GLIEDERUNG
1. TEXTTEIL 1
1.1. Einleitung
1.2. Kurzbiographie des Autors
1.2.1. Sein Leben
1.2.2. Seine wichtigsten Werke
1.2.3. Seine wichtigsten Auszeichnungen
1.3. Gesellschaftspolitischer Hintergrund
2. TEXTTEIL 2
2.1. Inhaltsangabe zum Buch
2.2. Kurze Analyse des Werkes
3. TEXTTEIL 3
3.1. Fragestellung zum Buch: Themaanalyse und Argumentation:
„Das Buch ist nicht nur ein Blick auf die Jugend, sondern auch ein Blick auf das
Land , in dem Hein aufgewachsen ist“ Arbeiten Sie die zeitgeschichtlichen
Ereignisse und die für die DDR typischen politischen oder sozialen Aspekte heraus.
3.2. Resümee und Bewertung
4. BIBLIOGRAPHIE
4.1. Primärliteratur
4.2. Sekundärliteratur
4.3. Internet-Quellen
1. TEXTTEIL 1
1.1. EINLEITUNG
In meiner Hausarbeit über den Roman Von allem Anfang an von Christoph Hein werde ich, neben Allgemeinem wie dem Inhalt, dem Autor und dem gesellschaftspolitischen Hintergrund, besonders auf eine spezifische Frage eingehen und versuchen, diese anhand von Zitaten und mit Hilfe der Sekundärliteratur, ausführlich zu beantworten. Meine Arbeit besteht aus vier Teilen, die wiederum untergliedert sind. Der erste Textteil enthält die Einleitung, eine Kurzbiographie des Autors Christoph Hein, die ich in drei Teile gespalten habe: sein Leben, seine wichtigsten Werke und Auszeichnungen, außerdem einen kurzen Einblick in den gesellschaftspolitischen Hintergrund. Unter diesem letzten Punkt des ersten Textteils habe ich mich auf die wichtigsten Fakten und Ereignisse von 1949 bis 1955 beschränkt, die für die Analyse des Werkes relevant sind. Die Konterrevolution in Ungarn 1956 habe ich hierbei nicht aufgeführt, weil ich sie im Zusammenhang mit der Fragestellung in Punkt 3.1. erklärt und analysiert habe.
Der zweite Textteil besteht aus einer kurzen Inhaltsangabe zum Buch und einer allgemeinen Analyse des Werkes, die verschiedene Aspekte wie die Perspektive, die wichtigsten Elemente des Romans, den Titel, die autobiographischen Züge und schliesslich die Sprache behandelt. Im dritten Textteil gehe ich auf die konkrete Fragestellung bzw. Aufgabenstellung zum Buch ein: ich arbeite die zeitgeschichtlichen Ereignisse und die für die DDR typischen politischen und sozialen Aspekte in Von allem Anfang an heraus. Dieser dritte Textteil endet mit einem Resümee und einer persönlichen Bewertung.
Der vierte Teil der Arbeit enthält die Bibliographie mit der Primärliteratur, der Sekundärliteratur und den Internet-Quellen.
Was die Wahl des Buches betrifft, so habe ich lange gezweifelt. Ich habe alle zur Auswahl stehenden Bücher „angelesen“, wobei mir keines ausser Von allem Anfang an gefallen hat. Da ich der Meinung bin, dass es einfacher und angenehmer ist, eine Arbeit über ein Buch zu schreiben, an dem man Gefallen gefunden hat, habe ich mich schliesslich für Von allem Anfang an entschieden.
Bei der Ausarbeitung bin ich systematisch vorgegangen: zuallererst habe ich das Buch gelesen, dann die Hintergrundinformation zusammengetragen und nach einer nochmaligen, genaueren Lektüre direkt mit dem Schreiben begonnen, wobei ich den Hauptteil, also die Beantwortung der Frage, zuletzt bearbeitet habe.
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1.2. KURZBIOGRAPHIE DES AUTORS 1
1.2.1. SEIN LEBEN
8.4.1944 Christoph Hein wird als Sohn einer evangelischen Pfarrerfamilie in Heinzendorf/Schlesien geboren. Nach 1945 Heins Familie zieht nach Kriegsende nach Bad Düben bei Leipzig. 1958 Hein zieht nach Westberlin, da ihm als Kind eines Pfarrerhaushaltes der Zugang
1960 Hein kehrt in die DDR zurück. 1961-1967 Hein betätigt sich in verschiedenen Berufen: er arbeitet als Montagearbeiter, Kellner, Journalist, Schauspieler kleiner Rollen und Regieassistent. 1964 Er holt sein Abitur an einer Abendschule nach. 1967 Hein schreibt sich an der Universität Leipzig für das Studium der Philosophie und der Logik ein. 1971 Hein ist Dramaturg an der Volksbühne Berlin unter der Leitung von Benno Besson. 1974 Er erhält eine Festanstellung als Hausautor der Volksbühne. Sein Stück Schlötel oder Was solls wird uraufgeführt. 1979 Mit Benno Besson verlässt auch Hein die Volksbühne und ist seitdem freier Schriftsteller. 1980 Ihm gelingt der öffentliche Durchbruch in Ost- und Westdeutschland mit seinem Prosadebüt Einladung zum Lever Bourgeoise. 1989 Hein erhält eine Dozentur für den Poetik-Lehrstuhl in der Essener Folkwang-Schule. Seit 1992 Er ist Mitherausgeber der Wochenzeitung Freitag sowie Mitglied der Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt. 30.10.1998 Hein wird zum Präsidenten des vereinigten PEN (Poets, Essayists, Novelists) gewählt.
1.2.2. SEINE WICHTIGSTEN WERKE
1980 Einladung zum Lever Bourgeois. Prosa (1989 unter dem Titel Nachtfahrt und
1 Die Biographie ist zusammengestellt aus: www.suhrkamp.de/autoren/hein/hein.htm und www.kat.ch/bm/solo5a.htm
4
1982 Der fremde Freund. Novelle (1983 unter dem Titel Drachenblut in Westdeutschland erschienen) 1985 Horns Ende. Roman 1989 Der Tangospieler. Roman Die Ritter der Tafelrunde 1993 Das Napoleon-Spiel 1997 Von allem Anfang an
1.2.3. SEINE WICHTIGSTEN AUSZEICHNUNGEN
1983 1990 Literaturpreis der Neuen Literarischen Gesellschaft
2000 2002 Österreichischer Staatspreis für Europäische Literatur
1.3. GESELLSCHAFTSPOLITISCHER HINTERGRUND
Am 7. Oktober 1949 wird die Verfassung der Deutschen Demokratischen Republik von der provisorischen Volkskammer in Kraft gesetzt. Nach dieser Verfassung ist die DDR ein bürgerlich-parlamentarischer Staat. In der Realität jedoch gestaltet die einzige führende Partei der DDR, die SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands), unter Generalsekretär Walter Ulbricht die DDR nach dem Vorbild der Sowjetunion um. Ulbricht hat ein absolutes Weisungs-und Kontrollrecht gegenüber allen Organen und Institutionen des Staates und ist dadurch der eigentliche Machthaber der DDR, obwohl Wilhelm Pieck der Präsident der DDR ist. 1952 wird auf der 2. Parteikonferenz der SED der „Aufbau des Sozialismus“ beschlossen. Damit verbunden ist die Verstärkung des Drucks auf die Bevölkerung und die Verschärfung des Klassenkampfes; es kommt vermehrt zu Enteignungen, Repressionen gegen die Kirche und Kollektivierung der Landwirtschaft. Unter der SED wird immer weiter das stalinistische System der Sowjetunion übernommen. Die durch all diese Umstände ausgelöste Unzufriedenheit der DDR-Bürger mit dem politischen und ökonomischen System entlädt sich am 17. Juni 1953 in einem Volksaufstand. Der eigentliche Anlass für den Aufstand war die drastische Erhöhung der Arbeitsnormen im Mai 1953: „Mehr Leistung für gleichen Lohn“. Am 16. Juni 1953 begleiten die Bauarbeiter der Stalin-Allee in Berlin ihre zwei Abgesandten zu Ministerpräsident Otto
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Arbeit zitieren:
Stefanie Wimmer, 2003, Hein, Christoph - Von allem Anfang, München, GRIN Verlag GmbH
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