Blasius Sroka: Informationsbeschaffung im Internet
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis 1
1. Einleitung. 2
2. Das Internet und seine Entstehung 3
3. Möglichkeiten der Informationsbeschaffung 5
3.1 Volltextsuchmaschinen. 5
3.2 Metasuchmaschinen 9
3.3 Vor- und Nachteile von Suchmaschinen 11
3.4 Tipps und Tricks zur Nutzung von Suchmaschinen. 12
4. Zitieren aus Onlinequellen. 13
5. Gefahren bei der Recherche. 14
6. Fazit. 16
7. Literaturverzeichnis 17
Online im Internet. 18
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1. Einleitung
In der heutigen Gesellschaft ist die Frage der „richtigen Informationsbeschaffung“ zu einem elementaren Bestandteil unseres Lebens geworden. Nie zuvor war es schneller möglich an Information zu gelangen wie heutzutage. Informationen richtig zu suchen und zu nutzen kann entscheidend unseren Berufs- und Studienalltag beeinflussen und teilweise über Erfolg oder Niederlage entscheiden. Dabei hat sich die Suche nach Informationen in den letzten Jahren wesentlich verändert. Wo man früher in Bibliotheken, Büchereien und Zeitungsarchiven suchte, bedient man sich heutzutage immer mehr der Informationsbeschaffung im Internet. Das Internet ist einem ständigen Wandel unterzogen und täglich wächst das Angebot an neuen Informationsquellen.
Dieser Sachverhalt beinhaltet auch die größte Schwierigkeit des neuen Mediums. Die Menge und Vielfalt der Informationen kann für einen Benutzer unüberschaubar und tückisch werden. Es ist darum umso wichtiger sich über seine Fragestellung im Klaren zu sein und gezielt nach Informationen zu suchen. Zudem ist eine systematische Vorgehensweise bei der Suche unabdingbar. Um an der Fülle von Informationen und Quellen nicht zu scheitern, müssen wir uns mit gewissen Regeln des Suchens und den Möglichkeiten der
Informationsbeschaffung vertraut machen. Elementares Werkzeug dieser Suche sind moderne Suchmaschinen, Metasuchmaschinen und andere nützliche Dienste. Doch wie unterscheidet man gute Dienste von schlechten? Wie kann man sich zurechtfinden im Internet und diese Werkzeuge der Informationsbeschaffung richtig nutzen? Sind alle Quellen vertrauenswürdig? Diese und andere Fragestellungen möchte ich in dieser Hausarbeit versuchen zu beantworten, zudem lege ich die Handhabung mit Suchmaschinen für unerfahrene Benutzer verständlich dar und erläutere sie.
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2. Das Internet und seine Entstehung
Um mit dem Internet zu arbeiten, muss man verstehen wie es entstanden ist und wie der Aufbau des Internets im Groben funktioniert.
Die Anfänge des Internets reichen bis in die 60er Jahre zurück. Im Jahre 1969 wurde das so genannte ARPANET gegründet. Das ARPANET wurde von der ARPA (Advanced Research Project Agency) ins Leben gerufen. Die ARPA war eine wissenschaftliche Einrichtung und Abteilung des US-Verteidigungsministeriums. Sie setzte wissenschaftliche Forschungsergebnisse für militärische Zwecke um. [7, S.22]
Abbildung 1: Das ARPANET [14]
Das ARPANET war ein Projekt der ARPA und hatte das Ziel, ein Netzwerk zu schaffen und mehrere Großrechner miteinander zu verbinden, um Kommunikation und Datenaustausch zwischen den Rechnern zu ermöglichen. Diese Technologie der Vernetzung von Rechnern wurde nun vermehrt von Forschungseinrichtung und Universitäten dazu benutzt, um Daten miteinander auszutauschen und untereinander zu kommunizieren. [7, S.23]
Zu dieser Zeit gab es keine Standards bei der Datenübertragung. Die unterschiedlichen Rechner benutzten verschiedene Betriebssysteme und
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Verbindungen zum Netzwerk. Zudem war das Datenvolumen sehr gering. Erst nach Einführung des TCP/IP Protokolls liefen alle Datenübertragungen nach demselben Schema ab.
1989 wurde das World Wide Web am CERN (Europäische Organisation für Kernforschung) in Genf entwickelt. Der große Durchbruch für das Internet erfolgte 1993 mit der Entwicklung des ersten grafikfähigen Webbrowsers „Mosaic“, später auch bekannt als „Netscape Navigator“. Erst durch diese Entwicklung wurde das Internet für die breite Masse zugänglich und verkommerzialisiert. Das Internet bestand zu dieser Zeit hauptsächlich aus Textseiten und hatte nicht viel gemeinsam mit dem Internet, wie wir es heute kennen. Das Angebot an Informationen war überschaubar und verlangte eine gewisse Kenntnis der Informatik um sich zurechtzufinden. [13]
Erst die steigende Fülle an Dokumenten und Webseiten machte es unmöglich Informationen auf direktem Wege zu finden. Das Internet wuchs unaufhaltsam und machte die Notwendigkeit eines Werkzeugs zur Suche von Informationen unabdingbar. Im Jahre 1995 ging die erste Suchmaschine online. Unter dem Namen „Altavista“ war es nun möglich eine Volltextsuche im Internet durchzuführen. Wie viele Suchmaschinen danach arbeitet auch „Altavista“ mit einer eigenen Datenbank. [3, S. 57]
1998 folgte „Google“ und ist bis heute die bekannteste und meistgenutzte Suchmaschine weltweit. Suchmaschinen sind aus der heutigen
Informationsbeschaffung nicht mehr wegzudenken und bieten dem Benutzer eine Vielzahl von Möglichkeiten. Das Internet hat sich inzwischen massiv ausgebaut. Die Anzahl an Webseiten weltweit lässt sich kaum feststellen. Laut Statistiken und Schätzungen beträgt die Anzahl der Webseiten über 550 Milliarden. [5, S.68] Bestehende Webseiten verändern sich und täglich kommen neue hinzu. Das Internet ist einer ständigen Dynamik unterworfen und nicht statisch. Dies macht eine genaue und korrekte Recherche sowie Filterung von verlässlichen Quellen zu einer schwierigen und herausfordernden Aufgabe.
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3. Möglichkeiten der Informationsbeschaffung
Wir können als Benutzer auf eine Vielzahl von Methoden zur
Informationsbeschaffung zugreifen. Nicht jede Möglichkeit bietet die gewünschten Ergebnisse. Die am meisten genutzten Dienste sind allerdings Suchmaschinen. Täglich greifen Millionen von Menschen weltweit auf die Suchdienste zu. Neben den normalen Suchmaschinen gibt es auch so genannte Metasuchmaschinen wie z. B. „Metager“. Die Funktionsweise dieser Dienste wird im späteren Verlauf näher erläutert. Zudem gibt es Vor- und Nachteile der Nutzung. Neben den üblichen Suchmaschinen haben wir die Möglichkeit auf Zeitungsarchive, Enzyklopädien, Newsgroups und Webkataloge zuzugreifen. Diese Arten der Recherche erfordern mehr Zeit und ein Grundwissen zur Thematik, um gezielt zu suchen. Einer der berühmtesten Webkataloge ist „Yahoo“. Webkataloge verfügen über eine begrenzte Anzahl von Themengebieten, ähnlich einem Verzeichnis, in denen sich der Benutzer nach Interesse informieren kann. Zudem sind viele Kataloge spezialisiert auf bestimmte Wissensgebiete. Für die Beantwortung einer Frage oder Klärung eines Sachverhaltes sind Kataloge allerdings weniger geeignet. Da können uns Suchmaschinen einen weit aus besseren Dienst leisten. Im Folgenden werden die unterschiedlichen Suchmaschinen näher beschrieben und Funktionen erläutert.
3.1 Volltextsuchmaschinen
Volltext Suchmaschinen sind die meistgenutzten Suchmaschinen. Neben „Google“ werden auch häufig „MSN Search“, „Lycos“ oder „AllTheweb“ für Suchanfragen benutzt.
„Google“ verarbeitet täglich über 200 Millionen Anfragen von suchenden Benutzern. [1, S.9] Eine Volltextsuchmaschine ermöglicht es nach Dokumenten, Bildern, Musik und vor allem aktuellen Informationen zu suchen. Anders als bei strukturierten Katalogen, werden hier die Informationen von einer Software aufgearbeitet. Das Betreiben einer Suchmaschine erfordert leistungsfähige Rechner und eine hohe Bandbreite, um die Vielzahl an Anfragen verarbeiten zu können.
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Arbeit zitieren:
Blasius Sroka, 2007, Informationsbeschaffung im Internet, München, GRIN Verlag GmbH
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