Projektarbeit zum Betriebswirt IHK
bei der
INDUSTRIE- UND HANDELSKAMMER
ERFURT
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Thema:
Zeigen Sie beispielhaft die Organisation von Investition und Finanzierung in einer Fertigungsstätte für ein neues Produkt auf. Bewerten Sie diese Investition mit einer Rentabilitätsrechnung zur Ermittlung der veränderten Gesamtkapitalrendite des Unternehmens.
Verfasser: Abgabetermin:
Bernd Neupert 31.08.2002
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Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 3
1.1 Die Projektarbeit 3
1.2 Das Unternehmen 4
2 Betrachtung der Ist-Situation 5
2.1 Analyse der Rentabilität 5
2.1.1 Bilanz 5
2.1.2 Gewinn- und Verlustrechnung 7
2.1.3 Rentabilitätsrechnungen 8
3 Investitionsentscheidungsprozess 11
3.1 Auswahl des Investitionsobjektes 11
3.1.1 Statische Investitionsrechnungen 13
3.1.2 Dynamische Investitionsrechnungen 17
4 Finanzierungsentscheidung 22
4.1 Finanzierungsarten 22
4.1.1 Formen der Innenfinanzierung 22
4.1.2 Formen der Außenfinanzierung 23
4.2 Finanzierungsauswahl 23
5 Betrachtung der erwarteten Soll-Situation 27
5.1 Analyse der veränderten Rentabilität 27
5.1.1 Bilanz 27
5.1.2 Gewinn- und Verlustrechnung 29
5.1.3 Rentabilitätsrechnungen 30
6 Bewertung der Gesamtkapitalrendite 32
7 Literaturverzeichnis 33
8 Abkürzungsverzeichnis 34
9 Tabellenverzeichnis 35
10 Eidesstattliche Erklärung 36
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1 Einleitung
1.1 Die Projektarbeit
In den Ausführungen dieser Projektarbeit soll am Beispiel der Fa. Muster GmbH die Organisation von Investition und Finanzierung für ein neues Produkt, im Zusammenhang mit dem Kauf einer neuen Maschine, aufgezeigt werden. Sie besteht im wesentlichen aus drei Teilen:
der geplanten Investition im Zusammenhang mit den veränderten Rentabi-litätsfaktoren des Unternehmens.
Es wird in Zukunft von einer nachhaltigen soliden Ertragslage der Unternehmen abhängig sein, zu welchen Konditionen Bankkredite vergeben werden („Basel II“). Durch Stärkung der Gesamtrentabilität und höhere Gewinne wird das Überleben im globalen Wettbewerb wesentlich gefestigt. Die notwendigen Finanzmittel - ob als Eigen- oder Fremdkapitalmüssen so effektiv wie irgend möglich in diesen Prozess eingeplant werden. Dadurch erhält der Investitionsentscheidungsprozess und der Finanzierungsplan einer bevorstehenden Investition einen immer größeren Stellenwert im betriebswirtschaftlichen Wertesystem. Ein Spannungsfeld dieser Entwicklung ist allerdings, dass immer mehr Firmen vordergründig nur diesen Gedanken (Shareholder-Value) verfolgen und ihre soziale und gesellschaftliche Verantwortung vernachlässigen. Dabei steht außer Frage, dass eine gesunde und solide Firma ihren Arbeitnehmern eine höhere soziale Sicherheit bieten kann.
Die Entwicklung der Wirtschaft, speziell in den letzten Monaten, ist geprägt durch die Abschwächung der Konjunktur. Die Prognosen zum
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Wachstum wurden deutlich nach unten korrigiert und entsprechen teilweise nur noch einem sogenannten Nullwachstum. Dies bedeutet in der Regel einen Umsatzrückgang. Daher ist das Unternehmen Muster GmbH aufgefordert, sich der veränderten Wirtschaftslage zu stellen! 1
1.2 Das Unternehmen
Die Fa. Muster GmbH ist Hersteller von Bauteilen für klimatechnische Anlagen. Das mittelständige Unternehmen kann auf eine 25-jährige Branchenerfahrung zurückblicken. In dieser Zeit fand eine Spezialisierung auf die Fertigung von rechteckigen Luftleitsystemen statt. Die Produkte verbinden Klimageräte mit den zu versorgenden Räumen. Das Unternehmen konnte in der Vergangenheit von der überdurchschnittlich guten Auftragslage und den bis zu zweistelligen Wachstumsraten in der Baubranche profitieren.
Die Kundenstruktur besteht aus zwei Hauptgruppen. Kleinere Heizungs-, Klima-, Lüftungsfirmen mit einem Jahresumsatz bis 10.000,00 beziehen die Produkte über den Fachgroßhandel. Die Firmen mit einem Jahresumsatz über 10.000,00 werden direkt beliefert und durch die eigene Außendienstabteilung betreut, welche gleichzeitig die Akquisition von Neu-kunden betreibt. Eine in Auftrag gegebene Produktbedarfsanalyse der Marketingabteilung konnte ein Produkt ermitteln, welches sich hervorragend in die bestehende Produktpalette einreihen würde. Auf dem bestehenden Betriebsgelände sind alle notwendigen Voraussetzungen zur Errichtung einer neuen Produktionslinie gegeben. Die Beschaffung der dafür notwendigen Produktionsmaschine liegt in der Verantwortung der Abteilung Einkauf. Es ist nun zu prüfen, ob sich eine Investition in das neue Produkt lohnt und wie weit sich die betriebswirtschaftlichen Kennzahlen durch die Erweiterungsinvestition verändern.
1 Vgl. MM Das Industriemagazin, 34/2002
5
2. Betrachtung der Ist-Situation
2.1 Analyse der Rentabilität
Die Fa. Muster GmbH kann folgende Daten zum 31.12.XX vorweisen:
2.1.1 Bilanz
AKTIVA
A. Anlagevermögen
l. Sachanlagen
B. Umlaufvermögen
IV. Schecks, Kassenbestand,
C. Rechnungsabgrenzungsposten
Summe Aktiva in Euro 621.294,54
6
PASSIVA
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital
II. Gewinnvortrag/Verlustvortrag
III. Jahresüberschuss / Jahresfehl-
B.Sonderposten mit Rücklageanteil
1. Steuerrückstellungen
2. Sonstige Rückstellungen
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber
3. Sonstige Verbindlichkeiten
Summe Passiva in Euro
7
2.1.2 Gewinn- und Verlustrechnung (vom 01.01. XX - 31.012.XX)
1. Umsatzerlöse 2.258.291,42
2. sonstige betriebliche Erträge 48.032,72
3. Materialaufwand
- Aufwendungen für bezogene
4. Personalaufwand
- soziale Abgabe und Aufwen-
5. Abschreibungen
Aufwendungen
7. sonstige Zinsen und ähnliche
Erträge
8. sonstige Zinsen und ähnliche
Aufwendungen
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
Gewinn vor Steuer
10. Steuern vom Einkommen und vom
Ertrag
11. sonstige Steuern 2.302,00
12. Jahresüberschuss in Euro 61.613,10
8
Arbeit zitieren:
Bernd Neupert, 2002, Organisation von Investition und Finanzierung / Betrachtung der veränderten Gesamtkapitalrendite, München, GRIN Verlag GmbH
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