Universität Bremen
Fachbereich 12 - Erziehungs- und Bildungswissenschaften
Studiengang Erziehungswissenschaften - Erwachsenenbildung/Weiterbildung
Das Unbehagen in der Kultur - Psychoanalytische Kulturkritik
Inhalt
1. Einleitung
2. Zeitgemäßes über Krieg und Tod
2.1 Die Enttäuschung des Krieges
3. Unser Verhältnis zum Tode
3.1 Das Verhältnis des Urmenschen zum tod
3.2 Das unbewußte Verhältnis zum Tod
4. Zusammenfassung
5. Kritik an Freuds Theorien
Literaturverzeichnis
1
Einleitung
Diese Hausarbeit ist eine Zusammenfassung des Textes: „Zeitgemäßes über Krieg und Tod“, 1915 geschrieben von Sigmund Freud, erschienen im Buch: „Das Unbehagen in der Kultur -Und andere kulturtheoretische Schriften - Einleitung von Alfred Lorenzer und Bernard Görlich“. Er behandelt das Thema des Krieges, und was dieser in der menschlichen Psyche zu verändern vermag.
Meine Hausarbeit gliedert sich in zwei Hauptteile, zum ersten werde ich die Enttäuschung die der Krieg in den Menschen auslöst erläutern, zum zweiten werde ich auf das veränderte Verhältnis zum Tod eingehen, welches der Krieg den Menschen bringt. Abschließend werde ich noch eine kurze Zusammenfassung des Textes geben.
Dieser Aufbau ist bewußt der selbe wie im zusammenzufassenden Text. Sollte jemand diese Arbeit als Einleitende Lektüre zum Text lesen, sind die besagten Stellen im original Text schnell zu finden und nachzuvollziehen.
Zu Sigmund Freud selber ist zudem noch folgendes zu wissen:
„Sigmund Freud, geboren 1856 in Freiberg (Mähren); Studium an der wiener medizinischen Fakultät; 1885 / 86 Studienaufenthalt in Paris, unter dem Einfluß von J.-M. Charcot Hinwendung zur Psychopathologie; danach in der Privatpraxis Beschäftigung mit Hysterie und anderen Neurosenformen; Begründung und Fortentwicklung der Psychoanalyse als eigener Behandlungs und Forschungsmethode sowie als allgemeiner Psychologie; 1938 Emigration nach London; 1939 Tod“ ( Psychologie Fischer, 2001)
„Freud, Sigmund betrieb zunächst hirnanatom. Forschungen und entdeckte die schmerzbetäubende Wirkung des Kokains. In Zusammenarbeit mit Josef Breuer entwickelte er ein Verfahren zur Heilung seel. Krankheiten. Durch „Abreaktionen“ verdrängt er traumat. Erfahrungen, den ersten Ansatz zu der von ihm therapeutisch angewandten Psychoanalyse. Die theoret. Bed. liegt in der Erweiterung der älteren Psychologie durch die Einbeziehung es Unbewußten. Und den daraus folgenden neuen Einsichten in die Triebdynamik.“ (Meyers Taschenlexikon, Bd. 3, 1999)
2
2. Zeitgemäßes über Krieg und Tod
Sigmund Freud stellt am Anfang seines Textes: „ Zeitgemäßes über Krieg und Tod“ folgende These auf:
Der Krieg bringt unter anderem Veränderungen in der Psyche des Menschen mit sich. Die Eindrücke welche besagter Mensch bekommt erhalten eine neue, andere Bedeutung. Es erfolgt eine „Verwirrung der klarsten Intelligenz“ (S. Freud, 1915) in den klugen Köpfen der Gesellschaft, aber auch eine Verwirrung des Geistes des Normalbürgers. Diese Verwirrung der Intelligenz erklärt Freud folgendermaßen: Die Wissenschaftler die ihr geistiges Potential bislang für unparteiische Forschung, Fortschritt und ethisch vertretbare Lehren einsetzten mißbrauchen dieses nun für die Entwicklung neuer und grausamer Waffen. Die Anthropologen erklären einen bislang als völlig gleichwertig propagierten Mitmenschen, eines anderen (des feindlichen) Staates, als minderwertig, und die Psychologen glauben zu beweisen dieser wäre Geistesgestört. Hierdurch werden sämtliche Normen an welche der Normalbürger bislang glaubte außer Kraft gesetzt, woraus besagte Verirrung resultiert. Dem einzelnen Menschen gelingt es nun nicht mehr sich zu orientieren, weswegen er in seiner Leistungsfähigkeit stark gehemmt wird.
Nun weist Freud darauf hin das es zwei entscheidende Gründe gibt die dieses zu verschulden haben:
Die Enttäuschung im einzelnen Bürger, die der Krieg hervorgerufen hat Die veränderte Einstellung zum Tod, die der Krieg zwangsläufig mit sich bringt Im folgenden möchte ich auf den ersten Punkt eingehen und im Anschluß den Zeiten behandeln.
2.1 Die Enttäuschung des Krieges
Zu Beginn dieses Abschnittes weist Freud darauf hin das es zwar eine biologische, leicht zu ersehende, Notwendigkeit des Leides (ohne Leid kein Glück) gäbe, doch das es trotzdem möglich sei den Krieg mit seinen Mitteln und Zielen zu verurteilen. Dennoch war man sich bewußt das der Krieg eine leidige Notwendig darstellt die noch einige Zeit zu
Arbeit zitieren:
Annemie Berning, 2002, Zeitgemäßes über Krieg und Tod, München, GRIN Verlag GmbH
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Einbetten
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Die Wandlung der Figaro-Gestalt
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