Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis III
Abk ürzungsverzeichnis IV
1 Einleitung - 1 -
2 Grundlagen - 2 -
2.1 Grundidee der risikobereinigten Performance-Messung. - 2 -
2.2.1 Das ökonomische Kapital. - 3 -
2.2.2 Das Konzept des Value-at-Risk (VaR) - 4 -
3 Risk-Adjusted Performance Measurement (RAPM) - 6 -
3.1 Begriff. - 6 -
3.2 Kennzahlen des RAPM - 7 -
3.2.1 Grundmodell. - 7 -
3.2.2 RORAC, RAROC, RARORAC - 7 -
4 Kritische Würdigung der RAPM als Instrument der Gesamtbanksteuerung - 9 -
4.1 Eignung des RAPM als Konzept zur Portfoliooptimierung - 9 -
4.2 Eignung des VaR als Risikomaßzahl - 11 -
4.3. Problematik der Marktphasenabhängigkeit von RAP-MKennzahlen - 13 -
5 Ausblick und Fazit. - 14 -
6 Literaturverzeichnis - 17 -
II
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Grafische Herleitung des Value-at-Risk, o.V. (2007)
Abbildung 2: RORAC-Werte in Abhängigkeit der Marktrendite, in Anlehnung
Abkürzungsverzeichnis
Abb. Abbildung
Aufl. Auflage
bzw. beziehungsweise
CAPM Capital Asset Pricing Model
EK-Kosten Eigenkapitalkosten
etc. et cetera
Hrsg. Herausgeber
Jg. Jahrgang
Nr. Nummer
RAPM Risk-Adjusted Performance Measurement
RAROC Risk-Adjusted Return On Capital
RARORAC Risk-Adjusted Return On Risk-Adjusted Capital
RORAC Return On Risk-Adjusted Capital
S. Seite
u.a. unter anderem
u.U. unter Umständen
VaR Value-at-Risk
IV
1 Einleitung
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Konzept der risikobereinigten Performancemessung als Instrument einer effizienten Gesamtbanksteuerung.
Die Ansätze zur Gesamtsteuerung einer Bank unterlagen in den letzten Jahrzehnten einem dynamischen Wandel, der durch permanente Umfeldveränderungen hervorgerufen wurde. 1 Noch bis in die 70er Jahre steuerten Kreditinstitute Geschäftsfelder mehrheitlich anhand von Volumengrößen und Wachstumszielen. Dabei waren die Banken der Ansicht, dass hohe Zuwachsraten mit entsprechend hohen Ergebnisbeiträgen gleichzusetzen sind. Dieses Vorgehen ließ jedoch Rentabilitäts- und Risikoaspekte fast vollständig unberücksichtigt. 2 In den 80er Jahren zeigten sich erste Sättigungstendenzen auf dem Markt, die zu Umstrukturierungs- und Konsolidierungsbestrebungen führten. In diesem Zusammenhang wurde eine wertorientierte Banksteuerung in den Mittelpunkt der Betrachtungen in Theorie und Praxis gesetzt. 3 Zu Beginn der 90er Jahre änderte sich das kompetitive Umfeld für Banken grundlegend. Die weltweite Globalisierung der Finanz- und Kapitalmärkte, Disintermediationsaspekte sowie die Deregulierung des europäischen Bankenmarktes führten zur Verschärfung des Wettbewerbs. Dieser Sachverhalt äußerte sich in einem signifikanten Anstieg struktureller Bankinsolvenzen. 4 Bankensysteme in den USA, Japan und Europa gerieten unter den Druck sinkender Margen und waren gezwungen ihre Geschäftsaktivitäten auf neuartige, risikoreichere Produkt- und Dienstleistungangebote auszuweiten. 5 Des Weiteren ist der Shareholder-Value-Ansatz aufgrund der wachsenden Macht institutioneller Investoren in den Fokus banklicher Optimierungskalküle gerückt. Die Shareholder fordern eine kapitalmarktorientierte Verzinsung des zur Verfügung gestellten Kapitals ein, was wiederum die Bank zur Maximierung ihrer Erträge veranlasst. Parallel zu diesen marktlichen Aspekten bestehen regulatorische Erfordernisse, die im Zusammenhang mit dem gewachsenen Risikopotenzial zu sehen sind. 6 So verlangt Basel II eine umfassendere Betrachtung und exaktere Einschätzung des Risikos. Das hat unmittelbaren Einfluss auf das
1 Vgl. o.V. (1999), S. 22.
2 Vgl. Paul, Stefan (2001), S. 1106f.
3 Vgl. Grimmer, Jörg Ulrich (2003), S. 1.
4 Vgl. o.V. (2004a), http://www.bueso.de/seiten/aktuell/14-05-04.htm#2, vom 25.10.2007.
5 Vgl. James, Christopher (1996), S.1.
6 Vgl. Bremke, Kirsten/ Bußmann, Johannes (2000), S. 128.
- 1 -
Volumen der Geschäftstätigkeit und somit der Ertragschancen, da die Möglichkeit Risiken einzugehen durch das haftende Eigenkapital limitiert wird. 7
Aus den oben angeführten Sachverhalten lässt sich für Banken die Notwendigkeit einer wettbewerbsfähigen Gesamtbanksteuerung ableiten. Es gilt, die knappen zur Verfügung stehenden Mittel der bestmöglichen Verwendung unter Rendite-Risiko-Gesichtspunkten zuzuführen. Als Lösungsansatz dieser Aufgabenstellung wird das Modell des Risk-adjusted-Performance-Measurement (RAPM) herangezogen. Im zweiten Kapitel wird die Grundidee einer risikoorientierten Performancemessung vorgestellt. Weiterhin wird der Begriff des ökonomischen Kapitals näher erläutert und seine Berechnungsgrundlage in Form des Valueat-Risk (VaR) vorgestellt. Das dritte Kapitel klärt den Begriff des RAPM, beschreibt das Grundmodell sowie konkrete RAPM-Kennzahlen als Steuerungsinstrumente. Im vierten Kapitel wird das Modell einer kritischen Würdigung unterzogen. Dafür wird die Eignung des RAPM zur Portfoliooptimierng, die Eignung des VaR als Risikomaß und die Problematik der Marktphasenabhängigkeit der Kennzahlen untersucht. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse und ein Ausblick erfolgt im fünften Kapital.
2 Grundlagen
2.1 Grundidee der risikobereinigten Performance-Messung 8
Die Relevanz einer Simultanbetrachtung von Ertrag und Risiko soll an folgendem Beispiel näher erläutert werden: Ein Investor hat einen gewissen Betrag zur Verfügung, den er in einen Fonds anlegen möchte. Als Entscheidungskriterium könnte er die jeweilige Rendite zu Grunde legen. Unter der Annahme, Fonds A besitzt eine Durchschnittsrendite von 10% und Fonds B 15%, würde sich der Anleger für Fonds B entscheiden. Aber um diese Renditen zu erwirtschaften, ist das eingesetzte Kapital einem gewissen Verlustrisiko ausgesetzt. Die Abschätzung des möglichen Verlustes würde eine qualifiziertere Anlageentscheidung ermöglichen. Angenommen der Investor hat 100.000 Euro zur Verfügung und ein Risikomaß ergäbe, dass beim Investment in Fonds A 5.000 Euro, bei Fonds B 10.000 Euro einem Verlustrisiko
7 Vgl. o.V. (2004b), S. 1-284.
8 Vgl. Deutsch, Hans-Peter (1998), S.43.
- 2 -
Arbeit zitieren:
Romina Bullan, 2007, Kritische Würdigung risikoadjustierter Performancekennzahlen, München, GRIN Verlag GmbH
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Risikoadjustierte Perfomance-Kennzahlen: Funktion, Aufbau, Anwendung u...
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