Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
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2. Die Bedeutung der Achtsamkeit bei Buddha Shakyamuni
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2.1 Definition des Begriffs „Achtsamkeit“
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2.2 Achtsamkeit als Teil des achtfachen Pfades
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2.3 Shakyamuni Buddhas Reden über die Achtsamkeit
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3. Die Achtsamkeit im Zen - Buddhismus
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3.1 Achtsamkeit als zentraler Pfeiler im Zen
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3.2 Achtsamkeit und Meditation
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4. Die Achtsamkeit in der Interpretation zweier Zen - Meister
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4.1 Bodhidharma -Ein alter Meister
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4.2 Thich Nhat Hanh - Ein neuer Meister
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5. Schlußteil / zusammenfassende Bemerkungen
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6. Glossar
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7. Quellen / Literaturverzeichnis
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1. Einleitung
Der Zen - Buddhismus wird im Allgemeinen definiert als eine Sammlung des Geistes oder als die Versunkenheit, in der alle dualistischen Unterscheidungen aufgehoben werden.
Exoterisch betrachtet handelt es sich hierbei um einen Zweig des Mahayana -Buddhismus, der sich im China des 6. u. 7. Jahrhunderts aus der Begegnung des von Bodhidharma von China transferierten Dhyana - Buddhismus mit dem Taoismus entwickelte.
Esoterisch gesehen, ist Zen keine Religion, sondern eine unvermittelbare, nicht zu definierende Grundlage, die vom Einzelnen nur für sich selbst erfahrbar ist. Das Wesen des Zen kann in vier Punkten konzentriert werden: 1. Eine besondere Überlieferung außerhalb der orthodoxen Schriften. 2. Unabhängigkeit von Heiligen Schriften. 3. Das direkte Zeigen auf des Menschen Herz. Das Führen zur Schau des eigenen Wesens und zur Buddha - Natur 1 . 4.
Als eines der zentralen Motive im Zen läßt sich die Achtsamkeit nennen, woraus sich die Frage nach der Bedeutung bzw. Definition von Achtsamkeit ergibt. Diese Fragestellung bildet den Ausgangspunkt der vorliegenden Arbeit. Der Aufbau der Gliederung, ergibt sich aus der zentralen Stellung des Shakyamuni Buddha im Buddhismus allgemein als auch im Zen - Buddhismus. Somit werden Auszüge seiner Reden bzw. seines philosophischen Systems angeführt. Im Anschluß daran folgt die Bedeutung der Achtsamkeit im Zen, für den der klassische Buddhismus die Ausgangsbasis bietet, sowie eine Erläuterung des Zusammenhangs von Achtsamkeit und Meditation. Das nächste Kapitel stellt die Lehren bzw. Interpretationen zweier Zen-Meister bezüglich der Achtsamkeit dar, da die Wurzeln des Zen als homogen, die Verästelungen jedoch als differierend gelten können. Zuletzt finden sich zusammenfassende Bemerkungen, die meine Sicht der Dinge darlegen.
1 vgl. Fischer - Schreiber, Ingrid: Lexikon der östlichen Weisheitslehren. Bern / München / Wien 1986,
2. Die Bedeutung der Achtsamkeit bei Shakyamuni Buddha 2.1. Definition des Begriffs „Achtsamkeit“
„ Achtsamkeit (sanskrit: Smriti; pali: Sati) im Buddhismus üben bedeutet, sich alle Tätigkeiten, auch die im Alltag automatisch ablaufenden Funktionen wie Atmen, Gehen, usw. voll bewußt zu machen und die Haltung des << reinen Beobachters >>
einzunehmen, wodurch Wissensklarheit, d.h. bewußtes Denken und Handeln, erlangt wird. Bei der Übung der vollkommenen Achtsamkeit beginnt man mit dem bewußt machen der einzelnen Aktivitäten des Körpers, um die Achtsamkeit dann auf die Sinnesempfindungen, das Denken und die Denkobjekte auszudehen. Sinn der Achtsamkeit ist es, den Geist unter Kontrolle und zu Ruhe zu bringen. Diese Übung vermittelt Einsicht in die vergänliche, unbefriediginde und nicht - wesenhafte Natur allen Daseins und ist damit die Grundlage für jede höhere Erkenntnis“ 2 .
2.2. Achtsamkeit als Teil des achtteiligen Pfades
Die Erlösung des Leidens wird erreicht durch begehen des achtfachen Pfades, der wiederum der Inhalt der letzten der vier Edlen Wahrheiten ist, also die Wahrheit vom Weg, der zur Aufhebung des Leidens führt. Er setzt sich aus folgenden Komponenten zusammen:
Vollkommene Erkenntnis, vollkommener Entschluß, vollkommene Rede, vollkommenes Handeln, vollkommener Lebenserwerb, vollkommene Anstrengung, vollkommene Achtsamkeit, vollkommene Sammlung.
Die Achtsamkeit ist zwar ein Teil eines homogenen Ganzen, das mehr als die Summe seiner Einzelteile ist, sie scheint mir jedoch als entscheidende Eingangsvoraussetzung, als Basis der übrigen Teile gelten zu können, da sie die Grundlage der Selbstbeobachtung oder - kontrolle bildet, deren stete Praxis für den Weg unabdingbar ist.
Dies bedeutet bspw., das vollkommener Rede stets Achtsamkeit zugrunde liegt, denn im Netze der gegenseitigen Verwobenheit ( s.Diamant - Sutra ) ist achtgeben kontinuirlich vonnöten, um um den Weg bzw. Abweichungen von ihm zu wissen.
2 Fischer-Schreiber: a.a.O. S. 4 / 2. Spalte - S. 5 / 1.Spalte
2
2.3. Shakyamuni Buddhas Reden über die Achtsamkeit Eine wesentliche Rede über die Achtsamkeit findet sich im Dhammapada, einer Sammlung von Worten des Gautama Buddha, die im Buddhismus vermutlich zu den meist gelesenen Schriften gehören: Die Achtsamkeit „Achtsamkeit ist der Weg zum Todlosen, Unachtsamkeit der Weg zu Tod Wer achtsam lebt, der stirbt nicht mehr, Doch der Unachtsame ist schon wie tot. Erkenne dies ganz klar Und verweile weise in voller Achtsamkeit, Erfreue dich deiner Achtsamkeit, So bist du glücklich auf dem edlen Pfad. Unentwegt und mit großer Ausdauer Übe dich in der Vertiefung der Meditation, Erreiche so das Nirwahn, Die Freiheit von allen Fesseln. Bemühe dich , sei achtsam, Handle recht, wohlbedacht, selbstbezähmt, Und leb in Einklang mit der Lehre, Dann wird die Wertschätzung erwachsen. Durch Bemühen und Achtsamkeit, Durch Sittlichkeit und Selbstbezähmung, Schaffe dir selbst eine Insel,
Arbeit zitieren:
Marc Hanke, 1999, Die Bedeutung der Achtsamkeit für den Zen-Weg, München, GRIN Verlag GmbH
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