1. EINLEITUNG
‘There is one and only one social responsibility of business - to use its resources and engage in activities designed to increase its profits so long as it stays within the rules of the game, which is to say, engaged in open and free competition without deception or fraud… whether blameworthy or not, the use of the cloak of social responsibility… does clearly harm the foundations of a free society’ (Milton Friedman, 1970)
Es gibt ein Sprichwort: “Tue Gutes und rede darüber“. Ob das oben genannte Zitat von Milton Friedman auch heute noch Gültigkeit beweist, ist in Anbetracht der gestiegenen Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit in Bezug auf verantwortungsvolles Handeln seitens der Unternehmer fraglich. Längst sind sich global agierende Konzerne ihrer Sozialverantwortung bewusst. Fehlende Moral, kann auch quantitativ an Umsatzeinbußen gemessen werden. Pharmakonzerne, Textilunternehmen oder Unternehmen wie Siemens stehen aufgrund ihrer dubiosen Geschäftspraktiken derzeit in der Kritik.
Der Gedanke von Verantwortung, Umweltschutz und Nachhaltigkeit ist keineswegs neu. Es existiert allerdings ein Konzept welches das Ziel hat diese Werte in die Wirtschaftsrealität zu implementieren: Corporate Social Responsibility (CSR).
Was sich hinter dem Begriff verbirgt, welche Vorteile das Konzept bietet und wie es umgesetzt wird, ist Gegenstand dieser Arbeit.
Nach einer kurzen Definition und der Vorstellung von CSR als Managmentkonzept soll betrachtet werden wie der Begriff in der Öffentlichkeit diskutiert wird. Brisante Themen wie Hedge Funds und Managementgehälter werden angesprochen.
Die beteiligten Handlungsparteien werden aufgezeigt und schließlich soll die diesbezügliche Haltung der Unternehmen beleuchtet werden. Best Practice Beispiele sowie Beweise für Fehlverhalten schließen sich an um zuletzt einen Ausblick in die Zukunft zu geben.
2. ENTSTEHUNG VON CSR
Die Idee gesellschaftlichen Engagements seitens der Unternehmen ist keineswegs eine neue, moderne Erscheinung. Immer wieder hat es Bestrebungen von engagierten Unternehmern gegeben einen Beitrag zum Wohl der Gesellschaft zu liefern. Beispielsweise errichtete Jakob Fugger bereits im 15. Jahrhundert eine Armensiedlung, Friedrich Albert Krupp bemühte ich vor einem Jahrhundert um eine Gesundheitsvorsorge seiner Arbeitnehmer oder errichtete Krankenhäuser. Diese Beispiele zeigen, dass
2
unternehmerische Verantwortung, kein revolutionäres Managementkonzept der letzten Jahrzehnte ist. 1
In seinen Publikationen prägte Archie B. Carroll bereits seit 1991 den Begriff der Verantwortung in Zusammenhang mit unternehmerischem Handeln. Konkretisiert wurden diese Gedanken auf europäischer Ebene durch ein White Paper der Europäischen Kommission bezüglich Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und Arbeit im Jahre 1993. Folgende Tabelle vermittelt einen kurzen Überblick über weitere Bestrebungen: 2
Anhand dieser kurzen historischen Aufstellung lässt sich die zunehmende Bedeutung unternehmerischer Verantwortung, sowie den Wunsch der Institutionen ein rahmesetzendes Regelwerk zu definieren, feststellen.
Wie bereits dargestellt gab es immer wieder Bestrebungen unternehmerische Verantwortung, Nachhaltigkeit und soziales Engagement seitens der Unternehmen in ein Konzept zu fassen. Bereits seit den 1950er Jahren waren Begriffe wie Unternehmensethik, Sustainable Development oder Corporate Citizenship Bestandteil im Wortschatz der Unternehmen.
Aufgrund der Homogenität der Ziele dieser Konzepte existiert in der Literatur keine klare Abgrenzung der Begriffe voneinander statt. Oftmals liegen die Unterschiede in der
1 (Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeberverbände, 2005, S. 3)
2 (Mandl & Dorr, 2007, S. 11) und (European Commission, 2001)
3
empfohlenen Handlungsweise seitens der Unternehmen, oder der Fokus liegt auf unterschiedlichen Aspekten wie beispielsweise bei Sustainable Development eher auf Umweltaspekten, im Vergleich zu Corporate Citizenship in der Verantwortung gegenüber der Gesellschaft. 3
3. DEFINITION
Im Grünbuch der Europäischen Kommission wird ein Erklärungsversuch darüber gegeben, was CSR beinhaltet:
“Most definitions of corporate social responsibility describe it as a concept whereby companies integrate social and environmental concerns in their business operations and in their interaction with their stakeholders on a voluntary basis.” 4
In dieser Aussage ist bereits eine gewisse Heterogenität der in der Literatur gängigen Definitionen erkennbar. Wie bereits beschrieben ist CSR eine historisch gewachsene Idee. Sie vereint verschiedenartige Handlungskonzepte mit dem Ziel des sozialen Engagements von Unternehmen. Folglich existiert eine Vielzahl von Definitionen welche sich jedoch nur marginal unterscheiden.
Beispielsweise definiert die Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeberverbände Corporate Social Responsibility folgendermaßen:
„Corporate Social Responsibility (CSR) beschreibt das gesellschaftliche Engagement von Unternehmen, das diese freiwillig über das gesetzliche Maß hinaus in den Bereichen Umwelt, Soziales und Wirtschaft weltweit in ihrem Umfeld für eine zukunftsfähige Gesellschaft leisten.“ 5
Das Beispiel ist deshalb gewählt, da es jene Kernpunkte beinhaltet, welche in den meisten Definitionen zu finden sind: 6 - Unternehmerische Verantwortung - welche über gesetzliche Vorschriften hinaus - auf freiwilliger Basis - das Ziel der Nachhaltigkeit
33 (Reimer, Wettenmann, & Backhaus-Maul, 2004)
4 (Commission of the European Communities, 2001)
5 (Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, 2007)
6 (BDI, 2008) und (Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeberverbände, 2005, S. 6) und
(Wikipedia, 2008) und (Mandl & Dorr, 2007, S. 1, 5, 13f.)
4
- in den Bereichen Umwelt, Soziales und Wirtschaft verfolgen
4. VERSTÄNDNIS DES BEGRIFFS
Obwohl der Begriff Corporate Social Responsibility in der öfftenlichen Diskussion immer mehr an Bedeutung gewinnt, ist er jedoch schwer zu greifen und wenig konkret. 7 Aufgrund seiner Entstehung hat sich in verschiedenen Kulturkreisen, aufgrund der Unterschiedlichkeit der Wertvorstellungen, zudem oft unterschiedlich entwickelt. 8 Dies führte dazu, dass auf europäischer Gesamtsicht unterschiedliche Meinungen herrschen, was unter dem Begriff Corporate Social Responsibility zu verstehen ist. Das Verständnis reicht von sehr eng aus gelegten Definitionen bis hin zu allumfassenden Anschauungen, welche mit langfristiger Nachhaltigkeit gleichzusetzen sind. 9 Allen Auffassungen gemein ist jedoch, das der Fokus primär auf der freiwilligen Verantwortung gegenüber dem Faktor Arbeit sowie der Gesellschaft liegt. Unter letzterem wird vor allem die „gesamtgesellschaftliche Verantwortung“ beziehungsweise das unternehmerische Handeln nach „ethisch-moralischen Werten“ verstanden. Das Bewusstsein der Umwelt gegenüber hat nur eine untergeordnete Rolle. 10 Dies lässt bereits erste Schlüsse auf die Bedeutung des CSR-Begriffs aus Sicht der Unternehmer zu: Beeinflusst verantwortungsvolles Handeln den Geschäftsprozess in positiver Weise, so ist gesellschaftliches Engagement durchaus erwünscht.
Das Verständnis des Begriffs wird dadurch erhöht, indem die bereits angesprochenen, vergleichbaren Konzepte betrachtet werden: 11
- Unter Corporate Responsibility wird generell die unternehmerische Nachhaltigkeit verstanden
- Die unternehmerische Nachhaltigkeit - Corporate Sustainability - berücksichtigt alle Beteiligten an einem Unternehmen (Stakeholder) und verfolgt das Ziel für diese Wert zu generieren. Auch soll der Begriff die Wirkungsdauer gesellschaftlichen Engagements betonen.
- Corporate Governance als Verpflichtung seitens des Management zu einem moralisch vertretbaren Führungsverhalten
- Durch den Begriff des Corporate Citizenship wird das Unternehmen als Bürger seines Handlungsraumes angesehen. Dabei soll vor allem an die bürgerlichen Verpflichtungen des Unternehmens gegenüber der Gesellschaft appelliert werden
7 (Köhler, 2008)
8 (Kreikebaum, 2006)
9 (Mandl & Dorr, S. 14)
10 (Mohn, S. 6)
11 (Mandl & Dorr, S. 13)
5
- Das verantwortungsvolle Unternehmertum (Responsible Entrepreneurship) sieht Synergien zwischen wirtschaftlichem und gesellschaftlich verantwortungsvollem Handeln
5. DAS KONZEPT CSR
In der Definition des Begriffs Corporate Social Responsbility wurden bereits die wichtigsten Kernpunkte des Konzepts erwähnt. Kernelement ist die freiwillige Verantwortung der Unternehmen gegenüber allen Stakeholdern. Also die Erkenntnis der Unternehmen, dass sich ihre Verantwortung nicht nur auf die Aktionäre begrenzt, sondern alle Anspruchsgruppen, also auch insbesondere die Gesellschaft und Umwelt mit einschließt. 12 Der Gedanke der Verantwortung soll als strategisches Element in den Geschäftsprozess integriert werden. An dieser Stelle wird deutlich, dass es sich bei diesem Konzept nicht um wohlwollendes Gutmenschentum handelt. Wird CSR richtig verstanden so kann es als strategisches Investment einen Beitrag zur Gewinnmaximierung, beziehungsweise Wettbewerbssteigerung leisten 13
Als Managementkonzept verstanden befasst sich CSR zunächst mit der Implementierung des Verantwortungsgedanken in die Kernbereiche des Unternehmens. Insbesondere die Fokussierung auf interne Stakeholder (Mitarbeiter) führt zu einer gesteigerten Motivation und damit zu einer Produktivitätsverbesserung. Zwar erstellen zunehmend mehr Firmen sogenannte CSR-Berichte um ebenfalls das Image des Unternehmens zu verbessern, CSR setzt jedoch bereits intern an der Unternehmenskultur an. Der Wille zu derartigen Veränderung muss dabei jedoch stets aus dem Kern des Unternehmens, das heißt direkt vom Top-Managment selbst, kommen. Erst in der konkreten Umsetzung ist dieses jedoch auf die Mitarbeit und den ständigen Austausch mit allen beteiligten Stakeholdern angewiesen. 14
Aus der Unternehmenskultur heraus müssen, auf strategischer Ebene, konkrete Leitwerte definiert und anschließend, auf operationale Ebene herunter gebrochen, in das Tagesgeschäft implementiert werden. Nicht nur sollen über das Management Verhaltenskodizes (Code of Conduct) das Verhalten des Unternehmens regeln, jene Leitwerte sollen sich in allen Bereichen des Unternehmens (Umweltschutz, Lebenslanges Lernen, Arbeitsplatzsicherheit, etc.) widerspiegeln und in Form von audits regelmäßig überprüft werden. 15
12 (Braune, 2008) und
13 (Köhler, 2008) und (Commission of the European Communities, 2001, S. 4) und (Deakin & Hobbs,
2006)
14 (Commission of the European Communities, 2001, S. 18) und (Fuchs-Gamböck, 2006)
15 (Commission of the European Communities, 2001, S. 8, 15f) und (Kreikebaum, 2006)
6
Bei all dem bedeutet sozialverantwortungsvolles Handeln jedoch eines: über gesetzliche Vorgaben hinaus, auf freiwilliger Basis Initiative zeigen. Vergleichbar mit Bestrebungen zur Qualitätsverbesserung kann CSR als Managementkonzept auch erfolgreich zum Unternehmenserfolg beitragen. Es kann nicht als Ersatz des vorgeschriebenen, legislativen Regelwerks dienen. 16
6. CSR IN DER ÖFFENTLICHEN DISKUSSION
Seit einiger Zeit ist die Öffentlichkeit auf die Bedeutung des verantwortungsvollen Handelns seitens der Unternehmen aufmerksam geworden. Dies spiegelt sich ebenfalls in der Zahl der der hierzu verfassten Publikationen und Texte wider. 17 Beispielhaft dafür ist die öffentliche Diskussion über das weitere Verfahren von Shell in Bezug auf die Versenkung des Öllagers Brent Spar. Auch standen mehrere Textilhersteller in der öffentlichen Kritik Kontakte mit Zulieferern in Südostasien zu pflegen, welche Kinderarbeit praktiziert haben sollen. 18 Da aufgrund der entstandenen öffentlichen Diskussion in beiden Fällen Unternehmen gezwungen waren ihr Handeln zu überdenken sollen dies nur wenige Beispiele dafür sein welche Bedeutung fehlendes sozialverantwortungsvolles Handeln seitens der Unternehmen einnehmen kann.
In allen Bereichen der Wirtschaft lässt sich ein Trend erkennen: durch die zunehmende Vernetzung und Erweiterung der Informationstechnologie sind Kunden heute aufgeklärter und informierter denn je. 19 Es herrscht seitens der Kundschaft ein ausgeprägteres Nachhaltigkeitsbewusstsein, wie anhand von LOHAS (Lifestyle of Health and Sustainability) zu erkennen ist. Schlagzeilen zu Korruption, Tarifbrüchen oder Managmentgehälter führen zu Vertrauensverlusten und zu Absatzeinbrüchen oder Kurseinbrüchen. Wie das Forum Nachhaltig Wirtschaften in einer Studie erkannte existiert eine direkte Verbindung zwischen CSR und dem Kaufverhalten der Bevölkerung.
Im Bezug auf die Hedge-Fonds Debatte wird von fehlender Moral in der Marktwirtschaft gesprochen. Auf der anderen Seite handeln heutzutage Käufer mittels ihrer Entscheidungen moralischer denn je - die Moral ist zurückgekehrt. Unternehmen, welche in der Außenwirkung ein positives Image über sogenannte „World in Balance Touren“ oder CSR-Berichte erzielen wollen, gleichzeitig aber an andere Stelle moralisch, ethisch verwerfliche Handlungen vorantreibt, müssen mit Konsequenzen rechnen. 20 Ein weiteres Beispiel für die gestiegene Aufmerksamkeit, stellt die Verleihung des Friedensnobelpreises an Al Gore für seinen Film „An Inconvenient Truth“ dar.
16 (Commission of the European Communities, 2001, S. 4, 6f)
17 (Mandl & Dorr, 2007)
1818 (Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeberverbände, 2005, S. 15) und (Fuchs-Gamböck,
2006)
19 (Köhler, 2008) ebenso (Assheuer, 2007)
20 (CSR news.net) und (Assheuer, 2007)
7
Es existieren immer wieder Bestrebungen gesetzliche Sozialstandards für
unternehmerisches Handeln einzuführen. So ist dies vor allem ein Anliegen der Handelsvereinigungen und Menschenrechtsorganisationen. Regierungen und
Wirtschaftsvereinigung sprechen sich jedoch gegen eine derartige Reglementierung aus und haben das Bestreben den freiwilligen Charakter von Corporate Social Responsibility zu wahren. 21 Die Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeberverbände beispielsweise kommt sogar zu dem Schluss: „[…] Für CSR kann es aufgrund der Vielfältigkeit und Komplexität keine vereinheitlichten Standards geben.“ 22
6.1. Hedge Funds
In der öffentlichen Meinung gelten Hedge Funds derzeit als der Inbegriff des Kapitalismus. Ohne jegliche Moral verfolgen sie nur das Ziel der größtmöglichen Rendite - Zur Not auch mit geliehenem Geld. Der häufigste Kritikpunkt, welchen man ihnen vorwirft ist jener der Schnelllebigkeit, ein Mangel an Transparenz und die durch sie erzeugte hohe Volatilität bei Einzeltiteln. Aufgrund ihrer hohen Aktivität auf den Finanzmärkten hält man sie für omnipräsent und alles kontrollierend. Tatsächlich befinden sich lediglich 5 Prozent der gehandelten Assets im Besitz von Hedge Funds. Doch gerade die durch sie erhöhte Liquidität, so Advokaten, erhöhe die Effizienz der Kapitalmärkte. Tatsächlich ist die durchschnittliche Haltezeit von Aktien seit 2000 um ca. 35 Prozent zurückgegangen. Bei einer derartig gesunken Loyalität seitens der Anleger, ist das Management gezwungen permanent höchste Renditen für seine Aktionäre zu generieren um diese zu halten. Es findet eine Konzentration auf lediglich die profitabelsten Geschäftsbereiche statt - Nachhaltigkeit kommt dabei oft zu kurz. Investitionen in Forschung & Entwicklung, Fortbildungen oder Einstellungen müssen zurückgestellt werden. Reicht organisches Wachstum nicht mehr aus, so sieht sich das Management veranlasst Zukäufe zu tätigen. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass dies häufig mit Entlassungen verbunden sein kann. Desweiteren entstehen Schwierigkeiten bei der Schaffung einer einheitlichen Unternehmenskultur für die so entstandenen Großkonzerne. Es wird vermutet, dass hinter einem Großteil der in Europa vollzogenen Zusammenschlüssen der Wunsch von Hedge Funds oder Private Equity Funds stand. CSR ist bei derartigen Übernahmen oftmals kein Diskussionspunkt. Tatsächlich besteht bei manchen Hedge Funds im Bezug auf Nachhaltigkeit und ethnisches Handeln ein Grund zur Sorge - insbesondere betrachtet man eine Unterart, die Vulture Funds (Geier Fonds), welche mit Schuldtiteln gegenüber Drittweltländern handeln.
21 (Mandl & Dorr, S. 14)
22 (Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeberverbände, S. 4)
8
Kann nun der Macht von gebündeltem Geld, denn das sind Hedge und Private Equity Funds letztendlich, pauschal eine fehlende Moral unterstellt werden? Mit Sicherheit nicht. Wie die London School of Economics festgestellt hat, kann ein Wandel hin zu unternehmerischer Verantwortung in den letzten Jahren festgestellt werden. Es stellt sich auch die Frage ob Private Equity tatsächlich interessiert ist die Firmen zu schwächen bevor sie weiterverkauft werden. Denn eines steht fest: Private Equity kann nicht mit den skrupellosen Raidern verglichen werden, wie sie der Bevölkerung in Pretty Woman präsentiert wurden. Auch sie besitzen eine Verantwortung gegenüber ihren Anteilseignern. 23
Genau hier liegt der springende Punkt. Wie es Paul Samuelson formulierte: „Der Markt hat kein Herz, der Markt hat kein Gehirn. Er tut was er tut.“ Der Markt besteht aus Angebot und Nachfrage. Hedge Funds stellen lediglich das Angebot und befriedigen die Nachfrage nach hohen Renditen. Tatsächlich stammt ca. die Hälfte des in Hedge Funds investiertem Kapital aus Pensionsfonds also letztendlich von Kleininvestoren. Werden also Hedge Funds an den Pranger gestellt, so sollte gefragt werden, weshalb es Hedge Funds gibt. (Assheuer, 2007) formulierte es überspitzt: „Einem Gerücht zufolge sind Marktteilnehmer, also wir alle kluge Menschen, die in dem Augenblick, wo sie ein Geschäft betreten, nur einem Gesetz folgen: ‚Geiz ist geil‘“. 24
6.2. Managementgehälter
Ähnlich kann auch im Bezug auf Managementgehälter argumentiert werden. Vorstände bieten das Angebot welches von Aufsichtsräten nachgefragt wird. Aufsichtsräte handeln auf Wunsch der Aktionäre. Es wäre an den Aktionären ein Korrektiv zu diesen Entwicklungen zu bilden. Durch eine Stärkung ihrer Position könnte mehr Druck auf das Management hin zu verantwortungsvollem Handeln ausgeübt werden. Denn im Bezug auf Arbeitszeit und Verantwortung kann hier, gerade im Vergleich zu beispielsweise Krankenschwestern, kein Millionengehalt gerechtfertigt werden. Legislative Eingriffe würden die Vertragsfreiheit beeinträchtigen, denn letztendlich sind Vorstände nichts anderes als vertraglich gebundene Angestellte. Einzige Möglichkeit seitens der Regierungen bestünde darin den Markt also die Position der Aktionäre zu stärken. Ein Regulierender Eingriff könnte beispielsweise darin bestehen Managementgehälter auf Hauptversammlungen festzusetzen. Eine gesetzliche Obergrenze wäre jedoch auch durch das Recht auf Eigentum nur schwierig durchsetzbar. Desweiteren ist auch die Grenze zur Sittenwidrigkeit schwer zu definieren - Gilt ein Gehalt als Sittenwidrig, wenn es das 40 fache des eines einfachen Arbeiters überschreitet, oder doch das 1000 fache wie in Amerika? 25
23 (Schiller, 2006) und (Dreher, 2007)
24 (Assheuer, 2007)
25 (Finanznachrichten.de, 2007) und (Eigendorf, 2007) und (Prantl, 2007)
9
Einzig und allein die Hoffnung auf eine Regulierung durch den Markt bleibt bestehen. Nur wenn die Eigentümer eines Fußballvereins (der Aufsichtsrat) von dem Wert eines Spielers (Vorstand) überzeugt sind, wird dieser auch Gagen in Millionenhöhe erhalten. Fällt diese Überzeugung weg werden auch dementsprechend die Gehälter der Vorstände korrigiert.
7. MÖGLICHKEITEN DURCH CSR
Immer noch sehen viele Unternehmen Initiativen für gesellschaftliches Engagement lediglich als karitative Wohltätigkeiten zur Schaffung einer besseren Welt an. CSR-Überlegungen stehen deshalb nicht im Zentrum strategischer Geschäftsplanung.
Eine derartige Sichtweise ignoriert allerdings eine Entwicklung - die zunehmende Bedeutung von Corporate Social Responsibility. Viele Unternehmen haben erkannt, dass CSR-Initiativen nicht nur qualitative Verbesserungen hervorrufen, sondern auch zu quantitativ messbaren Gewinnsteigerungen führen können. Das Konzept kann als strategischer Wettbewerbsvorteil genutzt und so entscheidend zur Erhöhung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Unternehmens beitragen. 26
Es kann also durchaus von einer positiven Korrelation zwischen gesellschaftlichem Engagement und der Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens sowie einer Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit ausgegangen werden. 27 Zahlreiche Studien wie beispielsweise die der KMU Forschung Austria 28 oder der Bertelsmann Stiftung haben dies empirisch belegt. Insbesondere konnten diese Feststellungen bei aktiv beziehungsweise proaktiven, also auf Eigeninitiative hin tätigen, Unternehmen verifiziert werden. Im Vergleich zu Unternehmen, welche lediglich den Trend mit verfolgen, also reaktiv handelnden Unternehmen, konnte bei den Aktiven in 56 Prozent der Fälle mit einer Gewinnsteigerung gerechnet werden. 29 Die positiven Auswirkungen können in direkte und indirekte Effekte unterschieden werden: Wie bereits erwähnt lässt sich belegen, dass vor allem Initiativen zur Erhöhung der Mitarbeiterzufriedenheit (mehr Mitbestimmung, Weiterbildung, Karriereförderung, etc.) direkt die Produktivität des Humankapitals und folglich den Erfolg des Unternehmens steigern können. 30 Indirekt wirkt sich allerdings auch das durch derartige Initiativen gestiegene gesellschaftliche Ansehen, das Image, positiv auf die Marktposition des Unternehmens aus. Durch die gestiegene Reputation kann ein ökonomischer Vorteil erzielt werden. Das Ansehen kann bei Börsennotierten Unternehmen zusätzlich durch die Aufnahme in einen sogenannten Nachhaltigkeitsindex erhöht werden. 31
26 (GTZ)
27 (Forum Nachhaltig Wirtschaften, 2006)
28 (Mandl & Dorr, S. 2)
29 (Mohn, S. 30)
30 (Mandl & Dorr, S. 2) ebenso (Commission of the European Communities, 2001, S. 6)
31 (Braune, 2008) und (Commission of the European Communities, 2001, S. 7) ebenso (Forum
Nachhaltig Wirtschaften, 2006)
10
So kann zusammenfassend gesagt werden, dass Corporate Social Responsibility nicht nur für die direkten Empfänger des Engagements, also beispielsweise der Gesellschaft oder der Umwelt, als auch den Unternehmen selbst eine Nutzensteigerung darstellt.
8. HANDLUNGSPARTEIEN UND AUFGABENVERTEILUNG
Wie bereits erwähnt muss CSR, als freiwilliges Konzept, aus den Unternehmen selbst angestoßen werden. Zusätzlich zu den internen sind jedoch alle Stakeholder dazu verpflichtet einen externen Beitrag zu liefern. Insbesondere können Kunden und Aktionäre durch ihre Entscheidungen Druck auf ein Unternehmen ausüben und so Veränderungen hervorrufen. 32 Es existieren allerdings Gruppierungen außerhalb des Unternehmens welche gezielt zu einer Förderung des CSR-Gedankens beitragen wollen.
Mandl & Dorr 33 liefern einen Überblick über diese Beteiligten sowie deren Anliegen:
Diese erste Einführung liefert einen Überblick welche Gruppen beteiligt sind. Es existieren allerdings unterschiedliche Auffassungen welche dieser Lager dabei eine stärkere Position beziehen sollte. So geht der BDA davon aus, dass die Initiative von den Regierungen ausgehen sollte um einheitliche Sozial- und Umweltstandards festzusetzen. Unternehmen können diese unterstützen, indem staatliche Aufgaben privatisiert werden. Die Kompetenzverteilung zwischen Staat und privatem Bereich sollten jedoch klar definiert und getrennt sein sollten. 34 Desweiteren ist die Zusammenarbeit zwischen Bürgergruppen,
32
(Commission of the European Communities, 2001, S. 11)
33 (Mandl & Dorr, S. 20)
34 (Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeberverbände, 2005)
11
Umweltorganisationen und Nichtregierungsgruppen, also speziellen CSR-Institutionen, sowie Unternehmen noch erweiterungsfähig. 35
Auch innerhalb der Gruppen herrscht Uneinigkeit darüber in wessen Zuständigkeitsbereich Corporate Social Responsibility fällt. So ist die überwiegende Mehrheit der Meinung, die Entscheidung über gesellschaftliches Engagement solle in den Zuständigkeitsbereich des Top-Managements fallen. Eigene Abteilungen bzw. eigens darauf abgestellte Mitarbeiter sind noch in kaum einem Unternehmen zu finden. 36
Wie bereits einleitend erwähnt zählt die Aufklärung und Information der breiten Öffentlichkeit zu den Hauptaufgaben von Regierungen und deren ähnlichen Gruppen. Zwar haben Gruppen wie beispielsweise die Europäische Kommission eine regulatorische, rahmensetzende Sichtweise auf CSR. Entscheidend dabei ist jedoch, dass seitens dieser Gruppen, insbesondere der Europäischen Kommission, auf regulierende Eingriffe und Regularien verzichtet wird. 37 Sie erstellen lediglich, wie beispielsweise der Code of Conduct des Global Compact oder die Guidelines for Multinational Enterprises der OECD, Handlungsrichtlinien auf freiwilliger Basis. Die Europäische Commission hat verschiedene Generaldirektionen mit der Definition von CSR sowie der Initiierung diverser Projekte beauftragt. 38
Seitens der Regierungen der Mitgliedsstaaten besteht die Beteiligung hauptsächlich in der Stärkung des CSR-Gedankens sowie direkt in der finanziellen Unterstützung von Unternehmen durch Steuererleichterungen oder Subventionen. Die deutsche Regierung erwägt allerdings eine Einschränkung dieser Hilfen. 39
9. UMSETZUNG DURCH UNTERNEHMEN
9.1. Haltung der Unternehmen gegenüber CSR
Wie bereits erwähnt ist das Konzept auf internationaler Ebene zu unterschiedlichen Zeitpunkten in Erscheinung getreten. Infolgedessen ist der Corporate Social Responsibility Gedanke auch unterschiedlich stark im Bewusstsein und der praktischen Umsetzung der Unternehmen vertreten. 40
Gerade für traditionsbewusste Unternehmer, steht das Ziel der reinen Profitmaximierung nicht zwingend im Zentrum wirtschaftlicher Aktivität. Es wird jedoch von Seiten der
35 (Mohn, S. 23)
36 (Mohn, S. 26)
37 (Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, 2007) und (Deakin & Hobbs, 2006)
38 (Mandl & Dorr, S. 17)
39 (Mandl & Dorr, S. 20)
40 (Mandl & Dorr, S. 12)
12
Unternehmer zunehmend erkannt, dass das Streben nach steigenden Gewinnen und gesellschaftliches Engagement nicht zwangsweise konkurrierende Ziele sein müssen. 41 Dieser Trend lässt sich auch im Ausmaß der eingesetzten Ressourcen erkennen: die Ausgaben zur Durchführung gesellschaftlichen Engagements sind in den letzen 30 Jahren deutlich gestiegen. Vor allem der Finanzdienstleistungssektor kann hier als positives Beispiel genannt werden. 42 So ist es auch nicht verwunderlich, dass nach einer Umfrage zufolge 18 Prozent der befragten Entscheider das Engagements ihres Unternehmens als reaktiv und 20 Prozent gar als proaktiv einschätzen. 43
Bei genauerem Nachfragen jedoch herrscht bei vielen Unternehmen noch Unsicherheit im genauen Verständnis des Begriffs Corporate Social Responsibility. Einer Umfrage zufolge ist dies bei 71 Prozent der Befragten Unternehmen der Fall. Allerdings ist der Mehrheit die Existenz des Konzepts bekannt. Es wird oft lediglich als Marketingkampagne in das Unternehmensleitbild integriert. 44
Zwar gesteht jeder zweite Manager Corporate Social Responsibility eine hohe Bedeutung ein, auch der Ressourceneinsatz steigt; das Konzept nimmt allerdings im Vergleich zu anderen Faktoren wie Wachstum immer noch eine untergeordnete Rolle ein. 45 Die Tatsache, dass nur in wenigen Unternehmen eigene Abteilung beziehungsweise Mitarbeiter eingesetzt sind, welche sich ausschließlich um die Koordinierung gesellschaftlichen Engagements kümmern verdeutlicht dies. 46
Besonders deutlich wird dies ebenfalls wenn man betrachtet, inwiefern sich Unternehmen in jenen Schwellen- und Entwicklungsländern engagieren, in welchen sie tätig sind. So sind beispielsweise Kontrollen von Zulieferern im Bezug auf Umwelt-und
Menschenrechtsaspekte in Asien immer noch erweiterungsfähig. Gerade dort wo schwächere legislative Anforderungen einen größeren Spielraum erlauben muss auf den freiwilligen Aspekt von CSR hingewiesen werden um ein eigenverantwortliches Handeln der Unternehmen zu forcieren. 47
So bleibt zu sagen, dass das volle Potential von Corporate Social Responsibility in Europa nicht erreicht sein wird, solange die Unternehmer nicht ihre Zurückhaltung gegenüber dem Konzept verloren haben.
41 (Mohn, S. 2; 8)
42 (Mohn, S. 18f.)
43 (Mohn, S. 14)
44 (Mandl & Dorr, S. 29)
45 (Mohn, S. 21)
46 (Mandl & Dorr, S. 2)
47 (Mohn, S. 21) und (BDI, 2008)
13
9.2. Einflussfaktoren auf CSR
Übereinstimmend mit der Feststellung CSR-Aktivitäten sollen vom Top-Management ausgehen, stellt auch die von den Entscheidern definierte Unternehmenskultur den stärksten Treiber für gesellschaftliches Engagement dar. Insbesondere bei traditionsreichen kleinen und mittleren Unternehmen (KMUs) ist soziale Verantwortung bereits als strategische Herangehensweise im Business Plan verankert. Die Bereitschaft zu derartigen Aktivitäten muss aus dem Unternehmen selbst kommen. 48
Äußere Einflüsse spielen zwar so gesehen eine nur untergeordnete Rolle, die Bedürfnisse der Stakeholder, vor allem der Mitarbeiter, fließen aber durchaus in die Entscheidungsfindung mit ein. Auch wird die Forderung anderer Stakeholder, wie insbesondere Kunden oder der Gesellschaft als solches nach ethisch und moralisch verantwortungsvollem Handeln stärker. Die Komplexität und Unterschiedlichkeit in den Beziehungen zu den einzelnen Stakeholdern spricht ebenfalls, wie bereits oben erwähnt, gegen einheitliche legislative Rahmenbedingungen. 49 Die rechtliche Komponente sellt einen nur relativ kleinen Einflussfaktor auf CSR-Aktivitäten dar. Referenztexte und Richtlinien bieten lediglich freiwillige Handlungsanweisungen. Auch werden zumeist hausinterne, oftmals genauere, Standards zur Bewertung als die anerkannten ISO-Standards angewandt. 50
Aber auch die Bedeutung der Einflussfaktoren befindet sich im Wandel: Der Einfluss der Kunden wächst enorm. Wie das Forum für Nachhaltigkeit festgestellt hat: „Die Einschätzung der Bevölkerung zur gesellschaftlichen Verantwortung, die ein Unternehmen übernimmt, ist ein zentraler Einflussfaktor für den Ruf eines Unternehmens.“ Und „nicht der Markt, nicht die Flanellträger unserer tollen Großkonzerne verformten die Tugend der Gesellschaft, sondern die moralische Gesellschaft forme den Markt.“ 51
Das im Falle von Aktiengesellschaften letztendlich die Eigentümer entscheiden können wie ein Unternehmen handeln soll und das diese ihre Macht auch ausüben ist bekannt. Leider sind jedoch meistens nur die Negativbeispiele bekannt, bei denen die Mitbestimmung von institutionellen Investoren zu Rationalisierung und Entlassung geführt haben. Im Gegensatz dazu wird bei Socially Responsible Investment (SRI) die Macht der Eigentümer genutzt um in positiver Weise Druck auf das Management auszuüben. Studienergebnisse weisen
48 (Mohn, S. 3) und (Mandl & Dorr, S. 30f.)
49 (Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, 2007) und (Mohn, S. 32)und (Mandl &
Dorr, S. 5)
50 (Mohn, S. 28)
51 (Forum Nachhaltig Wirtschaften, 2006) und (Assheuer, 2007) ebenso (Köhler, 2008)
14
allerdings noch auf eine noch vorhandene strukturelle Begrenzung des
Eigentümerengagements hin. 52
Ein oft genanntes Hindernis für umfassendes soziales und gesellschaftliches Engagement sind die dabei entstehenden hohen Kosten. Zudem lässt sich der Erfolg oft nur schwer messen. Ressourcen werden eher in Projekte investiert, wessen Wert sich quantitativ feststellen lässt. - der Net Present Value. 53 So lässt sich nicht leugnen, dass für beispielsweise kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der Unterhalt einer Abteilung welche sich ausschließlich mit derartigen Fragen beschäftigt eine hohe finanzielle Belastung darstellt. Der Grad des Engagements ist somit durch die wirtschaftliche Situation des Unternehmens mitbestimmt. Der gute Wille des Unternehmers, welcher in derartigen Unternehmen stärker vertreten ist, scheitert an den finanziellen Möglichkeiten seines Unternehmers.
Wie bereits erwähnt, sind CSR-Aktivitäten vor allem dann notwendig, wenn Unternehmen global tätig sind, insbesondere in Ländern mit geringeren rechtlichen Anforderungen wie Schwellen- oder Entwicklungsländern. Erschwert werden die Initiativen allerdings wenn die Zahl der Zulieferer für ein Unternehmen steigt. Zudem besitzen diese aufgrund der Spezialisierung ihrer Produkte oftmals eine gewisse Monopolstellung wodurch es für die Unternehmen schwer wird Lieferbedingungen zu beeinflussen. 54
Die folgende Darstellung zeigt nochmals die wichtigsten Einflussfaktoren für den Erfolg von CSR:
52 (Deakin & Hobbs, 2006)
53 (Mohn, S. 18)
54 (Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeberverbände, 2005)
15
55 Table 1Einflussfaktoren auf CSR
Die Europäische Kommission nannte in ihrem Grünbuch ebenfalls einige Faktoren, welche Einfluss auf Stärkung von CSR nehmen:
- new concerns and expectations from citizens, consumers, public authorities and - investors in the context of globalisation and large scale industrial change, - social criteria are increasingly influencing the investment decisions of individuals and institutions both as consumers and as investors, - increased concern about the damage caused by economic activity to the environment,
- transparency of business activities brought about by the media and modern information and communication technologies. 56
9.3. Aktivitätsbereiche und Umsetzung
Mandl & Dorr 57 gliedert das Engagement von Unternehmen in vier Bereiche: - Compliance: Generierung von sozialem Nutzen unter Beachtung von gesetzlichen Vorgaben
- Best practices: Generierung von weiterführendem sozialem Wert basierend auf der Motivation der Eigner oder der Erwartungen der Gesellschaft - Innovation: Entwicklung von neuen Produkten welche soziale Vorteile als Teil des Wert für Kunden generieren
55 (Mohn, S. 11)
56 (Commission of the European Communities, 2001, S. 4)
57 (Mandl & Dorr, S. 15)
16
- Freiwillige Unterstützung: freiwillige Beiträge in Form von Geld, Zeit, Produkten oder Dienstleistungen, welche entweder als Teil der guten Bürgerschaft der Unternehmen ohne Ziel der Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit zu verstehen sind, oder vergleichbare Initiativen vor dem Hintergrund der Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit.
Betrachtet man konkrete Aktivitäten von Unternehmen im Bereich von CSR, so kann auf die Errichtung von Betriebskindergärten, Gesundheitskampagnen für Mitarbeiter,
Ökoeffizienzkampagnen oder die Förderung von Kunst, Kultur und Sport verwiesen werden. 58 Dies erweckt den Anschein, als beziehen die Entscheider alle Anspruchsgruppen in ihre Überlegungen mit ein. Bei genauerer Betrachtung wird jedoch deutlich, dass der Fokus des Engagements immer noch bei Mitarbeitern und Kunden liegt. Vor allem Aspekte wie Aus- und Weiterbildung, Kundenbeschwerdemanagement, Chancengleichheit für Mitarbeiter sowie Sozialleistungen für Mitarbeiter sind von zentraler Bedeutung. Es handelt sich hierbei also um Bereiche, wessen Förderung eine unmittelbare Auswirkung auf die Wertgenerierung für das Unternehmen zur Folge hat. Gesamtgesellschaftliches Engagement ist dagegen weniger ausgeprägt. 59 Die genannten Maßnahmen zur Förderung der Umwelt erwecken oftmals den Anschein als reine Marketinginitiativen. Der entscheidende Aspekt welcher hier angesprochen wird, ist das Bild welches das Unternehmen in der Öffentlichkeit hinterlässt: Das Image in der Bevölkerung. In vorangegangenen Beispielen wurde erwähnt das bei Nichtbeachtung dieses Faktors, wie beispielsweise in der Textilindustrie, wirtschaftlicher Schaden entstehen kann. Auf die gleiche Weise kann ein positives Bild in der Öffentlichkeit allerdings auch zu höherem Absatz führen. 60
Die unangenehme Folge daraus ist, dass so Corporate Social Responsibility lediglich als Imagekampagne genutzt wird. CSR als Managementkonzept, welches sich zunächst ohne Außenwirkung auf die Optimierung interner Prozesse im Bezug auf sozialverantwortliche Gesichtspunkte konzentriert, wird oftmals falsch verstanden. Die Frage nach ernstgemeintem Interesse an gesellschaftlichen und umweltorientierten Engagement scheint oftmals berechtigt. Durch Marketingkampagnen, CSR-Berichte und Internetseiten verkündete, heroische und caritative Werte, Mission Statements und Leitbilder enden als leere Worthülsen ohne Bezug zum tatsächlichen Verhalten des Unternehmens. Würde jedoch auch von beispielsweise dem Fortgang der Implementierung von Leitwerten in die Geschäftsprozesse berichtet werden, so könnte dies die Glaubwürdigkeit der CSR-Berichte massiv steigern und den Vorwurf des Greenwashing entkräften. 61
58 (Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeberverbände, 2005)
59 (Mohn, S. 3, 21)
60 (Mandl & Dorr, S. 5; 12)
61 (Braune, 2008) und (CSR news.net)
17
Gerade der Aspekt, dass Unternehmen selbst ihre Anspruchsgruppen erkennen und sich auf diese ausrichten müssen führt oft zu Problemen. Immer noch viel zu wenige Unternehmen kennen ihre Stakeholder, sowie deren Bedürfnisse. Eine Überprüfung ob Aktivitäten den Ansprüchen der Gruppen gerecht werden findet oftmals nicht statt. 62
Bei der konkreten Umsetzung von Initiativen ist eine Unterscheidung bezüglich der Größe des Unternehmens vorzunehmen: Bei umsatzstarken Unternehmen ist ein vermehrter Einsatz von finanziellen und personellen Ressourcen zu verzeichnen. Desweiteren findet vermehrt eine strategisch geplante Implementierung von CSR-Aktivitäten in den Business Plan statt. Dennoch scheint es als werden auf Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung ausgerichtete Management- und Evaluationsmethoden nur vereinzelt durchgeführt. Die für eine Implementierung notwendige Kosten müssen akzeptiert werden. Jedoch ist der Aufwand zur Korrektur von Reputationsschäden oft größer als die Änderung von Steuerungssystemen, Produkte oder Produktwege. 63
Im Bereich der KMUs erscheinen CSR Aktivitäten immer noch ungeplant und auf Ad-hoc Entscheidungen basierend. Insbesondere werden in konjunkturellen Abschwüngen Ressourcen für anderweitige auf das Kerngeschäft fokusierte Investments verwendet. 64 Dennoch besteht gerade bei traditionsbewussten Mittelständlern oft eine stärkere Bindung an ihren Standort, als dies bei global tätigen Konzernen der Fall ist. Infolgedessen, sind diese auch eher bereit sich für Gesellschaft und Umwelt in ihrer Umgebung zu engagieren. Anzumerken ist jedoch, dass derartiges Engagement nicht Ergebnis eines Managementkonzepts, sondern eher als unternehmerischer Idealismus zu verstehen ist. Zwar ist immer wieder die Rede von Unsummen, welche Großkonzerne in caritative Zwecke investieren, im Durchschnitt betragen diese Summen jedoch lediglich 0,1% ihres Umsatzes, während es bei KMUs durchschnittlich 3,1% sind. 65
Veränderungen müssen aus dem Unternehmen selbst kommen - Es ist eindeutig an den Führungskräften den Nachhaltigkeitsgedanken in der Unternehmenskultur zu prägen. Es ist ihre Aufgabe das gesamte Unternehmen vereint auf externe Einflüsse in der Zukunft vorzubereiten. Das gesamte Unternehmen muss eine einheitliche Strategie verfolgen, diese wird später unweigerlich als solche in der Außenwirkung auch wahrgenommen. Es kann allerdings nicht sein, dass an einer Stelle Fairtrade-Produkte verkauft werden, wenn das Unternehmen aufgrund der schlechten Behandlung seiner Mitarbeiter in der Kritik steht. Die
63 (Mohn, S. 28) und (CSR news.net)
64 (Mandl & Dorr, S. 29)
65 (Fuchs-Gamböck, 2006) ebenso (Köhler, 2008)
18
Systeme zur Beurteilung des Managements könnten in einer auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Weise angepasst werden um Anreize zu schaffen den Gedanken stärker voranzutreiben. Beweise, dass CSR seitens der Managementebene tatsächlich in Geschäftsprozesse implementiert wurden sind noch rar. 66
Als konkretes Beispiel kann die Handhabung von Arbeitszeitmodellen in Großbritannien genannt werden. Seitens der Legislative ergeben sich Bereiche welche von den Unternehmen eigenverantwortlich ohne gesetzliche Vorgabe geregelt werden können. Eine Studie von Deakin&Hobbs ergab, das gerade in diesem für CSR prädestinierten Bereich, seitens der Unternehmen nur wenig Engagement, über das gesetzliche Mindestmaß hinaus, zu erkennen ist. Wie in diesem Bereich, so lassen sich auch im Bezug auf Arbeitsbedingungen - der sozialen Dimension von CSR - nur wenig konkrete Ergebnisse erkennen. 67
9.4. Best Practice und Negativbeispiele
9.4.1. Positiv
Gesundheits- und Sicherheitsaspekte haben sich erfolgreich als Zertifizierungskriterien in die Beurteilung von für Produkten und Dienstleistungen durchgesetzt. 68 Investitionen in Umweltschutz haben sich normalerweise als ‚Win-Win‘-Situation für Umwelt und Geschäft herausgestellt. 69
Im Folgenden soll nur kurz auf einige Initiativen eingegangen werden, welche von wohlverstandenem CSR zeugen:
- Porsche gilt in Deutschland unter allen Automobilbauern in Bezug auf Corporate
Social Responsibility als Vorreiter. 70
- ‚Social Entrepreneurship‘ bezeichnet Unternehmer, Welche mit unternehmerischen
Mitteln soziale und ökologische Probleme lösen möchten. Ashoka ist eine
Organsiation zur Förderung dieser Unternehmer. 71
- In gleicher Weise unterstützt die BonVenture Gruppe Unternehmen mit sozialem oder
ökologischen Geschäftszweck in Deutschland 72
- Ähnlich hilft die sogenannte Ethikbank ethisch oder ökologisch wertvolle Geldanlagen
zu finden. 73
- Besonders bemerkenswert sind allerdings jene Unternehmer, welche auf ihr
Engagement im Sinne von CSR nicht extra hinweisen müssen. Für Claus Hipp oder
Anton Wolfgang Graf von Faber-Castell ist dies selbstverständlich. 74
66 (CSR news.net) und (Köhler, 2008) und (Deakin & Hobbs, 2006)
67 (Deakin & Hobbs, 2006)
68 (Commission of the European Communities, 2001, S. 9)
69 (Commission of the European Communities, 2001, S. 10)
70 (Forum Nachhaltig Wirtschaften, 2006)
71 (SZ) ebenso (Ashoka, 2008)
72 (BonVenture, 2008)
73 (Ethikbank, 2008)
19
9.4.2. Negativ
Wer auf billiger.de ein günstiges Handy sucht wird schnell fündig. Aufgrund des Kostendrucks sind die Hersteller oftmals gezwungen ins Ausland zu gehen. So wie im Beispiel von Nokia. Allerdings steht das Unternehmen deswegen in der Kritik, weil es Fördergelder zur Schaffung von Arbeitsplätzen in Anspruch nahm um kurz darauf den Produktionsstandort Bochum ins Ausland zu verlagern. 75
10. ZUKÜNFTIGE ENTWICKLUNG
Zusammenfassend ist zu sagen, dass in Deutschland das Potential, welches der Begriff des Corporate Social Responsibility bietet bei weitem noch nicht ausgeschöpft ist. Zwar hat sich das Engagement seitens der Unternehmen über die letzten Jahre deutlich gesteigert, eine tatsächliche strategische Implementierung von CSR in die Überlegungen der Entscheider findet allerdings nur unzureichend statt. 76 Die gezielte Veröffentlichung von sogenannten Best Practice Beispielen beispielhafter Unternehmen könnte weiteren Beteiligten Anlass bieten in gleicher Weise zu handeln. 77 Dabei wird ein entscheidender Aspekt angesprochen, welcher insbesondere von der Europäischen Kommission praktiziert wird: die verstärkte Erhöhung der Aufmerksamkeit für gesellschaftliche- und umweltpolitische Belange. Dies muss in einer Weise geschehen, sodass Unternehmen gesellschaftliches Engagement und Wirtschaftlichkeit nicht als konkurrierende sondern meist komplimentierende Ziele verstehen. Selbst auferlegte soziale und ökologische Mindeststandards sowie Verhaltenskodizes können dazu beitragen. Gerade bei der Bewertung von Zulieferbetrieben ist hierauf zu achten. Aber auch sogenannte Public Private Partnerships sind ein wichtiger Schritt die Belange der Öffentlichkeit und Unternehmen zu harmonisieren. Im Moment steht die Wertediskussion erst am Anfang und es ist noch ein weiter Weg bis sämtliche Möglichkeiten in die Praxis implementiert sind. Man muss noch viel lernen bis sich derartige Konzepte durchsetzten, jedoch bietet CSR einen hilfreichen Denkansatz, denn: „trotz Bochum gilt: CSR ist in der Welt der Wirtschaft auf dem Vormarsch.“ 78
74 (Fuchs-Gamböck, 2006)
75 (CSR-News.net, 2008)
76 (Mohn, S. 3, 33)
77 (Mandl & Dorr, S. 5)
78 (Braune, 2008) ebenso (Fuchs-Gamböck, 2006)
20
11. LITERATURVERZEICHNIS
- Assheuer, T. (2007, August 9). Der Kunde macht's. Retrieved Mai 23, 2008, from www.zeit.de
- BDI. (2008). Corporate Social Responsibility. Retrieved Februar 21, 2008, from http://www.bdi-online.de/de/fachabteilungen/1499.htm
- Beller, K. (2007, Mai 7). Eine Sache von Moral und Geschäft. Retrieved Mai 23, 2008, from www.ftd.de
- Braune, T. (2008, Januar 29). Nokia & Co. pflegen ihr soziales Image - und scheitern oft. Retrieved Mai 23, 2008, from www.heise.de
- Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeberverbände. (2005). Internationale Aspekte von Corporate Social Responsibility (CSR). Berlin: BDA.
- Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände. (2007, Dezember). www.bda-online.de. Retrieved Februar 21, 2008, from http://www.bda-online.de/www/bdaonline.nsf/id/4F4D33386B00162EC12571ED00446593/$file/k-CSR.pdf
- Commission of the European Communities. (2001). Green Paper - Promoting a European framework for Corporate Social Responsibility. Brussels: European Commission.
- CSR news.net. (n.d.).
- CSR-News.net. (2008, Januar 17). Nokia und die unternehmerische Verantwortung. Retrieved Mai 24, 2008, from www.csr-news.net
- Deakin, S., & Hobbs, R. (2006). False down for CSR? Shifts in regulatory policy and the response of the corporate and financial sector.
- Dreher, M. (2007, April 23). Geier-Fonds - Geschäft wider jede Moral. Retrieved Mai 23, 2008, from www.spiegel.de
- Eigendorf, J. (2007, Dezember 6). Mindestlohn und Managementgehälter - Im Regulierungsrausch. Retrieved Mai 23, 2008, from www.welt.de
- European Commission. (2001). Promoting a framework for Corporate Social Responsibility. Luxembourg.
21
- Finanznachrichten.de. (2007, Januar 19). Deutschland braucht bessere Manager -Risikobereite Führungskräfte mit Verantwortung müssen keine Neiddebatten fürchten. Retrieved Mai 23, 2008, from www.finanznachrichten.de
- Forum Nachhaltig Wirtschaften. (2006, April 26). Automobilindustrie im CSR Test -Porsche nimmt in erster globaler Umfrage deutschlandweit Spitzenstellung ein. Retrieved Mai 23, 2008
- Fuchs-Gamböck, K. (2006, Dezember 15). Was kann Corporate Social Responsibility wirklich leisten? Die Gazette .
- GTZ. (n.d.). Retrieved Februar 21, 2008, from www.gtz.de.
http://www.gtz.de/de/leistungsangebote/2704.htm
- Ipsos. (n.d.).
- Köhler, S. (2008, Januar). Die neue Business Moral. Office&Paper .
- Mandl, I., & Dorr, A. (2007). CSR and Competitiveness European SMEs' Good Practice - Consolidated European Report. Wien: KMU Forschung Austria.
- Mohn, L. (2006). Die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen. Gütersloh: Bertelsmann Stiftung.
- Prantl, H. (2007, Dezember 11). Moral und Gier. Retrieved Mai 22, 2008, from www.sz.de
- Schiller, B. (2006, November 14). Special Reports: Finance - Hedge Funds and Private equity - Trading down corporate social responsibility. Retrieved Mai 24, 2008, from http://www.ethicalcorp.com/content.asp?ContentID=4681
- Steinmann, H. (2002). PUMA: Unternehmerische Verantwortung - nicht nur ökonomisch! Herzogenaurach.
- SZ. (n.d.). Heuschrecken die Gutes tun.
- Wikipedia. (2008, Februar 18). Wikipedia.de. Retrieved Februar 21, 2008, from http://de.wikipedia.org/wiki/Corporate_Social_Responsibility
22
Arbeit zitieren:
Student Martin Hempel, 2008, Corporate Social Responsibility, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Strategisches Management und die sozial verantwortliche Unternehmung: ...
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Hausarbeit (Hauptseminar), 24 Seiten
Corporate Social Responsibility
Ideen und Praxiserfahrungen
Geowissenschaften / Geographie - Wirtschaftsgeographie
Hausarbeit, 21 Seiten
Instrumente und Umsetzung von Corporate Social Responsibility
BWL - Unternehmensethik, Wirtschaftsethik
Seminararbeit, 31 Seiten
Corporate Social Responsibility aus Sicht eines nachhaltigen Managemen...
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Hausarbeit, 14 Seiten
Corporate Social Responsibility
Eine Einführung
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Fachbuch, 56 Seiten
Möglichkeiten und Grenzen von Kostenabweichungsanalysen in der flexibl...
BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik
Diplomarbeit, 63 Seiten
Corporate Social Responsibility - Implementierung einer amerikanischen...
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Bachelorarbeit, 49 Seiten
Die soziale Verantwortung der Unternehmen
BWL - Unternehmensethik, Wirtschaftsethik
Hausarbeit, 27 Seiten
Assistenz (Selbstbestimmtes Leben)
Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik
Referat (Ausarbeitung), 19 Seiten
Corporate Social Responsibility und Unternehmenserfolg
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Diplomarbeit, 79 Seiten
Neue Medien und professionelles Handeln in der Erwachsenenbildung
Pädagogik - Erwachsenenbildung
Seminararbeit, 10 Seiten
Abriss Schillers Ästhetischer Erziehung auf Grundlage der Schriften &q...
Philosophie - Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts
Seminararbeit, 22 Seiten
Ist Europa ein optimaler Währungsraum?
Eine Analyse der Theorien opti...
VWL - Geldtheorie, Geldpolitik
Hausarbeit, 14 Seiten
Martin Hempel hat den Text Corporate Social Responsibility veröffentlicht
Martin Hempel hat einen neuen Text hochgeladen
Corporate Social Responsibility - Gesellschaftliche Verantwortung von ...
Von der Idee der Corporate Soc...
Arnd Hardtke, Annette Kleinfeld
Corporate Social Responsibility and Social Rights
Proceedings of the 5th Vienna ...
Christina Binder, Harald Eberhard, Konrad Lachmayer, Gregor Ribarov, Gerhard Thallinger
Corporate Social Responsibility (CSR). Die ethische Verantwortung von ...
Entwicklung, Initiativen, Beri...
Beatrix Kuhlen
Corporate Social Responsibility
Trend oder Modeerscheinung?
Martin Müller, Stefan Schaltegger
Corporate Social Responsibility auf dem Finanzmarkt
Nachhaltiges Investment - poli...
Gotlind B. Ulshöfer, Gesine Bonnet
0 Kommentare