Inhaltsübersicht
I. Zu Hegels Person. 1
II. Die Idee und Entwicklung des Rechts bei Hegel. 2
III. Der Wille als Denken 3
1. Das Allgemeine und das Besondere des freien Willens 3
2. Der Willensinhalt 4
IV. Der Eigentumsbegriff 6
V. Unrecht 7
1. Unbefangenes Recht/Schein an sich. 7
2. Betrug. 8
3. Das Verbrechen und dessen Bestrafung 8
4. Strafzumessung 9
5. Rechtsprechung. 9
II
Literaturverzeichnis:
Hegel; Freiburg/Basel/Wien; 1999 (zitiert: Gess- Gessmann,Martin
mann).
Grundlinien der Philosophie des Rechts oder Natur- Hegel,Georg Wilhelm Friedrich
recht und Staatswissenschaft, in: Grundrisse, hrsg. v.
Herrmann Klenner; Berlin, 1981 (zitiert: Hegel,
Rph).
Die Struktur der Hegelschen Rechtsphilosophie, S. Ilting, Karl-Heinz
52, in: Materialien zu Hegels Rechtsphilosophie,
Band 2, hrsg. v. Manfred Riedel; Frankfurt a. M.;
1975 (zitiert: Ilting).
Recht, Moralität und Sittlichkeit bei Hegel, S. 13 ff, Liebrucks, Bruno
in: Materialien zu Hegels Rechtsphilosophie, Band
2, hrsg. v. Manfred Riedel; Frankfurt a. M.; 1975
(zitiert: Liebrucks).
Unrecht und Strafe (§§82-104), S. 95 ff, in: G. W. F. Mohr, Georg
Hegel: Grundlinien der Philosophie des Rechts, hrsg.
v. Ludwig Siep; Berlin; 1997 (zitiert: Mohr).
Natur und Freiheit in Hegels Rechtsphilosophie, S. Riedel, Manfred
109 ff, in: Materialien zu Hegels Rechtsphilosophie,
Band 2, hrsg. v. Manfred Riedel; Frankfurt a. M.;
1975 (zitiert: Riedel).
Person und Eigentum, Zu Hegels „Grundlinien der Ritter, Joachim
Philosophie des Rechts, S. 55 ff, in: G. W. F. Hegel:
Grundlinien der Philosophie des Rechts, hrsg. v.
Ludwig Siep; Berlin; 1997 (zitiert: Ritter).
Vernunftrecht und Rechtsgeschichte, Kontext und Siep, Ludwig
Konzept der Grundlinien im Blick auf die Vorrede,
S. 5 ff, in: G. W. F. Hegel: Grundlinien der Philoso-
phie des Rechts, hrsg. v. Ludwig Siep; Berlin; 1997
(zitiert: Siep).
III
I. Zu Hegels Person
Georg Wilhelm Friedrich Hegel wurde am 27. August 1770 in Stuttgart geboren und wuchs in einem pietistischen Elternhaus auf. Auf den Rat seines Vaters hin, trat Hegel 1788 ins Tübinger Stift ein. 1793 beendete er schließlich sein Studium der Theologie und Philosophie, entschied sich dann aber gegen die Übernahme eines geistlichen Amtes und übernahm stattdessen eine Stelle als Privatlehrer in Bern und später in Frankfurt am Main. 1801 setzte Hegel dann sein Studium an der Universität Jena fort, habilitierte und gründete dann zusammen mit Friedrich Wilhelm Joseph von Schelling, einem Philosophen, das Kritische Journal der Philosophie, in dem auch seine frühsten Aufsätze abgedruckt waren. Mit der Unterstützung Schellings und auch Goethes wurde er dann 1805 außerordentlicher Professor an der Universität Jena, wo er dann auch ein Jahr später sein wohl bekanntestes Werk „Die Phänomenologie des Geistes“ vollendete. Noch im selben Jahr war Hegel gezwungen Jena in Richtung Bamberg zu verlassen, da die Franzosen unter Napoleon in die Stadt einmarschierten. Zur Bestreitung seines Lebensunterhaltes wurde er Herausgeber der Bamberger Zeitung. Nach zwei Jahren in Bamberg zog er nach Nürnberg um, wo er 1808 zum Professor der Vorbereitungswissenschaften ernannt wurde und zudem die Leitung des Ägidiengymnasiums übernahm. Hier heiratete er auch seine ihm schon aus der Jenaer Zeit bekannte Frau Marie von Tucher, mir der er neben einem unehelichen Sohn, zwei weitere Söhne hatte. Neben dem großen Altersunterschied, waren es vor allem die unsicheren finanziellen Verhältnisse Hegels, die den Eltern Marie von Tuchers zunächst Anlass zur Skepsis gegenüber der bevorstehenden Hochzeit gaben. Diese Bedenken verflogen aber, nachdem Hegels Freund Friedrich Immanuel Niethammer ein gutes Wort für ihn bei den Eltern seiner zukünftigen Gattin einlegte. Kurz nach der Eheschließung begann er auch mit der Arbeit an seiner „Wissenschaft der Logik“. Zudem wurde er 1813 zum Schulrat ernannt, was seine finanzielle Situation etwas stabiler gestaltete.
Einer Professur in Heidelberg (1816-1818) folgte dann der Ruf an die Wilhelm von Humboldt Universität in Berlin, wo er die Nachfolge Fichtes antrat und wo er den Rest seines Lebens verbrachte. Im Jahre 1829 wurde er dann sogar Rektor dieser Universität. 1821 veröffentlichte er dann sein letztes großes Werk „Grundlinien der Philosophie des Rechts“. Hegel starb am 14. November 1831 an der zu dieser Zeit in Berlin weit verbreiteten Cholera.
Zu den bekanntesten Werken Hegels gehören neben den oben genannten „Die Wissenschaft der Logik“, sowie seine „Vorlesungen über die Geschichte der Philosophie, über die Philo-
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Arbeit zitieren:
Sebastian Röder, 2005, Grundlinien der Philosophie des Rechts - Eine Zusammenfassung der Grundgedanken Hegels, München, GRIN Verlag GmbH
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