Inhalt
Einleitung 02
1. Zentralasiens Reichtum an fossiler Energie
1.1 Übersicht über die fossilen Energien in 03
Zentralasien
1.2 Wasserkraft und Erdgas: Die Stromproduktion 04
als Ausdruck der räumlichen Energiediskrepanz in
Mittelasien
1.3 Europas Interesse an den fossilen Energien 06
Zentralasiens
1.4 Die Bedeutung des Erdgases in der 08
Zentralasienstrategie der Europäischen Union
1.5 Die Erdgasfalle in Zentralasien 10
2. Energie in Usbekistan
2.1 Die usbekische Energiepolitik seit der 11
Unabh ängigkeit
2.2 Das Problem der mangelhaften Energieeffizienz 12
in Usbekistan
2.3 Usbekisches Erdgas als Exportgut- eine Illusion? 13
2.4 Das Potential der Erneuerbaren Energien in
Usbekistan
2.4.1 Das Potential der Windkraft 14
2.4.2 Das Potential der Hydroenergie 14
2.4.3 Das Potential der 15
Sonnenkraft
3. Solarenergie in Usbekistan- Aufbruch in eine goldene Zukunft?
3.1 Die Solarenergieforschung im sowjetischen 15
Usbekistan
3.2 Die gegenwärtige Situation der Sonnenenergie in 16
Usbekistan
3.3 Große Solarkraftwerke in Usbekistan? 17
3.4 Die Wirtschaftlichkeit der Solarenergie in 21
Usbekistan
3.5 Die Bedeutung des Clean Development
Mechanism
Zusammenfassung und Ausblick 23
Literaturverzeichnis 25
1
Einleitung
Zentralasien ist bekannt für seine großen Vorkommen an Erdöl und Erdgas und den damit verbundenen geopolitischen Auseinandersetzungen der Groß- und Regionalmächte um diese Energieressourcen. Mehrere der zentralasiatischen Staaten erwirtschaften zu einem Großteil ihren Außenhandel mit dem Export fossiler Energie über Pipelinesysteme, welche vorrangig über Russland in andere Staaten der GUS führen. Europa, Iran und China interessieren sich zunehmend um die Möglichkeiten eines direkten Exports dieser Energie und geraten wegen den Ressourcengrenzen in einen Wettbewerb untereinander. Im ersten Kapitel werden die Energieressourcen und die Energiewirtschaft in Zentralasien betrachtet und es wird festgestellt, dass große Unterschiede zwischen den Ländern und ein damit gekoppeltes Konfliktpotential existieren. Außerdem sind die Interessen der Europäischen Union um das zentralasiatische Erdgas und ihre neue Zentralasienstrategie von Bedeutung. Doch die Vorräte der fossilen Energie sind auch in dieser Region begrenzt und könnten schneller versiegen als von den Akteuren angenommen. Die erneuerbaren Energien bieten diesen Ländern ebenfalls die Chance, einen nachhaltigen Entwicklungsweg einzuschlagen.
Als Untersuchungsland wird Usbekistan ausgewählt, weil dort zwar viel Erdgas gefördert wird, jedoch nur ein kleiner Teil davon unter großen Problemen wie äußerst schlechter Energieeffizienz und dem zwanghaften Ausbau der Kohlenförderung zum Export bereitgestellt werden kann. Das Land nimmt eine Mittelposition zwischen den energieexportstarken Staaten Kasachstan und Turkmenistan und den fast vollständig mit Hydroenergie sich selbst versorgenden Länder Kirgistan und Tadschikistan ein. Seine Energieversorgung basiert überwiegend auf dem Erdgas, jedoch sind dessen Exportmöglichkeiten gering, so dass erneuerbare Energien interessant werden. Bemerkenswert ist die schon die relativ starke Nutzung von Wasserkraft. Die Sonnenenergie stellt sich für Usbekistan als die unangefochtene erneuerbare Energie der Zukunft mit hohem Potential heraus.
Im dritten Kapitel wird der Frage nachgegangen, welche Ausgangsituation momentan besteht und welche politischen Mittel zur Förderung von Sonnenenergie zur Verfügung gestellt werden müssen. Dabei muss berücksichtigt werden, dass Usbekistan von einer autoritären politischen Führung regiert wird und auf welche Weise trotzdem mit dieser internationale Akteure zusammenarbeiten können, um die Errichtung von Solarkraftwerken zu realisieren.
Orientiert am Energiepolitischen Dreieck mit den Interdependenzen von Nachhaltigkeit, Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit werden die hohen Einführungs- und Entwicklungskosten betrachtet und wie Kooperationen im Forschungs- und Finanzierungsbereich zwischen den Industrieländern mit Usbekistan, die bei Pilotprojekten schon existieren, etabliert werden können.
2
1. Zentralasiens Reichtum an fossiler Energie
1 1.1 Übersicht über die fossilen Energien in Zentralasien
Im Vergleich der fünf mittelasiatischen Republiken und Aserbaidschan fallen markante Unterschiede im Vorkommen und in der Förderung von Erdöl und Erdgas auf (Tab.1). Die Hochgebirgsländer Tadschikistan und Kirgistan weisen keine relevanten Reserven auf, während Kasachstan sowohl bei Erdöl als auch Erdgas den ersten Rang einnimmt. Pauschal veranschaulicht, liegen innerhalb Zentralasiens die Schwerpunkte von Erdölvorkommen westlicher als die von Erdgas. Die Erdölförderung ist in Kasachstan und Aserbaidschan stark exportorientiert und nur diese beiden Länder sind für den Erdölweltmarkt interessant, während das in Turkmenistan und Usbekistan geförderte Erdöl vorrangig zur Abdeckung des Eigenverbrauchs dient.
Im Bereich des Erdgases hingegen existieren in allen vier Steppen- und Wüstenstaaten bedeutende Erdgasreserven. Verglichen mit dem hohen Erdgaspotential ist die Förderung von Erdgas in Kasachstan noch gering, so dass dort weniger als die Hälfte der Fördermenge exportiert werden kann. In Aserbaidschan liegt die Förderung trotz den hohen Reserven 3 bzw. unter dem des Eigenverbrauchs, so dass ein Import notwendig ist. Mit 63,0 Mrd.m 3 war im Jahr 2006 die Erdgasförderung in Turkmenistan und Usbekistan am 59,7 Mrd.m
höchsten. Im Gegensatz zu Usbekistan standen in Turkmenistan fast 75 Prozent davon dem Export zur Verfügung.
Um das Jahr 2000 wurde bei der Förderung von Erdgas und Erdöl das sowjetische Niveau der 1980er erreicht und der Einbruch nach der Unabhängigkeitswerdung überwunden. Nachfolgend werden die beiden fossilen Energieträger in der Region näher charakterisiert: Erdöl: In diesem Jahrzehnt erfolgte in der Erdölförderung- hauptsächlich durch Kasachstaneine Verdoppelung von ca. 60 auf 120 Mt in der Region. Die Prognosen des BGR gehen von einer nahezu weiteren Verdoppelung der Fördermengen bis 2020 aus, wobei die Fördermenge in Aserbaidschan nach 2010 im Gegensatz zu einem stetigen Wachstum in
1
Die rohstoffwissenschaftliche Perspektive definiert nach REMPEL ET AL (2007, S. 433) unter Zentralasien nicht nur
die fünf südöstlichen Nachfolgestaaten der UdSSR, sondern bezieht mit Aserbaidschan und den russischen
Gebieten Kalmücken, Dagestan und Astrachan auch den Kaspischen Beckenraum mit ein. Der Schwerpunkt der
Vorkommen von Erdöl liegt in Kasachstan und Aserbaidschan, während beim Erdgas Turkmenistan, Kasachstan
und Usbekistan bedeutend sind. In dieser Arbeit wird von den fünf mittelasiatischen Republiken und zusätzlich
Aserbaidschan ausgegangen.
3
Kasachstan stagnieren würde. Nur etwa ein Viertel des geförderten Erdöls wird in der Region verbraucht, so dass hier ein großes Exportpotential vorhanden ist. Die einzigen wesentlichen Erdölexporteure sind Kasachstan (52 Mt 2006) und Aserbaidschan (13 Mt 2006).
Erdgas: Die Erdgasförderung begann Mitte der 1960er Jahren mit der Erschließung des Gasli-Feldes in Usbekistan, darauf folgte in den 1970er Turkmenistan, welches 1989 mit 90 3 den 3. Rang in der Weltförderung erreichte. Sie ging in den 1990er stark Milliarden m
zurück, vor allem weil Turkmenistan seine Lieferungen an die Ukraine wegen Zahlungsrückstands einstellte und nur noch geringe Mengen in den Iran lieferte. Nachdem Turkmenistan wieder seit 2000 seine Lieferungen an die Ukraine aufgenommen hatte, erreichte es 2007 erstmals das Niveau vor der Unabhängigkeit. 3 Erdgas lieferte 2006 die Region 6 % der Weltförderung. 2020 würde Mit ca. 176 Mrd.m 3 erreicht sein- wie bei Erdöl nahezu eine nach BGR-Prognosen ein Niveau von 325 Mrd.m
Verdopplung binnen 14 Jahren. Im Gegensatz zum Erdöl werden aber 53 % des Erdgases selbstverbraucht, weil Erdgas in diesen Ländern mit teilweise über 50 % am Primärenergieverbrauch überdurchschnittlich hoch beteiligt ist. Turkmenistan ist mit 48 3 der Hauptexporteur, der neben Russland und Ukraine mit 6 Mrd.m 3 auch den Iran Mrd.m 3 im Jahr 2006, fast beliefert. Insgesamt betrug der zentralasiatische Erdgasexport 70 Mrd.m ausschließlich in andere GUS-Staaten. Die in Zukunft massiv gesteigerte Fördermenge würde vorrangig dem Export zur Verfügung stehen, weil der Eigenbedarf nur noch geringfügig steigen würde.
1.2 Wasserkraft und Erdgas: Die Stromproduktion als Ausdruck der räumlichen Energieträgerdiskrepanz in Mittelasien
Die relativ willkürliche Grenzziehung und Bildung der mittelasiatischen Republiken in der 2 und sorgt dafür, Sowjetunion ab den 1920er wurde nach der Unabhängigkeit beibehalten dass eine markante Diskrepanz zwischen rohstoffreichen Wüstenstaaten und rohstoffarmen Hochgebirgsstaaten besteht. Die Ausstattung mit den Naturressourcen bestimmt im besonderen Maß die Stromproduktion in den jeweiligen Staaten. Es existieren die zwei Wasserkraftländer Kirgistan und Tadschikistan, Kasachstan bekommt zu 70% seinen Strom aus Kohle, während Usbekistan und Turkmenistan fast ausschließlich Elektrizität aus Erdgas produzieren (Tab. 2).
Bei der Stromproduktion sind Kasachstan und Usbekistan führend. In Kasachstan ist der Stromverbrauch pro Kopf aber doppelt so hoch wie in Usbekistan. Die mittelasiatischen Staaten tauschen innerhalb des zu Sowjetzeiten errichteten Zentralasiatischen Elektrizitätsverbundes Strom aus. Dies liegt an jahreszeitlichen Schwankungen der Stromproduktion eines jeweiligen Landes, häufig werden auch grenznahe Regionen vom Nachbarstaat aus mit Elektrizität versorgt.
4 2 VON GUMPPENBERG ET AL 2004, S. 101 ff
Im Zusammenhang mit dem Hydroenergetischen Komplex, ein Begriff der Sowjetterminologie, wurden mit dem Bau von Stauseen sowohl landwirtschaftliche Produktion in der Unterlaufstaaten als auch die Hydroenergieproduktion mit damit verbundenen Industrien für ein maximales Wirtschaftswachstum optimiert. Ohne die Abflussregelung der Stauseen könnte nur eine der beiden Komponenten- Landwirtschaft oder Wasserkraft- zu Lasten der anderen bevorzugt werden. Hauptzweck der Stauseen war das Speichern des Wassers im Winter und Frühling, um es im Sommerhalbjahr in regulierten Mengen für die Bewässerungswirtschaft an den Flussunterläufen abzulassen. Dabei war die Wasserkraft ein optimaler Nebeneffekt, was zur Errichtung ganzer Wasserkraftkaskaden am Vaksch und Naryn führte. Das winterliche Energiedefizit in Kirgistan und Tadschikistan wurde durch Energielieferungen aus den Nachbarrepubliken ausgeglichen, während diese deren sommerlichen Stromüberschuss aufnahmen. Heute sind Tadschikistan und Kirgistan gezwungen die notwendigen Energieträger aus den Nachbarstaaten zu Weltmarktpreisen zu kaufen, wobei ihr sommerlicher Überschuss in die andere Richtung fließt und verrechnet wird. Jedoch gab es in der Vergangenheit regelmäßige Vorwürfe, sich nicht an die vereinbarten Lieferungen zu halten, sowie das generelle Misstrauen der Unteranliegerstaaten Kasachstan und Usbekistan gegenüber den Staudämmen der 3 Oberanliegern.
INTERNATIONAL ENERGY AGENCY. Daten für geschätzte Energiereserven: REMPEL ET AL 2007, S. 436 u. 442, nach
BGR-Datenbank. Hydroenergie: HORLACHER 2003, S. 15. Wasserressourcen: GIESE ET AL 2004, S. 3.
5 3 TROUCHINE ET AL 2006, S. 6 ff
Das Energieproblem ist eng mit den Konflikten der Wasserressourcen verknüpft. Gerade die rohstoffarmen Länder verfügen über üppige Wasserressourcen. Die vier der fünf Republiken (außer Kasachstan) sind markant durch die naturräumlichen Begebenheiten mit einem enormen Gegensatz zu trockenen Steppen- und Wüstenzonen und niederschlagsreicheren Hochgebirgen in zwei Gruppen geteilt. So werden in Tadschikistan und Kirgistan 43,4 % bzw. 25,1% des gesamten Abflusses von Amudarja und Syrdarja, den beiden Zuflüssen des Aralsees, gebildet, während die Unteranliegerstaaten Usbekistan und Turkmenistan zusammen über 75 % dieses Wassers für ihre Bewässerungslandwirtschaft und Wasserversorgung der Bevölkerung verbrauchen. Diese Staaten besitzen zudem die sehr großen Lagerstätten an Erdöl- und Erdgasvorkommen, während Tadschikistan und Kirgistan nur äußerst geringe Mengen davon verfügen. Deren Chance liegt einzig in dem bemerkenswert hohen Wasserkraftpotential- nur die Hydroenergie gewährleistet hier eine eigene Elektrizitätsversorgung. Die Wasserkraft wurde schon zu Sowjetzeiten genutzt, so dass die beiden Staaten im Pamir und Tienschan zu nahe 100 % ihren Strom aus Hydroenergie beziehen. Jedoch herrschen in Tadschikistan und Kirgistan saisonale Divergenzen der Stromproduktion, der Eigenbedarf an Elektrostrom kann zu 95 % bzw. 114 % gedeckt werden, jedoch wird das gesamte Defizit an Energieressourcen auf 65 % bzw. 42 4 % geschätzt.
Tadschikistan beginnt nun mit russischen und iranischen Energiekonzernen den Bau des Rogun-Staudammes, welche der höchste der Erde sein wird, um weitere 5 Mrd. kWh/a zu produzieren. Für dieses Projekt bestehen Ausbauoptionen und neben sehr vielen kleinen Wasserkraftwerken in entlegenen Regionen des Pamir, wird eine ganze Wasserkraftkaskade am Pjandsch in Kooperation mit Afghanistan geplant. Die tadschikische Regierung wirbt mit diesem großen Projekt, weil es sich dann als Stromexporteur (bis zu 47,5 Mrd. kWh/a Export im Jahr 2025) v.a. für Iran und Pakistan profilieren könnte. Dann würden die wichtigsten Zuflüsse des Amudarja von Tadschikistan reguliert werden, wovor Usbekistan großes 5 Im Sinne für die Förderung Misstrauen um seine Wasserversorgung aus dem Amudarja hat.
der Erneuerbaren Energien sollten die Hydroenergiepläne Tadschikistans eingeschränkt realisiert werden. Dazu ist eine enge Kooperation mit den Unteranliegern Usbekistan und Turkmenistan notwendig. Tadschikistan könnte von russischen Energiekonzernen und Russland stark abhängig werden, weil diese die Projekte vorwiegend finanzieren und betreiben.
1.3 Europas Interesse an der fossilen Energie Zentralasiens
Europa ist in sehr hohem Maß von Erdöl- und Erdgasimporten abhängig, die EU-25-Staaten mussten 2006 etwa 68 % ihres Erdölverbrauches und 44 % ihres Erdgasverbrauchs aus Russland, Norwegen, den Golfstaaten sowie aus Nordafrika importieren. Zwar wird nur der Erdgasverbrauch bis zum Jahr 2030 weiter steigen, jedoch gehen die europäischen
4 TROUCHINE ET AL 2006, S. 6
6 5 TROUCHINE ET AL 2006, S. 28 ff, TADSCHIKISCHES AUßENMINISTERIUM
Arbeit zitieren:
Manuel Dennis Wagner, 2008, Erneuerbare Energien in Zentralasien. Ein Weg aus der Erdgasfalle? Das Beispiel der Solarenergie in Usbekistan, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Eine Analyse des deutschen Milchprodukte-Marktes
Darstellung von Marktentwicklu...
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Seminararbeit, 20 Seiten
Manuel Dennis Wagner's Text Erneuerbare Energien in Zentralasien. Ein Weg aus der Erdgasfalle? Das Beispiel der Solarenergie in Usbekistan ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Manuel Dennis Wagner hat den Text Erneuerbare Energien in Zentralasien. Ein Weg aus der Erdgasfalle? Das Beispiel der Solarenergie in Usbekistan veröffentlicht
Manuel Dennis Wagner hat einen neuen Text hochgeladen
Erneuerbare Energien und Wettbewerb in der Elektrizitätswirtschaft
Staatliche Regulierung im Verg...
André Suck
Erneuerbare Energien im polnischen Stromsektor
Analyse der Entstehung und Aus...
Iwona Podrygala
Wirtschaftsförderung durch die Förderung erneuerbarer Energien?
Ein empirischer Vergleich des ...
Jan-Welf Selke, Thorsten Lang, Thomas Puls
Das Potential erneuerbarer Energien in der Europäischen Union
Ansätze zur Mobilisierung erne...
Irm Pontenagel
Systemtechnik, Wirtschaftlichk...
Martin Kaltschmitt, Wolfgang Streicher, Andreas Wiese
0 Kommentare