Inhaltsverzeichnis
1. Abbildungsverzeichnis 2
2. Tabellenverzeichnis 2
3. Einleitung. 3
4. Unternehmensorientierte Dienstleistungen - Begriff 3
4.1 Definitionen und Differenzierungen. 3
4.2 Spezifische Eigenschaften und Spannungsfelder 7
4.3 Netzwerkbeziehungen. 8
5. Unternehmensorientierte Dienstleistungen - Entwicklung Dynamik 9
5.1 Allgemein 9
5.2 Entwicklung innerhalb der Unternehmensorientierte Dienstleistungen 12
5.3 Räumliche Verteilung und Entwicklung 15
6. Unternehmensorientierte Dienstleistungen - Bedeutsamkeit 19
7. Schlussbemerkung 21
8. Literaturverzeichnis 22
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1. Abbildungs verzeichnis
Abbildung 1:
Definition wissensintensiver unternehmensorientierter Dienstleistungen
Abbildung 2:
Veränderung des Anteils der Erwerbstätigen nach Wirtschaftsabteilungen in Deutschland
Abbildung 3:
Entwicklung der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten 1981-1991 in den Branchen der unternehmensorientierten Dienstleistungen
Abbildung 4:
Wirtschaftliche Prägung von Siedlungsgrößen
Abbildung 5:
Beschäftigte in wissensintensiven unternehmensorientierten Dienstleistungen 2000
Abbildung 6:
Räumlicher Strukturwandel in Metropolregionen 1980-1997
2. Tabellenverzeichnis Tabelle 1:
Eigenschaften hochrangiger Dienstleistungsfunktionen
Tabelle 2:
Eigener Entwurf
Tabelle 3:
Statistik der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, Bundesanstalt für Arbeit
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3. Einleitung
Mit dem fortschreitenden Strukturwandel und der Internationalisierung der Wirtschaft rücken die unternehmensorientierten Dienstleistungen, das am stärksten wachsende Segment des Dienstleistungssektors, immer mehr in Blickpunkt von Politik und Wissenschaft. Analysen und Untersuchungen der letzten Jahre und Jahrzehnte von Wissenschaftlern machen ihre enorme Bedeutung für die Wirtschaft, den Arbeitsmarkt und das gesamte Land deutlich. In dieser Arbeit werden zunächst der Begriff einschließlich der Definitions- und Abgrenzungsproblematik dargestellt. Im weiteren Verlauf werden auf die Einflussfaktoren, die räumliche Struktur, und ihre Entwicklungsdynamik eingegangen. Schließlich wird die daraus resultierende Bedeutung der unternehmensorientierten Dienstleistungen erläutert.
4. Unternehmensorientierte Dienstleistungen - Begriff
4.1 Definitionen und Differenzierungen
Es gibt in der Literatur keine einheitliche und allgemein anerkannte Definition bzw. Gliederung was den allgemeinen Dienstleistungssektor betrifft. Zumeist aber wird dieser Sektor zunächst mit Hilfe spezifischer Eigenschaften der erbrachten Produkte, z.B. die Immaterialität der Leistung und das unoactu-Prinzip, von anderen Wirtschaftssektoren abgegrenzt.
Innerhalb der Dienstleistungen stellt sich die Untergliederung ebenfalls als problematisch dar. Auch hier lassen sich in der Literatur verschiedene Ansätze finden. Am üblichsten ist jedoch zunächst zwischen einem Tertiären Sektor, der Handel, personenbezogene Serviceleistungen und Dienstleistungshandwerk umfasst und einem quartären Sektor, zu welchem Forschung, Beratung und Verwaltung zählen, zu unterscheiden. Ausführlicher wird dann differenziert zwischen distributiven Diensten (Handel, Verkehr usw.), sozialen Diensten (z. B. Bildungs-/Gesundheitswesen, öffentliche Verwaltung), persönlichen Diensten (z.B. Tourismus, Gastronomie, Unterhaltung) und den produzentenorientierten Diensten (z. B. Banken, Versicherungen, Ingenieur- / Unternehmens / Rechtsberatung). Da es sich aber nicht nur um Produzenten, sondern um jegliche Art von Unternehmen handelt, die diese Dienste in Anspruch nehmen, hat sich der Begriff ‚unternehmensorientierte Dienstleistungen’ mittlerweile eingebürgert. Innerhalb der unternehmensorientierten Dienstleistungen lassen sich dann noch weitere Unterteilungen vornehmen. Nach der Art der Tätigkeit wird zwischen dispositiven Dienstleistungen (z.B. Planungs-,
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Beratungs-, Kontrollaufgaben) und operativen Dienstleistungen (z.B. Transport, Beschaffung, Reparatur / Wartung, Absatz) unterteilt. Ein weiteres, besonders wichtiges Unterscheidungskriterium ist die Qualität. Zu den einfachen Dienstleistungen zählen Tätigkeiten, für die kein sehr hohes Qualifikationsniveau der Beschäftigten erforderlich ist (z. B. Reinigungs-, Transport-, Reparatur- und Wartungsaufgaben), wohingegen bei den höherwertigen Dienstleistungen (z.B. Forschung/Entwicklung, Rechts-/Unternehmensberatung, Datenverarbeitung,
Werbung/Marketing und Banken/Versicherungen) der Einsatz von spezialisiertem Know-how als charakteristisch gilt (Kulke 2004c, 126; Kulke 1998, 184f). Weitere Eigenschaften gibt Tabelle 1 wieder.
Tabelle 1: Eigenschaften hochrangiger Dienstleistungsfunktionen
Quelle: Kulke, 1998, 184
Für die höherwertigen Dienstleistungen wird oft auch der Begriff ‚wissensintensiv’ verwendet. Strambach klammert dabei allerdings, wie auch bei der Systematik der Wirtschaftszweige des Statistischen Bundesamtes, s.u., Banken und Versicherungen aus. Sie hat diesen wichtigen Bereich, wie in Abbildung 1 dargestellt, untergliedert und folgendermaßen differenziert:
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Abbildung1: Definition wissensintensiver unternehmensorientierter Dienstleistungen Quelle: Strambach, 24.03.2005, S.2
Die wissensintensiven Dienstleistungen nehmen ein besonders wichtigen Stellenwert ein, „ da sie eine höhere Produktivität aufweisen, wichtige Träger des sektoralen Strukturwandels sind, hohe Potentiale für Beschäftigung und Wertschöpfung besitzen und einen zentralen Wettbewerbsvorteil im globalen Standortwettbewerb darstellen.“ (Bay. Staatsministerium, 01.04.2005, S.11 f) Bei der Systematik der Wirtschaftszweige hingegen wird der Dienstleistungssektor ein wenig anders aufgeteilt und die Bereiche etwas anders benannt. Der Dienstleistungssektor wird in der wirtschaftssystematischen Gliederung in die Wirtschafstabteilungen 4-9 eingeteilt. Dies sind die Dienstleistungen im weitesten Sinne. Das heißt es sind „Arbeitsleistungen, die ohne Zwischenschaltung eines Produktionsbetriebes an den Verbraucher abgegeben werden“. (Heineberg, 2003, 183) Der Begriff Verbraucher gilt hierbei sowohl für Endverbraucher, als auch für Unternehmen.
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Arbeit zitieren:
Miriam Paffen, 2005, Unternehmensorientierte Dienstleistungen, München, GRIN Verlag GmbH
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