I
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis I-IV
Eidesstattliche Erklärung V
Gliederung VI-IX
Abk ürzungsverzeichnis X-XI
Tabellenverzeichnis XII
Abbildungsverzeichnis XIII-XIV
1. Einleitung 1
2. Was ist eine Ländermarktanalyse 1
3. Umweltkriterien des norwegischen Marktes 1
3.1. Geographische Faktoren 1
3.1.1. Geographische Lage und Größe 2-4
3.1.2. Klimaverhältnisse 4-5
3.1.3. Hauptstadt 5
3.1.4. Infrastruktur 6-7
3.1.5. Rohstoffvorkommen 7
3.2. Demographische und Soziokulturelle Faktoren 8
3.2.1. Einwohnerzahl 8
3.2.2. Bevölkerungsentwicklung 8-10
3.2.3. Gesellschaftsstruktur 11
3.2.4. Bildungswesen 11-13
3.2.5. Religion 13
3.3.6.1.Gesetzgebung 24-25
3.3.6.2. Handelsrechtliche Sonderregelungen 25-26
3.3.6.3. Devisen- und Konkursrecht 26-27
3.3.7. Investitionen und Handelshemmnisse 27 3.3.7.1. Handelshemmnisse 27-28 3.3.7.2. Investitionen 28-30
3.4.4.1. Land- und Forstwirtschaft 40-41 3.4.4.2. Öl- und Gasindustrie 41-42
3.4.4.3. Maschinenbau und elektronische Erzeugnisse 43-44
III
3.4.4.4. Verarbeitende Industrie 44-46 3.4.4.5. KFZ - Industrie 46-48 3.4.4.6. Meeresindustrie 48-49
3.4.4.7. Informations- und Kommunikationsbranche 49-50
3.4.4.8. Groß- und Einzelhandel 50-51 3.4.4.9. Dienstleistungen 51-52
3.4.5. Das Sozialsystem Norwegens 52
3.4.5.1. Das staatliche Sozialversicherungssystem 52-53
3.4.5.2. Das staatliche Gesundheitssystem 53-54
3.4.7.1. Entwicklung auf dem norwegischen Arbeitsmarkt 56-58
3.4.7.2. Qualifikation der Arbeitskräfte 59
3.4.7.3. Derzeitige Lage auf dem Arbeitsmarkt 59-60
3.4.7.4. Lohn- und Lohnnebenkosten 60-62
3.4.7.5. Zusatzleistungen, Prämien und Provisionen 62
3.4.7.6. Arbeitsrechtliche Rahmenbedingungen 62-64
3.4.7.7. Abgaben für die Sozialversicherung 65
3.4.9.1.Unternehmensbesteuerung 67 3.4.9.2.Mehrwertsteuer 68
VI
Gliederung
1. Einleitung 1
2. Was ist eine Ländermarktanalyse 1
3. Umweltkriterien des norwegischen Marktes 1
3.1. Geographische Faktoren 1
3.1.1. Geographische Lage und Größe 2-4
3.1.2. Klimaverhältnisse 4-5
3.1.3. Hauptstadt 5
3.1.4. Infrastruktur 6-7
3.1.5. Rohstoffvorkommen 7
3.2. Demographische und Soziokulturelle Faktoren 8
3.2.1. Einwohnerzahl 8
3.2.2. Bevölkerungsentwicklung 8-10
3.2.3. Gesellschaftsstruktur 11
3.2.4. Bildungswesen 11-13
3.2.5. Religion 13
3.2.6. Gewerkschaften 14-16
3.3. Politische und rechtliche Faktoren 16
3.3.1. Regierung 16-17
3.3.2. Politisches System 17-19
3.3.3. Das Wahlsystem 19-20
3.3.4. Verwaltung 21
3.3.6.1.Gesetzgebung 24-25
3.3.6.2. Handelsrechtliche Sonderregelungen 25-26
3.3.6.3. Devisen- und Konkursrecht 26-27
3.3.7. Investitionen und Handelshemmnisse 27 3.3.7.1. Handelshemmnisse 27-28 3.3.7.2. Investitionen 28-30
3.4.4.1. Land- und Forstwirtschaft 40-41 3.4.4.2. Öl- und Gasindustrie 41-42
3.4.4.3. Maschinenbau und elektronische Erzeugnisse 43-44
3.4.4.4. Verarbeitende Industrie 44-46 3.4.4.5. KFZ - Industrie 46-48 3.4.4.6. Meeresindustrie 48-49
3.4.4.7. Informations- und Kommunikationsbranche 49-50
3.4.4.8. Groß- und Einzelhandel 50-51 3.4.4.9. Dienstleistungen 51-52
3.4.5.1. Das staatliche Sozialversicherungssystem 52-53
3.4.5.2. Das staatliche Gesundheitssystem 53-54
3.4.7.1. Entwicklung auf dem norwegischen Arbeitsmarkt 56-58
3.4.7.2. Qualifikation der Arbeitskräfte 59
3.4.7.3. Derzeitige Lage auf dem Arbeitsmarkt 59-60
3.4.7.4. Lohn- und Lohnnebenkosten 60-62
3.4.7.5. Zusatzleistungen, Prämien und Provisionen 62
3.4.7.6. Arbeitsrechtliche Rahmenbedingungen 62-64
3.4.7.7. Abgaben für die Sozialversicherung 65
3.4.9.1.Unternehmensbesteuerung 67 3.4.9.2.Mehrwertsteuer 68 3.4.9.3.Personenbesteuerung 69
3.4.9.4.Doppelbesteuerungsabkommen 70
IX
3.6.3. Direktinvestitionen 81-83
3.7. Praktische Tipps für Verhandlungen mit norwegischen Geschäftspartnern 83-84
3.8. Zukünftige Potentiale der norwegischen Wirtschaft 84
4. Abschließende Bewertung des Ländermarktes 85
4.1. Chancen des norwegischen Marktes 85-86
4.2. Risiken des norwegischen Marktes 86
5. Fazit der Ländermarktanalyse 86-87
BIP Bruttoinlandsprodukt bzw. beziehungsweise EG Europäische Gemeinschaft EIU Economist Intelligence Unit etc. ecetera EU Europäische Union EWR Europäischer Wirtschaftsraum F&E Forschung und Entwicklung FrP Fortschrittspartei GWh Gigawattstunde Hj. Halbjahr HVPI Harmonisierter Verbraucherpreisindex der Europäischen Union IT Informationstechnik KfZ. Kraftfahrzeug km Kilometer KrF Christliche Volkspartei LNG Liquid Natural Gas LO Dachverband Landesorganisasjonen i Norge lt. laut
XI
Mio. Millionen mm Millimeter Mrd. Milliarden
Innovation Research
NOK Norwegische Kronen OECD Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (Organisation for Economic Cooperation and Development) qkm Quadratkilometer SAS Skandinavian Airlines System Sp Zentrumspartei Std. Stunden SV Sozialistische Linkspartei Tsd. Tausend u.a. unter anderem Unio Dachverband Hovedorganisasjonen for universitets- og høyskoleutdannede usw. und so weiter YS Dachverband Yrkesorganisasjonenes Sentralforbund z.B. zum Beispiel
Tabelle 1: Gesamtwirtschaftliche Prognose Seite 35 Tabelle 2: Prozentuales Wachstum der einzelnen Sektoren im Jahr 2006 Seite 40 Tabelle 3: PKW Neuzulassungen in Norwegen Seite 47 Tabelle 4: Übersicht über die allgemeinen Arbeitsmarktdaten im Jahr 2006 Seite 58 Tabelle 5: Entwicklung der durchschnittlichen Bruttomonatslöhne von 2004 bis 2006 Seite 60 Tabelle 6: Übersicht über die durchschnittlichen Bruttomonatslöhne einzelner Branchen im Jahr 2006 Seite 61 Tabelle 7: Wesentlich relevante Gesetze zum Arbeitsrecht Seite 63 Tabelle 8: Übersicht über die arbeitsrechtlichen Regelungen in Norwegen Seite 64 Tabelle 9: Übersicht über die Verteilung der Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung Seite 65
Tabelle 10: Übersicht über die Wareneinfuhr der Bundesrepublik Deutschland aus Norwegen Seite 79
Tabelle 11: Ausfuhr von Waren der Bundesrepublik Deutschland nach Norwegen Seite 80
Tabelle 12: Weltweite Verteilung der ausländischen Direktinvestitionen, Prognosezahlen für den Zeitraum 2006 - 2010 Seite 82
Tabelle 13: Kumulierte ausländische Direktinvestitionen im Ostseeraum von 1999 - 2003 Seite 83
XIII
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Landkarte Norwegen Seite
Abbildung 2: Bevölkerungsentwicklung in Norwegen Seite
Abbildung 3: Entwicklung der Lebenserwartung in Norwegen Seite
Abbildung 4: Wirtschaftliche Eckdaten 2007 bis 2009 Seite
Abbildung 5: Entwicklung des Bruttoinlandprodukts in Seite
Abbildung 6: Entstehung des BIP in Seite
Abbildung 7: Verwendung des BIP in Seite
Abbildung 8: Entwicklung der Arbeitslosigkeit in Norwegen Seite
Abbildung 9: Verteilung der Erwerbslosen in Norwegen Seite
Abbildung 10: Entwicklung der Inflationsrate Seite
Abbildung 11: Entwicklung des Gesamtimportvolumens
von 2004 bis 1. Hj. 2007 Seite
Abbildung 12: Entwicklung des Gesamtexportsvolumens
von 2004 bis 1. Hj. 2007 Seite
Abbildung 13: Entwicklung des Exportüberschusses
von 2004 bis 1. Hj. 2007 Seite
Abbildung 14: Die wichtigsten Exportdaten im Überblick Seite
Abbildung 15: Die wichtigsten Importdaten im Überblick Seite
Abbildung 16: Anteil der Exportländer in Seite
Abbildung 17: Anteil der Importländer in Seite
1
1. Einleitung
Diese Bachelor Thesis soll anhand einer Ländermarktanalyse einen Überblick über die Rahmenbedingungen des norwegischen Marktes sowie über die Potentiale der norwegischen Wirtschaft geben. Dabei wird in den einzelnen Kapiteln sowohl auf die geographischen, demographischen, soziokulturellen, politischen und auf die wirtschaftlichen Faktoren eingegangen. Des Weiteren werden Empfehlungen für das Verhalten gegenüber norwegischen Geschäftspartnern gegeben. Abschließend wird eine Bewertung des Marktes anhand seiner Chancen und Risiken vorgenommen.
2. Was ist eine Ländermarktanalyse?
Eine Marktanalyse ist die Feststellung der Struktur eines Auslandsmarktes zu einem bestimmten Zeitpunkt. Sie stellt eine einmalige Zustandsuntersuchung für die Attraktivität von Auslandsmärkten dar. 1
3. Umweltkriterien des norwegischen Marktes 3.1 Geographische Faktoren
Im folgenden Kapitel wird detailliert auf die geographischen Gegebenheiten Norwegens eingegangen und darüber hinaus ein Einblick in die Infrastruktur sowie in das Rohstoffvorkommen gegeben.
1 Vgl. Jahrmann, Außenhandel, 11. Auflage Kiehlverlag, Kompendium der praktischen
Betriebswirtschaft Herausgeber Klaus Olfert Seite 233
2
3.1.1 Geographische Lage und Größe
Das Land Norwegen (offizielle Länderbezeichnung Kongeriket Norge = Königreich Norwegen) liegt in Nordeuropa auf der skandinavischen Halbinsel und erstreckt sich über eine Gesamtfläche von 323.802 qkm (385.199 qkm inklusive der in der Grönlandsee gelegenen Insel Jan Meyen sowie der im Nordpolarmeer gelegenen Inselgruppe Svalbard mit Spitzbergen). Geographisch liegt es zwischen 58° und 71° nördlicher Breite sowie zwischen 4° und 31° östlicher Länge. 2
Die Grenzländer von Norwegen sind Schweden auf östlicher sowie Finnland und Russland auf nordöstlicher Seite. Die gesamte Grenzlänge Norwegens beträgt 2.542 km (Schweden 1.619 km, Finnland 727 km und Russland 196 km). Norwegen ist durch eine starke Ausdehnung von Norden nach Süden gekennzeichnet. Die Nord-Süd Ausdehnung von Lindesnes im äußersten Süden bis hin zum Nordkap beträgt dabei über 1.800 km, die Ausdehnung von Westen nach Osten gerade einmal maximal 430 km. 3 Norwegen wird im Südosten durch den Skagerrak und im Südwesten durch die Nordsee vom europäischen Kontinent getrennt.
Das Land erreicht, ohne die Beachtung der Fjorde, eine gesamte Küstenlänge von 2.650 km. Diese Küstenlänge erhöht sich auf 21.465 km (entspricht etwa dem halben Erdumfang! 4 ), wenn die Fjorde berücksichtigt werden. Genau diese Fjorde und das skandinavische Gebirge (Skanden) prägen das Gesicht Norwegens. Darüber hinaus sind auf den Hochflächen sowie auf den Skanden Tausende Seen und Flüsse zu finden. Diese Flüsse erstrecken sich häufig zwar nur über kurze Distanzen, erzeugen aber durch ihr starkes Gefälle eine kräftige
2 Vgl. http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laender/Norwegen.html
3 Vgl. Harenberg Länderlexikon : alle 192 Staaten der Welt auf einen Blick Havemann, Nils. 2. Auflage. Dortmund. Harenberg-Lexikon-Verlag, 1999. Seite 761
4 Vgl. Meyers großes Länderlexikon : alle Länder der Erde kennen, erleben, verstehen Emrich, Ulrike. Mannheim [u.a.]. Meyers Lexikonverl., 2005. Seite L 496
3
Strömung, welche eine intensive Nutzung durch norwegische Wasserkraftwerke zur Folge hat. 5
Die Vegetation ist durch Nadelwälder, in denen Fichten und Kiefern dominieren, geprägt. Diese Gebirgswälder, die naturgemäß nur ein geringes Nutzungspotenzial besitzen, sorgen dafür, dass gerade einmal 22% des Landes produktive Waldflächen vorweisen. Laubbäume sucht man in weiten Teilen Norwegens vergebens. Diese sind nur im äußersten Süden sowie Südwesten zu entdecken. 6
Der höchste Berg Norwegens ist der Glittertind mit einer Gesamthöhe von 2.470 m gefolgt von dem Galdhöppigen mit 2.469 m. Das Land verfügt über eine große Anzahl von Seen, der größte ist der bis zu 440 m tiefe Mjøsa mit einer Fläche von 366 qkm. Der längste Fluss ist die Glomma (Glåma), sie erstreckt sich über eine Gesamtlänge von 598 km. Des Weiteren ist in Norwegen der mit einer Gesamtfläche von 487 qkm größte Gletscher Kontinentaleuropas (Jostedalsbre) zu finden. 7 Das Land besteht aus 19 Provinzen und 431 Kommunen. 8
5 Vgl. Meyers großes Länderlexikon : alle Länder der Erde kennen, erleben, verstehen Emrich, Ulrike. Mannheim [u.a.]. Meyers Lexikonverl., 2005. Seite L 496
6 Vgl. Harenberg Länderlexikon : alle 192 Staaten der Welt auf einen Blick Havemann, Nils. 2. Auflage. Dortmund. Harenberg-Lexikon-Verlag, 1999. Seite 761-762
7 Vgl. Harenberg Länderlexikon : alle 192 Staaten der Welt auf einen Blick Havemann, Nils. 2. Auflage. Dortmund. Harenberg-Lexikon-Verlag, 1999. Seite 761-762
8 Vgl. http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laender/Norwegen.html
Quelle: http://www.mygeo.info/landkarten/norwegen/norwegen_provinzen.png
3.1.2 Klimaverhältnisse
Norwegen, das zu einem Drittel oberhalb des Polarkreises liegt, weist nicht die typischen Merkmale einer solchen Region auf. Während in anderen Regionen oberhalb des Polarkreises wie z.B. Nordrussland oder Grönland in weiten Teilen nur Eis oder bestenfalls Moose sowie Flechten zu finden sind, gedeihen in Nordnorwegen dichte Nadelwälder. Dieses ist dem Golfstrom, genauer gesagt dem Nordatlantikstrom zu verdanken. Jener lässt die tropische Wärme im Golf von Mexiko bis in die nördliche Polarregion gelangen. Durch Westwinde gelangt die Wärme des Meerwassers und somit auch viel Feuchtigkeit an die Küste Norwegens. Hierdurch lässt sich das Maritime Klima
5
der norwegischen Küstenregionen erklären. Die dortige Niederschlagsmenge beträgt in der Regel mehr als 1.000 mm pro Jahr. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass Bergen aus der norwegischen Küstenregion die niederschlagsreichste Stadt Europas ist (Niederschlagsmenge von fast 2.000 mm und 239 Regen- oder Schneetagen im Jahr). Die Sommertemperaturen sind in etwa mit denen der Stadt Hamburg zu vergleichen und liegen im Julimittel bei 17°C. Die Winter sind dagegen deutlich kälter. In den Monaten Dezember bis März muss mit regelmäßigem Frost gerechnet werden. Im Landesinneren wiederum herrscht ein deutlich trockeneres und kälteres Klima. 9 In dieser Region fällt in der Regel weniger als 1.000 mm Niederschlag im Jahr. 10
3.1.3 Hauptstadt
Die norwegische Hauptstadt ist Oslo und liegt in der innersten Bucht des Oslofjordes. Mit einer Einwohnerzahl von circa 548.600 ist sie die größte Stadt Norwegens. 11 Der Ausländeranteil liegt dabei bei circa. 23%. 12 Die zweitgrößte Stadt ist Bergen mit circa 244.600 Einwohnern 13 gefolgt von Trondheim mit circa. 170.000 Einwohnern.(jeder 6. Einwohner Trondheims ist Student!) 14
9 Vgl. Meyers großes Länderlexikon : alle Länder der Erde kennen, erleben, verstehen Emrich, Ulrike. Mannheim [u.a.]. Meyers Lexikonverl., 2005. Seite 497
10 Vgl. Harenberg Länderlexikon : alle 192 Staaten der Welt auf einen Blick Havemann, Nils. 2. Auflage. Dortmund. Harenberg-Lexikon-Verlag, 1999. Seite 762
11 Vgl. http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laender/Norwegen.html
12 Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Oslo
13 Vgl. http://www.bergen.kommune.no/info_/ekstern/engelsk/
14 Vgl. http://www.trondheim.com/content.ap?thisId=1117609752
6
3.1.4 Infrastruktur
Straßennetz: Das norwegische Straßennetz erstreckt sich über eine Länge von 89.100 km. Eine durchgehende Nord-Süd-Verbindung existiert aber nicht. 15 Eisenbahn: Das Eisenbahnnetz besteht nur aus sehr wenigen Strecken. Der Hauptknotenpunkt ist dabei Oslo. Die Hauptstadt ist durch die fünf Hauptlinien des Bahnnetzes mit den Orten Stavanger, Göteborg (Schweden), Bergen (Bergenbahn), Stockholm (Schweden) sowie Bodø (via Trondheim) verbunden. Die Gesamtlänge des Streckennetzes beträgt circa 4.300 km. 16 Durch die geringe Anzahl an Eisenbahnstrecken, sind die Überland-Buslinie für Norwegen von großer Bedeutung. 17
Luftverkehr: Norwegens größter Flughafen befindet sich in Oslo. Darüber hinaus existieren internationale Flughäfen in Bergen, Stavanger sowie Trondheim. Darüber hinaus ist das Netz für Flüge im Inland sehr gut ausgebaut. 18 Norwegen ist zu 2/7 an der Fluggesellschaft Skandinavian Airlines System (SAS) beteiligt. 19
Schifffahrt: Norwegen verfügt über die zweitgrößte Handelsflotte der Welt. Eine sehr bedeutende Rolle nehmen die vielen Fjordfähren sowie die Küstendampferlinie (Hurtiglinie) ein. Viele Orte an der Küste Norwegens sind
15 Vgl. Harenberg Länderlexikon : alle 192 Staaten der Welt auf einen Blick Havemann, Nils. 2. Auflage. Dortmund. Harenberg-Lexikon-Verlag, 1999. Seite768
16 Vgl. Harenberg Länderlexikon : alle 192 Staaten der Welt auf einen Blick Havemann, Nils. 2. Auflage. Dortmund. Harenberg-Lexikon-Verlag, 1999. Seite 768
17 Vgl. http://www.auwi-bayern.de/awp/base/inhalte/Laender/Anhaenge/ Exportbericht_Norwegen_2006.pdf Seite 24
18 Vgl. http://www.auwi-bayern.de/awp/base/inhalte/Laender/Anhaenge/ Exportbericht_Norwegen_2006.pdf Seite 24
19 Vgl. Harenberg Länderlexikon : alle 192 Staaten der Welt auf einen Blick Havemann, Nils. 2. Auflage. Dortmund. Harenberg-Lexikon-Verlag, 1999 Seite 768
7
nur durch diese Fähren erreichbar. Die Hurtigline befördert Touristen und Waren nach Nord-Norwegen. 20
3.1.5 Rohstoffvorkommen
Norwegen verfügt über eine breite Palette an Rohstoffen. Neben den bedeutendsten wie Erdgas und Erdöl ist Norwegen reich an Eisenerz, Kupfer, Blei und Zink. 21 In Spitzbergen erfolgt zusätzlich der Abbau von Kohle. Das Eisenerz wird vor allem im Süden (Rogaland und Telemark) Norwegens sowie in Fjordnorwegen speziell in Sogn og Fjordane abgebaut. Der Norden sticht beim Abbau von Edelmetallen hervor. 22
Darüber hinaus bildet das umfangreiche Forstland (18% der Landesfläche 23 ) die Grundlage für die weltweit führende Rolle der Papier und Zellstoffindustrie. 24 Das norwegisches Kiefernholz geniest auch international den Ruf als ein idealer Baustoff und wird z.B. in der Form von Fußböden und Fertighäusern in die gesamte Welt exportiert. 25
20 Vgl. Harenberg Länderlexikon : alle 192 Staaten der Welt auf einen Blick Havemann, Nils. 2. Auflage. Dortmund. Harenberg-Lexikon-Verlag, 1999. Seite 768
21 Vgl. http://service.spiegel.de/digas/servlet/jahrbuch?L=NOR
22 Vgl. http://www.ngu.no/kart/mineralressurser/
23 Vgl. http://www.norwegen.no/facts/economy/growth/growth.htm
24 Vgl. http://www.norwegen.no/business/process/process.htm
25 Vgl. http://www.norwegen.no/business/construction/construction.htm
Arbeit zitieren:
Timo Voß, 2008, Ländermarktanalyse Norwegen - Grundlagen zur Vorbereitung einer Markteintrittsstrategie, München, GRIN Verlag GmbH
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