Inhaltsverzeichnis I
Inhaltsverzeichnis I
Abbildungsverzeichnis III
Tabellenverzeichnis IV
Abk ürzungsverzeichnis V
1 Einleitung 1
1.1 Problemstellung 1
1.2 Ziele und Vorgehensweise 2
2 Grundlagen und technologische Betrachtung 3
2.1 Historische Entwicklung des WAN bis zur Gegenwart 3
2.1.1 Internet Service Provider (ISP) 5
2.1.2 Standleitungen und Breitbandzugänge 5
2.1.3 Gegenüberstellung ISO/OSI- und TCP/IP-Referenzmodell 6
2.1.4 IP Protokolle und IP Pakete 7
2.1.5 MPLS Netzwerke 11
2.2 Internet - zukünftige technologische Entwicklung 13
3 Bandbreitenmanagement - die intelligente Beschleunigung
von WAN-Anwendungen im Unternehmensnetzwerk 15
3.1 Einleitung und Begriffsbestimmung 15
3.2 Identifikation von WAN-Anwendungen 16
3.3 Probleme der eingesetzten WAN-Anwendungen 18
3.4 Zuteilung von Netzwerkressourcen nach Geschäftsprioritäten 19
3.4.1 Abschirmung infizierter Hosts 20
3.4.2 Zuweisung von Serviceklassen 20
3.4.3 Quality of Service (QoS) 21
3.5 Technologie zur Erhöhung von Leistung und Kapazität 22
3.5.1 Beschleunigungstechnologien 22
3.5.2 Datenreduktion und Komprimierung 23
3.5.3 Bedeutung der intelligenten Beschleunigung 24
3.6 Einsatzszenarien für das Bandbreitenmanagement 25
Inhaltsverzeichnis II
4 Praktisches Beispiel des Bandbreitenmanagements in einem
mittelst ändischem Unternehmen 30
4.1 Problemanalyse 30
4.2 Ist-Analyse / Maßnahmen zur Problembeseitigung 31
4.3 Soll-Konzept und technische Implementierung 37
4.4 Vor- und Nachteile der Implementierung 38
5 Resultat 40
Literaturverzeichnis VII
Anhang
Komprimierungs - und Beschleunigungsmodul, PolicyCenter, ReportCenter
Abbildungsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: ARPANET 1969 - Vernetzung von vier Universitäten
Abbildung 2: ISO/OSI- und TCP/IP-Referenzmodell im Vergleich
Abbildung 3: Prinzipieller Aufbau eines IP-Header
Abbildung 4: Darstellung eines IP-Paketes mit angehängten Nutzdaten
Abbildung 5: Darstellung eines TCP-Verbindungsaufbaus
Abbildung 6: IP/MPLS- im Vergleich mit ISO/OSI- und TCP/IP-Modell
Abbildung 7: Darstellung eines MPLS-Netzwerks mit Label Edge Routing
Abbildung 8: Zukauf von Bandbreite zeigt nur kurzzeitig Wirkung
Abbildung 9: Bandbreitenbelegung nach der Identifikation
Abbildung 10: Zuteilung von Netzwerkressourcen nach Geschäftsprioritäten
Abbildung 11: Intelligente Beschleunigung im direkten Vergleich
Abbildung 12: PacketShaper PS 10000 von Packeteer
Abbildung 13: MPLS Netzwerk mit WAN Appliances
Abbildung 14: Zentraler WAN Link mit einer Appliance in der Zentrale
Abbildung 15: Zentraler Internet Link mit einer Appliance in der Zentrale
Abbildung 16: Kompletter Einsatz im WAN/Internet link des Unternehmens
Abbildung 17: IST-Topologie der ProxySoft AG
Abbildung 18: Übersicht der Bandbreitenverteilung in der Filiale
in China
Abbildung 19: Falsche Klassifizierung des Datenverkehrs
Abbildung 20: Beispiel einer Anwendungsklassifizierung auf
Layer 7 Plus Ebene
Abbildung 21: Schematische Darstellung des Engpasses von LAN auf MPLS
Abbildung 22: Lösung des Engpasses von LAN auf MPLS durch den Einsatz
der Appliance in der Zentrale
Abbildung 23: Ausbau des Unternehmensnetzwerkes mit Appliances
IV Tabellenverzeichnis
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: Anzahl der im Internet angeschlossenen Host seit 1982 4
Tabelle 2: Hauptprobleme verschiedener Anwendungen in Unternehmen 18
Tabelle 3: Übersicht Kompakt: Die Zuweisung von Serviceklassen 21
Tabelle 4: Übersicht der Technologien zur Erhöhung von Leistung und Kapazität 24
Tabelle 5: Konvergenzprofil 1 zu IP-Telefonie, VoIP, VidCon 31
Tabelle 6: Konvergenzprofil 2 zu SAP, Oracle und ERP 31
Abkürzungsverzeichnis V
Abkürzungsverzeichnis
ARP Address Resolution Protocol
ARPA Advanced Research Projects Agency
ATM Asynchronous Transfer Mode
CIFS Common Internet File System
DDoS Distributed Denial of Service
DiffServ Differentiated Services
DNS Domain Name System
Euro-IX European Internet Exchange Association
FTTB Fibre to the Basement
FTP File Transfer Protocol
HTTP Hypertext Transfer Protocol
ICMP Internet Control Message Protocol
IGMP Internet Group Management Protocol
ISP Internet Service Provider auch „Provider“genannt
ISDN Integrated Services Digital Network
IXP Internet Exchange Provider (= Internet-Knoten-Betreiber)
IP Internet Protocol
IPT Internet Production Tracking
LAN Local Area Network (= lokales Netzwerk)
LER Label Edge Router
LDP Label Distribution Protocol
MAN Metropolitan Area Network
MPLS Multi-Protocol Label Switching
OSI Open System Interconnection Reference
Abkürzungsverzeichnis VI
P2P Peer to Peer
QoS Quality of Service
RIP Routing Information Protocol
SLA Service-Level-Agreement
SMB Server Message Block
SMTP Simple Mail Transfer Protocol
SNMP Simple Network Management Protocol
SSL Secure Sockets Layer
TCP Transmission Control Protocol
ToS Type of Service
UDP User Datagram Protocol
VDSL Very High Speed Digital Subscriber Line
VoIP Voice over Internet Protocol
VPN Virtual Private Network
VidCon Videokonferenz
WAN Wide Area Network (= Weitbereichsnetz)
WFQ Weighted-Fair-Queuing
1 Einleitung 1
1 Einleitung
Im Focus dieser Projektarbeit steht die Verbesserung für WAN Anwendungen durch intelligente Beschleunigung des Wide Area Network (WAN) in einem mittelständischen Unternehmen. Die Bereitstellung von Anwendungen für den schnellen Zugang zum WAN ist von zentraler Bedeutung für den wirtschaftlichen Erfolg heutiger Unternehmen - und steht daher ganz oben auf der IT-Agenda. Was aber, wenn von der Beschleunigung gerade die falschen Anwendungen profitieren? Schädliche und geschäftsfremde Anwendungen reißen Bandbreite an sich, und die relevanten Geschäftsanwendungen haben das Nachsehen. Wichtige Maßnahmen wie Serverkonsolidierung oder Sprach- und Videoübertragungen können ihre Wirkung nicht entfalten. Die Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen und die Produktivität leiden darunter.
Am Beispiel der Proxy-Soft AG (Unternehmen frei erfunden) soll auf diese Herausforderung reagiert werden. Das Unternehmen besteht aus 150 Mitarbeitern, programmiert Software und vertreibt diese weltweit. Die Zentrale befindet sich in Deutschland und drei Lokationen befinden sich außerhalb Europas, zwei in Asien und eine in den USA. Die Proxy-Soft AG ist ein Unternehmen mit einem Jahresumsatz von 100 Mio. EUR.
1.1 Problemstellung
Das Unternehmen ist durch das weltweite Tagesgeschäft abhängig von netzwerkbasierten Anwendungen. Die Mitarbeiter arbeiten stark teamorientiert. Es müssen ständig große Datenpakete zwischen der Zentrale und den Lokationen transferiert werden. Hinzu kommen regelmäßige interkontinentale Team-Meetings die über VoIP oder Videokonferenzen geführt werden. Durch die umfangreichen Dateiübertragungen, Datenbanksynchronisationen und webbasierten Versionen von Anwendungen wie SAP und Oracle kommt es häufig zu Performance-Problemen. Das liegt meist daran, dass bandbreitenhungrige Protokolle und hohe Latenzzeiten, die über das WAN übertragene Datenmenge begrenzen. Folglich können LAN-orientierte Anwendungen nicht die geforderte Geschwindigkeit
1 Einleitung 2
bieten - unabhängig von der möglichen Übertragungsleistung Ihres Unternehmensnetzwerks. Die Proxy Soft AG fragt nun an, welche Möglichkeiten es gibt um die Performance-Probleme zwischen der Zentrale und den Lokationen zu lösen.
1.2 Ziele und Vorgehensweise
Ziele dieser Arbeit sind, es die Performance Probleme der Proxy Soft AG nicht nur aktuell zu beseitigen, sondern auch das zukünftige Wachstum des Unternehmens dabei zu berücksichtigen. Die Verbesserung der Performance für WAN Anwendungen soll unter Nutzung der vorhandenen Bandbreite genutzt werden. Der Proxy Soft AG sollen zudem auch Vorschläge unterbreitet werden die Zukunft durch gezielte Investitionen sicher zu machen, d.h. bei steigenden WAN-Anwendungen jederzeit über die optimale WAN-Performance zu verfügen.
Zunächst werden in Kapitel 2 die technologische Entwicklung und Architektur des Internets und die verschiedenen Referenzmodelle und Protokolle und deren Arbeitsweisen aufgezeigt und näher erläutert. In dem nachfolgenden Kapitel 3 folgt die Erläuterung des Bandbreitenmanagement und die Vorgehensweise der intelligenten Beschleunigung von WAN-Anwendungen, angefangen bei der Identifikation von WAN-Anwendungen und deren Probleme bis zu den Beschleunigungstechnologien und deren globalen Einsatzmöglichkeiten. Anhand eines praktischen Beispiels der Proxy Soft AG wird in Kapitel 4 die Verbesserung der WAN-Anwendungen durch Einsatz des Bandbreitenmanagements aufgezeigt. Die Arbeit schließt mit dem Kapitel 5, dem Resultat.
2 Grundlagen und technologische Betrachtung 3
2 Die Grundlagen und technologische Betrachtung
Bevor eine Lösung für die in der Einleitung in Kapitel 1 geschilderten Performance Probleme der Proxy Soft AG erarbeitet und präsentiert werden kann, ist es notwendig einige grundlegende technologische Entwicklungen im Internet in Kapitel 2 zu erläutern. Basis dieser Grundlagen bilden das OSI-Referenzmodell, sowie der Vergleich mit dem TCP/IP Referenzmodell, welches sich aufgrund seines nicht so strengen Schichtenkonzeptes in heterogenen Systemen durchgesetzt hat. Des Weiteren wird in Kapitel 2 auf die Funktionsweise eines IP-Protokolls und auf den TCP Verbindungsaufbau und dem anschließenden Datenaustausch eingegangen. Doch zuvor ein Rückblick auf die historischen Anfänge des Internets.
2.1 Historische Entwicklung des WAN bis zur Gegenwart
Das Wide Area Network (WAN) ist ein Weitbereichsnetz das sich im Gegensatz zu einem Local Area Network (LAN) über einen sehr großen geografischen Bereich, über Länder und Kontinente erstrecken kann. Die Anzahl der angeschlossenen Rechner ist auf keine bestimmte Anzahl begrenzt. Es wird benutzt, um verschiedene LANs, aber auch einzelne Rechner miteinander zu vernetzen. Bis auf einige WANs die bestimmten Organisationen gehören und von diesen auch ausschließlich genutzt werden, werden die meisten WANs durch Internet Service Provider (ISP) errichtet oder erweitert, um einen Zugang zum Internet anbieten zu können. Historisch betrachtet begann alles mit der Entstehung des Internets Ende der 60er Jahren des letzten Jahrhunderts. 1968 wurden einige Universitäten, von der Ende der 50er Jahre vom US-Verteidigungsministerium gegründeten Behörde ARPA (Advanced Research Projects Agency), beauftragt
ein Netzwerk aufzubauen. 1969 wurde das ARPANET 1 als Vorläufer des Internets ins Leben gerufen, das erste Netzwerk durch den Zusammenschluss der Universitäten Los Angeles, Santa Barbara, Utah und dem Stanford Research Institut war entstanden (vgl. Abbildung 1).
1 Vgl. Hafner (2000) S.125. ; Vgl. Fritz (2004), S.35.
2 Grundlagen und technologische Betrachtung 4
Danach schritt die Entwicklung der weltweiten Vernetzung rasant voran, bereits 1992 wurde der eine millionste Host angeschlossen. Mittlerweile sind annähernd 500 Mio. Host weltweit angeschlossen (vgl. Tabelle 1). Um mit einem Host oder einem Rechnernetz (LAN, MAN oder WAN) in das Internet zu gelangen werden Schnittstellen benötigt, die man als Internet-Knoten (IX) bezeichnet.
Weltweit existieren ca. 108 Internet-Knoten, von denen sich 60 in Europa und 26 in Nordamerika befinden. Die Betreiber dieser Internet-Knoten werden auch Internet Exchange Provider (IXP) genannt. In Europa gehören 50% der IXP zur European Internet Exchange Association (Euro-IX) an.
2 Vgl. ISC (2007).
Arbeit zitieren:
IT-System Ökonom Christian Merten, 2008, Die Verbesserung der Performance für WAN-Anwendungen in einem mittelständischen Unternehmen, München, GRIN Verlag GmbH
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