Inhaltsverzeichnis Seite
1. Einleitung 3
2. Grundlagen 3
2.1 Begriffsdefinitionen 3
2.1.1 Software 3
2.1.2 Projekt 4
2.1.3 Softwareprojekt 4
2.2 Besonderheiten von Softwareprojekten 5
2.3 Projektausgänge 5
2.4 Ergebnisse empirischer Analysen von Softwareprojekten 6
3. Wichtige Erfolgsfaktoren 7
3.1 The Standish Group 2003 7
3.2 succsess: Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren bei der Durchführung von Hard- und
Softwareentwicklungsprojekten in Deutschland 2006 7
4. Typische Risikofaktoren 8
4.1 Risikofaktoren nach Franke und Fürnrohr 8
4.2 Risikofaktoren nach Grupp 9
5. Fazit 10
Literaturverzeichnis 11
Quellenverzeichnis 11
2
1. Einleitung
Software bestimmt zunehmend unser Leben und sie wurde in den vergangenen Jahrzehnten eine wichtige Voraussetzung für wirtschaftliche und gesellschaftliche Prozesse. Wirtschaft und Gesellschaft der Industrienationen sind abhängig geworden von Software und die Abhängigkeit nimmt zu. Diese Tatsache ist nicht zu leugnen. Außerdem haben Softwarekosten den Hardwarekosten längst den Rang abgelaufen und weltweit werden horrende Summen für Software ausgegeben. Somit lässt sich feststellen, Software und entsprechende Softwareprojekte besitzen eine besondere wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung. Entgegen dieser besonderen Bedeutung stellen empirische Analysen allerdings immer wieder fest, dass gerade einmal ca. 1 / 3 aller Softwareprojekte erfolgreich abgeschlossen werden. Diese Tatsache lässt die Vermutung zu, dass Softwareprojekte nahezu unbeherrschbar sind oder den Verantwortlichen Kenntnisse über wichtige Erfolgs- und Risikofaktoren fehlen bzw. sie diesen nicht den entsprechende Stellenwert beigemessen.
Das Ziel dieser Arbeit ist, wichtige Erfolgsfaktoren, die bei Softwareprojekten beachtet werden sollten, sowie typische personelle und organisatorische Risikofaktoren, die das Scheitern von Projekten verursachen können, übersichtlich darzustellen, um einen prägnanten, aber auch möglichst umfassenden Überblick über diese brisanten Faktoren zu schaffen. Dieser Überblick soll bei zukünftigen Softwareprojekten eine Fokussierung auf diese Faktoren bewirken, damit ihnen der nötige Stellenwert beigemessen wird.
Zunächst werden in Kapitel „Grundlagen“ zentrale Begriffe definiert und abgegrenzt. Hier erfolgt auch ein kurzer Überblick über die bereits erwähnten empirischen Analysen, welche die Brisanz des Themas verdeutlichen. In den anschließenden Kapiteln „Wichtige Erfolgsfaktoren“ und „Typische Risikofaktoren“ werden wichtige Erfolgsfaktoren sowie typische personelle und organisa-torische Risikofaktoren dargestellt. Abschließend erfolgt eine kurze Zusammenfassung.
2. Grundlagen
2.1 Begriffsdefinitionen
2.1.1 Software
Der Brockhaus 1 definiert Software ganz allgemein als:
„Sammelbegriff für alle nicht apparativen Funktionsbestandteile eines Computers, z.B. Betriebssysteme und Anwendungsprogramme, die zur Betriebsabwicklung und zur Bearbeitung von Einzelaufgaben wie Textverarbeitung, Erstellen von Grafiken u.a. dienen.“
1 Der Brockhaus in drei Bänden, Band 3, Leipzig 2004, S. 415
3
2.1.2 Projekt
Die DIN 69901 2 definiert ein Projekt als:
„ein Vorhaben, das im wesentlichen durch die Einmaligkeit der Bedingungen in ihrer Gesamtheit gekennzeichnet ist, wie z.B. • Zielvorgabe
• zeitliche, finanzielle, personelle und andere Begrenzungen • Abgrenzungen gegenüber anderen Vorhaben • projektspezifische Organisation“.
2.1.3
Softwareprojekt
Dieser Begriff führt die Begriffsdefinitionen "Software" und "Projekt" zusammen und spezifiziert ein Softwareprojekt als spezielles Projekt.
Die Technische Universität Chemnitz 3 definiert ein Softwareprojekt als „eine 'zeitlich befristete Organisationsform' zur Erstellung eines Software-Produkts."
Christiane Floyd und Horst Oberquelle 4 definieren ein Softwareprojekt als „ein organisiertes Vorhaben zur Herstellung, Anpassung und/oder Weiterentwicklung von Softwareprodukten oder -infrastrukturen."
Dieter Friedrich und Matthias Kuptz 5 definieren: „Ein SW-Projekt
- ist zeitlich begrenzt und hat einen genauen Anfangs- und Endtermin, - hat eine eindeutige Zielsetzung,
- weist eine gewisse Einmaligkeit auf und wiederholt sich in dieser Form nicht mehr, so dass hierfür in den Unternehmen meist keine reguläre Organisationsform existiert, - ist in den Kosten (oftmals nur schwer) abzuschätzen und wird daher häufig in überschaubare Teilprojekte untergliedert, - ist in der Regel mit (hohen) Risiken verbunden, - erfordert die Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen Linienbereichen, - sollte durch eine (führungs- und DV-kompetente) Projektleitung geplant, kalkuliert, koordiniert und durchgeführt werden.“ Diese Definition soll für diese Arbeit gelten.
2 DIN Deutsches Institut für Normung e.V. (Hrsg.): DIN 69901 Projektwirtschaft-Projektmanagement-Begriffe
3 o.V.: FSR WiKi. Software-Projekt. Technische Universität Chemnitz. URL:
http://www.tu-chemnitz.de/wirtschaft/fsr/wiki/index.php/Software-Projekt (abgerufen am 05. Februar 2008)
4 Christiane Floyd, Horst Oberquelle: Softwaretechnik und Software-Ergonomie Vorlesung 3. Softwareprojekte -Verständnis, Organisation und Zusammenarbeit. Universität Hamburg, FB Informatik. URL: http://www.informatik.uni-hamburg.de/SWT/attachments/LVTermine/STE05_VL03_Softwareprojekte.pdf (abgerufen am 05. Februar 2008). S.5
5 Friedrich, Dieter; Kuptz, Matthias: Case Study: Bewertung eines Software-Projekts, Fallstudie Software-Projekt, Lehreinheit 1, AKAD. Die Privat-Hochschulen GmbH, 2004, S. 7
4
Arbeit zitieren:
Jan Maikath, 2008, Was sind wichtige Erfolgsfaktoren, die bei Softwareprojekten beachtet werden sollten? Was sind typische personelle und organisatorische Risikofaktoren, die das Scheitern von Projekten verursachen können?, München, GRIN Verlag GmbH
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