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Abbildungsverzeichnis I
Abk ürzungsverzeichnis II
1. Einleitung 1
2. Bilanzierung in Deutschland 2
2.1 BFH-Urteil vom 26.08.1992 2
2.2 Das „Bosman-Urteil“ des EuGH. 3
2.3 Kritische Würdigung der Aktivierung. 4
2.4 Folgeprobleme der Aktivierung. 7
3. Bilanzierung nach IAS/IFRS 8
3.1 Relevanz der IAS/IFRS 8
3.2 Bilanzierungskriterien nach IAS 38. 8
3.3. Folgebewertung 10
4. Bilanzierung in Großbritannien 12
5. Zusammenfassung. 12
Literaturverzeichnis 14
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Abb. 1: Durchschnittlich aktiviertes Spielervermögen............................... 1 in der 1. Bundesliga.
Abb. 2: Bilanzielle Behandlung von Spielerwerten. ................................ 13
Seite I
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Der professionelle Fußball hat sich in den letzten Jahren zu einem bedeutenden Wirtschaftszweig entwickelt. Dies führte in der Folge dazu, dass auch ökonomische Fragestellungen zunehmende Bedeutung erlangt haben. Dazu gehören unter anderem Fragen der Bilanzierung.
Eine zentraler Punkt ist hierbei die bilanzielle Behandlung der Spielerwerte, die meist den größten Vermögensposten der Profivereine darstellen. So beträgt z.B. die Position „Immaterielle Vermögensgegenstände“ in der Bilanz des Bundesligisten Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA zum 30.06.2004 (30.6.2003) 32.427 T¼ 7¼ 1 Dies sind 30,6% (47,1%)
des gesamten Anlagevermögens. Der britische Club Manchester United PLC weist in seiner Bilanz zum 31.07.2004 (31.07.2003) die Position „intangible assets“ bzw. in der Erläuterung „net book value of players registration“ in Höhe von 78.233 T 7 DXVDOVRGHV$n-
lagevermögens. 2
Das durchschnittliche, aktivierte Spielervermögen in der 1. Bundesliga ist in den letzten Jahren deutlich angestiegen, wie nachfolgende Abbildung zeigt.
Abb. 1: Durchschnittlich aktiviertes Spielervermögen in der 1. Bundesliga. Quelle: WGZ-Bank/KPMG (2004), S. 129
1 Vgl. Borussia Dortmund (2004), S. 62.
2 Vgl. Manchester United (2004), S. 55.
Seite 1
In dieser Arbeit soll zunächst die aktuelle Bilanzierungspraxis der Vereine der Bundesliga in Deutschland nach dem BFH-Urteil vom 26.08.1992 betrachtet werden. 3 Entscheidende Bedeutung kommt weiterhin dem „Bosman-Urteil“ des EuGH zu, welches bezüglich seiner Auswirkungen dargestellt werden soll. 4 Die Bilanzierung der Spielerwerte ist einschließlich der Folgeprobleme zu diskutieren.
Weiterhin wird untersucht, wie sich die Bilanzierung unter Anwendung der International Accounting Standards/International Financial Reporting Standards (IAS/IFRS) darstellt, welche in Zukunft möglicherweise nationale Rechnungslegungsstandards ganz oder teilweise ersetzen könnten. Schließlich soll zum Vergleich kurz die Rechtslage im „Mutterland des Fußballs“ Großbritannien beleuchtet werden.
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Mit Urteil vom 26.08.1992 (I R 24/91) hat der BFH entschieden, dass Transferentschädigungen, die bei einem Spielerwechsel gezahlt werden, Anschaffungskosten des abnutzbaren, immateriellen Wirtschaftsgutes Spielerlaubnis sind und folglich zu aktivieren sowie abzuschreiben sind. 5 Damit wurde ein langjähriger Rechtsstreit über die bilanzielle Behandlung entschieden. 6 Als wesentliche Kernpunkte des Urteils lassen sich zusammenfassend nennen:
• Die vom DFB erteilte Spielerlaubnis wird als ähnliches Recht i.S. des § 266 Abs. 2 A. I. 1. HGB und zugleich als immaterielles Wirtschaftsgut eingeordnet.
• Als Anschaffungskosten werden die Transferentschädigungen angesetzt.
• Die Spielerlaubnis ist als abnutzbares Wirtschaftsgut nach § 7 Abs. 1 EStG abzuschreiben. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer bemisst sich nach der Dauer des Arbeitsvertrags.
Bereits vor dem BFH-Urteil wurde die Frage der Aktivierung von Spielerwerten diskutiert und überwiegend abgelehnt. Eine Übersicht des Mei-
3 Vgl.BFH-Urteil vom 26.08.1992, BStBl. II 1992, S. 977 ff.
4 Vgl. EuGH-Urteil vom 15.12.1995 - Rs. C-415/93, DB 1996, S. 98.
5 Vgl. BFH-Urteil vom 26.08.1992, BStBl. II 1992, S. 977 ff.
6 Vgl. Littkemann/Schaarschmidt (2002), S. 85.
Seite 2
Arbeit zitieren:
Dipl.-Kfm. Lutz Völker, 2004, Bilanzierung von Fußballspielern: Ein internationaler Vergleich, München, GRIN Verlag GmbH
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