lnhaltsveneichnis
l. Einleitung
1
ll. Sterben und Tod in der Gesellschaft 2
lll. Definition von Sterben und Tod 2
lll.l Sterben 2 lll. ll Tod 3
lV. Sterben und Tod im heutigen Verständnis 5
V. Biblisches Todesverständnis 10
V. I Todesverständnis des Alten Testaments (AT)
11
V. ll Todesverständnis des Neuen Testaments (NT)
15
Vl. Reflexion 18
Vll. Literaturverzeichnis 20
l. Einleitung
In der vorliegenden Arbeit beschäftige ich mich mit dem Thema ,,Sterben und Tod".
Heutzutage gibt es unzäihlige Euphemismen, die die Begriffe sterben und Tod umschreiben und so das ,,Eigentliche" aus dem Bewusstsein verdrängen, Diese Themen scheinen aus der Gedankenwelt veöannt und weg geschoben zu werden, obwohl Erwachsene, Jugendliche und Kinder täglich dem sterben und rod begegnen. Daher ist es wichtig, diese Themen wieder in unsere Gedankenwelt zu integrieren, uffi
Betroffenen helfen zu können und Gesprächsmöglichkeiten zu eröffnen. Wie oben angedeutet, erscheinen die Themen Sterben und Tod weitgehend tabuisiert. Daraus ergibt sich die Frage, welches Verständnis über diese Phänomene in der Gesellschaft vorherrscht und welche Veränderungen sich im Laufe der Epochen diesbezüglich zeigen. Ebenso werde ich die Frage nach der Behandlung der Themen Sterben und Tod in der Bibel aufgreifen und die unterschiedlichen Einstellungen des Alten und Neuen Testaments darstellen.
ll. Sterben und Tod in der Gesellschaft
,,lch habe keine Angst vor dem Sterben, ganz gewiss nicht. lch möchte bloß nicht dabei sein, wenn es passiert."l
WOODY ALLEN
Sterben und Tod sind Themen, die genauso zum Leben gehören, wie andere Dinge auch. Jeden Tag berichten die Medien von tödlichen
Autounfällen,
Bombenattentaten, Katastrophen
und
(Selbst-)
Mord.
Dennoch
sind
es
Themen,
die
oft
aus dem
Leben
ausgeklammert werden. Viele Menschen scheinen vergessen
zu
haben, dass nicht
nur
Leben seine Zeit hat. sondern auch das Sterben und der Tod.
lll. Definition von Sterben und Tod
lll.l Sterben
Das Sterben zu definieren ist nicht leicht. Es ist ein Prozess, dessen Beginn nicht mit genauer Gewissheit bestimmt werden kann. Es existiert die Meinung, dass unser gesamtes Leben schon Sterben wäre. Das Sterben beginne mit der Geburt und ende mit dem Tod. Das einzige, das als Gewissheit erscheint, ist der Tod als Ende dieses Prozesses.2
Meistens vollzieht sich der Prozess des Sterbens in umgekehrter Reihenfolge gegenüber der Entwicklung des Lebens. Es werden häufig zuerst die rationalen, dann die sensitiven, die animalischen und zuletzt die vegetativen Funktionen erlöschen. Während die rationalen und sensitiven Funktionen ftir immer ausgefallen sind, könnten die
vegetativen und animalischen Funktionen des Stammhirns noch über Monate und Jahre hinweg funktionsfähig bleiben.
In den ,,Richtlinien für Sterbehilfe" wird ein Sterbender so definiert:
,,ein Kranker oder Verletzter, bei dem der Arzt auf Grund einer Reihe klinischer Zeichen zur Überzeugung kommt, daß die Krankheit irreversibel oder die traumatische Schädigung infaust (tödlich) verläuft und der Tod in kurzer Zeit eintreten wird. ln solchen Fällen kann der Arzt auf weitere, technisch eventuell noch mögliche Maßnahmen verzichten."3
Ein Schwachpunkt dieser Definition ist aber der Zeitpunkt des Beginns. Besonders bei alten Menschen oder Menschen mit chronischen Krankheiten ist der Beginn des Sterbeprozesses äußerst schwer zu bestimmen.
Dieser Prozess des Zuschreitens auf den Tod kann von den einzelnen Individuen unterschiedlich empfunden und stark und lange abgewehrt werden. Sterben ergreift den Menschen in seiner Ganzheit. Psychische und soziale Faktoren, wie Hoffnungslosigkeit, Einsamkeit, Schmerzen, Mangel an körperlicher Wärme und Zärtlichkeit oder auch Angste bestimmen die Dauer des Prozesses mit.4
lll. ll Tod
Die Grenze zwischen Leben und Tod ist fließend. Auch eine Definition vom Begriff Tod ist nicht einfach zu formulieren.
lm Allgemeinen werden Definitionen aus medizinischer Sicht vorgenommen, die von Tod spricht, wenn Herz, Kreislauf,
Atmungstätigkeit und Hirntätigkeit versagen.
Durch Wiederbelebungsmaßnahmen, wie Herzmassage und/oder künstliche Beatmung (Reanimation), können in der heutigen Zeit
Menschen mit Atem- und Kreislaufstillstand wieder ins Leben
zurückgeholt werden - ohne Folgen davonzutragen.
Vor fast 40 Jahren, im Jahr 1968, veröffentlichte eine Kommission der Harvard Medical School zum ersten Mal einen Vorschlag zu einer neuen Definition - ,,Hirntod". s
Nach den in Deutschland geltenden Richtlinien ist ,Hirntod' der ,,Zustand des irreversiblen Erloschenseins der Gesamtfunktion des Großhirns, des Kleinhirns und des Hirnstamms", der nach festgelegten Kriterien gemessen und überprti'ft werden kann, ,,bei einer durch kontrollierte Beatmung noch aufrechterhaltenen Hez
Kreislauffunktion."8
Da bei der Diagnose ,,Hirntod" die Atmung und der Herzkreislauf noch weiter arbeiten, ist es für Angehörige oft schwer, diesen Tod zu akzeptieren. Auch im Hinblick auf Organtransplantation und Sterbehilfe
wurden immer wieder Stimmen laut, die mit dieser Diagnose nicht einverstanden waren.
Mit der persönlichen Dimension des Todes geht aber immer auch eine soziale Dimension einher. lst ein Mensch tot, so entsteht eine Lücke in der Umwelt des Verstorbenen. Die Menschen um ihn herum müssen diese Lücke schließen, Rollen müssen neu definiert und das Leben der Angehörigen und Freunde muss in anderer Weise geordnet werden. Wir sprechen auch von vielen ,,kleinen Toden", wie z. B. Abschied, sozialer Tod, alte Beziehung geht zu Ende (es stiöt ein Teil von mir), ein Lebensabschnitt endet, Schlaf als kleiner Bruder des Todes. Laut Eberhard Jüngel hat der Tod mit Gott eins gemeinsam, dass er rätselhaft und undefinierbar ist und zrnar durch die Endgültigkeit seines Kommens.
Arbeit zitieren:
Dana Knischewski, 2006, Tod und Leben im biblischen Verständnis, München, GRIN Verlag GmbH
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Die Arbeit ist thematisch ausgesprochen flach und sprachlich streckenweise einfach misslungen. Der Autorin ist es nicht gelungen, eine nachvollziehbare und ansprechende Arbeit abzuliefern.
am Saturday, January 23, 2010-