchem Verhältnis sollte nach Albert Schweitzer der Men...
Seminararbeit, 20 Seiten
Über Karl Marx - "Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie&quo...
Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte
Hausarbeit, 21 Seiten
Internationale Seekreuzfahrten
Angbote, Entwicklung, Probleme
Geowissenschaften / Geographie - Wirtschaftsgeographie
Hausarbeit (Hauptseminar), 45 Seiten
Miriam Paffen's Text Spezifische Formen des Tourismus in der Karibik ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Miriam Paffen hat den Text Spezifische Formen des Tourismus in der Karibik veröffentlicht
Miriam Paffen hat einen neuen Text hochgeladen
Wirtschaftliche Entwicklung und Innovationsfinanzierung in China seit ...
Eine systemisch-konstruktivist...
Minhui Ou
Sackgassen des Helfens und Möglichkeiten von Entwicklung
Eine Bilanz aus Lateinamerika
Javier Ponce, Birte Pedersen
Konzepte - Prozesse - Erfahrun...
Nikolaus Schweickart, Lutz Kaufmann
Funktionsbedingungen fester Wechselkurssysteme für Lateinamerika
Tondo Otazu, Christian Enrique
Institutionen, Transaktionskosten und wirtschaftliche Entwicklung
Ein Beitrag zur Neuen Institut...
Horst Löchel
0 Kommentare